Reizlosigkeit

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Reizlosigkeit - was ist das? Wie geht man damit um? Reizlosigkeit bedeutet, dass etwas ohne Reize ist, dass etwas einen nicht reizt. Man kann sich z.B. über die Reizlosigkeit einer Aufgabe mokieren, also meinen, dass diese langweilig ist oder einen unterfordert. Man kann einem ganzen Unternehmen Reizlosigkeit unterstellen. Das Substantiv Reizlosigkeit kommt vom Adjektiv reizlos. Reizlos bedeutet, dass etwas ohne Reiz ist. Es gibt z.B. die reizlose Kost, was salz- und gewürzarm ist. Als reizlos kann man alles und alle bezeichnen, die man als langweilig, nicht attraktiv, ungestalt, schön oder langweilig findet.

So kann man sich auch über die Reizlosigkeit einer jungen Frau beschweren, über die Reizlosigkeit eines Jobs, der einem von der Arbeitsagentur angeboten wird sowie über die Reizlosigkeit seines Lebens insgesamt. In der heutigen Gesellschaft erhoffen sich Menschen, dass sie durch äußere Reize immer unterhalten werden, aktiviert werden. Yoga und Meditation können dem Menschen helfen, sich in seiner inneren Mitte zu verankern, sich zu lösen von der Notwendigkeit, durch äußere Reize immer wieder aktiviert zu werden.

lebensfreude, der Gegenpol zu Reizlosigkeit

Umgang mit Reizlosigkeit bei anderen

Es mag sein, dass andere keinen Reiz darin sehen sich für eine gute Sache zu engagieren. Wie kannst du lustlose Menschen motivieren?.

Wenn jemand es reizlos findet sich für ein bestimmtes Anliegen zu engagieren kannst du überlegen, ob das der richtige Mensch ist oder du nicht lieber deine Anstrengungen auf einen Anderen Menschen richten solltest. Auf jemanden richten, der vielleicht leichter auf das anspricht, was du zu sagen hast.

Eventuell gilt es mit dem Anderen zu sprechen, ihm zuzuhören. Eventuell kannst du herausfinden, was seine wichtigen Anliegen sind. Es gilt zuzuhören und die Motivation des anderen herauszufinden und gemeinsame Ziele klar herausarbeitet.

Manche Menschen, die sich darüber beschweren, dass andere unmotiviert sind, machen sich nicht die Mühe die übergeordnete Wichtigkeit des Vorhabens zu vermitteln. Menschen einfach nur zu sagen, dass sie Dateien von hier nach dort schieben sollen oder irgendwelche Wörter zusammenbasteln, das reizt Menschen nicht. Menschen müssen wissen wofür sie etwas tun.

Du kannst auch den Grund und die Ziele des Anliegens welches du hast so formulieren, dass der Andere eher einen Bezug dazu hat. Es gibt ein übergeordnetes Ziel und auf dem Weg des übergeordneten Ziels gibt es noch verschiedene andere Auswirkungen. Und du kannst die Auswirkungen so beschreiben, dass es für den Anderen auch verständlich ist. Du solltest dabei nicht tricksen, du solltest dabei nicht lügen, denn es gilt das gute Sprichwort: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht." Also schiebe keine Gründe vor, die nicht existieren. Aber wenn für ein Vorhaben verschiedene Gründe da sind und bedient werden müssen, dann kannst du sicherlich die Ziele und die Anliegen herausheben, die dem anderen besonders wichtig sind.

Daher Einfühlungsvermögen und das Eingehen auf wichtigen Wünsche, Anliegen und Bedürfnisse kann helfen, um den Reiz eines Projektes erheblich zu erhöhen und dazu führen, dass mehr Menschen sich engagieren.

Reizlosigkeit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Reizlosigkeit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Reizlosigkeit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Reizlosigkeit sind zum Beispiel Schalheit, Stumpfsinnigkeit, Einfallslosigkeit, Banalität, .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Antonyme Reizlosigkeit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Reizlosigkeit sind zum Beispiel Reiz, Anziehungskraft, Magnet, Anreiz, Ansporn, Reizüberflutung, Überreizung, Reizüberfluss . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Reizlosigkeit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Reizlosigkeit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Reizlosigkeit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Reizlosigkeit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

  • Schattenseiten-Kategorie Leiden

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Reizlosigkeit sind zum Beispiel das Adjektiv reizlos, das Verb reizen, sowie das Substantiv Reizloser.

Wer Reizlosigkeit hat, der ist reizlos beziehungsweise ein Reizloser.

Siehe auch

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