Meinungslosigkeit

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Meinungslosigkeit - überwinden - wie geht das? Meinungslosigkeit ist der Zustand, dass man keine Meinung hat. Meinungslosigkeit kann ein Ausdruck von Vorurteilslosigkeit, von Akzeptanz, von Neugier sein. Meinungslosigkeit kann aber auch ein Ausdruck von Apathie und Teilnahmslosigkeit, von Gleichgültigkeit sein.

Vertrauen und Liebe sind Hilfen bei Meinungslosigkeit

Das Wort Meinungslosigkeit ist das Substantiv zum Adjektiv meinungslos, ohne Meinung. Das Adjektiv meinungslos kommt vom Substantiv Meinung, welches wiederum vom Verb meinen stammt. Meinen bedeutet eine bestimmte Ansicht haben, annehmen, denken. Meinen gibt es schon im Althochdeutschen und ist im 8. Jahrhundert nachweisbar mit der Bedeutung nachdenken, seine Gedanken auf etwas richten, einem etwas angenehm machen. Meinung als Ansicht, Gesinnung, geht zurück auf das althochdeutsche meinunga, was seit 1000 nachweisbar ist und bedeutet Sinn, Bedeutung, Gedanke, Absicht, Gesinnung, Liebe. Meinungslosigkeit wird oft abwertend gebraucht, vermutlich weil im Wort Meinung noch die althochdeutsche Bedeutung von Liebe mit schwingt. Vorurteilslosigkeit klingt positiver.

Umgang mit Meinungslosigkeit anderer

Aus einem Vortrag von Sukadev Bretz

Vielleicht ist in deiner Umgebung ein Mensch, der seine Meinung nie sagt und sogar äußert, er hätte keine Meinung. Vielleicht meinst du, jeder müsste zu allem eine Meinung haben. Aber dem ist nicht so, es gibt Menschen denen ist es am wichtigsten, dass sie dazugehören, anderen helfen und das tun, was die Mehrheit tun. Diese Menschen sind der Kitt der Gesellschaft, es muss nicht jeder eine eigene Meinung haben. Es ist auch gut, dass es eine Reihe von Menschen gibt, die eben keine eigene Meinung haben. Die schauen, was die Mehrheit macht und versuchen das zu unterstützen.

Das ist natürlich eine gewisse Schwierigkeit, wenn die Mehrheit etwas will was ethisch nicht so gut ist. Oder wenn auch eine Minderheit etwas Unethisches mit großer Vehemenz befürwortet, dann kann es sein das die Mehrheit die Meinungslosen dem folgt. So könnte man sagen, es wäre schon gut, eine wichtige Meinung zu haben. Am besten wäre es, hohe ethische Ideale zu haben und das, was zu tun ist, von dem Standpunkt der ethischen Ideale zu betrachten. Man kann dann schauen, ob man eine konkrete Meinung zu einem konkreten Thema hat, man muss nicht immer eine konkrete Meinung haben. Man sollte sich aber bewusst sein, dass das, was zu tun ist ethisch oder unethisch ist und ob das hilfreich oder nicht hilfreich sein kann. Und so ist es wichtiger als eine Meinung zu haben, erst einmal vom ethischen Standpunkt zu überprüfen, was dort wichtig ist. Danach kann man überprüfen, vom Standpunkt unsere gemeinsamen Ziele, was dort richtig und wichtig ist. Und dann schließe ich auch vom Standpunkt aus, was es für verschiedene Menschen bewirkt, was dort wichtig ist.

Wenn man diese drei Dinge beleuchtet, Ethik, gemeinsamer Anliegen und die Auswirkungen auf andere, wird man meistens doch zu einer Meinung kommen. Und auf diese Weise kannst du auch Menschen, die bisher keine Meinung haben, helfen, vielleicht doch zu einer Meinung zukommen. In dem Fall es handelt sich um etwas Wichtiges.

Meinungslosigkeit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Meinungslosigkeit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Meinungslosigkeit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Meinungslosigkeit sind zum Beispiel Mitläufer, Anpasser, Ansichtslosigkeit, Desinteresse, .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Antonyme Meinungslosigkeit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Meinungslosigkeit sind zum Beispiel Meinung, Ansicht, Überzeugung, Statement, Wahnvorstellung, Schwur . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Meinungslosigkeit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Meinungslosigkeit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Meinungslosigkeit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Meinungslosigkeit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Meinungslosigkeit sind zum Beispiel das Adjektiv meinungslos, das Verb meinen, sowie das Substantiv Meinungsloser.

Wer Meinungslosigkeit hat, der ist meinungslos beziehungsweise ein Meinungsloser.

Siehe auch

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