Empörung

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Empörung - was ist das? Wie geht man damit um? Empörung kann heißen (1) der innere Zustand der Entrüstung, des Ärgers, des Zorns, (2) ein Aufstand, eine Rebellion, eine Revolte, einer Gruppe von Menschen. Hier soll es mehr über Empörung als psychischen Zustand gehen. Empörung kann individuell sein - aber auch eine ganze Gruppe von Menschen können sich empören: Z.B. kann eine taktlose Bemerkung allgemeine Empörung hervorrufen. Wem etwas nicht passt, der kann in Empörung geraten. Menschen geraten in Empörung insbesondere dann, wenn etwas als ungerecht empfunden wird, als nicht angemessen. Die Fähigkeit zur Empörung hilft dem Menschen, für eine gerechtere, bessere Welt einzutreten. Passive Empörung, sich also über alles Mögliche aufzuregen und nichts zu tun, ist aber nicht hilfreich. Es ist klug sich nicht über zu Vieles aufzuregen, zu empören. Vielmehr kann man innere Empörung einfach als Signal ansehen, das man auch wieder abstellen kann - und reagieren kann, sich engagiert, wenn es das wert ist und man die Möglichkeit hat, etwas zu ändern.

Mitgefühl ist eine Hilfe beim Umgang mit Empörung

Video mit Tipps zum Umgang mit empörten Mitmenschen

Hier ein Video mit einigen Ratschlägen, wie du mit Empörung deiner Mitmenschen umgehen kannst.

Vielleicht triffst du einen Menschen der voller Empörung ist. Vielleicht hörst du, wie er sich aufregt, aufregt über seinen Chef, aufregt über seine Kollegen, aufregt oder empört ist über Behörden, sich empört über politische Situationen. Wie gehst du damit um?

Du hast verschiedene Möglichkeiten. Zunächst kannst du überlegen: Muss ich damit überhaupt umgehen? Vielleicht geht es mich gar nichts an. Der andere hat vielleicht gute Gründe sich zu empören, auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann und du gehst einfach deine eigenen Wege. Eventuell braucht der andere jemanden, dem er es erzählen kann. Eventuell braucht er Mitgefühl, Liebe, Zuneigung, Verständnis. Eventuell hörst du einfach zu. In vielen Fällen hilft das, dass jemand einfach ruhiger wird.

Manchmal kann man auch probieren dem anderen eine andere Sichtweise zu vermitteln. Manchmal kann man versuchen dem anderen seinen Standpunkt zu erklären. Aber nicht immer bringt das etwas. Manchmal merkst du aber auch, dass du dich selbst empörst, weil der andere Recht hat mit seiner Empörung. Dann kannst du auch überlegen: Bringt das etwas, wenn wir uns jetzt gegenseitig aufschaukeln? Gemeinsame Empörung verbindet und muss deshalb nicht falsch sein. Aber manchmal kann man auch überlegen, sollte ich nicht einfach Ruhe ausstrahlen? Zuhören, und Liebe ausstrahlen, Verständnis ausstrahlen. Ich muss mich ja nicht gleich mitempören. Manchmal ist es aber so, dass du etwas hörst, was himmelschreiende Ungerechtigkeit ist, dann kannst du schauen, ob du etwas tun kannst. Meistens ist es gut über die Sache zu schlafen, denn in einem akuten Zustand der Empörung kann man selten geschickt vorgehen. Bei Empörung kann es hilfreich sein, eventuell die Gedanken aufzuschreiben, die Nacht darüber zu schlafen, am nächsten Tag zu überlegen. Dann sieht die Welt ganz anders aus und man kommt zu einem guten Plan, zu einer guten Vorgehensweise.


Empörung in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Empörung gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Empörung - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Empörung sind zum Beispiel Raserei, Putsch, Aufruhr, Protest, Unruhe, Ungeduld, Temperament .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Empörung - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Empörung sind zum Beispiel Einverstandensein, Zufriedenheit, Phlegma . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Empörung, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Empörung, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Empörung stehen:

Eigenschaftsgruppe

Empörung kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Empörung sind zum Beispiel das Adjektiv empört, das Verb empören, sowie das Substantiv Empörer.

Wer Empörung hat, der ist empört beziehungsweise ein Empörer.

Siehe auch

Selbsterfahrung, Yoga und Psychotherapie Yoga Vidya Seminare

Seminare zum Thema Selbsterfahrung, Yoga und Psychotherapie:

08.03.2019 - 10.03.2019 - Praktische Schritte zum inneren Frieden
Praktische Schritte und Anregungen zum inneren Frieden können sein: Mehr Energie im Alltag – Umgang mit Emotionen – Yoga und Meditation – keine Angst vor negativem Denken – Unverarbeitetes…
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