Bala Saguna Manasa Puja – die junge Göttin im Herzen wecken und umsorgen
Bala Saguna Manasa Puja – die junge Göttin im Herzen wecken und umsorgen beginnt mit einer liebevollen Bitte: Bala Tripurasundari möge erwachen und die Welt mit ihrem mitfühlenden Blick beglücken. Danach wird sie wie ein königlicher Gast empfangen, gebadet, gekleidet, mit Blumen geschmückt und bewirtet. Wer zur jungen Gestalt der göttlichen Mutter eine persönliche Beziehung entwickeln möchte, kann diese vollständige Manasa Puja als aufmerksamen inneren Dienst vollziehen. Am Ende wird die Blumenfülle zur Freude im eigenen Herzlotus.
Die Bala Saguna Manasa Puja gehört zur Bala-Verehrung im Umfeld der Shri Vidya. Saguna bedeutet hier: Die Göttin wird mit wahrnehmbarer Gestalt, Schmuck und Eigenschaften vorgestellt. Die Textfolge steht in der Sammlung Bala Saparya und umfasst 34 Strophen. Das Wecken bei Tagesanbruch gibt einen morgendlichen Rahmen; einen bestimmten Kalendertag nennt der Text nicht. Die persönliche innere Verehrung kann zuhause an einem ruhigen Platz erfolgen; eine äußere Tempelzeremonie wird nicht beschrieben.
Vorbereitung
Setze dich bequem und richte die Aufmerksamkeit nach innen. Sämtliche Materialien entstehen in der Vorstellung: goldene Gefäße, Blüten, Wasser, Kleider, Düfte, Milchprodukte und Licht. Du benötigst daher weder Lebensmittel noch Räucherwerk oder eine offene Flamme. Stelle Bala als dir zugewandte junge Göttin vor; Bilder und Schmuck dürfen sich mit den Versen allmählich entfalten. Die Klänge Om, Aim, Hrim, Shrim, Klim und Sauh sind Bija-Silben. Sie werden als heilige Anrufung gesprochen und haben keine wortwörtliche deutsche Satzübersetzung.
Durchführung
Rezitiere jede Strophe und vollziehe die dazugehörige innere Gabe. Die mehrfach vorangestellte Formel lautet vollständig „oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ“. Sie ist an sämtlichen entsprechenden Stellen ausgeschrieben. Die Zahl 10 der Quellausgabe ist ein Verweiszeichen auf diese Formel, keine Anweisung zu zehn Wiederholungen. Die Strophennummern unten dienen der Orientierung.
1. Bala wecken und in den inneren Tempel bitten
Mit Prabodhana weckst du die Göttin im inneren Morgenlicht. Lade sie zum Mandapa ein und zeige ihr den geschmückten Sitz.
Vers 1
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
uṣasi māgadhamaṅgagāyanaiḥ jhaṭiti jāgṛhi jāgṛhi jāgṛhi |
atikṛpārdrakaṭākṣanirīkṣaṇaiḥ jagadidaṃ jagadamba sukhīkuru ||
Erwache bei Tagesanbruch rasch, erwache, erwache, begleitet von den glückverheißenden Gesängen der Hofsänger. Mutter der Welt, beglücke diese Welt mit deinen Blicken, die von überströmendem Mitgefühl erfüllt sind.
Vers 2
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
kanakamayavitardiśobhamānaṃ diśidiśi pūrṇasuvarṇakumbhayuktam |
maṇīmayamaṇḍapamadhyamehi mātaḥ mayi kṛpayāśu samarcanaṃ grahītum ||
Mutter, komm in die Mitte des edelsteingeschmückten Saales, dessen goldene Plattform glänzt und der in jeder Richtung mit gefüllten goldenen Krügen versehen ist. Komm aus Güte rasch zu mir, um die Verehrung zu empfangen.
Vers 3
kanakamayavitardisthāpite tūlikāḍhye
vividhakusumakīrṇe koṭibālārkavarṇe |
bhagavati ramaṇīye ratnasiṃhāsane'smin
upaviśa padayugmaṃ hemapīṭhe nidhāya ||
Göttin, setze dich auf diesen schönen Edelsteinthron, auf einer goldenen Plattform, mit weichen Polstern und vielerlei Blüten ausgestattet, strahlend wie Millionen junger Sonnen. Stelle beide Füße auf den goldenen Fußschemel.
2. Füße und Hände mit Wasser ehren
Stelle dir vor, Padya über die Füße zu gießen. Biete Arghya aus einem goldenen Gefäß an, danach Achamana zum Mund und Madhuparka als süße Empfangsgabe.
Vers 4
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
dūrvayā sarasijānvitaviṣṇukrāntayā ca sahitaṃ kusumāḍhyam |
padmayugmasadṛśe padayugme pāyametadurarīkuru mātaḥ ||
Mutter, nimm für deine beiden lotusgleichen Füße dieses blütenreiche Fußwasser an, versehen mit Durva, Lotus und Vishnukranta.
Vers 5
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
gandhapuṣpayavasarṣapadūrvāsaṃyutaṃ tilakuśākṣatamiśram |
hemapātranihitaṃ saharatnaiḥ ardhyametadurarīkuru mātaḥ ||
Mutter, nimm diese Ehrengabe an: Duft, Blumen, Gerste, Senfsamen und Durva, gemischt mit Sesam, Kusha und unversehrtem Reis, gemeinsam mit Edelsteinen in ein goldenes Gefäß gelegt.
Vers 6
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
jalajadyutinā kareṇa jātīphalatakkolalavaṅgagandhamiśraiḥ |
amṛtairamṛtairivātiśītaiḥ bhagavatyācamanaṃ vidhīyatām ||
Göttin, nimm mit deiner lotusschimmernden Hand das Mundwasser, duftend nach Muskat, Takkola und Nelken, kühl und köstlich wie Unsterblichkeitsnektar.
Vers 7
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
nihitaṃ kanakasya sampuṭe pihitaṃ ratnapidhānakena yat |
tadidaṃ jagadamba te'rpitaṃ madhuparkaṃ janani pragṛhyatām ||
Mutter der Welt, nimm diesen Madhuparka an, den ich dir darbringe: in einer goldenen Schatulle, verschlossen mit einem edelsteinbesetzten Deckel.
3. Salbung und Bad vollziehen
Verteile im Geist Blütenöl über Haar und Körper, lege die duftende Reinigungspaste auf, reinige das Haar und gieße warmes Wasser. Es folgen das Bad mit den fünf süßen Gaben und das duftende Schlusswasser. Die Erwähnung vedischer und tantrischer Gesänge in der letzten Badestrophe gehört zum vorgestellten Festdienst; dieser Text nennt dafür keine weitere bestimmte Rezitation.
Vers 8
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
etaccampakatailamamba vividhaiḥ puṣpairmuhurvāsitaṃ
nyastaṃ ratnamaye suvarṇacaṣake bhṛṅgairbhramadbhirvṛtam |
sānandaṃ surasundarībhirabhito hastairdhṛtaṃ te mayā
keśeṣu bhramarabhrameṣu sakaleṣvaṅgeṣu cālipyate ||
Mutter, dieses Champaka-Öl, immer wieder mit vielerlei Blüten beduftet, steht in einer goldenen Edelsteinschale, umschwärmt von Bienen. Freudige himmlische Frauen halten es von allen Seiten in den Händen. Ich streiche es auf deine bienengleich dunklen Locken und auf deinen ganzen Körper.
Vers 9
mātaḥ kuṅkumapaṅkanirmitamidaṃ dehe tavordvartanaṃ
bhaktyāhaṃ kalayāmi hemarajasa sammiśritaṃ kesaraiḥ |
keśānāmalakairviśodhya viśadānkastūrikodañcitaiḥ
snānaṃ te navaratnakumbhasahitaiḥ saṃvāsitoṣṇodakaiḥ ||
Mutter, hingebungsvoll trage ich diese Reinigungspaste aus rotem Kumkuma auf deinen Körper, vermischt mit Goldstaub und Blütenpollen. Mit duftenden Amalaki-Früchten reinige ich dein Haar und bereite dir ein Bad mit wohlriechendem warmem Wasser aus Krügen mit neun Edelsteinen.
Vers 10
dadhidugdhaghṛtaiḥ samākṣikaiḥ sitayā śarkarayā samanvitaiḥ |
snapayāmi tavāhamādarājjanani tvāṃ punaruṣṇavāribhiḥ ||
Mutter, liebevoll bade ich dich mit Joghurt, Milch, Ghee und Honig, verbunden mit weißem Zucker, und danach wiederum mit warmem Wasser.
Vers 11
elośīrasuvāsitaiḥ sukusumairgaṅgāditīrthodakaiḥ
māṇikyāmalamauktikāmṛtarasaiḥ svacchaiḥ suvarṇodakaiḥ |
mantrānvaidikatāntrikānparipaṭhan sānandamatyādarāt
snānaṃ te parikalpayāmi janani snehāttvamaṅgīkuru ||
Mit Wasser der Ganga und weiterer heiliger Wasserstätten, beduftet mit Kardamom, Vetiver und schönen Blüten, mit dem Nektar von Rubinen und makellosen Perlen, mit klarem Goldwasser bereite ich dir dein Bad. Voll Freude und Ehrfurcht erklingen vedische und tantrische Mantras. Mutter, nimm es aus Liebe an.
4. Bekleiden und das Haar schmücken
Mit Vastra gibst du rotes Gewand, perlenbesetztes Oberteil und golden leuchtenden Überwurf. Stelle dann das Beduften, Kämmen und Binden der Haare mit Blüten und Goldfäden vor.
Vers 12
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
bālārkadyutidāḍimīyakusumapraspardhi sarvottamaṃ
mātastvaṃ paridhehi divyavasanaṃ bhāktyā mayā kalpitam |
muktābhirgrathitaṃ sukañcukamidaṃ svīkṛtya pītaprabhaṃ
taptasvarṇasamānavarṇamatulaṃ prāvarṇamaṅgīkuru ||
Mutter, lege dieses herrliche göttliche Gewand an, das ich mit Hingabe vorgestellt habe: Es wetteifert mit dem Glanz der jungen Sonne und den Blüten des Granatapfels. Nimm dieses mit Perlen verbundene Oberteil und den unvergleichlichen gelben Überwurf an, der wie geschmolzenes Gold leuchtet.
Vers 13
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
bahubhiragarudhūpaiḥ sādaraṃ dhūpayitvā
bhāgavati tava keśānkaṅkatairmārjayitvā |
surabhibhiraravindaiścampakaiścarcayitvā
jhaṭiti kanakasūtrairjūṭayanveṣṭayāmi ||
Göttin, ich bedufte deine Haare sorgfältig mit vielfachem Aguru-Rauch, kämme sie, schmücke sie mit duftenden Lotus- und Champaka-Blüten und binde sie mit goldenen Fäden zu einer Haartracht.
5. Schmuck, Duft und Zeichen anlegen
Lege die einzelnen Schmuckstücke im Geist an. Es folgen Gandha, Tilaka, Akshata und roter Sindura am Scheitel. Die Körperbeschreibung ist die Bildsprache königlicher Verehrung der Göttin.
Vers 14
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
mañjīre padayornidhāya rucirāṃ vinyasya kāñcīṃ kaṭau
muktāhāramurojayoranupamāṃ nakṣatramālāṃ gale |
keyūrāṇi bhujeṣu ratnavalayaśreṇīṃ kareṣu kramāt
tāṭaṅke tava karṇayorvinidadhe śīrṣe ca cūḍāmaṇim ||
Ich lege Fußschmuck an deine Füße, einen schönen Gürtel an die Hüften, eine Perlenkette über die Brust und eine unvergleichliche Sternengirlande um den Hals. Armreifen schmücken die Oberarme, Edelsteinringe die Handgelenke, große Ohrgehänge die Ohren und ein Scheiteljuwel das Haupt.
Vers 15
dhammille tava devi hemakusumānyādhāya phālasthale
muktārājivirājamānatilakaṃ nāsāpuṭe mauktikam |
mātarmauktikajālikāṃ ca kucayoḥ sarvāṅgulīṣūrmikāḥ
kāṭyāṃ kāñcanakiṅkiṇīrvinidadhe ratnāvataṃsaṃ śrutau ||
Göttin, ich lege goldene Blüten in deine Haartracht, ein mit Perlenreihen glänzendes Zeichen auf die Stirn und eine Perle an die Nase. Mutter, ich gebe ein Perlennetz über die Brust, Ringe an alle Finger, goldene Glöckchen an die Hüften und Edelsteinschmuck an die Ohren.
Vers 16
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
mātaḥ phālatale tavātivimale kāśmīrakastūrikā-
karpūrāgarubhiḥ karomi tilakaṃ dehe'ṅgarāgaṃ tataḥ |
vakṣojādiṣu yakṣakardamarasaṃ siktvā ca puṣpadravaṃ
pādau candanalepanādibhirahaṃ sampūjayāmi kramāt ||
Mutter, auf deine reine Stirn zeichne ich ein Zeichen aus Safran, Moschus, Kampfer und Aguru und salbe danach den Körper. Ich sprenge Yakshakardama-Duft und Blütenwasser auf Brust und Körper und verehre nacheinander deine Füße durch Sandelholzsalbung und weitere Gaben.
Vers 17
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
ratnākṣataistvāṃ paripūjayāmi muktāphalairvā rucirairaviddhaiḥ |
akhaṇḍitairdevi yavādibhirvā kāśmīrapaṅkāṅkitataṇḍulairvā ||
Göttin, ich verehre dich mit edelsteingleichen unversehrten Gaben, mit schönen ungebohrten Perlen, mit ganzen Gerstenkörnern und anderem Korn oder mit Reiskörnern, die mit Safranpaste gezeichnet sind.
Vers 18
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
sīmante te bhagavati mayā sādaraṃ nyastametat
sindūraṃ me hṛdayakamale harṣavarṣaṃ tanoti |
bālādityadyutiriva sadā lohitā yasya kāntiḥ
antardhvāntaṃ harati sakalaṃ cetasā cintayaiva ||
Göttin, diesen roten Sindura lege ich dir ehrerbietig auf den Scheitel. Er lässt Freude im Lotus meines Herzens regnen. Sein roter Glanz ist wie die junge Sonne; schon die innere Betrachtung vertreibt alle Dunkelheit.
6. Die Göttin mit Blüten verehren
Biete bei Pushpa nacheinander die in drei Strophen genannten Blüten an. Du kannst sie als vielfältige frische Farben und Düfte vor dir entstehen lassen.
Vers 19
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
mandākundakaravīralavaṅgapuṣpaiḥ
tvāṃ devi santatamahaṃ paripūjayāmi
jātījapāvakulacampakaketakādi
nānāvidhāni kusumāni ca te'rpayāmi ||
Göttin, ich verehre dich unablässig mit Manda-, Kunda-, Karavira- und Nelkenblüten. Ich gebe dir allerlei Blüten von Jati, Hibiskus, Vakula, Champaka, Ketaka und weiteren Pflanzen.
Vers 20
mālatīvakulahemapuṣpikā kāñcanārakaravīrakaitakaiḥ |
karṇikāragirikarṇikādibhiḥ pūjayāmi jagadamba te vapuḥ ||
Mutter der Welt, ich verehre deine Gestalt mit Malati, Vakula, Hemapushpika, Kanchanara, Karavira und Kaitaka, mit Karnikara, Girikarnika und weiteren Blüten.
Vers 21
pārijātaśatapatrapāṭalairmallikāvakulacampakādibhiḥ |
ambujaiḥ sukusumaiśca sādaraṃ pūjayāmi jagadamba te vapuḥ ||
Mutter der Welt, ehrerbietig verehre ich deine Gestalt mit Parijata, hundertblättrigen Blumen, Patala, Mallika, Vakula, Champaka, Lotus und anderen schönen Blüten.
7. Rauch und Licht zeigen
Führe zuerst das vorgestellte Räuchergefäß als Dhupa, danach die Lampen als Dipa vor der Gestalt. Bei dieser geistigen Verehrung entsteht kein tatsächlicher Rauch.
Vers 22
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
lākṣāsammilitaiḥ sitābhrasahitaiḥ śrīvāsasammiśritaiḥ
karpūrākalitaiḥ śirairmadhuyutairgosarpiṣā loḍitaiḥ |
śrīkaṇṭhāgarugugguluprabhṛtibhirnānāvidhairvastubhiḥ
dhūpaṃ te parikalpayāmi janani snehāttvamaṅgīkuru ||
Mutter, ich bereite dir Räucherduft aus vielfältigen Stoffen, verbunden mit Lackharz, hellem Abhra und Shrivasa, mit Kampfer, Harzen, Honig und Kuhghee, mit Sandelholz, Aguru, Guggul und anderem. Nimm ihn aus Liebe an.
Vers 23
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
ratnālaṅkṛtahemapātranihitairgosarpiṣā loḍitaiḥ
dīpairdīrghatarāndhakārabhiduraiḥ bālārkakoṭiprabhaiḥ |
ātāmrajvaladujjvalapravilasadratnapradīpaistathā
mātastvāmahamādarādanudinaṃ nīrājayāmyuccakaiḥ ||
Mutter, ehrerbietig erweise ich dir täglich hohe Lichtverehrung: mit Ghee-Lampen in goldenen, edelsteingeschmückten Gefäßen, die lange Dunkelheit zerschneiden und wie Millionen junger Sonnen strahlen, sowie mit rotglühenden, hell glänzenden Edelsteinlichtern.
8. Speisen, Wasser und Früchte anbieten
Stelle die Gerichte als Naivedya auf. Nach den Speisen und dem süßen Trank folgen warmes Wasser für Hände und Mund, duftende Handpflege, kühles Trinkwasser und zwei Obstgaben. Vollziehe diese einzelnen Dienstleistungen in der Reihenfolge der Strophen.
Vers 24
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
mātastvāṃ dadhidugdhapāyasamahāśālyannasantānikā
sūpāpūpasitāghṛtaiḥ savaṭakaiḥ sakṣaudrarambhāphalaiḥ |
elājīrakahiṅgunāgaraniśākustumbharīsaṃskṛtaiḥ
śākaiḥ sākamahaṃ sudhādhikarasaiḥ santarpayāmyarcayan ||
Mutter, verehrend sättige ich dich mit Joghurt, Milch, süßem Milchreis, feinem Reis, Rahm, Suppe, Gebäck, Zucker, Ghee, Klößchen, Honig und Bananen sowie mit Gemüse, gewürzt mit Kardamom, Kreuzkümmel, Hing, Ingwer, Kurkuma und Koriander, köstlicher als Nektar.
Vers 25
sāpūpasūpadadhidugdhasudhāghṛtāni
susvādubhaktaparamānnapurassarāṇi |
śākollasanmaricajīraka bāhlikāni
bhākṣyāṇi bhuṅkṣva jagadamba mayārpitāni ||
Mutter der Welt, genieße die Speisen, die ich dir darbringe: Gebäck, Suppe, Joghurt, Milch, Nektar und Ghee, wohlschmeckenden Reis und süßen Milchreis sowie Gemüse, das von Pfeffer, Kreuzkümmel und Safran duftet.
Vers 26
kṣīrametadidamuttamottamaṃ prājyamājyamidumujjvalaṃ madhu |
mātaretadamṛtopamaṃ payaḥ sambhrameṇa paripīyatāṃ muhuḥ ||
Hier ist Milch von höchster Güte, hier reichliches Ghee und heller Honig. Mutter, trinke immer wieder mit Freude diesen Trank, der dem Nektar gleicht.
Vers 27
uṣṇodakaiḥ pāṇiyugaṃ mukhaṃ ca prakṣālya mātaḥ kaladhautapātre |
karpūramiśreṇa sakuṅkumena hastau samudvartaya candanena ||
Mutter, wasche mit warmem Wasser beide Hände und den Mund. Pflege deine Hände mit Sandelholz, Kampfer und Kumkuma aus einem silbernen Gefäß.
Vers 28
atiśītamuśīravāsitaṃ tapanīye kalaśe niveśitam |
paṭapūtamidaṃ jitāmṛtaṃ śuci gaṅgājalamamba pīyatām ||
Mutter, trinke dieses reine Ganga-Wasser aus einem goldenen Krug, durch ein Tuch gefiltert, kühl und mit Vetiver beduftet, köstlicher als Nektar.
Vers 29
jambvāmrarambhāphalasaṃyutāni drākṣāphalakṣaudrasamanvitāni |
sanārikelāni sadāḍimāni phalāni te devi samarpayāmi ||
Göttin, ich bringe dir Früchte dar: Jambu, Mangos und Bananen, Trauben mit Honig, dazu Kokosnüsse und Granatäpfel.
Vers 30
kūśmāṇḍakośāṭakisaṃyutāni jambīranāraṅgasamanvitāni |
sabījapūrāṇi sabādarāṇi phalāni te devi samarpayāmi ||
Göttin, ich bringe dir diese Früchte dar: Kürbis und Koshataki, Zitronen und Orangen, große Zitronenfrüchte und Jujuben.
9. Betelgabe und dreifache Lichtverehrung
Reiche Tambula im Geist. Für Godhuma Diparadhana stelle dir vor, mit beiden Knien den Boden zu berühren, den Lichtteller ehrerbietig zum Kopf zu heben und ihn dann dreimal vor dem Lotusantlitz der Göttin zu kreisen. Die drei Umkreisungen stehen ausdrücklich im Vers.
Vers 31
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
karpūreṇa yutairlavaṅgasahitaistakkolacūrṇānvitaiḥ
susvādukramukaiḥ sagaurakhadiraiḥ susnigdhajātīphalaiḥ |
mātaḥ kaitakapatrapāṇḍurucibhistāmbūlavallīdalaiḥ
sānandaṃ mukhamaṇḍanārthamatulaṃ tāmbūlamaṅgīkuru ||
Mutter, nimm freudig diese unvergleichliche Betelgabe zur Erfrischung des Mundes an: mit Kampfer, Nelken, Takkola-Pulver, schmackhafter Arekanuss, hellem Khadira, weichem Muskat und Betelblättern von heller Schönheit wie Ketaka-Blätter.
Vers 32
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
savinayamatha datvā jānuyugmaṃ dharaṇyāṃ
sapadi śirasi dhṛtvā pātramārārtikasya |
mukhakamalasamīpe te'mba sārthaṃ trivāraṃ
bhramayati mayi bhūyātte kṛpārdraḥ kaṭākṣaḥ ||
Demütig setze ich beide Knie auf die Erde, hebe sofort den Lichtteller zum Haupt und bewege ihn dreimal vor deinem Lotusantlitz. Mutter, dein von Güte erfüllter Blick möge dabei auf mir ruhen.
10. Goldgabe und Blumenhingabe vollenden
Gib Dakshina als vorgestellten Goldregen. Verehre die Füße mit Lotusblüten, lege eine goldene Lotusgirlande um den Hals und bringe die edelsteingleiche Pushpanjali über dem Haupt dar. Lass das abschließende Bild Freude im Herzlotus wecken.
Vers 33
oṃ aiṃ hrīṃ śrīṃ aiṃ klīṃ sauḥ sauḥ klīṃ aiṃ |
atha bahumaṇīmiśraiḥ mauktikaistvāṃ vikīrya
tribhuvanakamanīyaiḥ pūjayitvā ca vastraiḥ |
militavividhamuktāṃ divyamāṇikyayuktāṃ
janani kanakavṛṣṭiṃ dakṣiṇāṃ te'rpayāmi ||
Nachdem ich dich mit Perlen, gemischt mit vielen Edelsteinen, überschüttet und mit Gewändern verehrt habe, die in den drei Welten begehrt werden, bringe ich dir als Dankgabe einen Goldregen dar, verbunden mit vielfältigen Perlen und göttlichen Rubinen.
Vers 34
caraṇanalinayugmaṃ paṅkajaiḥ pūjayitvā
kanakakamalamālāṃ kaṇṭhadeśe'rpayitvā |
śirasi vinihito'yaṃ ratnapuṣpāñjaliste
hṛdayakamalamadhye devi harṣaṃ tanotu ||
Nachdem ich beide Lotusfüße mit Lotusblüten verehrt und eine goldene Lotusgirlande um deinen Hals gelegt habe, bringe ich dir über dem Haupt diese Handvoll Edelsteinblüten dar. Göttin, möge sie im Lotus meines Herzens Freude entfalten.
Abschluss und Vertiefung
Bleibe einen Augenblick bei der Freude im Herzen. Der überlieferte Text endet mit der Blumenhingabe; du musst keine weitere Strophe ergänzen. Öffne die Augen und bringe die Aufmerksamkeit in den Raum zurück. Die Sorgfalt, mit der du die Göttin innerlich umgeben hast, kann auch den nächsten alltäglichen Dienst prägen.
Devanagari-Rezitation
Die Versfolge entspricht der Durchführung.
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
उषसि मागधमङ्गगायनैः झटिति जागृहि जागृहि जागृहि ।
अतिकृपार्द्रकटाक्षनिरीक्षणैः जगदिदं जगदम्ब सुखीकुरु ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
कनकमयवितर्दिशोभमानं दिशिदिशि पूर्णसुवर्णकुम्भयुक्तम् ।
मणीमयमण्डपमध्यमेहि मातः मयि कृपयाशु समर्चनं ग्रहीतुम् ॥
कनकमयवितर्दिस्थापिते तूलिकाढ्ये
विविधकुसुमकीर्णे कोटिबालार्कवर्णे ।
भगवति रमणीये रत्नसिंहासनेऽस्मिन्
उपविश पदयुग्मं हेमपीठे निधाय ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
दूर्वया सरसिजान्वितविष्णुक्रान्तया च सहितं कुसुमाढ्यम् ।
पद्मयुग्मसदृशे पदयुग्मे पायमेतदुररीकुरु मातः ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
गन्धपुष्पयवसर्षपदूर्वासंयुतं तिलकुशाक्षतमिश्रम् ।
हेमपात्रनिहितं सहरत्नैः अर्ध्यमेतदुररीकुरु मातः ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
जलजद्युतिना करेण जातीफलतक्कोललवङ्गगन्धमिश्रैः ।
अमृतैरमृतैरिवातिशीतैः भगवत्याचमनं विधीयताम् ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
निहितं कनकस्य सम्पुटे पिहितं रत्नपिधानकेन यत् ।
तदिदं जगदम्ब तेऽर्पितं मधुपर्कं जननि प्रगृह्यताम् ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
एतच्चम्पकतैलमम्ब विविधैः पुष्पैर्मुहुर्वासितं
न्यस्तं रत्नमये सुवर्णचषके भृङ्गैर्भ्रमद्भिर्वृतम् ।
सानन्दं सुरसुन्दरीभिरभितो हस्तैर्धृतं ते मया
केशेषु भ्रमरभ्रमेषु सकलेष्वङ्गेषु चालिप्यते ॥
मातः कुङ्कुमपङ्कनिर्मितमिदं देहे तवोर्द्वर्तनं
भक्त्याहं कलयामि हेमरजस सम्मिश्रितं केसरैः ।
केशानामलकैर्विशोध्य विशदान्कस्तूरिकोदञ्चितैः
स्नानं ते नवरत्नकुम्भसहितैः संवासितोष्णोदकैः ॥
दधिदुग्धघृतैः समाक्षिकैः सितया शर्करया समन्वितैः ।
स्नपयामि तवाहमादराज्जननि त्वां पुनरुष्णवारिभिः ॥
एलोशीरसुवासितैः सुकुसुमैर्गङ्गादितीर्थोदकैः
माणिक्यामलमौक्तिकामृतरसैः स्वच्छैः सुवर्णोदकैः ।
मन्त्रान्वैदिकतान्त्रिकान्परिपठन् सानन्दमत्यादरात्
स्नानं ते परिकल्पयामि जननि स्नेहात्त्वमङ्गीकुरु ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
बालार्कद्युतिदाडिमीयकुसुमप्रस्पर्धि सर्वोत्तमं
मातस्त्वं परिधेहि दिव्यवसनं भाक्त्या मया कल्पितम् ।
मुक्ताभिर्ग्रथितं सुकञ्चुकमिदं स्वीकृत्य पीतप्रभं
तप्तस्वर्णसमानवर्णमतुलं प्रावर्णमङ्गीकुरु ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
बहुभिरगरुधूपैः सादरं धूपयित्वा
भागवति तव केशान्कङ्कतैर्मार्जयित्वा ।
सुरभिभिररविन्दैश्चम्पकैश्चर्चयित्वा
झटिति कनकसूत्रैर्जूटयन्वेष्टयामि ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
मञ्जीरे पदयोर्निधाय रुचिरां विन्यस्य काञ्चीं कटौ
मुक्ताहारमुरोजयोरनुपमां नक्षत्रमालां गले ।
केयूराणि भुजेषु रत्नवलयश्रेणीं करेषु क्रमात्
ताटङ्के तव कर्णयोर्विनिदधे शीर्षे च चूडामणिम् ॥
धम्मिल्ले तव देवि हेमकुसुमान्याधाय फालस्थले
मुक्ताराजिविराजमानतिलकं नासापुटे मौक्तिकम् ।
मातर्मौक्तिकजालिकां च कुचयोः सर्वाङ्गुलीषूर्मिकाः
काट्यां काञ्चनकिङ्किणीर्विनिदधे रत्नावतंसं श्रुतौ ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
मातः फालतले तवातिविमले काश्मीरकस्तूरिका-
कर्पूरागरुभिः करोमि तिलकं देहेऽङ्गरागं ततः ।
वक्षोजादिषु यक्षकर्दमरसं सिक्त्वा च पुष्पद्रवं
पादौ चन्दनलेपनादिभिरहं सम्पूजयामि क्रमात् ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
रत्नाक्षतैस्त्वां परिपूजयामि मुक्ताफलैर्वा रुचिरैरविद्धैः ।
अखण्डितैर्देवि यवादिभिर्वा काश्मीरपङ्काङ्किततण्डुलैर्वा ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
सीमन्ते ते भगवति मया सादरं न्यस्तमेतत्
सिन्दूरं मे हृदयकमले हर्षवर्षं तनोति ।
बालादित्यद्युतिरिव सदा लोहिता यस्य कान्तिः
अन्तर्ध्वान्तं हरति सकलं चेतसा चिन्तयैव ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
मन्दाकुन्दकरवीरलवङ्गपुष्पैः
त्वां देवि सन्ततमहं परिपूजयामि
जातीजपावकुलचम्पककेतकादि
नानाविधानि कुसुमानि च तेऽर्पयामि ॥
मालतीवकुलहेमपुष्पिका काञ्चनारकरवीरकैतकैः ।
कर्णिकारगिरिकर्णिकादिभिः पूजयामि जगदम्ब ते वपुः ॥
पारिजातशतपत्रपाटलैर्मल्लिकावकुलचम्पकादिभिः ।
अम्बुजैः सुकुसुमैश्च सादरं पूजयामि जगदम्ब ते वपुः ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
लाक्षासम्मिलितैः सिताभ्रसहितैः श्रीवाससम्मिश्रितैः
कर्पूराकलितैः शिरैर्मधुयुतैर्गोसर्पिषा लोडितैः ।
श्रीकण्ठागरुगुग्गुलुप्रभृतिभिर्नानाविधैर्वस्तुभिः
धूपं ते परिकल्पयामि जननि स्नेहात्त्वमङ्गीकुरु ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
रत्नालङ्कृतहेमपात्रनिहितैर्गोसर्पिषा लोडितैः
दीपैर्दीर्घतरान्धकारभिदुरैः बालार्ककोटिप्रभैः ।
आताम्रज्वलदुज्ज्वलप्रविलसद्रत्नप्रदीपैस्तथा
मातस्त्वामहमादरादनुदिनं नीराजयाम्युच्चकैः ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
मातस्त्वां दधिदुग्धपायसमहाशाल्यन्नसन्तानिका
सूपापूपसिताघृतैः सवटकैः सक्षौद्ररम्भाफलैः ।
एलाजीरकहिङ्गुनागरनिशाकुस्तुम्भरीसंस्कृतैः
शाकैः साकमहं सुधाधिकरसैः सन्तर्पयाम्यर्चयन् ॥
सापूपसूपदधिदुग्धसुधाघृतानि
सुस्वादुभक्तपरमान्नपुरस्सराणि ।
शाकोल्लसन्मरिचजीरक बाह्लिकानि
भाक्ष्याणि भुङ्क्ष्व जगदम्ब मयार्पितानि ॥
क्षीरमेतदिदमुत्तमोत्तमं प्राज्यमाज्यमिदुमुज्ज्वलं मधु ।
मातरेतदमृतोपमं पयः सम्भ्रमेण परिपीयतां मुहुः ॥
उष्णोदकैः पाणियुगं मुखं च प्रक्षाल्य मातः कलधौतपात्रे ।
कर्पूरमिश्रेण सकुङ्कुमेन हस्तौ समुद्वर्तय चन्दनेन ॥
अतिशीतमुशीरवासितं तपनीये कलशे निवेशितम् ।
पटपूतमिदं जितामृतं शुचि गङ्गाजलमम्ब पीयताम् ॥
जम्ब्वाम्ररम्भाफलसंयुतानि द्राक्षाफलक्षौद्रसमन्वितानि ।
सनारिकेलानि सदाडिमानि फलानि ते देवि समर्पयामि ॥
कूश्माण्डकोशाटकिसंयुतानि जम्बीरनारङ्गसमन्वितानि ।
सबीजपूराणि सबादराणि फलानि ते देवि समर्पयामि ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
कर्पूरेण युतैर्लवङ्गसहितैस्तक्कोलचूर्णान्वितैः
सुस्वादुक्रमुकैः सगौरखदिरैः सुस्निग्धजातीफलैः ।
मातः कैतकपत्रपाण्डुरुचिभिस्ताम्बूलवल्लीदलैः
सानन्दं मुखमण्डनार्थमतुलं ताम्बूलमङ्गीकुरु ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
सविनयमथ दत्वा जानुयुग्मं धरण्यां
सपदि शिरसि धृत्वा पात्रमारार्तिकस्य ।
मुखकमलसमीपे तेऽम्ब सार्थं त्रिवारं
भ्रमयति मयि भूयात्ते कृपार्द्रः कटाक्षः ॥
ॐ ऐं ह्रीं श्रीं ऐं क्लीं सौः सौः क्लीं ऐं ।
अथ बहुमणीमिश्रैः मौक्तिकैस्त्वां विकीर्य
त्रिभुवनकमनीयैः पूजयित्वा च वस्त्रैः ।
मिलितविविधमुक्तां दिव्यमाणिक्ययुक्तां
जननि कनकवृष्टिं दक्षिणां तेऽर्पयामि ॥
चरणनलिनयुग्मं पङ्कजैः पूजयित्वा
कनककमलमालां कण्ठदेशेऽर्पयित्वा ।
शिरसि विनिहितोऽयं रत्नपुष्पाञ्जलिस्ते
हृदयकमलमध्ये देवि हर्षं तनोतु ॥
Quellen und weiterführende Artikel
- Bala Saguna Manasa Puja in Bala Saparya, vollständige Textfolge von Prabodhana bis Svarnamantrapushpanjali; Sanskrittext bei Sanskrit Documents. Die dort ausdrücklich erklärte Kurzmarke 10 wurde durch die vollständige Bija-Anrufung ersetzt; alle 34 Strophen sind enthalten.
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