Atmarama

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Atmarama (Sanskrit: आत्माराम ātmārāma m.) sich am eigenen Selbst (Atman) oder an der Allseele sich erfreuend (Arama), Freude des Selbst; Freude, unabhängig von äußeren Dingen; in Hindi u.a.: höchstes Wesen.

Atmarama bedeutet Freude des Selbst. Atmarama bedeutet auch "derjenige, der sich am höchsten Selbst erfreut". Atmarama ist auch die Bezeichnung eines Heiligen, eines Jnani: Er hat sein wahres Selbst, Atman, verwirklicht. Aus Atma zieht er Rama, Freude.

Rama wird oft mit Pfeil und Bogen dargestellt, seine Waffen, mit denen er die Guten beschützt und die Dämonen bekämpft.

Ein Atmarama zieht all seine Freude aus dem Selbst, er braucht nichts Äußeres. Ein Atmarama strahlt diese Freude aus, die nicht von Äußerem abhängig ist. So kann man einen wahren Heiligen erkennen: Er hat Freude, egal was äußerlich ist, denn er ist Atmarama, er zieht seine Freude aus der Seele.

Sukadev über Atmarama

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Atmarama

Atmarama – die Freude des Selbst, derjenige, der seine Freude aus dem Selbst bekommt. Atmarama ist ein Beiname auch von Rama. Es gibt einen schönen Kirtan, da geht es los, "Atmarama". Atmarama ist ein Beiname von Rama. Rama ist derjenige, der sich freut. Und gerade im Yoga Vasishtha, da wird ja Rama vedantamäßig beschrieben, dort ist Rama ein Schüler von Vasishtha. Und Vasishtha lehrt Rama das höchste Wissen von Vedanta. Und so deutet er Rama auch als Atmarama, als derjenige, der sich am höchsten Selbst erfreut, der aus dem höchsten Selbst Freude bezieht.

Atmarama ist aber auch ein in der Vedanta-Tradition häufig genutzter Begriff, ein spiritueller Name, der nicht nur für Rama-Verehrer gilt, sondern für alle, die mit Vedanta verbunden sind, denn Vedanta ist Atmarama, jemand, der sich am Selbst freut, jemand, der Vedanta übt, will sein wahres Selbst erkennen, Atma Jnana erfahren, die Erkenntnis des Selbst. Und Atma Jnana ist nicht etwas Abstraktes, aus Atma Jnana kommt Atmarama, Freude des Selbst. Und wer tief im Vedanta ist, bezieht seine Freude aus dem Selbst.

Er braucht keine Freude mehr aus sinnlichen Genüssen, er braucht keine Freude aus der Anerkennung anderer, er braucht keine Freude aus irgendwas anderem. Atmarama – aus dem Selbst heraus zieht er alle Freude, strahlt sie aus und hilft anderen, dient anderen. Er freut sich auch über einzelne Dinge, er weiß, was auch immer kommt, ist die Freude des Selbst. Atmarama drückt auch aus, jede Freude kommt letztlich aus dem Selbst. Selbst sinnliche Freude ist letztlich Freude, die widerspiegelt die Freude des Selbst. Atmarama, auch ein bei Yoga Vidya durchaus verbreiteter spiritueller Name. Atmarama – Freude des Selbst. Atmarama – derjenige, der sich am Selbst erfreut.


Der spirituelle Name Atmarama

Atmarama, Sanskrit आत्माराम ātmārāma m, ist ein Spiritueller Name und bedeutet 1) Freude (Arama) des Selbst, 2) dessen Freude das Selbst ist. Atmarama kann Aspiranten gegeben werden mit Soham Mantra.

Atmarama ist ein spiritueller Name, der bedeutet „derjenige, der sich am eigenen Selbst erfreut.“ Atmarama heißt auch „Freude des Selbst.“ Rama heißt Freude. Atma heißt Selbst. Atmarama ist derjenige, der sich an der Allseele erfreut, derjenige dessen Selbst sich erfreut.

Wenn du diesen Namen hast Atmarama dann sei dir bewusst, dass das Höchste Selbst überall ist. Das Höchste Selbst ist in dir als du selbst. Das Höchste Selbst ist in jedem Anderen. Wenn du tief in dein Herz gehst, dann empfindest du tiefe Freude. Wenn du dein Herz mit dem Herzen eines anderen verbindest spürst du Freude.

Siehe auch

Literatur

  • Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)
  • Swami Sivananda, Götter und Göttinnen im Hinduismus (2008)
  • Swami Sivananda, Jnana Yoga, Hrsg.: Divine Life Society, 2007
  • Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)
  • Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)
  • Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)
  • Swami Sivananda, Autobiographie von Swami Sivananda (1999)
  • Swami Sivananda, Shrimad Bhagavad Gita. Erläuternder Text und Kommentar von Swami Sivananda (1998)
  • Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)

Weblinks

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Siehe auch