Wagemut

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Wagemut - Etymologie, Überlegungen und Tipps. Wagemut ist der Mut etwas zu wagen. Wagemut ist die Bereitschaft zum Risiko. Wagemut ist Kühnheit, Tapferkeit, auch Abenteuerlust und Unerschrockenheit. Wagemut ist ein zusammengesetztes Wort aus dem Verb wagen und Mut. Etwas wagen bedeutet sich etwas zu trauen. Mut als Teil eines Wortes bedeutet Gemüt, Zustand der Psyche. So gibt es Hochmut, Kleinmut, Großmut und eben auch Wagemut. Man kann also Wagemut definieren als den Gemütszustand, in dem man bereit ist, etwas zu wagen. Es gibt das Sprichwort: Frisch gewagt ist halb gewonnen. Oder auch: Frechheit siegt. Aber es gibt auch Gegensprichwörter: Übermut tut selten gut. Wagemut ist auch eine Karte im Pokémon-Spiel. Auch auf dem spirituellen Weg braucht man manchmal Wagemut, um aus seiner Komfortzone herauszukommen, Neues auszuprobieren, sich zu entwickeln.

Freude, ein Hintergrund von Wagemut

Umgang mit Wagemut

Manchmal gibt es Menschen, die sind sehr vorsichtig. Manchmal gibt es Menschen, die sind sehr mutig. Manche Menschen sind sogar wagemutig. Und manchmal empfindest du das jemand zu viel Wagemut hat und sich und andere in Gefahr bringt. Was solltest du tun? Zunächst mal solltest du wissen unterschiedliche Menschen sind unterschiedlich. Manche sind vorsichtiger und das ist gut. Manche sind fast paranoid, das kann auch gut sein. Sie machen alle darauf aufmerksam was schief gehen kann.

Manche haben großes Selbstvertrauen. Manche sind mutig. Manche sind mehr als mutig, wagemutig. Man sagt so schön, den Mutigen gehört die Welt. Stimmt nicht immer – aber manchmal. Und wenn man jemand hat, der großen Wagemut hat, dann kann er sich einiges trauen. Mein Tipp wäre, wer Wagemut hat, der sollte erst mal einen Versuchsballon starten. Das heißt ein Schritt in die Richtung gehen und schauen was passiert dabei. Dann vielleicht mehr als nur einen Schritt gehen. Vorsichtig ausprobieren. Man sagt ja, es könnte sein, das es richtig ist und danach gucken wie funktioniert es. Und nicht gleich über den Abgrund springen in der Hoffnung, das unten das Wasser tief genug ist. Sondern vielleicht erst einen Stein herunter werfen und gucken wie tief fällt der runter. Also Wagemut kann gut sein, aber gepaart mit gesundem Menschenverstand. Das kannst du dem anderen raten.

Manchmal musst du auch bewusst sein, ich bin einfach vorsichtig, übervorsichtig. Der andere ist mutig. Wir ergänzen uns. Wenn du aber feststellt der Wagemut ist überflüssiger Leichtsinn, dann könntest du auch dem andern etwas mehr warnen. Insbesondere wenn er sein Leben in Gefahr bringt oder wenn er ein gemeinsames Projekt in Gefahr bringt. Also: manchmal ist Mut gut. Manchmal ist Wagemut sehr wichtig. Manchmal muss man etwas haben. Manchmal auch nicht.

Wagemut in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Wagemut gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Wagemut - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Wagemut sind zum Beispiel Dominanz, Waghalsigkeit, Übermut, Kaltblütigkeit, Selbstbewusstsein, Mut, Courage, Kühnheit, Mumm, Tapferkeit, Forschheit, Furchtlosigkeit, Heldengeist, Heldenmut, Mannhaftigkeit, Meisterhaftigkeit, Lebhaftigkeit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Wagemut - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Wagemut sind zum Beispiel Lampenfieber, Prüfungsangst, Emotion, Gemütsbewegung,, Hemmung, Mutlosigkeit, Verlegenheit, Sorge, Angst, Herzklopfen, Kümmernis, Furcht, Nervosität, Zittern, Unsicherheit, Panik . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Wagemut, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Wagemut, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Wagemut stehen:

Eigenschaftsgruppe

Wagemut kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Wagemut sind zum Beispiel das Adjektiv wagemutig, das Verb ermutigen, sowie das Substantiv Wagemutiger.

Wer Wagemut hat, der ist wagemutig beziehungsweise ein Wagemutiger.

Siehe auch

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