Lakshmana

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1. Lakshmana (Sanskrit: लक्ष्मण lakṣmaṇa adj., m. u. n.) mit Malen bzw. glücksverheißenden Kennzeichen versehen; Name des Halbbruders Ramas; Mal, Zeichen.

Sita, Rama, Lakshmana und Hanuman auf einem Tempelfries in Kumbakonam, Tamil Nadu

2. Lakshmana (Sanskrit: लक्ष्मणा lakṣmaṇā f.) das Weibchen des Sarus-Kranichs (Sarasa); das Weibchen einer Gans; eine weiß blühende Varietät des Gelbbeerigen Nachtschattens (Kantakari); eine Heilpflanze aus der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae): Cynoglossum lanceolatum.

Sukadev über Lakshmana

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Lakshmana

Lakshmana heißt wörtlich „derjenige, der gute Zeichen hat“, „derjenige, der voller Güte ist“, „derjenige, der glücksverheißend ist“. Ähnlich wie Lakshmi ja die Göttin des Glückes ist. Lakshmana war ein Bruder von Rama. Dasharatha, der Vater von Rama, hatte mehrere Frauen. Eine Frau war Kausalya, das war die Mutter von Rama. Eine weitere Frau war Kaikeyi und Kaikeyi war die Mutter von Bharata. Und die dritte Frau war Sumitra. Sumitra mit langem „a“. Sumitra kurz ist ein männlicher Name. Sumitra (lang) ist ein weiblicher Name. Sumitra war die Mutter von Lakshmana. Und Lakshmana und Rama gelten als die idealen Brüder.

Auch Bharata und Rama sind die idealen Brüder. Rama und Bharata waren ideal insofern, als sie sich verstanden, sich aufeinander verlassen konnten, aber nicht unbedingt zusammengeblieben sind, sondern Bharata hatte eine Aufgabe, Rama eine andere. Das war schon in der Jugendzeit so. Wo immer Rama hingegangen ist, ist auch Lakshmana hingegangen. Und Bharata ging woanders hin. Lakshmana war immer mit Rama zusammen. Als dann Rama ins Exil geschickt wurde, dann begleitete ihn Lakshmana und half ihm. Die beiden erlebten sehr viel und kamen dann auch wieder zurück.

Lakshmana wollte nie von der Seite von Rama weichen und ist daher auch das Symbol einer brüderlichen Liebe zu Gott. Und zwar die brüderliche Liebe zu Gott, in der du Gott immer spürst. Es ist auch die freundschaftliche Liebe. Gott ist immer an deiner Seite, und du bist immer an der Seite Gottes. Währenddessen symbolisiert Bharata auch eine brüderliche Liebe zu Gott. Du weißt auch, du bist mit Gott verbunden, aber du siehst, spürst, fühlst Gott nicht immer. Gott scheint etwas weiter weg zu sein. Dennoch hast du großes Vertrauen, und du tust alles für Gott.

Lakshmana im Ramayana

Lakshmana ist eine der Hauptfiguren im Epos Ramayana Er war der Sohn König Dasharathas und dessen Gattin Sumitra. Die Geburt Lakshmanas und dessen (Halb-)Brüder Rama, Bharata und Shatrughna erlangte Dasharatha mit Hilfe der Durchführung eines Pferdeopfers (Ashvamedha).

Lakshmana war der Bruder und enge Gefährte von Rama und ein Held im berühmten indischen Kultwerk Ramayana. Einige Hindu Traditionen halten Lakshmana für einen Avatar – eine göttliche Inkarnation – als Begleiter der Hauptinkarnation Rama. Bei anderen Hindu Traditionen wird Lakshmana als Inkarnation von Ananta Shesha, der vielköpfigen Schlangenform Narayanas, verehrt. Der Name wird auch „Lakshman“ oder „Laxman“ geschrieben.

Geburt und Familie

Lakshman ist der Zwillingsbruder von Shatrughna, geboren in Ayodhya von seiner Mutter Königin Sumitra, der dritten Frau von Dasharatha, dem König von Kosala. Rama ist der älteste, Bharata der zweitälteste, Lakshmana der dritte und Shatrughna ist der jüngste der vier Brüder und Söhne Dasharathas. Obwohl er der Zwillingsbruder von Shatrughna ist, gilt seine besondere Zuneigung Rama und die beiden sind unzertrennlich. Als Rama Sita heiratet, heiratete Lakshmana Sitas jüngere Schwester namens Urmila.

Lakshmana und Rama

In den Puranas wird Lakshmana als die Inkarnation von Ananata Shesha – der tausendköpfigen Schlange (Naga), auf deren Häuptern Vishnu im Milchozean (Kshirasagara) ruht – beschrieben. Der Gott der Schlangen, Sheshanaga (Ananta Shesha), verkörperte sich im Welten-Zeitalter Treta Yuga (gem. Hindu Zeitverständnis vor 800.000 Jahren) auf der Erde in der Form von Lakshmana. Während des Welten-Zeitalters Dvapara Yuga (vor mehr als 5.000 Jahren), inkarnierte er als Balarama, dem älteren Bruder von Krishna. Im Kali Yuga (vor ca. 550 Jahren) verkörperte er sich als Nityananda Ray, dem Gefährten des goldenen Avatara der Bhakti Shri Caitanya in Bengalen. Das Bhagavata Purana sagt, dass Ananta Shesha, auch Sankarshana genannt, ein ewiger Gefährte von Vishnu in all seinen Inkarnationen ist. Rama bildet das Vorbild eines perfekten Menschen ab, was in Sanskrit Mariyada Purushottama genannt wird. Um die perfekten Eigenschaften Ramas zu ergänzen, zeigt Lakshmana zusätzlich unerschütterliche Loyalität mit Liebe und Hingabe zu seinem älteren Bruder in Zeiten von Glück und Leid. Er ist ein unbesiegbarer Kämpfer mit vollem Engagement für Tugendhaftigkeit und dem Dienst zu seinem Bruder. Er begehrt niemals den Thron von Ayodhya, noch zögert er seinen Bruder Rama ins Exil zu begleiten, obwohl er das nicht tun müsste.

Während der Verbannung

Ganz am Anfang ihrer Verbannungszeit betritt Bharata den Wald mit dem königlichen Gefolge, um Rama zu überzeugen nach Ayodhya zurückzukehren und als König dort zu regieren. Anfänglich verkennt Lakshmana seine Absicht und zieht voreilig den Schluss, dass Bharata Böses vorhat. Rama, der Bharatas Liebe zu ihm kennt, erklärt Lakshmana, dass Bharata niemals versuchen würde ihnen Schaden zuzufügen. Dieser Erklärung seines Bruders folgt Lakshmana sofort und gibt seine Angriffsgedanken auf.

Lakshmana dient Rama und Sita während der Exilzeit demütig und hingegeben. Er baut ihnen ein Zuhause im Wald und hält ergeben in der Nacht Wache. Er begleitet sie auf ermüdenden Reisen und während lang andauernder Zeiten des einsamen Waldlebens ohne sich zu beklagen oder sich um sein eigenes Wohlergehen zu kümmern.

Eines Tages fällt der Schwester des Dämonen Ravana namens Surpanakha die Schönheit Ramas im Wald auf und sie wünscht sich ihn zu heiraten. Sie verwandelt sich in eine bildschöne Frau und nähert sich der Hütte von Rama. Dort schlägt sie ihm vor, dass sie heiraten, aber Rama lehnt dies ab, weil er sich das Gelübde auferlegt hat nur eine Ehefrau zu haben. Als sie Lakshmana sieht, bittet sie ihn sie zu heiraten, da er genauso gutaussehend und attraktiv ist. Lakshmana lehnt auch ab und erklärt, dass er sich nicht um sie kümmern kann, da er der Diener von Rama ist und viele Pflichten erfüllen muss. Völlig verärgert von deren Ablehnung, beleidigt sie Sita und droht sie zu essen. Lakshmana eilt Sita sofort zu Hilfe und schneidet voller Ärger Surpanakhas Nase ab.

Rekha – der magische Schutzkreis

Als Sita Rama darum bittet ihr ein magisch schönes, goldenes Reh, das sie im Wald sehen zu bringen, bittet Rama Lakshmana darum, Sita und ihr Heim zu bewachen und besonders wachsam zu sein, da er schlechte Vorzeichen wahrnahm und Gefahr und Übles kommen spürte. Das goldene Reh ist in Wirklichkeit der Dämon Maricha, der in Ravanas Auftrag Rama und Lakshmana von der Hütte fortlocken soll, damit Ravana Sita entführen kann.

Als Rama den Dämon Maricha in Gestalt des goldenen Rehs tötet, schreit der sterbende Dämon, die Stimme von Rama perfekt nachahmend, nach Sita und Lakshmana um Hilfe. Obwohl Lakshmana weiß, dass Rama unbesiegbar ist und ihm keine Gefahr droht, verliert Sita ihre Fassung und befiehlt Lakshmana voller Verzweiflung Rama umgehend zu Hilfe zu eilen. Der panischen und außergewöhnlich aufgebrachten Sita muss Lakshmana gehorchen und auch er beginnt sich echte Sorgen um Ramas Sicherheit zu machen. Er benutzt seine mystische Kraft, um die Lakshmana Rekha, einen magischen Schutzkreis, mit einer Sicherheitslinie um die Hütte zu ziehen, die Sita nicht überschreiten darf und die kein anderes Lebewesen, außer Lakshmana oder Rama, unbefugt betreten darf. Falls ein Eindringling die Linie überschreiten würde, würde er umgehend getötet.

Als dann ein armer Brahmane (Priester), der in Wirklichkeit der verkleidete Ravana ist, vorbeikommt und um Almosen bittet, übertritt Sita diese Schutzlinie aufgrund ihres religiösen Pflichtgefühls und ihrem Mitgefühl. So konnte Ravana durch seine Verkleidung Sita unbeschadet an sich reißen.

Die Lakshmana Rekha ist zu einem symbolischen Mahnmal für Situationen geworden, in denen gewisse Grenzen unter gar keinen Umständen überschritten werden dürfen. Im Uttara Kanda von Valmikis Ramayana erscheint der Weise Durvasa Muni vor Ramas Haus. Als er Lakshmana den Eingang bewachen sieht, verlangt er eine Audienz bei Rama. Zu dieser Zeit hat Rama gerade ein vertrauliches Gespräch mit dem Tod, verkleidet als Asket. Der Tod gab Rama vor Gesprächsbegin die strikte Anweisung, dass ihr Zwiegespräch absolut vertraulich unter ihnen bleiben müsse, und dass wer auch immer den Raum betreten würde und sie sehen oder hören würde, hingerichtet werden müsste. Rama erklärte sich damit einverstanden und betraute Lakshmana mit der Aufgabe seine Tür zu bewachen und somit sein Versprechen an den personifizierten Tod zu erfüllen.

Als Durvasa seine Forderung nach Zutritt zu Rama stellt, bittet Lakshmana den Weisen höflich zu warten bis Rama seine Besprechung beendet hat. Der Weise wird zornig und droht damit ganz Ayodhya zu verfluchen, wenn Lakshmana nicht sofort Rama über seine Ankunft informieren würde. In seinem Dilemma entscheidet Lakshmana, dass es besser wäre, wenn er sterben würde und so alle Einwohner von Ayodhya vor Durvasas Fluch bewahren würde. Er stört Ramas Dialog mit dem Tod, um ihn über die Ankunft des Weisen zu informieren. Rama beendet schnell seine Besprechung mit dem Tod und begrüßt den Weisen mit angemessener Höflichkeit. Durvasa bittet um etwas zu essen und Rama erfüllt den Wunsch seines Gastes. Daraufhin setzt der gesättigte Weise seinen Weg fort. Rama ist überwältigt von Schmerz, weil er seinen geliebten Bruder Lakshmana nicht töten will. Aber er hat dem Tod sein Wort gegeben und kann das nicht wieder rückgängig machen. Er ruft seine Berater zu sich, damit sie ihm aus diesem Dilemma helfen.

Auf Anraten von Vasishta, befiehlt er Lakshmana ihn auf unabsehbare Zeit zu verlassen. Da gemäß der Einschätzung der Weisen solch eine Verbannung dem Tode gleich kommt. Lakshmana geht daraufhin an das Ufer des Flusses Sarayu, fest entschlossen die Welt durch Yoga-Übungen zu verlassen. Ungesehen wird er vom Himmelsgott Indra zu den himmlischen Planeten geholt.

Vermächtnis

Lakshmana wird für seine uneingeschränkte Hingabe an Rama verehrt. Die Meditation über diese selbstlose Hingabe Lakshmanas fördert beim Meditierenden die Entwicklung dieser Eigenschaft. Die unerschütterliche Ausführung seiner Pflichten als jüngerer Bruder wird als großes Opfer betrachtet und stellt eine herausragende Charaktereigenschaft dar, vor allem da solche Pflichten unter den widrigen Umständen als besonders hart auszuführen gelten. Lakshmanas Leben versinnbildlicht die Pflichten eines Menschen gegenüber seinen Familienälteren und Höhergestellten und wie sehr ein selbstloser Charakter geschätzt wird. Die Meditation über Lakshmana, sein Handeln, seine Hingabe und Selbstlosigkeit ist förderlich für die Entwicklung dieser Eigenschaften.

Während Lakshmana im Vergleich mit Rama im allgemeinen als leichter aufbrausend beschrieben wird, so ist er auch ein wichtiges Bestandteil des Mariyada Purushottama – des perfekt entwickelten Menschenbildes – weil er großen Mut und Geistesgegenwärtigkeit zeigt, als Rama geistesabwesend, zornig und verzweifelt ist über den Verlust seiner geliebten Gattin Sita. Beim Ausbruch seiner unbändigen Verzweiflung darüber, nicht zu wissen wo Sita ist, wird der rasend wütende und völlig hoffnungslose Rama dazu bereit eine Waffe abzufeuern, die dazu in der Lage ist gewaltige Zerstörung hervorzurufen. Lakshmana stoppt Rama, beruhigt ihn, erklärt ihm, dass die Welt nicht für ihre Trennung von Sita verantwortlich ist, tröstet ihn und ermutigt seinen rechtschaffenen Bruder, ihn dabei unterstützend und Kraft dazu gebend Sita zu suchen Als Sugriva, der Affenkönig, Rama die Juwelen Sitas zurückgibt, beklagt Rama die Abwesenheit Sitas, die die Juwelen so schön schmückten. Lakshmana gibt Rama daraufhin den Zehenring von Sita, um sein Leid zu lindern. Daß Lakshmana nur auf die Füße von Sita schaute, zollte den größten Respekt beim großen tamilischen Dichter Kamban, der auf der Basis des Charakters von Lakshmana die Aussage machte, dass „eine große Persönlichkeit schaut die Frau eines anderen niemals begehrend an. Somit fördert die Meditation über die Eigenschaften Lakshmanas das Brahmacharya – die Keuschheit und das Zölibat.

In der Sampoorna-Ramayana Ausgabe von Ramanand Sagar wird geschildert, dass Laxman dafür berühmt ist, dass er drei von Ravanas Söhnen getötet hat, nämlich die gewaltigen Krieger Prahast, Atikay und Indrajit. Alle drei waren sehr berühmte Krieger, insbesondere Indrajit, der für seinen Heldenmut im Kampf bekannt wurde, da er der einzige Mensch war, der den Angriff Indras mit dessen Shakti Speer überlebt hatte.

Als Shiva vom Weisen Narada gefragt wurde, warum Rama sich nicht aus der Ruhe bringen lassen habe, als Laxman von Indrajit mit dem Shakti Speer schwer verwundet worden war, antwortete Shiva, dass Shesha (Laxman ist eine Inkarnation von Ananta Shesha) die Macht habe, sowohl Halal – Gift -, als auch Amrita – Unsterblichkeitsnektar - zu trinken und daher nicht von dem Shakti Speer geschädigt warden konnte. Weil der Speer aber eine Gabe von Mata Shakti war, nachdem Indrajit sie mit seinen Entsagungen erfreut hatte, akzeptierte Laxman den Angriff mit dem Shakti Speer auf seine Brust aus Respekt vor Mata Shakti.

Die Stadt Lucknow, Landeshauptstadt des Bundeslandes Uttara Pradesh, war der Überlieferung zu Folge die alte Hauptstadt von Lakshmana und daher bekannt als Lakshmanapura.

Lakshmana (Cynoglossum lanceolatum) im Ayurveda

In der Charaka Samhita (Sutra Sthana 4.18) gilt Lakshmana (Cynoglossum lanceolatum, Amogha) im Rahmen der Aufzählung der 50 Mahakashayas als Prajasthapana.


Namen und Synonyme

  • englischer Name: lanceleaf forget-me-not
  • lateinische Namen: Cynoglossum lanceolatum, Cynoglossum racemosum, Cynoglossum abyssinicum, Cynoglossum formosanum, Cynoglossum hirsutum u.a.


Bilder

  • Cynoglossum lanceolatum [1]

Siehe auch

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