Gejagtheit

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Gejagtheit - Überlegungen und Tipps als praktische Lebenshilfe. Gejagtheit bezeichnet einen Zustand von innerer Unruhe, von Eile und Rastlosigkeit. Gejagtheit bedeutet, dass man sich nicht selbst als Herr der Dinge fühlt, sondern dass man von den Dingen gejagt wird. Wenn das innere Gefühl der Gejagtheit länger anhält, kann es bis ins Burnout, in die Verzweiflung führen. Eine kurzfristige Phase der inneren Gejagtheit kann aber auch Energien frei setzen, dazu führen, dass man intensiv tätig wird. Man kann sich gejagt fühlen von äußeren Faktoren, von anderen Menschen oder von inneren Vorstellungen. Wenn Dinge sich schnell ändern und sich so entwickeln, dass sie bedrohlich erscheinen, kann man innerlich Gejagtheit empfinden. Man kann nicht aktiv gestalten, sondern muss ständig neu reagieren, ausweichen. Wenn andere Menschen einem bewusst schaden wollen, auf Schwächen warten oder jede Handlung kritisieren oder dagegen angehen, dann kommt man schnell in das Gefühl der Gejagtheit. Dabei kommt es darauf an, was man innerlich empfindet, nicht was objektiv passiert. Man kann sich auch von den eigenen Gedanken gejagt fühlen. Wenn man über einen gewissen Zeitraum unter einem Gefühl der Gejagtheit leidet, dann sollte man einen Moment innehalten und überlegen, wie man wieder in den Zustand der inneren Ruhe, des Vertrauens, der Selbstverantwortung, der Selbstwirksamkeit kommt.

Gelassenheit ist ein Gegenpol zu Gejagtheit

Gejagtheit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Gejagtheit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Gejagtheit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Gejagtheit sind zum Beispiel Jagd, Tötung, Hetze, Eile, Tempo, Behändigkeit, Zügigkeit, Flinkheit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Gejagtheit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Gejagtheit sind zum Beispiel Ruhe, Gelassenheit, Abgeklärtheit, Beschaulichkeit, Stumpfsinnigkeit, Lethargie, Müßiggang, Dolcefarniente, Interesselosigkeit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Gejagtheit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Gejagtheit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Gejagtheit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Gejagtheit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

  • Schattenseiten-Kategorie Unruhe

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Gejagtheit sind zum Beispiel das Adjektiv gejagt, das Verb jagen, sowie das Substantiv Gejagter.

Wer Gejagtheit hat, der ist gejagt beziehungsweise ein Gejagter.

Siehe auch

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