Santana Gopala Homa – Feuergebet bei Kinderwunsch

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Santana Gopala Homa – Feuergebet bei Kinderwunsch ist ein Feuergebet für Menschen mit Kinderwunsch. Sie wenden sich an Krishna als Santana Gopala, vertrauen ihm ihren Wunsch an und bitten um Nachkommenschaft. Der überlieferte Hauptvers spricht wörtlich von einem Sohn. Die Quelle bietet für den betenden Mann und die betende Frau unterschiedliche grammatische Endungen; beide Fassungen stehen vollständig in dieser Anleitung.

Darbringung in das heilige Feuer bei einer Homa im Yoga-Vidya-Ashram Westerwald.

Diese Anleitung zum Santana Gopala Homa folgt der modernen, ausdrücklich vereinfachten Hausfassung Simplest Santaana Gopala Homa aus der EasyHoma-Reihe von P. V. R. Narasimha Rao. Sie ist für die eigene häusliche Praxis gedacht; eine Priesterrolle wird darin nicht verlangt. Das Handbuch empfiehlt die Feier täglich, donnerstags, am Wochenende, an Krishna Ashtami oder beim Nakshatra Rohini. Eine feste Uhrzeit ist nicht vorgeschrieben; der Vorbereitungshinweis empfiehlt frühes Aufstehen. Ein sicher eingerichteter Feuerplatz im Freien eignet sich besonders. Anfangsgaben, Hauptverehrung, Schlussgaben und die vollständige Hingabe bilden ein eigenständiges Homa.

Vorbereitung und Materialien

Bade oder wasche dich und ziehe saubere, bequeme Kleidung an. Das Handbuch empfiehlt Ruhe, ausreichenden Schlaf und bereits am Vortag vegetarische, alkoholfreie Lebensführung. Die Feiernde oder der Feiernde spricht und opfert selbst; eine helfende Person kann Material reichen. Die eigenständige Kurzfassung verwendet keine zusätzlich vorausgesetzte ausführliche Tempelliturgie.

Bereite eine saubere, trockene, hitzebeständige Feuerschale auf feuerfester Unterlage vor. Dazu kommen trockene Kokosstücke oder unbehandeltes trockenes Brennholz, Streichhölzer und gegebenenfalls etwas Kampfer; Ghee (bzw. Pflanzenöl) in einem Metallgefäß mit eigenem Opferlöffel; Wasser mit einem zweiten Löffel sowie eine Auffangschale. Optional liegen Sesam und ungesalzene Nüsse für die Hauptgaben bereit. Stelle eine letzte etwas größere, zur kleinen Feuerstelle passende Gabe getrennt bereit. Pflanzenöl ist die auch im Handbuch zugelassene heutige Alternative. Es wird keine Lampe benötigt.

Halte brennbare Gegenstände und weite Kleidung vom Feuer fern. Innenräume kommen nur mit geeigneter Feuerstelle und ausreichender Lüftung infrage. Zange, sichere Löffelablage und Löschmittel gehören zur praktischen Einrichtung. Die Quellfassung ist eine kleine häusliche Feuerverehrung; dimensioniere Brennstoff und Gaben entsprechend. Bija-Silben wie Om oder die Silben in den Hauptmantras werden als heilige Klangformen rezitiert, nicht als gewöhnliche Wörter übersetzt.

Vollständiger Ablauf

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
Setze dich mit Blick nach Osten vor das Homa Kunda. Nimm mit dem Wasserlöffel wenig Wasser in die rechte Hand. Sprich den Sankalpa; lass anschließend das Wasser über die Fingerspitzen vor dir auf sauberen Boden oder in die bereitgestellte Auffangschale fließen. Die Quelle erlaubt, den Vorsatz stattdessen in einer vertrauten Sprache zu sprechen.

mama śīghrameva susantāna prāptyarthaṃ santāna gopāla homakarma yathāśakti kariṣye

Bedeutung: Damit ich bald gute Nachkommenschaft erlange, werde ich nach meinen Möglichkeiten das Santana-Gopala-Homa ausführen.

2. Das Feuer entzünden
Lege einige kleine trockene Kokosstücke oder Zweige in die Feuerschale. Entzünde sie mit dem Zündmittel; ein wenig Kampfer kann als Zündhilfe dienen. Bitte innerlich das heilige Feuer, die Verehrung zu tragen.

oṃ bhūr bhuvaḥ suvar oṃ

Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.

3. Anfangsgabe an Prajapati
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Bewusstsein dem Göttlichen an.

oṃ prajāpataye svāhā

Bedeutung: Prajapati sei diese Gabe dargebracht.

4. Anfangsgabe an Indra
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei inspirierte Wahrnehmung dem Göttlichen an.

oṃ indrāya svāhā

Bedeutung: Indra sei diese Gabe dargebracht.

5. Anfangsgabe an Agni
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei geordnetes Denken dem Göttlichen an.

oṃ agnaye svāhā

Bedeutung: Agni sei diese Gabe dargebracht.

6. Anfangsgabe an Soma
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Fühlen und Intuition dem Göttlichen an.

oṃ somāya svāhā

Bedeutung: Soma sei diese Gabe dargebracht.

7. Anfangsgabe an die drei Welten
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei das Bewusstsein der körperlichen, geistigen und spirituellen Welt dem Göttlichen an.

oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

8. Anfangsgabe an Ganesha
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei vorausschauendes Handeln und das Vermeiden von Hindernissen dem Göttlichen an.

oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Gam: Verehrung Ganapati; diese Gabe sei dargebracht.

9. Anfangsgabe an Varuna
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Ausdauer beim Überwinden von Schwierigkeiten dem Göttlichen an.

oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Vam: Verehrung Varuna; diese Gabe sei dargebracht.

10. Hauptgebet 1: Kinderwunschgebet für den Mann
Vergegenwärtige dir Santana Gopala im Feuer. Der betende Mann verwendet die folgende Fassung. Sprich das vollständige Gebet und gib beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein ungesalzenes Nussstück in die Flamme. Wiederhole die zu dir passende Fassung ruhig nach Zeit und Kraft; eine Mindestzahl schreibt die Quelle nicht vor.

oṃ devakīsuta govinda vāsudeva jagatpate |
dehi me tanayaṃ kṛṣṇa tvāmahaṃ śaraṇaṃgataḥ | svāhā |

Bedeutung: Om, Sohn der Devaki, Govinda, Vasudeva, Herr der Welt! Schenke mir einen Sohn, Krishna; zu dir habe ich Zuflucht genommen. Diese Gabe sei dargebracht. Die Form śaraṇaṃgataḥ bezeichnet den männlichen Sprecher.

11. Alternative: Hauptgebet 2: Kinderwunschgebet für die Frau
Vergegenwärtige dir Santana Gopala im Feuer. Die betende Frau verwendet stattdessen die folgende Fassung. Sprich das vollständige Gebet und gib beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein ungesalzenes Nussstück in die Flamme. Wiederhole die zu dir passende Fassung ruhig nach Zeit und Kraft; eine Mindestzahl schreibt die Quelle nicht vor.

oṃ devakīsuta govinda vāsudeva jagatpate |
dehi me tanayaṃ kṛṣṇa tvāmahaṃ śaraṇaṃgatā | svāhā |

Bedeutung: Om, Sohn der Devaki, Govinda, Vasudeva, Herr der Welt! Schenke mir einen Sohn, Krishna; zu dir habe ich Zuflucht genommen. Diese Gabe sei dargebracht. Die Form śaraṇaṃgatā bezeichnet die weibliche Sprecherin.

12. Schlussgabe an Agni
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei körperliches Erleben.

oṃ bhūḥ agnaye svāhā

Bedeutung: Om, Erde: Agni sei diese Gabe dargebracht.

13. Schlussgabe an Vayu
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei geistiges Erleben.

oṃ bhuvaḥ vāyave svāhā

Bedeutung: Om, Zwischenraum: Vayu sei diese Gabe dargebracht.

14. Schlussgabe an Surya
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei spirituelles Erleben.

oṃ suvaḥ sūryāya svāhā

Bedeutung: Om, Himmel: Surya sei diese Gabe dargebracht.

15. Schlussgabe an die drei Welten
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Entstehende an Prajapati.

oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

16. Schlussgabe an Vishnu
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Erhaltene an Vishnu.

oṃ viṣṇave svāhā

Bedeutung: Vishnu sei diese Gabe dargebracht.

17. Schlussgabe an Rudra
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Vergehende an Rudra.

oṃ rudrāya svāhā

Bedeutung: Rudra sei diese Gabe dargebracht.

18. Die vollständige Hingabe – Purnahuti für den Mann
Nimm das bereitgelegte etwas größere, zur kleinen Flamme passende Kokosstück, eine Nuss oder einen Zweig. Bringe diese letzte größere Gabe bei svāhā dar. Vertraue bei dieser Purnahuti dein ganzes Dasein Santana Gopala an. Ein Mann spricht die hier abgedruckte Form; eine Frau verwendet die unmittelbar folgende Form und bringt nur eine Purnahuti dar.

oṃ devakīsuta govinda vāsudeva jagatpate |
dehi me tanayaṃ kṛṣṇa tvāmahaṃ śaraṇaṃgataḥ | svāhā |

Bedeutung: Om, Sohn der Devaki, Govinda, Vasudeva, Herr der Welt! Schenke mir einen Sohn, Krishna; zu dir habe ich Zuflucht genommen. Diese Gabe sei dargebracht. Die Form śaraṇaṃgataḥ bezeichnet den männlichen Sprecher.

19. Purnahuti – alternative Sprecherform für die Frau
Die betende Frau verwendet bei der einmaligen Purnahuti dieses vollständige Gebet. Bringe das größere Kokosstück, die Nuss oder den Zweig beim abschließenden svāhā dar; die männliche Form wird dann ausgelassen.

oṃ devakīsuta govinda vāsudeva jagatpate |
dehi me tanayaṃ kṛṣṇa tvāmahaṃ śaraṇaṃgatā | svāhā |

Bedeutung: Om, Sohn der Devaki, Govinda, Vasudeva, Herr der Welt! Schenke mir einen Sohn, Krishna; zu dir habe ich Zuflucht genommen. Diese Gabe sei dargebracht. Die Form śaraṇaṃgatā bezeichnet die weibliche Sprecherin.

20. Dem siebenzüngigen Feuer danken
Bringe noch einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) für Agni dar.

oṃ agnaye saptavate svāhā

Bedeutung: Om, Agni, dem siebenzüngigen Feuer, sei diese Gabe dargebracht.

21. Meditation – Sprecherform für den Mann
Lege den Löffel sicher ab. Verweile in Meditation und wiederhole innerlich das folgende Mantra, solange es für dich stimmig ist. Dabei werden keine weiteren Gaben dargebracht. Ein Mann verwendet diese Form, eine Frau die folgende.

oṃ devakīsuta govinda vāsudeva jagatpate |
dehi me tanayaṃ kṛṣṇa tvāmahaṃ śaraṇaṃgataḥ |

Bedeutung: Om, Sohn der Devaki, Govinda, Vasudeva, Herr der Welt! Schenke mir einen Sohn, Krishna; zu dir habe ich Zuflucht genommen.

22. Meditation – Sprecherform für die Frau
Wiederhole als betende Frau diese Fassung in stiller Meditation. Es werden keine weiteren Gaben dargebracht. Die männliche Sprecherform entfällt.

oṃ devakīsuta govinda vāsudeva jagatpate |
dehi me tanayaṃ kṛṣṇa tvāmahaṃ śaraṇaṃgatā |

Bedeutung: Om, Sohn der Devaki, Govinda, Vasudeva, Herr der Welt! Schenke mir einen Sohn, Krishna; zu dir habe ich Zuflucht genommen.

23. Frieden wünschen
Sprich den Friedensruf und beziehe dich selbst und alle anderen in diesen Wunsch ein.

oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ

Bedeutung: Om, Frieden, Frieden, Frieden.

Nachklang und Aufräumen
Gönne deinem Kinderwunsch nach dem Ritual einen ruhigen Raum, ohne ihn ständig erklären zu müssen. Als persönliche Anregung können Partner einander zuhören und gemeinsam aussprechen, welche Unterstützung sie sich gerade wünschen. Lass das Feuer beaufsichtigt ausbrennen und die Asche vollständig erkalten. Reinige danach die Geräte. Nicht geopferte saubere Lebensmittel bleiben zur Verwendung übrig; ins Feuer gegebene Stoffe werden nicht als Speise entnommen. Eine gesonderte Speiseweihung mit verteilbarem Prasad sieht diese Kurzfassung nicht vor. Sauberes Restwasser kann an eine Pflanze gegeben werden; das aufgefangene Vorsatzwasser gibst du an einen sauberen Ort. Diese Handhabung nach dem Ritual ist eine praktische redaktionelle Ergänzung.

Vollständige Rezitationsanhänge

Die Nummern entsprechen dem Ablauf. Die Hauptgebete sind Alternativen; die gewählte Wiederholungszahl gilt nur für den Hauptteil. Anfangs- und Schlussgaben werden jeweils einmal gesprochen. Bei Santana Gopala wird an jeder Stelle ausschließlich die passende männliche oder weibliche Sprecherform verwendet. Die Rezitationen für Purnahuti und Meditation sind eigens vollständig wiederholt.

IAST

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
mama śīghrameva susantāna prāptyarthaṃ santāna gopāla homakarma yathāśakti kariṣye

2. Das Feuer entzünden
oṃ bhūr bhuvaḥ suvar oṃ

3. Anfangsgabe an Prajapati
oṃ prajāpataye svāhā

4. Anfangsgabe an Indra
oṃ indrāya svāhā

5. Anfangsgabe an Agni
oṃ agnaye svāhā

6. Anfangsgabe an Soma
oṃ somāya svāhā

7. Anfangsgabe an die drei Welten
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

8. Anfangsgabe an Ganesha
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ svāhā

9. Anfangsgabe an Varuna
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ svāhā

10. Hauptgebet 1: Kinderwunschgebet für den Mann
oṃ devakīsuta govinda vāsudeva jagatpate |
dehi me tanayaṃ kṛṣṇa tvāmahaṃ śaraṇaṃgataḥ | svāhā |

11. Alternative: Hauptgebet 2: Kinderwunschgebet für die Frau
oṃ devakīsuta govinda vāsudeva jagatpate |
dehi me tanayaṃ kṛṣṇa tvāmahaṃ śaraṇaṃgatā | svāhā |

12. Schlussgabe an Agni
oṃ bhūḥ agnaye svāhā

13. Schlussgabe an Vayu
oṃ bhuvaḥ vāyave svāhā

14. Schlussgabe an Surya
oṃ suvaḥ sūryāya svāhā

15. Schlussgabe an die drei Welten
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

16. Schlussgabe an Vishnu
oṃ viṣṇave svāhā

17. Schlussgabe an Rudra
oṃ rudrāya svāhā

18. Die vollständige Hingabe – Purnahuti für den Mann
oṃ devakīsuta govinda vāsudeva jagatpate |
dehi me tanayaṃ kṛṣṇa tvāmahaṃ śaraṇaṃgataḥ | svāhā |

19. Purnahuti – alternative Sprecherform für die Frau
oṃ devakīsuta govinda vāsudeva jagatpate |
dehi me tanayaṃ kṛṣṇa tvāmahaṃ śaraṇaṃgatā | svāhā |

20. Dem siebenzüngigen Feuer danken
oṃ agnaye saptavate svāhā

21. Meditation – Sprecherform für den Mann
oṃ devakīsuta govinda vāsudeva jagatpate |
dehi me tanayaṃ kṛṣṇa tvāmahaṃ śaraṇaṃgataḥ |

22. Meditation – Sprecherform für die Frau
oṃ devakīsuta govinda vāsudeva jagatpate |
dehi me tanayaṃ kṛṣṇa tvāmahaṃ śaraṇaṃgatā |

23. Frieden wünschen
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ

Devanagari

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
मम शीघ्रमेव सुसन्तान प्राप्त्यर्थं सन्तान गोपाल होमकर्म यथाशक्ति करिष्ये

2. Das Feuer entzünden
ॐ भूर् भुवः सुवर् ॐ

3. Anfangsgabe an Prajapati
ॐ प्रजापतये स्वाहा

4. Anfangsgabe an Indra
ॐ इन्द्राय स्वाहा

5. Anfangsgabe an Agni
ॐ अग्नये स्वाहा

6. Anfangsgabe an Soma
ॐ सोमाय स्वाहा

7. Anfangsgabe an die drei Welten
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा

8. Anfangsgabe an Ganesha
ॐ गं गणपतये नमः स्वाहा

9. Anfangsgabe an Varuna
ॐ वं वरुणाय नमः स्वाहा

10. Hauptgebet 1: Kinderwunschgebet für den Mann
ॐ देवकीसुत गोविन्द वासुदेव जगत्पते ।
देहि मे तनयं कृष्ण त्वामहं शरणंगतः । स्वाहा ।

11. Alternative: Hauptgebet 2: Kinderwunschgebet für die Frau
ॐ देवकीसुत गोविन्द वासुदेव जगत्पते ।
देहि मे तनयं कृष्ण त्वामहं शरणंगता । स्वाहा ।

12. Schlussgabe an Agni
ॐ भूः अग्नये स्वाहा

13. Schlussgabe an Vayu
ॐ भुवः वायवे स्वाहा

14. Schlussgabe an Surya
ॐ सुवः सूर्याय स्वाहा

15. Schlussgabe an die drei Welten
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा

16. Schlussgabe an Vishnu
ॐ विष्णवे स्वाहा

17. Schlussgabe an Rudra
ॐ रुद्राय स्वाहा

18. Die vollständige Hingabe – Purnahuti für den Mann
ॐ देवकीसुत गोविन्द वासुदेव जगत्पते ।
देहि मे तनयं कृष्ण त्वामहं शरणंगतः । स्वाहा ।

19. Purnahuti – alternative Sprecherform für die Frau
ॐ देवकीसुत गोविन्द वासुदेव जगत्पते ।
देहि मे तनयं कृष्ण त्वामहं शरणंगता । स्वाहा ।

20. Dem siebenzüngigen Feuer danken
ॐ अग्नये सप्तवते स्वाहा

21. Meditation – Sprecherform für den Mann
ॐ देवकीसुत गोविन्द वासुदेव जगत्पते ।
देहि मे तनयं कृष्ण त्वामहं शरणंगतः ।

22. Meditation – Sprecherform für die Frau
ॐ देवकीसुत गोविन्द वासुदेव जगत्पते ।
देहि मे तनयं कृष्ण त्वामहं शरणंगता ।

23. Frieden wünschen
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः

Deutsch

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
Damit ich bald gute Nachkommenschaft erlange, werde ich nach meinen Möglichkeiten das Santana-Gopala-Homa ausführen.

2. Das Feuer entzünden
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.

3. Anfangsgabe an Prajapati
Prajapati sei diese Gabe dargebracht.

4. Anfangsgabe an Indra
Indra sei diese Gabe dargebracht.

5. Anfangsgabe an Agni
Agni sei diese Gabe dargebracht.

6. Anfangsgabe an Soma
Soma sei diese Gabe dargebracht.

7. Anfangsgabe an die drei Welten
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

8. Anfangsgabe an Ganesha
Om, Gam: Verehrung Ganapati; diese Gabe sei dargebracht.

9. Anfangsgabe an Varuna
Om, Vam: Verehrung Varuna; diese Gabe sei dargebracht.

10. Hauptgebet 1: Kinderwunschgebet für den Mann
Om, Sohn der Devaki, Govinda, Vasudeva, Herr der Welt! Schenke mir einen Sohn, Krishna; zu dir habe ich Zuflucht genommen. Diese Gabe sei dargebracht. Die Form śaraṇaṃgataḥ bezeichnet den männlichen Sprecher.

11. Alternative: Hauptgebet 2: Kinderwunschgebet für die Frau
Om, Sohn der Devaki, Govinda, Vasudeva, Herr der Welt! Schenke mir einen Sohn, Krishna; zu dir habe ich Zuflucht genommen. Diese Gabe sei dargebracht. Die Form śaraṇaṃgatā bezeichnet die weibliche Sprecherin.

12. Schlussgabe an Agni
Om, Erde: Agni sei diese Gabe dargebracht.

13. Schlussgabe an Vayu
Om, Zwischenraum: Vayu sei diese Gabe dargebracht.

14. Schlussgabe an Surya
Om, Himmel: Surya sei diese Gabe dargebracht.

15. Schlussgabe an die drei Welten
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

16. Schlussgabe an Vishnu
Vishnu sei diese Gabe dargebracht.

17. Schlussgabe an Rudra
Rudra sei diese Gabe dargebracht.

18. Die vollständige Hingabe – Purnahuti für den Mann
Om, Sohn der Devaki, Govinda, Vasudeva, Herr der Welt! Schenke mir einen Sohn, Krishna; zu dir habe ich Zuflucht genommen. Diese Gabe sei dargebracht. Die Form śaraṇaṃgataḥ bezeichnet den männlichen Sprecher.

19. Purnahuti – alternative Sprecherform für die Frau
Om, Sohn der Devaki, Govinda, Vasudeva, Herr der Welt! Schenke mir einen Sohn, Krishna; zu dir habe ich Zuflucht genommen. Diese Gabe sei dargebracht. Die Form śaraṇaṃgatā bezeichnet die weibliche Sprecherin.

20. Dem siebenzüngigen Feuer danken
Om, Agni, dem siebenzüngigen Feuer, sei diese Gabe dargebracht.

21. Meditation – Sprecherform für den Mann
Om, Sohn der Devaki, Govinda, Vasudeva, Herr der Welt! Schenke mir einen Sohn, Krishna; zu dir habe ich Zuflucht genommen.

22. Meditation – Sprecherform für die Frau
Om, Sohn der Devaki, Govinda, Vasudeva, Herr der Welt! Schenke mir einen Sohn, Krishna; zu dir habe ich Zuflucht genommen.

23. Frieden wünschen
Om, Frieden, Frieden, Frieden.

Quellen und verwandte Themen

Das Handbuch gibt ausdrücklich männliche und weibliche Sprecherformen. „Tanayaṃ“ bleibt im Sanskrit unverändert und wird wörtlich als „Sohn“ übersetzt; das allgemeine Ritualanliegen ist Kinderwunsch. Der eigene Kinderwunsch-Sankalpa ersetzt hier den allgemeinen Dharma-Vorsatz der anderen Hefte.

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Sukadev erläutert Homa, die Verehrung mit dem heiligen Feuer.

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