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1. '''Prasada''' ([[Sanskrit]]: प्रसाद pra-sāda ''m.'') Klarheit, Reinheit, Ungetrübtheit; Verklärtheit (des Gesichts); Klarheit der Rede oder des Stils; natürliche Ruhe, Unaufgeregtheit; Heiterkeit des Gemüts, gute Laune; freundliches Benehmen, Gunst, Gnade; Hilfe, Beistand, Vermittlung; abgeklärter Saft, Absud; Gnadengeschenk; die einem Götterbild dargebotene Speise; die von einem Lehrer übrig gelassene Speise, die man ohne Bedenken verspeisen darf; Name eines der [[Sohn|Söhne]] von [[Dharma]]. | |||
2. '''Prasada''' | 2. '''Prasada''' ([[Sanskrit]]: प्रासाद prāsāda ''m.'') ein erhöhter Platz zum Sitzen oder Zuschauen, Turm, der oberste Stock eines hohen Gebäudes; ein auf hohem Fundament ruhendes Gebäude, Palast, Tempel; der Versammlungs- und Beichtsaal der [[Buddhismus|buddhistischen]] Mönche. | ||
==Über Prasada== | |||
'''Prasada''' bezeichnet im religiösen Sinne die [[Gnade]] oder den [[Segen]] [[Gott]]es. Es bezeichnet auch die Nahrung, die zuerst dem Göttlichen als Opfergabe dargebracht wird und dadurch gesegnet ist. Schließlich ist ''Prasada'' auch die Speise, von der ein [[Guru]] oder Heiliger gekostet hat. Prasada ist Nahrung, die zur Freude des Höchsten Herrn und seiner Geweihten zubereitet und mit [[Liebe]] dargebracht wurde. | |||
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*[https://schriften.yoga-vidya.de/hatha-yoga-pradipika/2-kapitel-vers-28/ Hatha Yoga Pradipika 2.28] | |||
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*[http://schriften.yoga-vidya.de/hatha-yoga-pradipika/4-kapitel-vers-37/ Hatha Yoga Pradipika 4.37] | |||
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:In diesem Workshop erlernen und praktizieren wir eine Serie von fünf energetisierenden Übungen, die mit Körper, Aufmerksamkeit und Atmung arbeiten. Diese TSA LUNG genannte und ursprünglich aus Tibet stammende Praxis dient zur Aktivierung und Reinigung der Chakras und zur Harmonisierung ... | |||
:Dr phil Oliver Hahn | |||
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:Die AMRITA SIDDHI ("Erlangung der Unsterblichkeit") ist ein bisher noch wenig bekannter Ur-Text zum Hatha Yoga, der aus einem tantrisch orientierten buddhistischen Umfeld stammt. Niedergeschrieben wurde er vermutlich im 11. Jahrhundert in Indien von Madhava Chandra. Der Verfasser lehrt in 36 kurzen Kapiteln die praktischen und theoretischen Grundlagen ... | |||
:Dr phil Oliver Hahn | |||
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Aktuelle Version vom 26. Mai 2026, 10:07 Uhr

1. Prasada (Sanskrit: प्रसाद pra-sāda m.) Klarheit, Reinheit, Ungetrübtheit; Verklärtheit (des Gesichts); Klarheit der Rede oder des Stils; natürliche Ruhe, Unaufgeregtheit; Heiterkeit des Gemüts, gute Laune; freundliches Benehmen, Gunst, Gnade; Hilfe, Beistand, Vermittlung; abgeklärter Saft, Absud; Gnadengeschenk; die einem Götterbild dargebotene Speise; die von einem Lehrer übrig gelassene Speise, die man ohne Bedenken verspeisen darf; Name eines der Söhne von Dharma.
2. Prasada (Sanskrit: प्रासाद prāsāda m.) ein erhöhter Platz zum Sitzen oder Zuschauen, Turm, der oberste Stock eines hohen Gebäudes; ein auf hohem Fundament ruhendes Gebäude, Palast, Tempel; der Versammlungs- und Beichtsaal der buddhistischen Mönche.
Über Prasada
Prasada bezeichnet im religiösen Sinne die Gnade oder den Segen Gottes. Es bezeichnet auch die Nahrung, die zuerst dem Göttlichen als Opfergabe dargebracht wird und dadurch gesegnet ist. Schließlich ist Prasada auch die Speise, von der ein Guru oder Heiliger gekostet hat. Prasada ist Nahrung, die zur Freude des Höchsten Herrn und seiner Geweihten zubereitet und mit Liebe dargebracht wurde.
Praxis
Ein Koch kostet erst nach der Opferung von der Speise. Krishna muss sie zuerst kosten. Probiert jemand die Speisen vorher, so gelten sie als verunreinigt.
Prasad im Arati und bei der Puja
Beim Arati, der Lichtzeremonie, und auch bei der Puja, dem Verehrungsritual, ist Prasad ein wichtiger Bestandteil: Man bringt der Murti auf dem Altar Obst oder Süßigkeiten dar als Symbol dafür, dass man die Früchte seines Handelns Gott darbringt. Anschließend wird das Prasad ausgeteilt. Prasad ist dann energetisch aufgeladenes Obst, es ist eine Gabe, die man von Gott erhält, heilige Speise.
Auch wenn man etwas vom Guru bekommt, egal was es ist, kann man es als Prasad in Empfang nehmen.
Verschiedene Schreibweisen für Prasada
In Indien schreibt man Wörter der Sanskrit Sprache in der Devanagari Schrift. Es gibt verschieden Möglichkeiten, die Devanagari Schriftzeichen in europäische Schriftzeichen zu transkribieren: Prasada auf Devanagari wird geschrieben "प्रसाद", in der IAST wissenschaftlichen Transkription mit diakritischen Zeichen "prasāda", in der Harvard-Kyoto Umschrift "prasAda", in der Velthuis Transkription "prasaada", in der modernen Internet Itrans Transkription "prasaada".
Video zum Thema Prasada
Prasada ist ein Sanskritwort. Sanskrit ist die Sprache des Yoga . Hier ein Vortrag zum Thema Yoga, Meditation und Spiritualität:
Siehe auch
- Ambuprasada
- Lakshaprasada
- Prasannata
- Prasanna
- Prasad
- Sada
- Wörterbuchform
- Gott
- Arati
- Homa
- Puja
- Amrita Siddhi Vers 1.6
- Hatha Yoga Pradipika Sanskrittext und Übersetzung
- Sanskrit Kurs Lektion 44
Literatur
- Wilfried Huchzermeyer: Das Yoga Wörterbuch. Karlsruhe: edition sawitri (2007). ISBN 3-931172-25-1
- Adiraja Dasa: Vedische Kochkunst. The Bhaktivedanta Book Trust (2002). ISBN 91-7149-087-6
- Adiraja Dasa: Vedische Kochkunst (Alle rezepte aus der Hare-Krishna Bewegung)
- Armin Risi und Ronald Zürrer: Vegetarisch leben
- Petra Skibbe und Joachim Skibbe: Ayurveda - Die Kunst des Kochens
- Omraam Mikhaél Aívanhov: Yoga der Ernährung
Weblinks

- Hatha Yoga Pradipika 1.4
- Hatha Yoga Pradipika 2.28
- Hatha Yoga Pradipika 3.2
- Hatha Yoga Pradipika 4.37
- Kochviedo mit Narada: Leckeres Laddhu und indischer Nougat
- Hunde im Ashram
Seminare
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