Ungnade

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Ungnade - Ursprung und Umgang. Ungnade ist das Gegenteil von Gnade. Ungnade war historisch der Unwille eines Herrschenden gegenüber einem Untergebenen. Ungnade ist auch Ungunst. Heutzutage spricht man von Ungnade fast ausschließlich in einem Kontext: Man spricht davon, dass jemand in Ungnade fällt, das heißt die Gunst von jemandem verlieren. Ein Mitarbeiter kann bei seinem Chef in Ungnade fallen. Ein Minister kann bei der Kanzlerin in Ungnade fallen. Ein Verehrer kann bei der geliebten Frau in Ungnade fallen. Man sollte nicht zu spät kommen, sonst fällt man in Ungnade. Es gibt noch eine weitere Redewendung in diesem Kontext: Man kann sich die Ungnade von jemandem zuziehen. Z.B. kann sich der Lieferant die Ungnade seines Kunden zuziehen, wenn er den versprochenen Liefertermin verpatzt und das Bestellte nicht die zugesicherten Eigenschaften hat. Wenn man heutzutage von Ungnade spricht, hat das immer einen leicht ironischen Ton. Heutzutage gibt es nicht mehr den absolutistischen Herrscher, dessen Gnade oder Ungnade so viel Auswirkung haben kann. Auch heute noch sind Beziehungen wichtig - aber diese beruhen meistens auf Gegenseitigkeit.

Liebe hilft beim Umgang mit Ungnade

Ungnade in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Ungnade gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Ungnade - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Ungnade sind zum Beispiel Gunstverlust, Sympathieverlust, Enttäuschung, Authentizität, Linientreue, Standhaftigkeit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Ungnade - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Ungnade sind zum Beispiel Gnade, Sympathie, Gunst, Klüngel, Lobby, Parteiwirtschaft, Vetternwirtschaft . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Ungnade, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Ungnade, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Ungnade stehen:

Eigenschaftsgruppe

Ungnade kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Ungnade sind zum Beispiel das Adjektiv ungnädig, das Verb negnadigen, sowie das Substantiv in Ungnade Fallender.

Wer Ungnade hat, der ist ungnädig beziehungsweise ein in Ungnade Fallender.

Siehe auch

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