Ucchishta Ganapati Sadhana

Aus Yogawiki

Ucchishta Ganapati Sadhana ist eine besondere Verehrung von Ganesha, bei der der Zustand nach dem Essen in die Mantrapraxis einbezogen wird. Ucchishta bezeichnet hier Speisereste beziehungsweise den nach gewöhnlichen Ritualregeln noch nicht durch Achamana aufgehobenen Zustand nach der Nahrungsaufnahme. Der Brihat Tantrasara belegt ausdrücklich Varianten mit einer Süßspeise oder mit Obst. Der folgende Ablauf wählt diese vegetarische Überlieferung und ergänzt sie zu einer als solche gekennzeichneten heutigen Andacht.

Ganesha als Gegenstand der Verehrung. Die Abbildung zeigt nicht notwendig sämtliche Merkmale des Ucchishta-Dhyana.

Textgrundlage und gewählte Variante

Der Abschnitt atha ucchishtaganesamantrah des Brihat Tantrasara enthält Mantra-Ausleitungen, Angaben zu Nyasa und Dhyana, die Verehrung eines achtblättrigen Lotus, Speisedarbringung und Japa. Gegen Ende nennt der Text unterschiedliche Auffassungen zur Speise während der Praxis: Neben einer nichtvegetarischen Variante erscheinen ausdrücklich Modaka beziehungsweise Obst. Vegetarische Nahrung ist hier somit nicht erst eine moderne Erfindung.

Die vorliegende Fassung übernimmt den ausgeschriebenen Mantra mit om. Die in der Quelle ebenfalls erwähnte Anfangsvariante mit gam wird nicht zusätzlich vorangestellt. Ein aus mehreren Varianten zusammengesetzter Mantra wäre ein neuer Text.

Mantra des Ucchishta-Ganapati
oṃ hastipiśāci likhe svāhā |

Übersetzung: Om. Anrufung der Hastipishachi mit der Mantra-Silbenfolge likhe. Svaha.

Fundstelle: Brihat Tantrasara, „atha ucchiṣṭagaṇeśamantraḥ“, Einleitung und Ausleitung in Vers 15.

Hastipishachi wird als rituelle Anrede belassen. Für likhe wird hier keine gesicherte wörtliche Übersetzung behauptet; insbesondere wird es nicht ohne Erläuterung als gewöhnlicher Sanskritimperativ „schreibe!“ übersetzt. ṭhadvayam wird nach dem im selben Abschnitt verwendeten vahnijāyā als svāhā ausgeschrieben. Die Quelle nennt auch eine Variante mit gaṃ anstelle von oṃ; diese wird hier nicht vermischt.

Der Ausdruck Ucchishta wird nicht pauschal mit moralischer Unreinheit gleichgesetzt. In diesem Ritual betrifft er einen besonderen rituellen Status. Der Körper nach dem Essen wird zum Ort der Verehrung, statt von ihr ausgeschlossen zu sein.

Vorbereitung

Bereite ein Ganesha-Bild oder eine kleine Murti, ein sauberes Tuch, Wasser, eine Blüte, eine Lampe und einen Teller mit einem kleinen vegetarischen Modaka oder einem Stück Obst vor. Ein auf Papier gezeichneter Lotus mit acht Blütenblättern kann unter oder vor dem Bild liegen. Markiere den Osten auf dem Blatt; die Markierung dient der Reihenfolge, nicht einer behaupteten maßstäblichen Yantra-Rekonstruktion.

Für die Speisegabe und für die eigene kleine Mahlzeit werden getrennte Portionen verwendet. Frische Speisen und gewöhnliche Handhygiene gehören zur Vorbereitung. Plane 35 bis 50 Minuten. Die historische Purashcharana des Abschnitts ist umfangreicher; die hier gewählten 108 Wiederholungen ersetzen sie nicht.

Ein Ganesha-Yantra; für die hier erläuterte Lotusverehrung werden die acht Blütenblätter gesondert geordnet.

Durchführung

1. Sankalpa und Sitz

Formuliere: „Ich verehre Ganesha auch in der gewöhnlichen Verkörperung. Möge diese Praxis Sammlung, Besonnenheit und einen freundlichen Umgang mit meinem Körper fördern.“ Sprich das allgemeine Sitzgebet:

Gebet an die tragende Erde
oṃ pṛthvi tvayā dhṛtā lokā devi tvaṃ viṣṇunā dhṛtā |
tvañca dhāraya māṃ nityaṃ pavitraṃ kuru cāsanam ||

Übersetzung: Om. Erde, von dir werden die Welten getragen; Göttin, du wirst von Vishnu getragen. Trage auch mich beständig und mache meinen Sitz rein.

Fundstelle: Brihat Tantrasara, allgemeine Puja, Asana-Vorbereitung, Vers 6 und Prosa.

2. Guru-Gruß

Verneige dich vor dem Bild und rezitiere:

Gruß an die Lehrer und Ganesha
oṃ gurubhyo namaḥ |
oṃ paramagurubhyo namaḥ |
oṃ parāparagurubhyo namaḥ |
oṃ gaṇeśāya namaḥ ||

Übersetzung: Om. Verehrung den Lehrern. Verehrung den übergeordneten Lehrern. Verehrung den Lehrern der höheren und weiteren Überlieferung. Verehrung Ganesha.

Fundstelle: Brihat Tantrasara, allgemeine Puja, Prosa beim Guru-Gruß vor Vers 11.

Die vier in der Quelle nacheinander genannten Grüße werden hier als zusammenhängende Eingangsrezitation gesetzt.

3. Rishi-Nyasa

Die Quelle nennt Rishi, Versmaß und Gottheit und ordnet sie ausdrücklich Kopf, Mund und Herz zu. Berühre bei der ersten Zeile den eigenen Scheitel, bei der zweiten den Bereich vor dem Mund und bei der dritten den Herzraum. Die Ausführung vor dem Mund ist eine berührungsarme heutige Gestaltung der dort genannten Zuordnung.

Rishi-Nyasa des Ucchishta-Ganapati
sudhīra-ṛṣaye namaḥ |
nivṛdgāyatrīcchandase namaḥ |
ucchiṣṭagaṇapataye devatāyai namaḥ ||

Übersetzung: Verehrung dem Rishi Sudhira. Verehrung dem Versmaß Nivrid-Gayatri. Verehrung Ucchishta-Ganapati als Gottheit.

Fundstelle: Brihat Tantrasara, Ucchishta-Ganesha-Puja, Prosa zu Vers 18.

Der ungewöhnliche Name und die Form des Versmaßes werden entsprechend der elektronischen Vorlage bewahrt.

Ein darüber hinausgehendes vollständiges Kara- und Anga-Nyasa wird nicht aus abgekürzten oder verschlüsselten Angaben ergänzt. Der Ablauf beansprucht deshalb keine vollständige Einweihungsliturgie.

4. Dhyana

Betrachte Ganesha als gegenwärtige Gottheit. Der zugehörige Dhyana des Brihat Tantrasara beschreibt unter anderem eine rote Gestalt, rote Kleidung, drei Augen, vier Arme, ein lächelndes Gesicht und eine Mondsichel. Ein gewöhnliches Ganesha-Bild muss nicht alle diese Merkmale besitzen. Es ist dann ein unterstützendes Andachtsbild, keine genaue Illustration jeder Angabe dieser Textstelle.

Schließe die Augen für eine Minute und stelle dir vor allem freundliche, wache Gegenwart vor. Die Quelle enthält an einzelnen Stellen schwierige Gegenstandsbezeichnungen; der Artikel ergänzt daraus keine vermeintlich gesicherte vollständige Ikonografie.

5. Wasser und innere Verehrung

Stelle eine kleine Schale Wasser bereit. Rezitiere den Hauptmantra zehnmal und bringe anschließend eine Blüte dar. Die Quelle verbindet die zehnfache Rezitation mit dem vorbereiteten Wasser und einer inneren Verehrung. In dieser vereinfachten Ausführung verbleibt das Wasser in seiner Schale; auf umfangreiche weitere Wasserhandlungen wird verzichtet.

6. Acht Blütenblätter und Mitte

Lege je ein Blütenblatt oder ein Reiskorn auf die acht gezeichneten Blätter, beginnend im Osten und weiter im Uhrzeigersinn. Sprich jeweils die nächste Zeile. Die letzte Zeile gehört zur Mitte:

Verehrung der acht Blütenblätter und der Mitte
oṃ vakratuṇḍāya svāhā |
oṃ ekadantāya svāhā |
oṃ lambodarāya svāhā |
oṃ vikaṭāya svāhā |
oṃ vighneśāya svāhā |
oṃ gajavaktrāya svāhā |
oṃ vināyakāya svāhā |
oṃ gaṇapataye svāhā |
oṃ hastimukhāya svāhā ||

Übersetzung: Om, Svaha dem mit dem gebogenen Rüssel; dem Einzahnigen; dem mit dem großen Bauch; dem Gewaltigen; dem Herrn der Hindernisse; dem Elefantengesichtigen; Vinayaka; dem Herrn der Scharen; dem Elefantengesichtigen in der Mitte.

Fundstelle: Brihat Tantrasara, Ucchishta-Ganesha-Puja, Prosa zu Vers 19–20.

Die abgekürzte Aufzählung wird nach der Quellenanweisung sarvatra svāhāntatā mit demselben Anfang und Ende vollständig ausgeschrieben.

Die ausgeschriebenen Formeln folgen der Anweisung, die Namen mit dem angegebenen Anfang und mit Svaha zu verbinden. Das Wort Svaha bedeutet hier nicht, dass jede Gabe verbrannt werden müsste.

7. Speisedarbringung

Stelle die für die Gottheit bestimmte Portion Modaka oder Obst vor das Bild und sprich:

Darbringung an Ucchishta-Ganesha
oṃ ucchiṣṭagaṇeśāya mahākālāya eṣa balirnamaḥ |

Übersetzung: Om. Ucchishta-Ganesha, Mahakala: Diese Darbringung sei dir mit Verehrung gewidmet.

Fundstelle: Brihat Tantrasara, Ucchishta-Ganesha-Puja, Prosa zu Vers 20.

Bali bezeichnet hier die Speisedarbringung; in der gewählten Fassung besteht sie aus vegetarischer Speise.

Zeige das Licht und verneige dich. Ein alkoholisches Getränk ist für diese gewählte Variante nicht erforderlich. Wer zusätzlich Wasser darbringt, verwendet den Hauptmantra einmal als Begleitrezitation.

8. Ucchishta-Zustand bewusst aufnehmen

Iss die für dich vorbereitete kleine Portion Süßspeise oder Obst. Kaue und schlucke in Ruhe. Beginne danach das Japa, ohne zuvor ein förmliches Achamana als rituellen Zustandswechsel einzufügen. Das Warten bis zum abgeschlossenen Schlucken ist die gewählte heutige Ausführung; Varianten der Quelle sprechen von der Speise im Mund. Diese Fassungen werden deshalb nicht als in jeder Einzelheit identisch ausgegeben.

Hier liegt die charakteristische Umkehrung: Der Zustand nach dem Essen wird nicht zuerst aus dem Ritual ausgeschlossen. Er wird in die Verehrung einbezogen. Dafür ist weder verdorbene Nahrung noch das gemeinsame Benutzen angegessener Speisen erforderlich.

9. Identifikation und Japa

Sprich einmal die in der Quelle genannte Betrachtungsformel:

Identifikation in der Ganapati-Praxis
gaṇeśo'ham |

Übersetzung: Ich bin Ganesha.

Fundstelle: Brihat Tantrasara, Ucchishta-Ganesha-Puja, Prosa zu Vers 21–22.

Die Formel bezeichnet rituelle Identifikation, keine Behauptung persönlicher Überlegenheit.

Gemeint ist eine rituelle Identifikation mit der verehrten Gegenwart, keine persönliche Vorrangstellung gegenüber anderen. Rezitiere anschließend den Hauptmantra 108-mal. Verweile danach zwei Minuten in Stille. Wenn Gedanken von „heilig“ und „gewöhnlich“ auftauchen, beobachte sie, ohne die Nahrungsaufnahme selbst abzuwerten.

10. Abschluss

Sprich den Hauptmantra einmal und danach:

Bitte um Nachsicht
kṣamasva |

Übersetzung: Verzeihe; sieh mir Unvollkommenheiten nach.

Fundstelle: Brihat Tantrasara, Ucchishta-Ganesha-Puja, Ende der Prosa zu Vers 20.

Die Übertragung als kurzer Abschluss auch anderer angepasster Rituale ist redaktionell.

Verneige dich, beende die besondere Andacht und räume den Platz auf. Danach kann der Mund wie gewöhnlich gereinigt werden. Die unberührte Speisegabe kann als Prasad geteilt werden; die persönliche Portion bleibt der eigenen Person zugeordnet.

Purashcharana und religiöse Verheißungen

Der Brihat Tantrasara nennt für eine besondere Purashcharana einen Zeitraum von der dunklen bis zur hellen vierten Tithi und tägliche Mantrawiederholungen. Diese Angaben gehören in einen größeren Zusammenhang von Gaben und Disziplinen. Die vorliegende Andacht ist eine gekürzte Ritualfassung. Aussagen der Quelle über Siddhis werden als religiöse Verheißungen gelesen und nicht als zugesicherte Ergebnisse einer Zählleistung dargestellt.

Verwandte Praxis

Ucchishta Matangi Puja verwendet ebenfalls die Überschreitung gewöhnlicher Speisereinheitsregeln, verehrt jedoch eine andere Gottheit mit einem anderen Mantra und Ritualaufbau. Die beiden Verfahren werden nicht beliebig vermischt.

Begleitvideo

Ganesha – Bedeutung und Verehrung. Das Video ist im Yoga-Vidya-Wiki beim zugehörigen Thema eingebunden. Es dient der ergänzenden Einordnung, nicht als Dokumentation der hier zusammengestellten Ritualfassung.

Vollständige Rezitationstexte und ausgewählte Quellverse

Die folgenden Abschnitte enthalten sämtliche in dieser Artikelfassung ausgeschriebenen Sanskritrezitationen und die zur Lesung aufgenommenen Quellverse. Lehrverse und Handlungsbeschreibungen sind als solche kenntlich gemacht; sie sind nicht automatisch zusätzliche Mantras. Der Sanskritanhang ist vollständig für diese Auswahl, nicht eine Vollausgabe der genannten Tantras. Deutsche Absichtserklärungen und praktische Regieanweisungen stehen im Ablauf.

Sanskrit in IAST

Mantra des Ucchishta-Ganapati
oṃ hastipiśāci likhe svāhā |

Gebet an die tragende Erde
oṃ pṛthvi tvayā dhṛtā lokā devi tvaṃ viṣṇunā dhṛtā |
tvañca dhāraya māṃ nityaṃ pavitraṃ kuru cāsanam ||

Gruß an die Lehrer und Ganesha
oṃ gurubhyo namaḥ |
oṃ paramagurubhyo namaḥ |
oṃ parāparagurubhyo namaḥ |
oṃ gaṇeśāya namaḥ ||

Rishi-Nyasa des Ucchishta-Ganapati
sudhīra-ṛṣaye namaḥ |
nivṛdgāyatrīcchandase namaḥ |
ucchiṣṭagaṇapataye devatāyai namaḥ ||

Verehrung der acht Blütenblätter und der Mitte
oṃ vakratuṇḍāya svāhā |
oṃ ekadantāya svāhā |
oṃ lambodarāya svāhā |
oṃ vikaṭāya svāhā |
oṃ vighneśāya svāhā |
oṃ gajavaktrāya svāhā |
oṃ vināyakāya svāhā |
oṃ gaṇapataye svāhā |
oṃ hastimukhāya svāhā ||

Darbringung an Ucchishta-Ganesha
oṃ ucchiṣṭagaṇeśāya mahākālāya eṣa balirnamaḥ |

Identifikation in der Ganapati-Praxis
gaṇeśo'ham |

Bitte um Nachsicht
kṣamasva |

Sanskrit in Devanagari

Diese Schriftfassung wurde aus den oben dokumentierten IAST-Lesungen transliteriert. Sie ist keine unabhängig kollationierte Sanskritedition.

Mantra des Ucchishta-Ganapati
ॐ हस्तिपिशाचि लिखे स्वाहा ।

Gebet an die tragende Erde
ॐ पृथ्वि त्वया धृता लोका देवि त्वं विष्णुना धृता ।
त्वञ्च धारय मां नित्यं पवित्रं कुरु चासनम् ॥

Gruß an die Lehrer und Ganesha
ॐ गुरुभ्यो नमः ।
ॐ परमगुरुभ्यो नमः ।
ॐ परापरगुरुभ्यो नमः ।
ॐ गणेशाय नमः ॥

Rishi-Nyasa des Ucchishta-Ganapati
सुधीर-ऋषये नमः ।
निवृद्गायत्रीच्छन्दसे नमः ।
उच्छिष्टगणपतये देवतायै नमः ॥

Verehrung der acht Blütenblätter und der Mitte
ॐ वक्रतुण्डाय स्वाहा ।
ॐ एकदन्ताय स्वाहा ।
ॐ लम्बोदराय स्वाहा ।
ॐ विकटाय स्वाहा ।
ॐ विघ्नेशाय स्वाहा ।
ॐ गजवक्त्राय स्वाहा ।
ॐ विनायकाय स्वाहा ।
ॐ गणपतये स्वाहा ।
ॐ हस्तिमुखाय स्वाहा ॥

Darbringung an Ucchishta-Ganesha
ॐ उच्छिष्टगणेशाय महाकालाय एष बलिर्नमः ।

Identifikation in der Ganapati-Praxis
गणेशोऽहम् ।

Bitte um Nachsicht
क्षमस्व ।

Vollständige deutsche Übersetzung der Rezitationstexte

Mantra des Ucchishta-Ganapati
Om. Anrufung der Hastipishachi mit der Mantra-Silbenfolge likhe. Svaha.

Gebet an die tragende Erde
Om. Erde, von dir werden die Welten getragen; Göttin, du wirst von Vishnu getragen. Trage auch mich beständig und mache meinen Sitz rein.

Gruß an die Lehrer und Ganesha
Om. Verehrung den Lehrern. Verehrung den übergeordneten Lehrern. Verehrung den Lehrern der höheren und weiteren Überlieferung. Verehrung Ganesha.

Rishi-Nyasa des Ucchishta-Ganapati
Verehrung dem Rishi Sudhira. Verehrung dem Versmaß Nivrid-Gayatri. Verehrung Ucchishta-Ganapati als Gottheit.

Verehrung der acht Blütenblätter und der Mitte
Om, Svaha dem mit dem gebogenen Rüssel; dem Einzahnigen; dem mit dem großen Bauch; dem Gewaltigen; dem Herrn der Hindernisse; dem Elefantengesichtigen; Vinayaka; dem Herrn der Scharen; dem Elefantengesichtigen in der Mitte.

Darbringung an Ucchishta-Ganesha
Om. Ucchishta-Ganesha, Mahakala: Diese Darbringung sei dir mit Verehrung gewidmet.

Identifikation in der Ganapati-Praxis
Ich bin Ganesha.

Bitte um Nachsicht
Verzeihe; sieh mir Unvollkommenheiten nach.

Quellen, Textstand und Bearbeitung

  • Brihat Tantrasara, Muktabodha Digital Library, M00013, Abschnitt atha ucchiṣṭagaṇeśamantraḥ und folgende Puja: lokale Verse 15–22 mit Prosa.
  • Hauptmantra und Varianten: Einleitung und Vers 15; Rishi-Nyasa: Prosa zu 18; Dhyana und Lotusverehrung: 19–20; Abschluss: Prosa zu 20; Japa und Speisevarianten: 21–22.
  • Die Wahl von Obst oder vegetarischer Süßspeise ist quellenbelegt. Der überschaubare Tagesablauf, das vollständige Schlucken vor der Rezitation und die vereinfachten Wasserhandlungen sind heutige Anpassungen.

Die Herkunft jeder Rezitation ist zusätzlich unmittelbar beim Text angegeben. Moderne Ablaufentscheidungen, Zeitangaben, Zählumfänge und Ersatzgaben gelten nur dort als Quellenangaben, wo dies ausdrücklich vermerkt ist. Sonst gehören sie zur gekennzeichneten heutigen Anpassung. Bija-Silben erhalten keine erfundene Wortübersetzung. Religiöse Fruchtverheißungen werden als Aussagen der Überlieferung wiedergegeben.

Siehe auch

Seminare

Die folgenden Angebote betreffen allgemeine Ritual-, Meditations- und Bhakti-Praxis. Die Verlinkung bezeichnet kein Seminarangebot zu den historischen Sonderritualen dieses Artikels.

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