Shramana

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Shramana (Sanskrit: श्रमण śramaṇa m.) Asket, Mönch; jemand der beim Beschreiten des geistigen Weges keine Mühen scheut. Shrama heißt Mühe, Anstrengung, Streben. Eine Shramana ist daher jemand, der sich auf dem spirituellen Weg bemüht, der spirituell strebt. Eine Shramanacharya ist ein Acharya der Shramanas, also ein Lehrer der Strebenden, ein Lehrer der Mönche. Insbesondere im Buddhismus und Jainismus werden die Lehrer auch als Shramanacharyas bezeichnet.

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Shramana heißt auch Anstrengung unternehmen, sich anstrengen. Shramana wird verwendet als Ausdruck für buddhistische Mönche und Jain Asketen. Auch von Buddha wird gesagt, dass er ein Shramana war. Auch eine Frau, die intensive spirituelle Praktiken übt, kann als Shramana bezeichnet werden.

Sukadev über Shramana

Niederschrift eines Vortragsvideos (2015) von Sukadev über Shramana

Shramana ist einer der vielen Ausdrücke im Sanskrit für einen Asketen, für einen Mönch, für einen Bettelmönch, aber auch für jeden spirituellen Aspiranten. Shramana, das Sanskrit-Wort, kommt vom Wort "Shrama“ und Shrama heißt "bemühen“, "sich anstrengen“. Shramana ist jemand, der sich bemüht und sich anstrengt.

Also, Shramana, jemand, der sich anstrengt. Das ist einer der vielen Ausdrücke auch für einen spirituellen Schüler, der sich anstrengt. Swami Vishnudevananda, mein Guru, hat gerne gesagt: "Ein Disciple ist einer, der Discipline übt.“ Also, ein Schüler ist bereit für Disziplin. Ein spiritueller Aspirant zu sein, ist jemand, der strebt.

Aspirare heißt ja Streben. Streben heißt jetzt nicht einfach nur, irgendwo ein paar schöne Ansichten zu haben und sich mit Menschen auszutauschen und irgendwo Luftschlösser zu bauen, sondern es heißt auch, Shrama auf sich zu nehmen, sich bemühen, anstrengen, auch wenn es mal schwierig ist. Wenn du dich für eine gute Sache engagierst, dann gilt es auch, Shrama zu machen, es geht nicht alles von selbst.

Du musst dich bemühen, mehr Engagement zeigen, mit anderen Menschen zusammenarbeiten, etwaige Konflikte durchfechten, etwaige eigene Einschränkungen in Kauf nehmen, Abstriche von deinen eigenen Ansichten zu machen, um andere mit einzubeziehen. Auf dem spirituellen Weg musst du ein Shramana sein, im Sinne von, es gilt, täglich zu meditieren, ob du jetzt mal Lust hast oder nicht, es gilt, täglich vielleicht Asanas, Pranayama zu machen oder was auch immer die Praktiken deines Weges sein.

Auch das kann Shrama sein, auch mal anstrengend sein. So gilt es, Shramana, also jemand zu sein, der sich auch mal bemüht. Shrama ist auch, wenn du ab und zu mal das nicht tust, was dein Geist will. Dein Geist mag sagen, "ich will dieses, ich will jenes, das brauche ich, das brauche ich nicht“, dein Geist wird mal eingeschnappt sein usw. Das mag ja der Geist sein. Shramana zu sein, heißt, nicht alles tun, was der Geist will, dich nicht so sehr identifizieren mit dem, was dein Geist sagt.

Sei also ein Shramana, im Sinne von, einer, der bereit ist, Anstrengungen zu machen. In diesem Sinne ist jeder, der ernsthaft strebt, ein Shramana. Im engeren Sinn ist Shramana eine Bezeichnung für einen Asketen, für einen Mönch, auch ein Bettelmönch.

Verschiedene Schreibweisen für Shramana

Sanskrit Wörter werden in Indien auf Devanagari geschrieben. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die Römische Schrift. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische Schrift transkribiert werden kann Shramana auf Devanagari wird geschrieben "श्रमण", in IAST wissenschaftliche Transkription mit diakritischen Zeichen "śramaṇa", in der Harvard-Kyoto Umschrift "zramaNa", in der Velthuis Transkription "srama.na", in der modernen Internet Itrans Transkription "shramaNa".

Siehe auch

Literatur

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