Savitri Upanishad
Die Savitri Upanishad (Sanskrit: सावित्र्युपनिषत्, sāvitryupaniṣat f.) gehört zur Gruppe der Samanya Vedanta Upanishad und wird in der Muktika-Liste dem Samaveda zugeordnet. Im Mittelpunkt steht Savitri und Savitar als kosmisches Paar sowie die innere Struktur der Gayatri. Ihr Sanskrittext ist in unterschiedlichen Handschriften und Druckausgaben nicht immer gleich gegliedert; die folgende Ausgabe folgt der vollständig überlieferten Sanskrit-Documents-Fassung und nennt die verwendete Textgrundlage.
Inhaltlich behandelt die Schrift vor allem Frage nach der wirksamen Savitri; Paare wie Feuer und Erde; Bala-Atibala-Vidya und meditative Rezitation. Sie verbindet die Autorität der Upanishaden mit dem jeweiligen geistigen Milieu ihrer Überlieferung. Darum sollte sie zugleich aufmerksam, traditionssensibel und mit philosophischem Unterscheidungsvermögen gelesen werden.

Für heutige Übende ist entscheidend, dass Yoga hier nicht auf Körperübungen verkürzt wird. Studium, ethische Läuterung, Meditation, Hingabe und Selbsterkenntnis bilden einen Zusammenhang. Historische Ritualvorschriften oder außergewöhnliche Wirkungsbehauptungen werden in diesem Artikel als Quelleninhalt erklärt; sie sind nicht automatisch moderne Übungs- oder Heilversprechen.
Savitri Upanishad – Sanskrit (IAST), Übersetzung und Wort-für-Wort-Erläuterung
Die folgende Studienfassung gibt jede nummerierte Vers- und jede wirkliche Prosatexteinheit einzeln wieder. Die Überschrift steht jeweils über dem Sanskrit; unmittelbar darunter folgen die eigene deutsche Übersetzung und eine vollständige, nach sinnvollen Wortgruppen gegliederte Wort-für-Wort-Erläuterung.
Eröffnungsvers der Savitri Upanishad
sāvitryupaniṣadvedyacitsāvitrapadojjvalam |
pratiyogivinirmuktaṃ rāmacandrapadaṃ bhaje ||
Deutsche Übersetzung: Ich verehre den Stand Ramachandras, frei von jedem Gegenüber, der als Herrlichkeit der Bewusstseins-Sonne erstrahlt und durch die Savitri Upanishad erkannt wird.
Wort-für-Wort-Erläuterung: cit – reines Bewusstsein; pratiyogi – Gegenbegriff, Gegenüber; vinirmukta – vollständig befreit von; bhaje – ich verehre; sāvitryupaniṣadvedyacitsāvitrapadojjvalam – als Wortgruppe: Ich verehre den Stand Ramachandras; pratiyogivinirmuktaṃ rāmacandrapadaṃ bhaje – als Wortgruppe: frei von jedem Gegenüber, der als Herrlichkeit der Bewusstseins-Sonne erstrahlt und durch die Savitri Upanishad erkannt wird.
Traditioneller Katalogvers vor der Savitri Upanishad
sāvitryātmā pāśupataṃ paraṃ brahmāvadhūtakam |
tripurātapanaṃ devītripurā kaṭhabhāvanā ||
Deutsche Übersetzung: Dieser überlieferte Katalogvers nennt Savitri, Atma, Pashupata, Parabrahma, Avadhuta, Tripuratapana, Devi, Tripura und Kathabhavana.
Wort-für-Wort-Erläuterung: ātman – Selbst; brahman – o Brahmane; Brahman; deva – Gottheit; sāvitryātmā pāśupataṃ paraṃ brahmāvadhūtakam – als Wortgruppe: Dieser überlieferte Katalogvers nennt Savitri; tripurātapanaṃ devītripurā kaṭhabhāvanā – als Wortgruppe: Atma, Pashupata, Parabrahma, Avadhuta, Tripuratapana, Devi, Tripura und Kathabhavana.
Shanti Mantra
oṃ āpyāyantu mamāṅgāni vākprāṇaścakṣuḥ śrotramatho
balamindriyāṇi ca | sarvāṇi sarvaṃ brahmopaniṣadaṃ māhaṃ brahma
nirākuryāṃ mā mā brahma nirākarodanirākaraṇamastvanirākaraṇaṃ
me'stu | tadātmani nirate ya upaniṣatsu dharmāste mayi santu te mayi
santu ||
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ||
Deutsche Übersetzung: Om. Mögen meine Glieder, Rede, Prana, Augen, Ohren, Kraft und alle Sinne erstarken. Alles ist das Brahman der Upanishaden. Möge ich Brahman nicht zurückweisen und möge Brahman mich nicht zurückweisen. Möge es keinerlei Zurückweisung geben. Mögen die in den Upanishaden verkündeten Tugenden in mir ruhen, der ich dem Selbst hingegeben bin. Om. Frieden, Frieden, Frieden.
Wort-für-Wort-Erläuterung: oṃ – Om; āpyāyantu – mögen erstarken; mama aṅgāni – meine Glieder; vāk – Rede; prāṇaḥ – Lebenshauch; cakṣuḥ – Auge; śrotram – Gehör; balam – Kraft; indriyāṇi – Sinne; sarvaṃ brahma – alles ist Brahman; mā nirākuryām – möge ich nicht zurückweisen; anirākaraṇam – Nichtzurückweisung; ātmani nirate – dem Selbst hingegeben; upaniṣatsu dharmāḥ – die in den Upanishaden verkündeten Tugenden; mayi santu – mögen sie in mir ruhen; śāntiḥ – Frieden
1. Kapitel
1. Vers Savitri Upanishad
hariḥ oṃ ||
kaḥ savitā kā sāvitrī agnireva savitā pṛthivī sāvitrī sa
yatrāgnistatpṛthivī yatra vai pṛthivī tatrāgniste dve yonī
tadekaṃ mithunam || 1 ||
Deutsche Übersetzung: Wer ist Savitar, wer Savitri? Agni ist Savitar und die Erde Savitri. Wo Agni ist, dort ist die Erde; wo die Erde ist, dort ist Agni. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
Wort-für-Wort-Erläuterung: hariḥ – Hari; oṃ – Om, die heilige Silbe; agni – Feuer; eva – allein, wahrlich; pṛthivī – Erde; sa – er, dieser; yatra – wo; tad – das, jenes; vai – wahrlich, gewiss; tatra – dort, darin; tadā – dann; hariḥ oṃ – als Wortgruppe: Wer ist Savitar, wer Savitri?; kaḥ savitā kā sāvitrī agnireva savitā pṛthivī sāvitrī sa – als Wortgruppe: Agni ist Savitar und die Erde Savitri.; yatrāgnistatpṛthivī yatra vai pṛthivī tatrāgniste dve yonī – als Wortgruppe: Wo Agni ist, dort ist die Erde; wo die Erde ist, dort ist Agni.; tadekaṃ mithunam – als Wortgruppe: Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
2. Vers Savitri Upanishad
kaḥ savitā kā savitrī varuṇa eva savitāpaḥ sāvitrī sa yatra
varuṇastadāpo yatra vā āpastadvaruṇaste dve yonistadekaṃ
mithunam || 2 ||
Deutsche Übersetzung: Wer ist Savitar, wer Savitri? Varuna ist Savitar und die Wasser sind Savitri. Wo Varuna ist, dort sind die Wasser; wo die Wasser sind, dort ist Varuna. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
Wort-für-Wort-Erläuterung: eva – allein, wahrlich; sa – er, dieser; yatra – wo; tadā – dann; vā – oder; tad – das, jenes; kaḥ savitā kā savitrī varuṇa eva savitāpaḥ sāvitrī sa yatra – als Wortgruppe: Wer ist Savitar, wer Savitri?; Varuna ist Savitar und die Wasser sind Savitri.; varuṇastadāpo yatra vā āpastadvaruṇaste dve yonistadekaṃ – als Wortgruppe: Wo Varuna ist, dort sind die Wasser; mithunam – als Wortgruppe: wo die Wasser sind, dort ist Varuna.; Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
3. Vers Savitri Upanishad
kaḥ savitā kā sāvitrī vāyureva savitākāśaḥ sāvitrī sa yatra
vāyustadākāśo yatra vā ākāśastadvāyuste dve yonistadekaṃ
mithunam || 3 ||
Deutsche Übersetzung: Wer ist Savitar, wer Savitri? Vayu ist Savitar und der Raum Savitri. Wo Vayu ist, dort ist der Raum; wo der Raum ist, dort ist Vayu. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
Wort-für-Wort-Erläuterung: ākāśa – Raum, Äther; sa – er, dieser; yatra – wo; vāyu – Wind, Lebensluft; tadā – dann; vā – oder; tad – das, jenes; kaḥ savitā kā sāvitrī vāyureva savitākāśaḥ sāvitrī sa yatra – als Wortgruppe: Wer ist Savitar, wer Savitri?; Vayu ist Savitar und der Raum Savitri.; vāyustadākāśo yatra vā ākāśastadvāyuste dve yonistadekaṃ – als Wortgruppe: Wo Vayu ist, dort ist der Raum; mithunam – als Wortgruppe: wo der Raum ist, dort ist Vayu.; Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
4. Vers Savitri Upanishad
kaḥ savitā kā sāvitrī yajña eva savitā chandāṃsi sāvitrī sa
yatra yajñastatra chandāṃsi yatra vā chandāṃsi sa yajñaste dve
yonistadekaṃ mithunam || 4 ||
Deutsche Übersetzung: Wer ist Savitar, wer Savitri? Das Opfer ist Savitar und die vedischen Metren sind Savitri. Wo das Opfer ist, dort sind die Metren; wo die Metren sind, dort ist das Opfer. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
Wort-für-Wort-Erläuterung: eva – allein, wahrlich; sa – er, dieser; yatra – wo; tatra – dort, darin; vā – oder; tadā – dann; kaḥ savitā kā sāvitrī yajña eva savitā chandāṃsi sāvitrī sa – als Wortgruppe: Wer ist Savitar, wer Savitri?; Das Opfer ist Savitar und die vedischen Metren sind Savitri.; yatra yajñastatra chandāṃsi yatra vā chandāṃsi sa yajñaste dve – als Wortgruppe: Wo das Opfer ist, dort sind die Metren; yonistadekaṃ mithunam – als Wortgruppe: wo die Metren sind, dort ist das Opfer.; Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
5. Vers Savitri Upanishad
kaḥ savitā kā sāvitrī stanayitrureva savitā vidyutsāvitrī sa
yatra stanayitrustadvidyut yatra vā vidyuttatra stanayitruste dve
yonistadekaṃ mithunam || 5 ||
Deutsche Übersetzung: Wer ist Savitar, wer Savitri? Der Donner ist Savitar und der Blitz Savitri. Wo der Donner ist, dort ist der Blitz; wo der Blitz ist, dort ist der Donner. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
Wort-für-Wort-Erläuterung: sa – er, dieser; yatra – wo; vā – oder; tatra – dort, darin; tadā – dann; kaḥ savitā kā sāvitrī stanayitrureva savitā vidyutsāvitrī sa – als Wortgruppe: Wer ist Savitar, wer Savitri?; Der Donner ist Savitar und der Blitz Savitri.; yatra stanayitrustadvidyut yatra vā vidyuttatra stanayitruste dve – als Wortgruppe: Wo der Donner ist, dort ist der Blitz; yonistadekaṃ mithunam – als Wortgruppe: wo der Blitz ist, dort ist der Donner.; Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
6. Vers Savitri Upanishad
kaḥ savitā kā sāvitrī āditya eva savitā dyauḥ sāvitrī sa
yatrādityastaddyauryatra vā dyaustadādityaste dve yonistadekaṃ
mithunam || 6 ||
Deutsche Übersetzung: Wer ist Savitar, wer Savitri? Aditya ist Savitar und der Himmel Savitri. Wo Aditya ist, dort ist der Himmel; wo der Himmel ist, dort ist Aditya. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
Wort-für-Wort-Erläuterung: āditya – Aditya, Sonne; eva – allein, wahrlich; sa – er, dieser; yatra – wo; tad – das, jenes; vā – oder; tadā – dann; asti – ist; kaḥ savitā kā sāvitrī āditya eva savitā dyauḥ sāvitrī sa – als Wortgruppe: Wer ist Savitar, wer Savitri?; Aditya ist Savitar und der Himmel Savitri.; yatrādityastaddyauryatra vā dyaustadādityaste dve yonistadekaṃ – als Wortgruppe: Wo Aditya ist, dort ist der Himmel; mithunam – als Wortgruppe: wo der Himmel ist, dort ist Aditya.; Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
7. Vers Savitri Upanishad
kaḥ savitā kā sāvitrī candra eva savitā nakṣatrāṇi sāvitrī
sa yatra candrastannakṣatrāṇi yatra vā nakṣatrāṇe sa candramāste
dve yonistadekaṃ mithunam || 7 ||
Deutsche Übersetzung: Wer ist Savitar, wer Savitri? Der Mond ist Savitar und die Sterne sind Savitri. Wo der Mond ist, dort sind die Sterne; wo die Sterne sind, dort ist der Mond. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
Wort-für-Wort-Erläuterung: eva – allein, wahrlich; sa – er, dieser; yatra – wo; vā – oder; tadā – dann; kaḥ savitā kā sāvitrī candra eva savitā nakṣatrāṇi sāvitrī – als Wortgruppe: Wer ist Savitar, wer Savitri?; Der Mond ist Savitar und die Sterne sind Savitri.; sa yatra candrastannakṣatrāṇi yatra vā nakṣatrāṇe sa candramāste – als Wortgruppe: Wo der Mond ist, dort sind die Sterne; dve yonistadekaṃ mithunam – als Wortgruppe: wo die Sterne sind, dort ist der Mond.; Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
8. Vers Savitri Upanishad
kaḥ savitā kā sāvitrī mana eva savitā vāk sāvitrī sa yatra vā
manastadvāk yatra vā vāk tanmanaste dve yonistadekaṃ
mithunam || 8 ||
Deutsche Übersetzung: Wer ist Savitar, wer Savitri? Der Geist ist Savitar und die Rede Savitri. Wo der Geist ist, dort ist die Rede; wo die Rede ist, dort ist der Geist. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
Wort-für-Wort-Erläuterung: eva – allein, wahrlich; vāc – Rede; sa – er, dieser; yatra – wo; vā – oder; manas – Geist, Denken; tad – das, jenes; tadā – dann; kaḥ savitā kā sāvitrī mana eva savitā vāk sāvitrī sa yatra vā – als Wortgruppe: Wer ist Savitar, wer Savitri?; Der Geist ist Savitar und die Rede Savitri.; manastadvāk yatra vā vāk tanmanaste dve yonistadekaṃ – als Wortgruppe: Wo der Geist ist, dort ist die Rede; mithunam – als Wortgruppe: wo die Rede ist, dort ist der Geist.; Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
9. Vers Savitri Upanishad
kaḥ savitā kā sāvitrī puruṣa eva savitā strī sāvitrī sa yatra
puruṣastatstrī yatra vā strī sa puruṣaste dve yonistadekaṃ
mithunam || 9 ||
Deutsche Übersetzung: Wer ist Savitar, wer Savitri? Der Mann ist Savitar und die Frau Savitri. Wo der Mann ist, dort ist die Frau; wo die Frau ist, dort ist der Mann. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
Wort-für-Wort-Erläuterung: puruṣa – Purusha, Geistwesen; eva – allein, wahrlich; strī – Frau, weiblich; sa – er, dieser; yatra – wo; tad – das, jenes; vā – oder; tadā – dann; kaḥ savitā kā sāvitrī puruṣa eva savitā strī sāvitrī sa yatra – als Wortgruppe: Wer ist Savitar, wer Savitri?; Der Mann ist Savitar und die Frau Savitri.; puruṣastatstrī yatra vā strī sa puruṣaste dve yonistadekaṃ – als Wortgruppe: Wo der Mann ist, dort ist die Frau; mithunam – als Wortgruppe: wo die Frau ist, dort ist der Mann.; Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
10. Vers Savitri Upanishad
sāvitryāḥ pādatrayam
tasyā eva (eṣa) prathamaḥ pādo bhūstatsaviturvareṇyamityagnirvai
vareṇyamāpo vareṇyaṃ candramā vareṇyam || 10 ||
Deutsche Übersetzung: Der erste Fuß der Savitri ist Bhur, die Erde: „Jenes verehrungswürdige Savitars“. Feuer, Wasser und Mond gelten hier als verehrungswürdig.
Wort-für-Wort-Erläuterung: tad – das, jenes; eva – allein, wahrlich; iti – so; damit endet die Aussage; agni – Feuer; vai – wahrlich, gewiss; sāvitryāḥ pādatrayam – als Wortgruppe: Der erste Fuß der Savitri ist Bhur, die Erde; tasyā eva (eṣa) prathamaḥ pādo bhūstatsaviturvareṇyamityagnirvai – als Wortgruppe: „Jenes verehrungswürdige Savitars“.; vareṇyamāpo vareṇyaṃ candramā vareṇyam – als Wortgruppe: Feuer, Wasser und Mond gelten hier als verehrungswürdig.
11. Vers Savitri Upanishad
tasyā eva (eṣa) dvitīyaḥ
pādo bhargamayo'pi bhuvo bhargo devasya dhīmahītyagnirvai bharga
ādityo vai bhargaścandramā vai bhargaḥ || 11 ||
Deutsche Übersetzung: Der zweite Fuß der Savitri ist Bhuvar und besteht aus Licht: „Wir meditieren über den Glanz dieser Gottheit.“ Feuer, Sonne und Mond sind dieser Glanz.
Wort-für-Wort-Erläuterung: tad – das, jenes; eva – allein, wahrlich; api – auch; deva – Gottheit; iti – so; damit endet die Aussage; agni – Feuer; vai – wahrlich, gewiss; āditya – Aditya, Sonne; tasyā eva (eṣa) dvitīyaḥ – als Wortgruppe: Der zweite Fuß der Savitri ist Bhuvar und besteht aus Licht; pādo bhargamayo'pi bhuvo bhargo devasya dhīmahītyagnirvai bharga – als Wortgruppe: „Wir meditieren über den Glanz dieser Gottheit.“ Feuer; ādityo vai bhargaścandramā vai bhargaḥ – als Wortgruppe: Sonne und Mond sind dieser Glanz.
12. Vers Savitri Upanishad
tasyā eṣa tṛtīyaḥ pādaḥ svardhiyo yo naḥ pracodayāditi
strī caiva puruṣaśca prajanayataḥ || 12 ||
Deutsche Übersetzung: Der dritte Fuß ist Svar: „Möge er unsere Gedanken anregen.“ Frau und Mann bringen die Nachkommenschaft hervor.
Wort-für-Wort-Erläuterung: tad – das, jenes; sva – eigen, das eigene Selbst; yaḥ – wer, welcher; naḥ – uns, für uns; iti – so; damit endet die Aussage; strī – Frau, weiblich; eva – allein, wahrlich; puruṣa – Purusha, Geistwesen; tasyā eṣa tṛtīyaḥ pādaḥ svardhiyo yo naḥ pracodayāditi – als Wortgruppe: Der dritte Fuß ist Svar; strī caiva puruṣaśca prajanayataḥ – als Wortgruppe: „Möge er unsere Gedanken anregen.“ Frau und Mann bringen die Nachkommenschaft hervor.
13. Vers Savitri Upanishad
sāvitrīvedanaphalaṃ punarmṛtyuñjayaḥ
yo vā etāṃ sāvitrīmevaṃ veda sa punarmṛtyuṃ jayati || 13 ||
Deutsche Übersetzung: Wer Savitri auf diese Weise erkennt, überwindet den wiederkehrenden Tod.
Wort-für-Wort-Erläuterung: vā – oder; etad – dieses; evam – auf diese Weise; eva – allein, wahrlich; veda – weiß, erkennt; sa – er, dieser; sāvitrīvedanaphalaṃ punarmṛtyuñjayaḥ – als Wortgruppe: Wer Savitri auf diese Weise erkennt; yo vā etāṃ sāvitrīmevaṃ veda sa punarmṛtyuṃ jayati – als Wortgruppe: überwindet den wiederkehrenden Tod.
14. Vers Savitri Upanishad
balātibalayorvirāṭ puruṣa ṛṣiḥ | gāyatrī chandaḥ |
gāyatrī devatā | akārokāramakārā bījādyāḥ |
kṣudhādinirasane viniyogaḥ | klāmityādiṣaḍaṅgam (ṣaḍaṅganyāsaḥ) |
dhyānam |
amṛtakaratalāgrau (talārdrau) sarvasaṃjīvanāḍhyā-
vaghaharaṇasudakṣau vedasāre mayūkhe |
praṇavamayavikārau bhāskarākāradehau
satatamanūbhave'haṃ tau balātibalāntau ||
oṃ hrīṃ bale mahādevi hrīṃ mahābale klīṃ
caturvidhapuruṣārthasiddhiprade tatsaviturvaradātmike
hrīṃ vareṇyaṃ bhargo devasya varadātmike atibale sarvadayāmūrte
bale sarvakṣucchramopanāśini dhīmahi dhiyo yo narjāte pracuryā
yā pracodayādātmike praṇavaśiraskātmike huṃ phaṭ svāhā || 14 ||
Deutsche Übersetzung: Für Bala und Atibala ist der kosmische Purusha der Seher; Gayatri ist Metrum und Gottheit. A, U und M sind die Keimlaute. Die Anwendung dient der Überwindung von Hunger und Erschöpfung. Die Meditation richtet sich auf Bala und Atibala als lebensspendende, reinigende und lichtvolle Kräfte; die Mantras bitten sie um die vier menschlichen Ziele, um Kraft, Mitgefühl und klare Eingebung.
Wort-für-Wort-Erläuterung: bala – Kraft, Stärke; puruṣa – Purusha, Geistwesen; ṛṣi – Seher, Rishi; dhyāna – Meditation; sarva – alles, ganz; deha – Körper; bhava – werde, sei; aha – ich; tad – das, jenes; oṃ – Om, die heilige Silbe; deva – Gottheit; yā – die, welche; svāhā – ritueller Ausruf; balātibalayorvirāṭ puruṣa ṛṣiḥ gāyatrī chandaḥ gāyatrī devatā – als Wortgruppe: Für Bala und Atibala ist der kosmische Purusha der Seher; akārokāramakārā bījādyāḥ kṣudhādinirasane viniyogaḥ – als Wortgruppe: Gayatri ist Metrum und Gottheit.; klāmityādiṣaḍaṅgam (ṣaḍaṅganyāsaḥ) dhyānam amṛtakaratalāgrau (talārdrau) sarvasaṃjīvanāḍhyā- – als Wortgruppe: A, U und M sind die Keimlaute.; vaghaharaṇasudakṣau vedasāre mayūkhe praṇavamayavikārau bhāskarākāradehau satatamanūbhave'haṃ tau balātibalāntau – als Wortgruppe: Die Anwendung dient der Überwindung von Hunger und Erschöpfung.; oṃ hrīṃ bale mahādevi hrīṃ mahābale klīṃ caturvidhapuruṣārthasiddhiprade tatsaviturvaradātmike – als Wortgruppe: Die Meditation richtet sich auf Bala und Atibala als lebensspendende, reinigende und lichtvolle Kräfte; hrīṃ vareṇyaṃ bhargo devasya varadātmike atibale sarvadayāmūrte bale sarvakṣucchramopanāśini dhīmahi dhiyo yo narjāte pracuryā yā pracodayādātmike praṇavaśiraskātmike huṃ phaṭ svāhā – als Wortgruppe: die Mantras bitten sie um die vier menschlichen Ziele, um Kraft, Mitgefühl und klare Eingebung.
15. Vers Savitri Upanishad
vidyāphalam
evaṃ vidvān kṛtakṛtyo bhavati sāvitryā eva salokatāṃ
jayatītyupaniṣat || 15 ||
Deutsche Übersetzung: Wer diese Erkenntnis besitzt, hat seine Aufgabe erfüllt und gewinnt Gemeinschaft mit Savitri. So lautet die Upanishad.
Wort-für-Wort-Erläuterung: evam – auf diese Weise; eva – allein, wahrlich; bhavati – wird, ist; iti – so; damit endet die Aussage; upaniṣad – Upanishad, geheime Lehre; vidyāphalam – als Wortgruppe: Wer diese Erkenntnis besitzt; evaṃ vidvān kṛtakṛtyo bhavati sāvitryā eva salokatāṃ – als Wortgruppe: hat seine Aufgabe erfüllt und gewinnt Gemeinschaft mit Savitri.; jayatītyupaniṣat – als Wortgruppe: So lautet die Upanishad.
Abschließendes Shanti Mantra
oṃ āpyāyantu mamāṅgāni vākprāṇaścakṣuḥ śrotramatho
balamindriyāṇi ca | sarvāṇi sarvaṃ brahmopaniṣadaṃ māhaṃ brahma
nirākuryāṃ mā mā brahma nirākarodanirākaraṇamastvanirākaraṇaṃ
me'stu | tadātmani nirate ya upaniṣatsu dharmāste mayi santu te mayi
santu ||
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ||
Deutsche Übersetzung: Om. Mögen meine Glieder, Rede, Prana, Augen, Ohren, Kraft und alle Sinne erstarken. Alles ist das Brahman der Upanishaden. Möge ich Brahman nicht zurückweisen und möge Brahman mich nicht zurückweisen. Möge es keinerlei Zurückweisung geben. Mögen die in den Upanishaden verkündeten Tugenden in mir ruhen, der ich dem Selbst hingegeben bin. Om. Frieden, Frieden, Frieden.
Wort-für-Wort-Erläuterung: oṃ – Om; āpyāyantu – mögen erstarken; mama aṅgāni – meine Glieder; vāk – Rede; prāṇaḥ – Lebenshauch; cakṣuḥ – Auge; śrotram – Gehör; balam – Kraft; indriyāṇi – Sinne; sarvaṃ brahma – alles ist Brahman; mā nirākuryām – möge ich nicht zurückweisen; anirākaraṇam – Nichtzurückweisung; ātmani nirate – dem Selbst hingegeben; upaniṣatsu dharmāḥ – die in den Upanishaden verkündeten Tugenden; mayi santu – mögen sie in mir ruhen; śāntiḥ – Frieden
Heilige Schlussformel
hariḥ oṃ tatsat ||
Deutsche Übersetzung: Hari Om. Das ist das Wahre.
Wort-für-Wort-Erläuterung: hariḥ – Hari; oṃ – Om, die heilige Silbe; hariḥ oṃ tatsat – als Wortgruppe: Hari Om.; Das ist das Wahre.
Schlussformel der Savitri Upanishad
iti sāvitryupaniṣatsamāptā ||
Deutsche Übersetzung: Damit ist die Savitri Upanishad beendet.
Wort-für-Wort-Erläuterung: iti – so; damit endet die Aussage; upaniṣad – Upanishad, geheime Lehre; iti sāvitryupaniṣatsamāptā – als Wortgruppe: Damit ist die Savitri Upanishad beendet.
Savitri Upanishad: Datierung, Inhalt und Bedeutung
Name, Einordnung und Überlieferung
Der Name bezeichnet die Lehre über Savitri und Savitar als kosmisches Paar sowie die innere Struktur der Gayatri. Als Samanya Vedanta Upanishad verbindet die Schrift upanishadische Befreiungssprache mit Begriffen, Bildern und Praktiken ihrer besonderen Tradition. Die Zuordnung zum Samaveda beruht vor allem auf dem Muktika-Kanon und den Kolophonen der späteren Sammlungen; sie bedeutet nicht zwingend, dass der gesamte Text schon zur ältesten Schicht dieses Veda gehörte.
Die Überlieferung ist handschriftlich. Abschnitts- und Verszahlen können deshalb zwischen Ausgaben abweichen, besonders bei Prosateilen, Schlussformeln und eingeschobenen Mantras. Diese Ausgabe gibt den benutzten Text vollständig wieder und gliedert lange Prosa für Übersetzung und Worterklärung in redaktionelle Sinnabschnitte. Solche Zwischenüberschriften sind keine vorgetäuschten alten Verszahlen.
Datierung
Die genaue Entstehungszeit ist nicht gesichert. Sprache, Systematisierung und Stellung im Muktika-Kanon sprechen für eine jüngere Upanishad, deren überlieferte Gestalt wahrscheinlich im ersten Jahrtausend n. Chr. oder im frühen Mittelalter gewachsen ist. Datierungen von Neben-Upanishaden sind grundsätzlich Näherungen: Ein alter Lehrgedanke, die erhaltene sprachliche Fassung und der Zeitpunkt der Aufnahme in eine Sammlung können verschiedenen Epochen angehören.
Aufbau und Inhalt
Der Text entfaltet Frage nach der wirksamen Savitri; Paare wie Feuer und Erde; Bala-Atibala-Vidya und meditative Rezitation. Seine Bewegung führt von sichtbaren Formen, kosmologischen Zuordnungen oder Regeln immer wieder zur Frage nach dem tragenden Bewusstsein. Selbst dort, wo Ritual, Gottheit oder Mantra im Vordergrund stehen, zielt die upanishadische Deutung auf eine Umwandlung des Erkennenden.
Für die Lektüre ist es hilfreich, drei Ebenen auseinanderzuhalten: Erstens die wörtliche historische Vorschrift oder Erzählung, zweitens ihre symbolische und meditative Bedeutung und drittens die philosophische Aussage über Atman, Brahman und Befreiung. Nicht jede Passage beansprucht auf allen drei Ebenen dieselbe Art von Wahrheit.
Philosophische Kernlehre
Die zentrale Perspektive lautet: Savitri und Savitar als kosmisches Paar sowie die innere Struktur der Gayatri. Die wechselnden Erfahrungen, Namen und Formen sind nicht das letzte Maß des Menschen. Freiheit entsteht, wenn Identifikation, Unwissenheit und zwanghafte Anhaftung durch klare Erkenntnis, Sammlung und eine gereifte Lebensführung durchschaut werden.
Diese Lehre darf nicht als bloße Behauptung „Alles ist eins“ missverstanden werden. Die Upanishaden verbinden Einsicht mit Disziplin: Der Geist soll wahrhaftig, ruhig und fein werden. Erst dann wird Nichtdualität zu gelebter Freiheit statt zu einem abstrakten Gedanken.

Beziehungen zu anderen Schriften
Thematisch steht die Savitri Upanishad besonders neben Atma Upanishad, Adhyatma Upanishad, Akshi Upanishad, Surya Upanishad, Annapurna Upanishad, Ekakshara Upanishad, Akshamalika Upanishad. Gemeinsame Motive können wörtliche Übernahmen, geteilte mündliche Traditionen oder spätere Neuinterpretationen älterer Verse anzeigen. Ähnlichkeit allein beweist jedoch keine eindeutige chronologische Abhängigkeit.
Die Bhagavad Gita verbindet ebenfalls Erkenntnis, Hingabe und Handeln; das Yoga Sutra beschreibt die Sammlung des Geistes mit einer anderen systematischen Sprache. Ein Vergleich macht sichtbar, was allen Wegen gemeinsam ist und wo die Savitri Upanishad einen eigenen Akzent setzt.
Bedeutung für die Tradition
Für die zugehörige Tradition legitimiert die Schrift Praxis nicht nur durch Vorschrift, sondern durch eine Sicht des Menschen und des Kosmos. Die im Text behandelten Themen – Frage nach der wirksamen Savitri; Paare wie Feuer und Erde; Bala-Atibala-Vidya und meditative Rezitation – erhalten dabei einen gemeinsamen inneren Bezug. Ritual und Symbol gewinnen ihren tiefsten Sinn, wenn sie Erinnerung, Sammlung, Selbsthingabe und Erkenntnis fördern.
Historisch war die Unterweisung häufig in eine Guru-Schüler-Beziehung eingebettet. Das gilt besonders für Bija-Mantras, Nyasa, Gelübde, intensive Atemmethoden oder weitreichende Formen der Entsagung. Die schriftliche Überlieferung bewahrt die Lehre; sie ersetzt nicht in jedem Fall die persönliche Anleitung.
Bedeutung für heutige Yoga Aspiranten
Der moderne Yoga Aspirant kann die Schrift fruchtbar lesen, ohne jedes vormoderne Weltbild wörtlich übernehmen zu müssen. Er kann fragen: Welche Form von Unwissenheit wird hier beschrieben? Welche Haltung reinigt den Geist? Wie werden Körper, Atem, Gefühl, Denken und Bewusstsein miteinander verbunden? Und woran zeigt sich Befreiung im Umgang mit anderen Menschen?
Praktisch bedeutet dies: kurze Passagen regelmäßig studieren, zentrale Begriffe nachschlagen, die Lehre in stiller Meditation prüfen und ihre ethische Wirkung beobachten. Wachsende Geduld, Wahrhaftigkeit, Mitgefühl und Freiheit von zwanghaftem Begehren sind verlässlichere Zeichen als Visionen, Titel oder außergewöhnliche Erlebnisse.
Bedeutung für Yogalehrer und spirituelle Begleiter
Für Yogalehrer ist die Savitri Upanishad eine Erinnerung an sorgfältige Kontextualisierung. Ein Lehrer sollte zwischen Textaussage, traditioneller Kommentierung, persönlicher Erfahrung und überprüfbaren körperlichen Wirkungen unterscheiden. Er sollte schwierige soziale, medizinische oder sektarische Aussagen weder verschweigen noch unkritisch bestätigen.
Ein verantwortlicher Lehrer führt nicht in Abhängigkeit. Er hilft Lernenden, Schrift, Vernunft, Gewissen und eigene Erfahrung miteinander ins Gespräch zu bringen. Wo Übungen Risiken bergen oder eine Einweihung voraussetzen, gehören klare Grenzen zur spirituellen Redlichkeit.
Bleibende Botschaft
Die bleibende Einladung der Savitri Upanishad besteht in der vertieften Auseinandersetzung mit ihrem Kernanliegen: Savitri und Savitar als kosmisches Paar sowie die innere Struktur der Gayatri. Formen können verschieden sein; das Ziel ist eine Freiheit, die den ganzen Menschen verwandelt. Erkenntnis wird dann lebendig, wenn sie das Herz weitet, den Geist klärt und das tägliche Handeln wahrhaftiger macht.
Savitri Upanishad – vollständiger Text in Devanagari
सावित्र्युपनिषद्वेद्यचित्सावित्रपदोज्ज्वलम् ।
प्रतियोगिविनिर्मुक्तं रामचन्द्रपदं भजे ॥
सावित्र्यात्मा पाशुपतं परं ब्रह्मावधूतकम् ।
त्रिपुरातपनं देवीत्रिपुरा कठभावना ॥
ॐ आप्यायन्तु ममाङ्गानि वाक्प्राणश्चक्षुः श्रोत्रमथो
बलमिन्द्रियाणि च । सर्वाणि सर्वं ब्रह्मोपनिषदं माहं ब्रह्म
निराकुर्यां मा मा ब्रह्म निराकरोदनिराकरणमस्त्वनिराकरणं
मेऽस्तु । तदात्मनि निरते य उपनिषत्सु धर्मास्ते मयि सन्तु ते मयि
सन्तु ॥
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः ॥
हरिः ॐ ॥
कः सविता का सावित्री अग्निरेव सविता पृथिवी सावित्री स
यत्राग्निस्तत्पृथिवी यत्र वै पृथिवी तत्राग्निस्ते द्वे योनी
तदेकं मिथुनम् ॥ १॥
कः सविता का सवित्री वरुण एव सवितापः सावित्री स यत्र
वरुणस्तदापो यत्र वा आपस्तद्वरुणस्ते द्वे योनिस्तदेकं
मिथुनम् ॥ २॥
कः सविता का सावित्री वायुरेव सविताकाशः सावित्री स यत्र
वायुस्तदाकाशो यत्र वा आकाशस्तद्वायुस्ते द्वे योनिस्तदेकं
मिथुनम् ॥ ३॥
कः सविता का सावित्री यज्ञ एव सविता छन्दांसि सावित्री स
यत्र यज्ञस्तत्र छन्दांसि यत्र वा छन्दांसि स यज्ञस्ते द्वे
योनिस्तदेकं मिथुनम् ॥ ४॥
कः सविता का सावित्री स्तनयित्रुरेव सविता विद्युत्सावित्री स
यत्र स्तनयित्रुस्तद्विद्युत् यत्र वा विद्युत्तत्र स्तनयित्रुस्ते द्वे
योनिस्तदेकं मिथुनम् ॥ ५॥
कः सविता का सावित्री आदित्य एव सविता द्यौः सावित्री स
यत्रादित्यस्तद्द्यौर्यत्र वा द्यौस्तदादित्यस्ते द्वे योनिस्तदेकं
मिथुनम् ॥ ६॥
कः सविता का सावित्री चन्द्र एव सविता नक्षत्राणि सावित्री
स यत्र चन्द्रस्तन्नक्षत्राणि यत्र वा नक्षत्राणे स चन्द्रमास्ते
द्वे योनिस्तदेकं मिथुनम् ॥ ७॥
कः सविता का सावित्री मन एव सविता वाक् सावित्री स यत्र वा
मनस्तद्वाक् यत्र वा वाक् तन्मनस्ते द्वे योनिस्तदेकं
मिथुनम् ॥ ८॥
कः सविता का सावित्री पुरुष एव सविता स्त्री सावित्री स यत्र
पुरुषस्तत्स्त्री यत्र वा स्त्री स पुरुषस्ते द्वे योनिस्तदेकं
मिथुनम् ॥ ९॥
सावित्र्याः पादत्रयम्
तस्या एव (एष) प्रथमः पादो भूस्तत्सवितुर्वरेण्यमित्यग्निर्वै
वरेण्यमापो वरेण्यं चन्द्रमा वरेण्यम् ॥ १०॥
तस्या एव (एष) द्वितीयः
पादो भर्गमयोऽपि भुवो भर्गो देवस्य धीमहीत्यग्निर्वै भर्ग
आदित्यो वै भर्गश्चन्द्रमा वै भर्गः ॥ ११॥
तस्या एष तृतीयः पादः स्वर्धियो यो नः प्रचोदयादिति
स्त्री चैव पुरुषश्च प्रजनयतः ॥ १२॥
सावित्रीवेदनफलं पुनर्मृत्युञ्जयः
यो वा एतां सावित्रीमेवं वेद स पुनर्मृत्युं जयति ॥ १३॥
बलातिबलयोर्विराट् पुरुष ऋषिः । गायत्री छन्दः ।
गायत्री देवता । अकारोकारमकारा बीजाद्याः ।
क्षुधाऽऽदिनिरसने विनियोगः । क्लामित्यादिषडङ्गम् (षडङ्गन्यासः) ।
ध्यानम् ।
अमृतकरतलाग्रौ (तलार्द्रौ) सर्वसंजीवनाढ्या-
वघहरणसुदक्षौ वेदसारे मयूखे ।
प्रणवमयविकारौ भास्कराकारदेहौ
सततमनूभवेऽहं तौ बलातिबलान्तौ ॥
ॐ ह्रीं बले महादेवि ह्रीं महाबले क्लीं
चतुर्विधपुरुषार्थसिद्धिप्रदे तत्सवितुर्वरदात्मिके
ह्रीं वरेण्यं भर्गो देवस्य वरदात्मिके अतिबले सर्वदयामूर्ते
बले सर्वक्षुच्छ्रमोपनाशिनि धीमहि धियो यो नर्जाते प्रचुर्या
या प्रचोदयादात्मिके प्रणवशिरस्कात्मिके हुं फट् स्वाहा ॥ १४॥
विद्याफलम्
एवं विद्वान् कृतकृत्यो भवति सावित्र्या एव सलोकतां
जयतीत्युपनिषत् ॥ १५॥
ॐ आप्यायन्तु ममाङ्गानि वाक्प्राणश्चक्षुः श्रोत्रमथो
बलमिन्द्रियाणि च । सर्वाणि सर्वं ब्रह्मोपनिषदं माहं ब्रह्म
निराकुर्यां मा मा ब्रह्म निराकरोदनिराकरणमस्त्वनिराकरणं
मेऽस्तु । तदात्मनि निरते य उपनिषत्सु धर्मास्ते मयि सन्तु ते मयि
सन्तु ॥
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः ॥
हरिः ॐ तत्सत् ॥
इति सावित्र्युपनिषत्समाप्ता ॥
Savitri Upanishad – vollständiger Text in IAST
sāvitryupaniṣadvedyacitsāvitrapadojjvalam |
pratiyogivinirmuktaṃ rāmacandrapadaṃ bhaje ||
sāvitryātmā pāśupataṃ paraṃ brahmāvadhūtakam |
tripurātapanaṃ devītripurā kaṭhabhāvanā ||
oṃ āpyāyantu mamāṅgāni vākprāṇaścakṣuḥ śrotramatho
balamindriyāṇi ca | sarvāṇi sarvaṃ brahmopaniṣadaṃ māhaṃ brahma
nirākuryāṃ mā mā brahma nirākarodanirākaraṇamastvanirākaraṇaṃ
me'stu | tadātmani nirate ya upaniṣatsu dharmāste mayi santu te mayi
santu ||
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ||
hariḥ oṃ ||
kaḥ savitā kā sāvitrī agnireva savitā pṛthivī sāvitrī sa
yatrāgnistatpṛthivī yatra vai pṛthivī tatrāgniste dve yonī
tadekaṃ mithunam || 1 ||
kaḥ savitā kā savitrī varuṇa eva savitāpaḥ sāvitrī sa yatra
varuṇastadāpo yatra vā āpastadvaruṇaste dve yonistadekaṃ
mithunam || 2 ||
kaḥ savitā kā sāvitrī vāyureva savitākāśaḥ sāvitrī sa yatra
vāyustadākāśo yatra vā ākāśastadvāyuste dve yonistadekaṃ
mithunam || 3 ||
kaḥ savitā kā sāvitrī yajña eva savitā chandāṃsi sāvitrī sa
yatra yajñastatra chandāṃsi yatra vā chandāṃsi sa yajñaste dve
yonistadekaṃ mithunam || 4 ||
kaḥ savitā kā sāvitrī stanayitrureva savitā vidyutsāvitrī sa
yatra stanayitrustadvidyut yatra vā vidyuttatra stanayitruste dve
yonistadekaṃ mithunam || 5 ||
kaḥ savitā kā sāvitrī āditya eva savitā dyauḥ sāvitrī sa
yatrādityastaddyauryatra vā dyaustadādityaste dve yonistadekaṃ
mithunam || 6 ||
kaḥ savitā kā sāvitrī candra eva savitā nakṣatrāṇi sāvitrī
sa yatra candrastannakṣatrāṇi yatra vā nakṣatrāṇe sa candramāste
dve yonistadekaṃ mithunam || 7 ||
kaḥ savitā kā sāvitrī mana eva savitā vāk sāvitrī sa yatra vā
manastadvāk yatra vā vāk tanmanaste dve yonistadekaṃ
mithunam || 8 ||
kaḥ savitā kā sāvitrī puruṣa eva savitā strī sāvitrī sa yatra
puruṣastatstrī yatra vā strī sa puruṣaste dve yonistadekaṃ
mithunam || 9 ||
sāvitryāḥ pādatrayam
tasyā eva (eṣa) prathamaḥ pādo bhūstatsaviturvareṇyamityagnirvai
vareṇyamāpo vareṇyaṃ candramā vareṇyam || 10 ||
tasyā eva (eṣa) dvitīyaḥ
pādo bhargamayo'pi bhuvo bhargo devasya dhīmahītyagnirvai bharga
ādityo vai bhargaścandramā vai bhargaḥ || 11 ||
tasyā eṣa tṛtīyaḥ pādaḥ svardhiyo yo naḥ pracodayāditi
strī caiva puruṣaśca prajanayataḥ || 12 ||
sāvitrīvedanaphalaṃ punarmṛtyuñjayaḥ
yo vā etāṃ sāvitrīmevaṃ veda sa punarmṛtyuṃ jayati || 13 ||
balātibalayorvirāṭ puruṣa ṛṣiḥ | gāyatrī chandaḥ |
gāyatrī devatā | akārokāramakārā bījādyāḥ |
kṣudhādinirasane viniyogaḥ | klāmityādiṣaḍaṅgam (ṣaḍaṅganyāsaḥ) |
dhyānam |
amṛtakaratalāgrau (talārdrau) sarvasaṃjīvanāḍhyā-
vaghaharaṇasudakṣau vedasāre mayūkhe |
praṇavamayavikārau bhāskarākāradehau
satatamanūbhave'haṃ tau balātibalāntau ||
oṃ hrīṃ bale mahādevi hrīṃ mahābale klīṃ
caturvidhapuruṣārthasiddhiprade tatsaviturvaradātmike
hrīṃ vareṇyaṃ bhargo devasya varadātmike atibale sarvadayāmūrte
bale sarvakṣucchramopanāśini dhīmahi dhiyo yo narjāte pracuryā
yā pracodayādātmike praṇavaśiraskātmike huṃ phaṭ svāhā || 14 ||
vidyāphalam
evaṃ vidvān kṛtakṛtyo bhavati sāvitryā eva salokatāṃ
jayatītyupaniṣat || 15 ||
oṃ āpyāyantu mamāṅgāni vākprāṇaścakṣuḥ śrotramatho
balamindriyāṇi ca | sarvāṇi sarvaṃ brahmopaniṣadaṃ māhaṃ brahma
nirākuryāṃ mā mā brahma nirākarodanirākaraṇamastvanirākaraṇaṃ
me'stu | tadātmani nirate ya upaniṣatsu dharmāste mayi santu te mayi
santu ||
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ||
hariḥ oṃ tatsat ||
iti sāvitryupaniṣatsamāptā ||
Savitri Upanishad – vollständige gut verständliche deutsche Übersetzung
Eröffnungsvers der Savitri Upanishad
Ich verehre den Stand Ramachandras, frei von jedem Gegenüber, der als Herrlichkeit der Bewusstseins-Sonne erstrahlt und durch die Savitri Upanishad erkannt wird.
Traditioneller Katalogvers vor der Savitri Upanishad
Dieser überlieferte Katalogvers nennt Savitri, Atma, Pashupata, Parabrahma, Avadhuta, Tripuratapana, Devi, Tripura und Kathabhavana.
Shanti Mantra
Om. Mögen meine Glieder, Rede, Prana, Augen, Ohren, Kraft und alle Sinne erstarken. Alles ist das Brahman der Upanishaden. Möge ich Brahman nicht zurückweisen und möge Brahman mich nicht zurückweisen. Möge es keinerlei Zurückweisung geben. Mögen die in den Upanishaden verkündeten Tugenden in mir ruhen, der ich dem Selbst hingegeben bin. Om. Frieden, Frieden, Frieden.
1. Kapitel
1. Vers Savitri Upanishad
Wer ist Savitar, wer Savitri? Agni ist Savitar und die Erde Savitri. Wo Agni ist, dort ist die Erde; wo die Erde ist, dort ist Agni. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
2. Vers Savitri Upanishad
Wer ist Savitar, wer Savitri? Varuna ist Savitar und die Wasser sind Savitri. Wo Varuna ist, dort sind die Wasser; wo die Wasser sind, dort ist Varuna. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
3. Vers Savitri Upanishad
Wer ist Savitar, wer Savitri? Vayu ist Savitar und der Raum Savitri. Wo Vayu ist, dort ist der Raum; wo der Raum ist, dort ist Vayu. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
4. Vers Savitri Upanishad
Wer ist Savitar, wer Savitri? Das Opfer ist Savitar und die vedischen Metren sind Savitri. Wo das Opfer ist, dort sind die Metren; wo die Metren sind, dort ist das Opfer. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
5. Vers Savitri Upanishad
Wer ist Savitar, wer Savitri? Der Donner ist Savitar und der Blitz Savitri. Wo der Donner ist, dort ist der Blitz; wo der Blitz ist, dort ist der Donner. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
6. Vers Savitri Upanishad
Wer ist Savitar, wer Savitri? Aditya ist Savitar und der Himmel Savitri. Wo Aditya ist, dort ist der Himmel; wo der Himmel ist, dort ist Aditya. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
7. Vers Savitri Upanishad
Wer ist Savitar, wer Savitri? Der Mond ist Savitar und die Sterne sind Savitri. Wo der Mond ist, dort sind die Sterne; wo die Sterne sind, dort ist der Mond. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
8. Vers Savitri Upanishad
Wer ist Savitar, wer Savitri? Der Geist ist Savitar und die Rede Savitri. Wo der Geist ist, dort ist die Rede; wo die Rede ist, dort ist der Geist. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
9. Vers Savitri Upanishad
Wer ist Savitar, wer Savitri? Der Mann ist Savitar und die Frau Savitri. Wo der Mann ist, dort ist die Frau; wo die Frau ist, dort ist der Mann. Diese beiden Ursprünge bilden ein Paar.
10. Vers Savitri Upanishad
Der erste Fuß der Savitri ist Bhur, die Erde: „Jenes verehrungswürdige Savitars“. Feuer, Wasser und Mond gelten hier als verehrungswürdig.
11. Vers Savitri Upanishad
Der zweite Fuß der Savitri ist Bhuvar und besteht aus Licht: „Wir meditieren über den Glanz dieser Gottheit.“ Feuer, Sonne und Mond sind dieser Glanz.
12. Vers Savitri Upanishad
Der dritte Fuß ist Svar: „Möge er unsere Gedanken anregen.“ Frau und Mann bringen die Nachkommenschaft hervor.
13. Vers Savitri Upanishad
Wer Savitri auf diese Weise erkennt, überwindet den wiederkehrenden Tod.
14. Vers Savitri Upanishad
Für Bala und Atibala ist der kosmische Purusha der Seher; Gayatri ist Metrum und Gottheit. A, U und M sind die Keimlaute. Die Anwendung dient der Überwindung von Hunger und Erschöpfung. Die Meditation richtet sich auf Bala und Atibala als lebensspendende, reinigende und lichtvolle Kräfte; die Mantras bitten sie um die vier menschlichen Ziele, um Kraft, Mitgefühl und klare Eingebung.
15. Vers Savitri Upanishad
Wer diese Erkenntnis besitzt, hat seine Aufgabe erfüllt und gewinnt Gemeinschaft mit Savitri. So lautet die Upanishad.
Abschließendes Shanti Mantra
Om. Mögen meine Glieder, Rede, Prana, Augen, Ohren, Kraft und alle Sinne erstarken. Alles ist das Brahman der Upanishaden. Möge ich Brahman nicht zurückweisen und möge Brahman mich nicht zurückweisen. Möge es keinerlei Zurückweisung geben. Mögen die in den Upanishaden verkündeten Tugenden in mir ruhen, der ich dem Selbst hingegeben bin. Om. Frieden, Frieden, Frieden.
Heilige Schlussformel
Hari Om. Das ist das Wahre.
Schlussformel der Savitri Upanishad
Damit ist die Savitri Upanishad beendet.
Die fünf wichtigsten Empfehlungen der Savitri Upanishad für ernsthafte Aspiranten
1. Mache die zentrale Lehre zur täglichen Kontemplation.
Die Savitri Upanishad richtet den Blick auf Savitri und Savitar als kosmisches Paar sowie die innere Struktur der Gayatri. Lies einen kurzen Abschnitt langsam, fasse ihn in einem eigenen Satz zusammen und bleibe danach einige Minuten in der Stille.
2. Studiere Begriffe, aber bleibe nicht bei Begriffen stehen.
Führe ein kleines Studienheft zu Atman, Brahman, Maya und Moksha. Prüfe danach in der Meditation, worauf die Begriffe in deiner Erfahrung verweisen.
3. Übe Sakshi Bhava im Alltag.
Beobachte Gedanken, Gefühle und Rollen als wechselnde Inhalte des Bewusstseins. Das schafft Abstand, ohne Verantwortung zu vermeiden.
4. Verbinde Erkenntnis mit Ethik.
Wahrhaftigkeit, Ahimsa, Maß und Mitgefühl sind keine Nebensache. Sie machen den Geist klar genug für tiefere Einsicht.
5. Lies vergleichend und mit offenem Urteil.
Vergleiche die Aussagen mit älteren Upanishaden, der Bhagavad Gita und lebendiger Lehrerfahrung. Unterscheide poetische Symbolik, historische Weltbilder und unmittelbar prüfbare Praxis.
Literatur und Quellen
- Paul Deussen: Sechzig Upanishad's des Veda. Leipzig 1905. Vergleichsübersetzung für die von Deussen aufgenommenen Texte.
- K. Narayanasvami Aiyar: Thirty Minor Upanishads. Madras 1914.
- T. R. Srinivasa Ayyangar und weitere Übersetzer: Ausgaben der Samanya-, Shaiva-, Shakta-, Vaishnava- und Sannyasa-Upanishaden auf Grundlage des Kommentars von Upanishad Brahma Yogin, Adyar Library.
- Patrick Olivelle: Saṃnyāsa Upaniṣads: Hindu Scriptures on Asceticism and Renunciation. Oxford University Press, 1992. Besonders relevant für die Sannyasa-Texte.
- Sanskrit Documents – elektronische Sanskritausgaben.
- Savitri Upanishad – verwendete Devanagari-Textgrundlage
- 108 Upanishads – englische Vergleichsübersetzungen nach Veda-Gruppen
- Paul Deussen: Sechzig Upanishad's des Veda – Digitalisat
- K. Narayanasvami Aiyar: Thirty Minor Upanishads – Digitalisat
- Upanishaden – kostenloses Online-Buch von Swami Krishnananda
- Klassische Upanishaden – Die Weisheit des Yoga
Redaktioneller Hinweis: Die deutsche Fassung wurde für diesen Artikel neu formuliert und mit den genannten Vergleichsübersetzungen abgeglichen. Bei Komposita fasst die Wort-für-Wort-Erläuterung eng verbundene Wörter teilweise als Sinngruppe zusammen. Die Ausgabe ist eine Studien- und Lesefassung, keine neue kritische Sanskritedition.
Siehe auch
- Atma Upanishad, Adhyatma Upanishad, Akshi Upanishad, Surya Upanishad, Annapurna Upanishad, Ekakshara Upanishad, Akshamalika Upanishad
- Upanishaden
- Vedanta
- Jnana Yoga
- Meditation
- Moksha
- Guru
Weblinks
Seminare
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In diesem Praxisseminar beschreiten wir den Weg fundamentalen Gewahrseins durch intuitive Antworten aus dem Herzen. Antworten, die sich aus unserem wah…- Michael Büchel, Roswitha Breitkopf
- 01.10.2026 - 19.11.2026 Basiswissen Sanskrit - Online Kurs Reihe
Termine: 8x donnerstag, 01.10.2026, 08.10.2026, 15.10.2026, 24.10.2026, 29.10.2026, 05.11.2026, 12.11.2026, 19.11.2026
Uhrzeit: 16:00–17:00 Uhr
Diese…- Dr phil Oliver Hahn
- 06.01.2027 - 15.12.2027 Jahresgruppe Sanskrit - Lektüre der AMRITA SIDDHI 2 - online
Termine: 16x mittwochs: 06.01., 27.01., 17.02., 10.03., 31.03., 21.04., 12.05., 02.06., 23.06., 14.07., 08.09., 29.09., 20.10., 10.11., 01.12., 15.12.20…- Dr phil Oliver Hahn
- 02.10.2026 - 04.10.2026 Meditation Intensiv Schweigend
Mit Meditation, Yoga und Mantra-Singen tauchst du in deine innere Welt. Ein Intensivseminar mit täglichen langen Meditationssitzungen, zwei Yoga-Stunde…- Dana Oerding
- 02.10.2026 - 04.10.2026 Meditation Intensiv Schweigend
Mit Meditation, Yoga und Mantra-Singen tauchst du in deine innere Welt. Ein Intensivseminar mit täglichen langen Meditationssitzungen, zwei Yoga-Stunde…- Karuna M Wapke