Raumeinweihung bei Yoga Vidya
Raumeinweihung bei Yoga Vidya widmet Wohn-, Arbeits- oder Praxisräume einer bewussten, lichtvollen Nutzung. Beim gemeinsamen Rundgang werden Mantras rezitiert und Blüten, Duft und Licht als Segenszeichen dargebracht. Die Feier eignet sich nach einem Umzug, einer Renovierung oder einer Neuordnung gemeinsamer Räume. Ihr Anliegen ist eine Atmosphäre, in der Menschen sich wohlfühlen und achtsam miteinander umgehen.
Vorbereitung
Einen Altar mit Guru- oder Götterbild, eine standsichere Kerze, Wasser mit Löffel, Asche, Sandelholzpaste, Kumkum und Blüten vorbereiten. Eine ruhige Sitzmöglichkeit für die zu segnende Person und Begleitende schaffen. Den Ablauf vorher erklären und gegebenenfalls vereinbaren, wer persönliche Worte sprechen möchte. Je nach Gruppengröße zusätzliche Glocken, Kerzen in Haltern mit Untersetzern, Räucherwerk, Blüten und gegebenenfalls Prasad vorbereiten. Einen zentralen Altar oder wenigstens eine Kerze und eine Blüte als Ausgangs- und Endpunkt wählen. Vorher den Weg durch die Räume festlegen.
Ablauf
1. Einstimmen und dreimal Om
Die Ritualleitung verneigt sich vor dem Altar. Eine Assistenz kann die Glocke läuten und, wenn vorhanden, das Muschelhorn blasen. Alle singen gemeinsam:
oṃ oṃ oṃ
Übersetzung: Om, der heilige Urklang; dreimal zur Sammlung gesungen.
2. Achamana – innere und äußere Reinigung
Für Achamana mit dem Löffel jeweils eine kleine Menge Trinkwasser in die rechte Hand geben. Die Ritualleitung spricht die folgenden Anrufungen und führt die jeweils beschriebene Handlung aus. Die Geste macht die innere Ausrichtung auch körperlich erfahrbar.
Einen kleinen Schluck aus der rechten Hand trinken.
oṃ keśavāya namaḥ
Übersetzung: Verehrung Keshava.
Einen kleinen Schluck aus der rechten Hand trinken.
oṃ acyutāya namaḥ
Übersetzung: Verehrung Achyuta, dem Unvergänglichen.
Einen kleinen Schluck trinken; danach mit der Hand über den Scheitel, das Sahasrara Chakra, streichen.
oṃ anantāya namaḥ
Übersetzung: Verehrung Ananta, dem Unendlichen.
Wasser in die rechte Hand geben und nach oben und unten sprenkeln.
oṃ govindāya namaḥ
Übersetzung: Verehrung Govinda.
Wasser in die rechte Hand geben und in die vier Himmelsrichtungen sprenkeln.
oṃ nārāyaṇāya namaḥ
Übersetzung: Verehrung Narayana.
Nochmals etwas Wasser in die rechte Hand geben, die Hand über dem Kopf kreisen lassen und anschließend mit den Fingern schnippen. Dazu das Gebet an die heiligen Flüsse sprechen:
oṃ gaṅge ca yamune caiva godāvari sarasvati /
narmade sindhu kāveri namas tubhyaṃ namo namaḥ //
Übersetzung: O Ganga, Yamuna, Godavari, Saraswati, Narmada, Sindhu und Kaveri: Verehrung euch, immer wieder Verehrung.
3. Tilaka – die heiligen Zeichen auftragen
Beim Tilaka zuerst mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger der rechten Hand drei Streifen Asche auf die Stirn auftragen:
oṃ tatpuruṣāya vidmahe mahādevāya dhīmahi /
tan no rudraḥ pracodayāt //
Übersetzung: Om. Wir wollen jenes höchste Wesen erkennen und über den großen Gott meditieren. Möge Rudra unseren Geist anregen und erleuchten.
Mit dem rechten Ringfinger etwas Sandelholzpaste zwischen den Augenbrauen auftragen, am Ajna Chakra:
oṃ gandha-dvārāṃ durādharṣāṃ nitya-puṣṭāṃ karīṣiṇīm /
īśvarīṃ sarva-bhūtānāṃ tām ihopahvaye śriyam //
gandhān dhārayāmi
Übersetzung: Ich rufe hier Shri, die Herrin aller Wesen, herbei: durch Duft zugänglich, unüberwindlich, stets genährt und Fruchtbarkeit spendend. Ich trage die duftende Gabe auf.
Mit dem rechten Ringfinger einen Punkt Kumkum auf die Sandelholzpaste setzen:
oṃ aiṃ tripurā-devyai ca vidmahe klīṃ kāmeśvaryai ca dhīmahi /
sauṃ tan naḥ klinne pracodayāt //
Übersetzung: Om. Mit den Keimsilben aiṃ, klīṃ und sauṃ verehren wir Tripura Devi und meditieren über Kameshvari. Möge die von göttlicher Liebe erfüllte Göttin unseren Geist anregen. Die Keimsilben sind heilige Laute und werden nicht wie gewöhnliche Wörter übersetzt.
4. Avahana – Gottheiten und Lehrer begrüßen
Zur Avahana die Glocke läuten und zu jeder der folgenden Anrufungen eine Blüte darbringen. Die Anrufung öffnet die Verehrung für die verschiedenen göttlichen Kräfte und die Lehrer der Sivananda Tradition.
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ
Übersetzung: Verehrung Ganesha, dem Herrn der Scharen.
oṃ śaravaṇabhavāya namaḥ
Übersetzung: Verehrung Subrahmanya, dem im Schilfwald Geborenen.
oṃ aiṃ sarasvatyai namaḥ
Übersetzung: Verehrung Saraswati, mit der Keimsilbe aiṃ.
oṃ guṃ gurubhyo namaḥ
Übersetzung: Verehrung den spirituellen Lehrern, mit der Keimsilbe guṃ.
oṃ namo bhagavate śivānandāya
Übersetzung: Verehrung dem erhabenen Swami Sivananda.
oṃ namo bhagavate viṣṇu-devānandāya
Übersetzung: Verehrung dem erhabenen Swami Vishnudevananda.
oṃ ādi-śaktyai namaḥ
Übersetzung: Verehrung der ursprünglichen göttlichen Kraft, Adi Shakti.
5. Gajananam – Ganesha, Subrahmanya, Saraswati, Guru und Devi
gajānanaṃ bhūta-gaṇādi-sevitaṃ kapittha-jambū-phala-sāra-bhakṣitam /
umā-sutaṃ śoka-vināśa-kāraṇaṃ namāmi vighneśvara-pāda-paṅkajam //
Übersetzung: Ich verneige mich vor den Lotusfüßen des Herrn der Hindernisse: elefantengesichtig, von den Scharen der Wesen verehrt, der das Fruchtfleisch von Kapittha und Jambu genießt, Sohn Umas und Ursache der Auflösung des Kummers.
ṣaḍ-ānanaṃ kuṅkuma-rakta-varṇaṃ mahā-matiṃ divya-mayūra-vāhanam /
rudrasya sūnuṃ sura-sainya-nāthaṃ guhaṃ sadāhaṃ śaraṇaṃ prapadye //
Übersetzung: Stets nehme ich Zuflucht bei Guha: sechsgesichtig, rot wie Kumkum, von großer Weisheit, auf einem göttlichen Pfau reitend, Sohn Rudras und Heerführer der Götter.
yā kundendu-tuṣāra-hāra-dhavalā yā śubhra-vastrāvṛtā /
yā vīṇā-vara-daṇḍa-maṇḍita-karā yā śveta-padmāsanā /
yā brahmācyuta-śaṅkara-prabhṛtibhir devaiḥ sadā pūjitā /
sā māṃ pātu sarasvatī bhagavatī niḥśeṣa-jāḍyāpahā //
Übersetzung: Möge die erhabene Saraswati mich beschützen und alle Trägheit der Erkenntnis beseitigen: weiß wie Jasmin, Mond, Schnee und eine helle Girlande, in weiße Gewänder gehüllt, mit der schönen Vina in den Händen, auf einem weißen Lotus sitzend und stets von Brahma, Achyuta, Shankara und den anderen Göttern verehrt.
oṃ namaḥ śivāya gurave sac-cid-ānanda-mūrtaye /
niṣ-prapañcāya śāntāya śivānandāya te namaḥ //
Übersetzung: Verehrung dem glückverheißenden Guru, der Verkörperung von Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit, jenseits der Welt der Vielheit, friedvoll: Verehrung dir, Sivananda.
sarva-maṅgala-māṅgalye śive sarvārtha-sādhike /
śaraṇye tryambake gauri nārāyaṇi namo 'stu te //
Übersetzung: Du Heil unter allem Heilsamen, Glückverheißende, die alle guten Ziele verwirklicht, Zuflucht, Dreiäugige, Gauri, Narayani: Dir sei Verehrung.
6. Anliegen der Räume
Die Leitung benennt die Bestimmung der Räume und lädt alle ein, sie bewusst dem Guten zu widmen: „Mögen diese Räume Klarheit, Verbundenheit und hilfreiches Wirken unterstützen. Mögen alle, die hier wohnen, arbeiten oder üben, Segen erfahren.“
7. Gemeinsamer Rundgang
Die Leitung geht mit Kerze oder Räucherwerk voraus. Die Teilnehmenden folgen mit Glocken, Licht, Blüten oder heiligen Pulvern. In jedem Raum die Gaben ruhig zuwenden; Blüten an einem passenden Platz ablegen. Pulver nur auf dafür geeignete, zuvor vereinbarte Flächen geben. Kerzen standsicher tragen und Laufwege frei halten. Jedes der folgenden Mantras drei-, vier- oder neunmal sprechen, bis der Rundgang abgeschlossen ist:
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ
Übersetzung: Verehrung Ganesha.
oṃ śaravaṇabhavāya namaḥ
Übersetzung: Verehrung Subrahmanya.
oṃ aiṃ sarasvatyai namaḥ
Übersetzung: Verehrung Saraswati.
oṃ śrī-mahā-lakṣmyai namaḥ
Übersetzung: Verehrung der großen Lakshmi.
oṃ śrī-durgāyai namaḥ
Übersetzung: Verehrung der ehrwürdigen Durga.
oṃ śrī-mahā-kālikāyai namaḥ
Übersetzung: Verehrung der großen Kali.
oṃ namaḥ śivāya
Übersetzung: Verehrung Shiva.
oṃ namo nārāyaṇāya
Übersetzung: Verehrung Narayana.
oṃ namo bhagavate vāsudevāya
Übersetzung: Verehrung dem erhabenen Vasudeva.
oṃ śrī-rāmāya namaḥ
Übersetzung: Verehrung Rama.
oṃ śrī-hanumate namaḥ
Übersetzung: Verehrung Hanuman.
oṃ guṃ gurubhyo namaḥ
Übersetzung: Verehrung den Gurus.
oṃ namo bhagavate śivānandāya
Übersetzung: Verehrung dem erhabenen Sivananda.
oṃ namo bhagavate viṣṇu-devānandāya
Übersetzung: Verehrung dem erhabenen Vishnudevananda.
Als andere überlieferte Form kann nach Ganesha ein einziges passendes Mantra, etwa das Sivananda-Mantra, fortgesetzt wiederholt werden. Vor Beginn eine der beiden Formen wählen.
8. Rückkehr und Arati
Alle kehren zum Ausgangsaltar zurück.
Ein oder mehrere Stücke Prasad auf einem eigenen Teller am Altar darbringen. Die Lichtzeremonie ankündigen; die Anwesenden stehen auf, soweit es ihnen möglich ist. Die Lampe entzünden und während des folgenden Gesangs langsam im Uhrzeigersinn vor den Darstellungen am Altar schwenken. Eine Assistenz kann die Glocke läuten.
jaya jaya āratī vighna-vināyaka
vighna-vināyaka śrī-gaṇeśa // 1 //
Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung des Beseitigers der Hindernisse, Shri Ganeshas.
jaya jaya āratī subrahmaṇya
subrahmaṇya kārttikeya // 2 //
Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung Subrahmanyas, Karttikeyas.
jaya jaya āratī veṇu-gopāla
veṇu-gopāla veṇu-lola
pāpa-vidūra navanīta-cora // 3 //
Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung des flötenspielenden Gopala, des Liebhabers der Flöte, der Verfehlungen fernhält und als Kind Butter stiehlt.
jaya jaya āratī veṅkaṭa-ramaṇa
veṅkaṭa-ramaṇa saṅkaṭa-haraṇa
sītā-rāma rādhe-śyāma // 4 //
Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung Venkataramanas, der Bedrängnis auflöst, Sita-Ramas und Radha-Shyamas.
jaya jaya āratī gaurī-mano-hara
gaurī-mano-hara bhavānī-śaṅkara
sāmba-sadāśiva umā-maheśvara // 5 //
Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung dessen, der Gauris Herz erfreut: Bhavani-Shankara, Samba-Sadashiva und Uma-Maheshvara.
jaya jaya āratī rāja-rājeśvarī
rāja-rājeśvarī tri-pura-sundarī
mahā-lakṣmī mahā-sarasvatī
mahā-kālī mahā-śakti // 6 //
Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung der höchsten Herrin Rajarajeshvari, Tripurasundari, Mahalakshmi, Mahasaraswati, Mahakali und Mahashakti.
jaya jaya āratī āñjaneya
āñjaneya hanumanta //
Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung Anjaneyas, Hanumans, des Sohnes Anjanas.
jaya jaya āratī dattātreya
dattātreya tri-mūrty-avatāra // 8 //
Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung Dattatreyas, der Verkörperung der drei göttlichen Gestalten.
jaya jaya āratī ādityāya
ādityāya bhāskarāya // 9 //
Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung Adityas, des Sonnen- und Lichtspenders.
jaya jaya āratī śanīśvarāya
śanīśvarāya bhāskarāya // 10 //
Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung Shanishvaras; auch die Anrufung Bhaskara, „Lichtspender“, steht hier in der überlieferten Yoga-Vidya-Fassung.
jaya jaya āratī śaṅkarācārya
śaṅkarācārya advaita-gurave // 10a //
Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung Shankaracharyas, des Lehrers der Nichtzweiheit.
jaya jaya āratī sad-guru-nātha
sad-guru-nātha śivānanda // 11 //
Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung Sivanandas, des Herrn als wahrer Guru.
jaya jaya āratī jesus-gurave moses-gurave buddha-gurave // 11a //
jaya jaya āratī muhammad-gurave lao tse-gurave // 11b //
samasta-gurubhyo namaḥ // 11c //
Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung der Lehrer Jesus, Moses, Buddha, Muhammad und Lao Tse. Verehrung allen Lehrern.
jaya jaya āratī veṇu-gopāla // 12 //
Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung des flötenspielenden Gopala.
Das Licht zunächst gegebenenfalls anwesenden Swamis, dann der Satsangleitung und anschließend der Gruppe reichen. Die Teilnehmenden führen mit Abstand die Hände über die Flamme und streichen deren Wärme symbolisch über Kopf oder Gesicht. In einer großen Gruppe kann das Licht allen gemeinsam zugewendet werden. Die Lampe danach standsicher abstellen.
tvam eva mātā ca pitā tvam eva /
tvam eva bandhuś ca sakhā tvam eva /
tvam eva vidyā draviṇaṃ tvam eva /
tvam eva sarvaṃ mama deva-deva //
Übersetzung: Du allein bist Mutter und Vater; du bist Verwandter und Freund. Du bist Wissen und Reichtum; du bist mein Alles, o Gott der Götter.
kāyena vācā manasendriyair vā buddhyātmanā vā prakṛteḥ svabhāvāt /
karomi yad yat sakalaṃ parasmai nārāyaṇāyeti samarpayāmi //
Übersetzung: Was immer ich mit Körper, Sprache, Geist und Sinnen, mit Vernunft und innerem Wesen oder aus meiner natürlichen Veranlagung heraus tue: All dies bringe ich dem höchsten Narayana dar.
sarva-dharmān parityajya mām ekaṃ śaraṇaṃ vraja /
ahaṃ tvā sarva-pāpebhyo mokṣayiṣyāmi mā śucaḥ //
Übersetzung: Lass alle Pflichten los und nimm allein bei mir Zuflucht. Ich werde dich von allen Verfehlungen befreien; sorge dich nicht. Diese Worte Krishnas stammen aus der Bhagavad Gita, Vers 18.66.
Den Segen den Räumen, allen dort Tätigen, allen Gästen und der Umgebung widmen.
9. Segenswünsche und Abschluss
sarva-maṅgala-māṅgalye śive sarvārtha-sādhike /
śaraṇye tryambake gauri nārāyaṇi namo 'stu te //
Übersetzung: Du Heil unter allem Heilsamen, Glückverheißende, die alle guten Ziele verwirklicht, Zuflucht, Dreiäugige, Gauri, Narayani: Dir sei Verehrung.
Dreimal gemeinsam:
lokāḥ samastāḥ sukhino bhavantu
Übersetzung: Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ
Übersetzung: Om. Frieden, Frieden, Frieden.
Einen Moment still bleiben, sich verneigen und die Feier mit einem persönlichen Segenswunsch beschließen.
oṃ bolo sadguru śivānanda mahārāja jī kī jay /
oṃ bolo śrī guru viṣṇu-devānanda mahārāja jī kī jay /
sarva santana kī jay //
Übersetzung: Lasst uns den ehrwürdigen wahren Guru Sivananda und den ehrwürdigen Guru Vishnudevananda preisen. Ehre allen Heiligen und Meistern. Diese Rufe enthalten Hindi-Ausdrücke; sie gehören zur überlieferten gesungenen Fassung.
Gegebenenfalls Prasad verteilen.
Bildungs-, Kultur- und Gemeinschaftsräume
Bei einem Lernort, einer Ausstellung oder einem gemeinschaftlichen Vorhaben kann die Ansprache dessen konkrete Aufgabe benennen. Menschen, die hier lehren, gestalten oder Dienste übernehmen, werden in die Widmung einbezogen. Die Mantrarezitation und der gemeinsame Rundgang bleiben gleich.
Siehe auch
Quellen
- Yoga Vidya Purohita Handbuch, 3. erweiterte Auflage, Januar 2025, Teil 4: Durchführung von Kasualien, Ritualen zu bestimmten Anlässen. Abschnitt „Raumeinweihung“.
Rezitationen in Devanagari
Die folgenden Texte entsprechen den ausgeschriebenen IAST-Rezitationen der Anleitung. Wiederholungszahlen und gleichzeitige Handlungen stehen beim jeweiligen Ritualschritt. Die Schriftübertragung enthält keine zusätzlichen vedischen Tonzeichen.
Om
ॐ ॐ ॐ
Achamana: Keshava
ॐ केशवाय नमः
Achamana: Achyuta, dem Unvergänglichen
ॐ अच्युताय नमः
Achamana: Ananta, dem Unendlichen
ॐ अनन्ताय नमः
Achamana: Govinda
ॐ गोविन्दाय नमः
Achamana: Narayana
ॐ नारायणाय नमः
Flussgebet
ॐ गङ्गे च यमुने चैव गोदावरि सरस्वति /
नर्मदे सिन्धु कावेरि नमस् तुभ्यं नमो नमः //
Shiva Gayatri
ॐ तत्पुरुषाय विद्महे महादेवाय धीमहि /
तन् नो रुद्रः प्रचोदयात् //
Sandelholzgebet
ॐ गन्ध-द्वारां दुराधर्षां नित्य-पुष्टां करीषिणीम् /
ईश्वरीं सर्व-भूतानां ताम् इहोपह्वये श्रियम् //
गन्धान् धारयामि
Tripura Gayatri
ॐ ऐं त्रिपुरा-देव्यै च विद्महे क्लीं कामेश्वर्यै च धीमहि /
सौं तन् नः क्लिन्ने प्रचोदयात् //
Anrufung 1
ॐ गं गणपतये नमः
Anrufung 2
ॐ शरवणभवाय नमः
Anrufung 3
ॐ ऐं सरस्वत्यै नमः
Anrufung 4
ॐ गुं गुरुभ्यो नमः
Anrufung 5
ॐ नमो भगवते शिवानन्दाय
Anrufung 6
ॐ नमो भगवते विष्णु-देवानन्दाय
Anrufung 7
ॐ आदि-शक्त्यै नमः
Ganesha – Gajananam
गजाननं भूत-गणादि-सेवितं कपित्थ-जम्बू-फल-सार-भक्षितम् /
उमा-सुतं शोक-विनाश-कारणं नमामि विघ्नेश्वर-पाद-पङ्कजम् //
Subrahmanya – Gajananam
षड्-आननं कुङ्कुम-रक्त-वर्णं महा-मतिं दिव्य-मयूर-वाहनम् /
रुद्रस्य सूनुं सुर-सैन्य-नाथं गुहं सदाहं शरणं प्रपद्ये //
Saraswati – Gajananam
या कुन्देन्दु-तुषार-हार-धवला या शुभ्र-वस्त्रावृता /
या वीणा-वर-दण्ड-मण्डित-करा या श्वेत-पद्मासना /
या ब्रह्माच्युत-शङ्कर-प्रभृतिभिर् देवैः सदा पूजिता /
सा मां पातु सरस्वती भगवती निःशेष-जाड्यापहा //
Sivananda Guru
ॐ नमः शिवाय गुरवे सच्-चिद्-आनन्द-मूर्तये /
निष्-प्रपञ्चाय शान्ताय शिवानन्दाय ते नमः //
Sarva Mangala
सर्व-मङ्गल-माङ्गल्ये शिवे सर्वार्थ-साधिके /
शरण्ये त्र्यम्बके गौरि नारायणि नमो ऽस्तु ते //
Lakshmi
ॐ श्री-महा-लक्ष्म्यै नमः
Durga
ॐ श्री-दुर्गायै नमः
Kali
ॐ श्री-महा-कालिकायै नमः
Shiva
ॐ नमः शिवाय
Narayana
ॐ नमो नारायणाय
Vasudeva
ॐ नमो भगवते वासुदेवाय
Rama
ॐ श्री-रामाय नमः
Hanuman
ॐ श्री-हनुमते नमः
Arati, Strophe 1
जय जय आरती विघ्न-विनायक
विघ्न-विनायक श्री-गणेश // १ //
Arati, Strophe 2
जय जय आरती सुब्रह्मण्य
सुब्रह्मण्य कार्त्तिकेय // २ //
Arati, Strophe 3
जय जय आरती वेणु-गोपाल
वेणु-गोपाल वेणु-लोल
पाप-विदूर नवनीत-चोर // ३ //
Arati, Strophe 4
जय जय आरती वेङ्कट-रमण
वेङ्कट-रमण सङ्कट-हरण
सीता-राम राधे-श्याम // ४ //
Arati, Strophe 5
जय जय आरती गौरी-मनो-हर
गौरी-मनो-हर भवानी-शङ्कर
साम्ब-सदाशिव उमा-महेश्वर // ५ //
Arati, Strophe 6
जय जय आरती राज-राजेश्वरी
राज-राजेश्वरी त्रि-पुर-सुन्दरी
महा-लक्ष्मी महा-सरस्वती
महा-काली महा-शक्ति // ६ //
Arati, Strophe 7
जय जय आरती आञ्जनेय
आञ्जनेय हनुमन्त //
Arati, Strophe 8
जय जय आरती दत्तात्रेय
दत्तात्रेय त्रि-मूर्त्य्-अवतार // ८ //
Arati, Strophe 9
जय जय आरती आदित्याय
आदित्याय भास्कराय // ९ //
Arati, Strophe 10
जय जय आरती शनीश्वराय
शनीश्वराय भास्कराय // १० //
Arati, Strophe 11
जय जय आरती शङ्कराचार्य
शङ्कराचार्य अद्वैत-गुरवे // १०अ //
Arati, Strophe 12
जय जय आरती सद्-गुरु-नाथ
सद्-गुरु-नाथ शिवानन्द // ११ //
Arati, Strophe 13
जय जय आरती जेसुस्-गुरवे मोसेस्-गुरवे बुद्ध-गुरवे // ११अ //
जय जय आरती मुहम्मद्-गुरवे लओ त्से-गुरवे // ११ब् //
समस्त-गुरुभ्यो नमः // ११च् //
Arati, Strophe 14
जय जय आरती वेणु-गोपाल // १२ //
Tvam Eva
त्वम् एव माता च पिता त्वम् एव /
त्वम् एव बन्धुश् च सखा त्वम् एव /
त्वम् एव विद्या द्रविणं त्वम् एव /
त्वम् एव सर्वं मम देव-देव //
Kayena Vacha
कायेन वाचा मनसेन्द्रियैर् वा बुद्ध्यात्मना वा प्रकृतेः स्वभावात् /
करोमि यद् यत् सकलं परस्मै नारायणायेति समर्पयामि //
Sarva Dharman
सर्व-धर्मान् परित्यज्य माम् एकं शरणं व्रज /
अहं त्वा सर्व-पापेभ्यो मोक्षयिष्यामि मा शुचः //
Lokah Samastah
लोकाः समस्ताः सुखिनो भवन्तु
Shanti
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः
Gruß an die Lehrer
ॐ बोलो सद्गुरु शिवानन्द महाराज जी की जय् /
ॐ बोलो श्री गुरु विष्णु-देवानन्द महाराज जी की जय् /
सर्व सन्तन की जय् //