Ramakrishna Puja – das Herz und seine Gaben dem mitfühlenden Lehrer darbringen

Aus Yogawiki

Ramakrishna Puja – das Herz und seine Gaben dem mitfühlenden Lehrer darbringen verbindet innere Wandlung mit der persönlichen Bewirtung Shri Ramakrishnas. Sie richtet sich an Praktizierende seiner Ramakrishna-Tradition, die ihn als lebendige göttliche Gegenwart verehren möchten. Die hier verwendete Retreat-Fassung des Vedanta Center of North Carolina führt von Reinigung und Körperweihe über Herzensgaben zu Wasser, Blüten, Licht und Speise. Sarada Devi und die geistigen Gefährten werden mitgeehrt. Eine Person kann die Feier an einem Hausaltar leiten; bei gemeinsamer Feier sprechen die anderen mit. Das Textblatt legt weder Festtermin noch Tageszeit fest.

Ramakrishna in sitzender Haltung; sein Bild dient als Mittelpunkt der Verehrung.

Vorbereitung und Ablauf

Bereite ein Bild Ramakrishnas, einen sauberen Sitz, Trinkwasser und Löffel, Opferschale, drei kleine Schalen für Speisebegleitung, Sandelpaste, genügend Blumen, ein Bilva-Blatt und ein Tulasi-Blatt, Räucherwerk mit Halter, eine Lampe mit Docht und Pflanzenöl sowie eine vegetarische Speise vor. Diese häusliche Aufstellung macht die im Text genannten Gaben praktisch ausführbar. Die Nyasa- und inneren Reinigungsabschnitte gehören zur Fassung; bei erstmaliger Praxis ist Anleitung in der Ramakrishna-Tradition hilfreich. Persönliche Initiationsmantras werden hier nicht ersetzt. Bei gerahmten Bildern erfolgen Wassergaben in die Schale, ohne Papier oder Rahmen zu benetzen.

1. Sammlung und Eröffnungsgebet
Sitze einige Minuten ruhig, bete und sammle dich in Meditation. Die Quelle lässt die anfängliche Japa-Rezitation frei: Wiederhole deinen vertrauten Gottesnamen oder das dir gegebene Mantra. Für die öffentliche, ohne persönliches Initiationsmantra lesbare Form kann der im Schlussgebet ausgeschriebene Name „Ramakrishna“ still erinnert werden. Denke an die allgegenwärtige unendliche Wirklichkeit und an Ramakrishna, der dir freundlich gegenübersitzt. Falte die Hände.

oṁ sarvamaṅgalamāṅgalyaṁ vareṇyaṁ varadaṁ śubham |
nārāyaṇaṁ namaskṛtya sarvakarmāṇi kārayet ||

Bedeutung: Nachdem man sich vor Narayana, dem Heil aller heilsamen Dinge, dem Verehrungswürdigen, Wohltaten spendenden Gütigen verneigt hat, soll man alle Handlungen beginnen.

2. Mund und Inneres reinigen
Nimm beim Achamana dreimal je einen kleinen Schluck Trinkwasser. Sprich zu jedem Schluck die erste Formel. Bete danach mit gefalteten Händen die beiden Verse und fühle Körper, Rede und Denken gereinigt.

oṁ viṣṇuḥ |
oṁ tad viṣṇoḥ paramaṁ padaṁ sadā paśyanti sūrayaḥ |
divīva cakṣur ātatam ||
oṁ apavitraḥ pavitro vā sarvāvasthāṁ gato'pi vā |
yaḥ smaret puṇḍarīkākṣaṁ sa bāhyābhyantaraḥ śuciḥ ||

Bedeutung: Om, Vishnu! Die Seher schauen stets Vishnus höchsten Ort, wie ein am Himmel ausgebreitetes Auge. Ob unrein oder rein, in welchem Zustand jemand auch sein mag: Wer sich an den Lotusäugigen erinnert, ist außen und innen rein.

3. Wasser und Sitz heiligen
Richte deine Aufmerksamkeit auf das bereitstehende Wasser und rufe darin die heiligen Flüsse an. Berühre anschließend den Sitz und bitte die Erde, dich zu tragen. Diese einfachen Gesten verdeutlichen die beiden Gebete; das Textblatt gibt dafür keine besondere Handfigur vor.

oṁ gaṅge ca yamune caiva godāvari sarasvati |
narmade sindhu kāveri jale'smin sannidhiṁ kuru ||
oṁ pṛthvi tvayā dhṛtā lokā devi tvaṁ viṣṇunā dhṛtā |
tvaṁ ca dhāraya māṁ nityaṁ pavitraṁ kuru cāsanam ||

Bedeutung: Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri: Seid in diesem Wasser gegenwärtig. Erde, von dir werden die Welten getragen; Göttin, du selbst wirst von Vishnu getragen. Trage auch mich stets und mache diesen Sitz rein.

4. Innere Reinigung
Vollziehe Bhuta Shuddhi als innere Sammlung. Stelle dir vor, dass das individuelle Leben durch die Sushumna zur höchsten göttlichen Gegenwart aufsteigt. Lasse das begrenzte Selbstbild im Wind trocknen, im Feuer vergehen und von Shivas Licht erfüllt werden. Halte den Atem natürlich; das verwendete Blatt schreibt keine Atemzählung vor.

oṁ bhūtaśṛṅgāṭāc chiraḥ suṣumnāpathena jīvaśivaṁ paramaśivapade yojayāmi svāhā ||
oṁ yaṁ liṅgaśarīraṁ śoṣaya śoṣaya svāhā ||
oṁ raṁ saṅkocaśarīraṁ daha daha svāhā ||
oṁ paramaśiva suṣumnāpathena mūlaśṛṅgāṭam ullasollasa jvala jvala prajvala prajvala so'haṁ haṁsaḥ svāhā ||

Bedeutung: Vom Ort der Elemente aus verbinde ich durch den Sushumna-Weg bis zum Haupt den individuellen Shiva mit dem höchsten Shiva. Yam: Trockne den feinstofflichen Körper. Ram: Verbrenne den Körper der Begrenzung. Höchster Shiva, erstrahle durch den Sushumna-Weg am Wurzelort, leuchte, flamme auf! Ich bin Er, Hamsa. Svaha.

5. Lebendige Gegenwart
Im Jivanyasa richte das Bewusstsein auf Ramakrishnas lebendige Gegenwart. Die Quelle ordnet diesem Abschnitt keine äußere Berührungsfolge zu; sprich die vier Anrufungen in gesammelter Haltung.

oṁ āṁ hrīṁ kroṁ yaṁ raṁ laṁ vaṁ śaṁ ṣaṁ saṁ hauṁ haṁsaḥ śrīrāmakṛṣṇadevatāyāḥ prāṇā iha prāṇāḥ |
oṁ āṁ hrīṁ kroṁ yaṁ raṁ laṁ vaṁ śaṁ ṣaṁ saṁ hauṁ haṁsaḥ śrīrāmakṛṣṇadevatāyā jīva iha sthitaḥ |
oṁ āṁ hrīṁ kroṁ yaṁ raṁ laṁ vaṁ śaṁ ṣaṁ saṁ hauṁ haṁsaḥ śrīrāmakṛṣṇadevatāyāḥ sarvendriyāṇi |
oṁ āṁ hrīṁ kroṁ yaṁ raṁ laṁ vaṁ śaṁ ṣaṁ saṁ hauṁ haṁsaḥ śrīrāmakṛṣṇadevatāyā vāṅmanaścakṣutvakśrotraghrāṇaprāṇā ihāgatya sukhaṁ ciraṁ tiṣṭhantu svāhā ||

Bedeutung: Nach der Folge heiliger Keimsilben: Die Lebenskräfte der Gottheit Shri Ramakrishna seien hier gegenwärtig; ihr Leben sei hier gegründet; alle ihre Sinne seien hier. Sprache, Geist, Auge, Haut, Gehör, Geruch und Lebenskräfte mögen hierherkommen und lange freudig verweilen. Svaha.

6. Die Hände weihen
Berühre beim Karanyasa nacheinander beide Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger und kleine Finger; zum Schluss beide Handflächen und Handrücken. Die sechs Formeln begleiten genau diese Reihenfolge.

aiṁ aṅguṣṭhābhyāṁ namaḥ |
rāṁ tarjanībhyāṁ svāhā |
maṁ madhyamābhyāṁ vaṣaṭ |
kṛṁ anāmikābhyāṁ hūṁ |
ṣṇaṁ kaniṣṭhābhyāṁ vauṣaṭ |
aiṁ rāmakṛṣṇaḥ karatalapṛṣṭhābhyām astrāya phaṭ ||

Bedeutung: Aim: Verehrung den Daumen. Ram: den Zeigefingern, Svaha. Mam: den Mittelfingern, Vashat. Krim: den Ringfingern, Hum. Shnam: den kleinen Fingern, Vaushat. Aim, Ramakrishna: den Handflächen und Handrücken, der schützenden Kraft, Phat. Die Keimsilben werden als Lautformen der Weihe gesprochen.

7. Den Körper weihen
Berühre beim Anganyasa mit den folgenden Formeln Herz, Kopf, Scheitelstelle, beide Arme und die Umgebung beider Augen; zuletzt Handflächen und Handrücken. Berühre die Augen nicht direkt.

aiṁ hṛdayāya namaḥ |
rāṁ śirase svāhā |
maṁ śikhāyai vaṣaṭ |
kṛṁ kavacāya hūṁ |
ṣṇaṁ netrābhyāṁ vauṣaṭ |
aiṁ rāmakṛṣṇaḥ karatalapṛṣṭhābhyām astrāya phaṭ ||

Bedeutung: Aim: Verehrung dem Herzen. Ram: dem Haupt, Svaha. Mam: dem Scheitel, Vashat. Krim: der schützenden Hülle, Hum. Shnam: beiden Augen, Vaushat. Aim, Ramakrishna: den Handflächen und Handrücken, der schützenden Kraft, Phat.

8. Ramakrishna betrachten
Lasse das Dhyana zum inneren Bild werden: Ramakrishna ruht im Herzenslotus, frei von Begrenzung und voller Mitgefühl für leidende Wesen.

oṁ hṛdayakamalamadhye rājitaṁ nirvikalpaṁ
sadasadakhilabhedātītam ekasvarūpam |
prakṛtivikṛtiśūnyaṁ nityam ānandamūrtiṁ
vimalaparamahaṁsaṁ rāmakṛṣṇaṁ bhajāmaḥ ||
nirupamam atisūkṣmaṁ niṣprapañcaṁ nirīhaṁ
gaganasadṛśam īśaṁ sarvabhūtādhivāsam |
triguṇarahitasaccidbrahmarūpaṁ vareṇyaṁ
vimalaparamahaṁsaṁ rāmakṛṣṇaṁ bhajāmaḥ ||
vitaritum avatīrṇaṁ jñānabhaktipraśāntīḥ
praṇayagalitacittaṁ jīvaduḥkhāsahiṣṇum |
dhṛtasahajasamādhiṁ cinmayaṁ komalāṅgaṁ
vimalaparamahaṁsaṁ rāmakṛṣṇaṁ bhajāmaḥ ||

Bedeutung: Wir verehren Ramakrishna, den reinen Paramahamsa: Er strahlt im Herzenslotus, frei von gedanklicher Unterscheidung, jenseits aller Unterschiede von Sein und Nichtsein, von einer einzigen Natur, frei von Urnatur und ihren Wandlungen, ewige Gestalt der Freude. Wir verehren ihn, unvergleichlich und höchst fein, ohne Weltverstrickung und ohne Verlangen, dem Himmel gleich, den Herrn, der in allen Wesen wohnt, frei von den drei Eigenschaften, Gestalt des Seins und Bewusstseins, das verehrungswürdige Brahman. Wir verehren ihn, der herabgekommen ist, Erkenntnis, Hingabe und tiefen Frieden zu schenken, dessen Herz in Liebe schmilzt und das Leiden der Wesen nicht erträgt, der in natürlicher Sammlung ruht, reines Bewusstsein und von zarter Gestalt.

9. Die Gaben im Herzen
Vollziehe die Manasa Puja langsam. Stelle dir im Herzen ein Meer von Nektar vor, darin eine Juweleninsel und einen Wunschbaum. Unter diesem sitzt Ramakrishna. Übergib den Herzenslotus als Sitz und Nektar als Fuß-, Mund- und Badewasser. Dann folgen Geist, Raum, Duftprinzip, Herz, Lebenskräfte und Licht als Gaben. Mit jedem Vers verwandelst du das Genannte innerlich in die Gabe. Zum Schluss bringe die fünfzehn Haltungsblumen dar: aufrichtig, ohne Ichdünkel, losgelöst, ohne Überheblichkeit, klar, unverstellt, ohne Hass, ruhig, ohne Neid und Gier, gewaltlos, beherrscht, mitfühlend, vergebend und erkenntnisbereit.

hṛtpadmam āsanaṁ dadyāt sahasrāracyutāmṛtaiḥ |
pādyaṁ caraṇayor dadyāt manas tv arghyaṁ nivedayet ||
tenāmṛtenācamanīyaṁ snānīyaṁ tena ca smṛtam |
ākāśatattvaṁ vastraṁ syāt gandhaḥ syāt gandhatattvakam ||
cittaṁ prakalpayet puṣpaṁ dhūpaṁ prāṇān prakalpayet |
tejastattvaṁ ca dīpārthaṁ naivedyaṁ syāt sudhāmbudhiḥ ||
anāhatadhvanir ghaṇṭā vāyutattvaṁ ca cāmaram |
sahasrāraṁ bhavec chatraṁ śabdatattvaṁ ca gītakam ||
nṛtyam indriyakarmāṇi cāñcalyaṁ manasas tathā |
sumekhalāṁ padmamālāṁ puṣpaṁ nānāvidhaṁ tathā ||
amāyādyair bhāvapuṣpair arcayet bhāvagocaram |
amāyam anahaṅkāram arāgam amadaṁ tathā ||
amohakam adambhaṁ ca adveṣākṣobhakau tathā |
amātsaryam alobhaṁ ca daśapuṣpaṁ vidur budhāḥ ||
ahiṁsā paramaṁ puṣpaṁ puṣpam indriyanigrahaḥ |
dayāpuṣpaṁ kṣamāpuṣpaṁ jñānapuṣpaṁ ca pañcamam ||
iti pañcadaśair bhāvapuṣpaiḥ sampūjayet śivam ||

Bedeutung: Gib den Herzenslotus als Sitz; wasche die Füße mit dem aus dem Sahasrara fallenden Nektar und bringe den Geist als Ehrengabe dar. Derselbe Nektar sei Mund- und Badewasser. Das Raumprinzip sei das Gewand, das Duftprinzip die duftende Paste. Das Herz sei die Blume, die Lebenskräfte das Räucherwerk, das Lichtprinzip die Lampe und das Nektarmeer die Speise. Der ungeschlagene Klang sei die Glocke, das Luftprinzip der Wedel, Sahasrara der Schirm und das Klangprinzip der Gesang. Die Tätigkeiten der Sinne und die Bewegung des Geistes seien Tanz; dazu schöner Gürtel, Lotusgirlande und verschiedenartige Blumen. Verehre den innerlich Erfahrbaren mit den Haltungsblumen: Aufrichtigkeit, Freiheit von Ichdünkel, Anhaftung, Überheblichkeit, Verblendung und Heuchelei; Hasslosigkeit, Unerschütterlichkeit, Neidlosigkeit und Gierlosigkeit. Diese zehn Blumen kennen die Weisen. Gewaltlosigkeit ist die höchste Blume, Sinnesbeherrschung eine weitere; Mitgefühl, Vergebung und Erkenntnis ergänzen sie. Mit diesen fünfzehn Blumen verehre man Shiva, den Gütigen.

10. Fußwasser
Gib eine kleine Portion Wasser in die Opferschale.

oṁ aiṁ etat pādyaṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya namaḥ |

Bedeutung: Om Aim, Verehrung Shri Ramakrishna, der alle Götter und Göttinnen verkörpert. Dieses Wasser ist für deine Füße.

11. Ehrenwasser
Bringe eine weitere kleine Portion Wasser als Arghya dar.

oṁ aiṁ eṣo’rghyaḥ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya svāhā |

Bedeutung: Om Aim, diese Ehrengabe für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Svaha.

12. Mundwasser
Gib Wasser als Achamaniya in die Opferschale.

oṁ aiṁ idam ācamanīyodakaṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya svadhā |

Bedeutung: Om Aim, dieses Mundwasser für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Svadha.

13. Badewasser
Bringe Wasser für das Bad dar. Bei einem gerahmten Bild bleibt es in der Schale; es wird dem dargestellten Ramakrishna gewidmet.

oṁ aiṁ idaṁ snānīyodakaṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya nivedayāmi |

Bedeutung: Om Aim, dieses Badewasser bringe ich Shri Ramakrishna dar, der alle Götter und Göttinnen verkörpert.

14. Duft
Lege etwas Sandelpaste auf einen kleinen Gabenteller.

oṁ aiṁ eṣa gandhaḥ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya namaḥ |

Bedeutung: Om Aim, dieser Duft für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Verehrung!

15. Blume
Lege eine mit Sandelpaste betupfte Blume vor das Bild.

oṁ aiṁ idaṁ sacandanapuṣpaṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya vauṣaṭ |

Bedeutung: Om Aim, diese Blume mit Sandelpaste für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Vaushat.

16. Bilva und Tulasi
Bringe zuerst ein mit Sandelpaste betupftes Bilva-Blatt, dann ein ebenso vorbereitetes Tulasi-Blatt mit der jeweils zugehörigen Formel dar. Die Verbindung beider Blätter drückt die Verehrung Ramakrishnas als Verkörperung aller göttlichen Formen aus.

oṁ aiṁ idaṁ sacandanavilvapatraṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya vauṣaṭ |
namaste bahurūpāya viṣṇave paramātmane svāhā |
oṁ aiṁ idaṁ sacandanatulasīpatraṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya namaḥ |

Bedeutung: Om Aim, dieses Bilva-Blatt mit Sandelpaste für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Vaushat. Verehrung dir, dem Vielgestaltigen, Vishnu, dem höchsten Selbst, Svaha. Om Aim, dieses Tulasi-Blatt mit Sandelpaste für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Verehrung!

17. Räucherwerk
Entzünde das Räucherwerk und biete seinen Duft als Dhupa dar.

oṁ aiṁ eṣa dhūpaḥ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya namaḥ |

Bedeutung: Om Aim, dieses Räucherwerk für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Verehrung!

18. Licht
Entzünde den Docht der Lampe. Sprich zunächst die Gayatri Ramakrishnas, dann die Darbringungsformel und zeige ihm das Licht als Dipa.

oṁ rāmakṛṣṇāya vidmahe gadādharāya dhīmahi tanno devaḥ pracodayāt oṁ |
oṁ aiṁ eṣa dīpaḥ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya namaḥ |

Bedeutung: Om. Wir wollen Ramakrishna erkennen und meditieren über Gadadhara. Möge dieser Gott uns anregen. Om. Om Aim, dieses Licht für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Verehrung!

19. Speise und Wasser
Stelle die Speise mit ihren Beigaben als Naivedya vor Ramakrishna. Reiche danach Trinkwasser und abschließend Mundwasser, jeweils in einer eigenen kleinen Schale.

oṁ aiṁ idaṁ sopakaraṇanaivedyaṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya nivedayāmi |
oṁ aiṁ idaṁ pānārthodakaṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya namaḥ |
oṁ aiṁ idaṁ punarācamanīyodakaṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya svadhā |

Bedeutung: Om Aim, diese Speise mit Beigaben bringe ich Shri Ramakrishna dar, der alle Götter und Göttinnen verkörpert. Om Aim, dieses Trinkwasser für ihn, Verehrung. Om Aim, dieses erneute Mundwasser für ihn, Svadha.

20. Blumenhandvoll
Lege in der Pushpanjali mit beiden Händen Blumen und Blätter, die etwas Sandelpaste tragen, vor dem Bild nieder.

oṁ aiṁ eṣa sacandanapuṣpapatrāñjaliḥ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya vauṣaṭ |

Bedeutung: Om Aim, diese Handvoll Blüten und Blätter mit Sandelpaste für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Vaushat.

21. Sarada Devi und die geistige Gemeinschaft
Bringe bei jeder Formel etwas Sandelpaste und eine Blume dar. Diese kurze Avarana Puja ehrt Ramakrishnas sechs Gliedgottheiten, Sarada Devi, Vivekananda und die anderen Gefährten sowie die umgebenden Gottheiten. Es werden keine zusätzlichen großen Verehrungskreise aufgebaut.

oṁ aiṁ ete gandhapuṣpe śrīrāmakṛṣṇaṣaḍaṅgadevatābhyo namaḥ |
oṁ aiṁ hrīṁ ete gandhapuṣpe sarvadevadevīsvarūpiṇyai śrīsāradādevyai namaḥ |
oṁ ete gandhapuṣpe vivekānandādiśrīrāmakṛṣṇapārṣadebhyo namaḥ |
oṁ ete gandhapuṣpe śrīrāmakṛṣṇāvaraṇadevatābhyo namaḥ |

Bedeutung: Om Aim, diese Duft- und Blumengaben den Gottheiten der sechs Glieder Shri Ramakrishnas. Om Aim Hrim, diese Gaben Shri Sarada Devi, die alle Götter und Göttinnen verkörpert. Om, diese Gaben Vivekananda und den anderen Gefährten Shri Ramakrishnas. Om, diese Gaben den Gottheiten, die Shri Ramakrishna umgeben. Verehrung!

22. Die Wiederholung widmen und sich verneigen
Widme im Japa Samarpana die zu Beginn vollzogene Namens- oder Mantrawiederholung. Verneige dich anschließend mit dem Pranama-Vers. Das benutzte Ritualblatt endet hier; eine zusätzliche Entlassungsformel wird nicht vorausgesetzt.

oṁ guhyātiguhyagoptā tvaṁ gṛhāṇāsmatkṛtaṁ japam |
siddhir bhavatu me deva tvatprasādān maheśvara ||
oṁ sthāpakāya ca dharmasya sarvadharmasvarūpiṇe |
avatāravariṣṭhāya rāmakṛṣṇāya te namaḥ ||

Bedeutung: Du hütest das Geheimste des Geheimen; nimm unsere Wiederholung an. Durch deine Gnade möge mir Vollendung zuteilwerden, o Gott, großer Herr. Verehrung dir, Ramakrishna, der den Dharma neu begründet, alle religiösen Wege verkörpert und der Höchste unter den göttlichen Herabkünften ist.

Lasse die Verneigung in Stille ausklingen. Als praktische Nachbereitung teile die dargebrachte Speise als Prasad, lösche eine unbeaufsichtigte Lampe, reinige die Gefäße und gib naturbelassene Blumen später zum Kompost. Die fünfzehn inneren Blumen bleiben eine konkrete Übung: Wähle heute besonders Mitgefühl oder Vergebung für eine Begegnung.

Rezitationsanhänge

IAST

1. Sammlung und Eröffnungsgebet
oṁ sarvamaṅgalamāṅgalyaṁ vareṇyaṁ varadaṁ śubham |
nārāyaṇaṁ namaskṛtya sarvakarmāṇi kārayet ||

2. Mund und Inneres reinigen
oṁ viṣṇuḥ |
oṁ tad viṣṇoḥ paramaṁ padaṁ sadā paśyanti sūrayaḥ |
divīva cakṣur ātatam ||
oṁ apavitraḥ pavitro vā sarvāvasthāṁ gato'pi vā |
yaḥ smaret puṇḍarīkākṣaṁ sa bāhyābhyantaraḥ śuciḥ ||

3. Wasser und Sitz heiligen
oṁ gaṅge ca yamune caiva godāvari sarasvati |
narmade sindhu kāveri jale'smin sannidhiṁ kuru ||
oṁ pṛthvi tvayā dhṛtā lokā devi tvaṁ viṣṇunā dhṛtā |
tvaṁ ca dhāraya māṁ nityaṁ pavitraṁ kuru cāsanam ||

4. Innere Reinigung
oṁ bhūtaśṛṅgāṭāc chiraḥ suṣumnāpathena jīvaśivaṁ paramaśivapade yojayāmi svāhā ||
oṁ yaṁ liṅgaśarīraṁ śoṣaya śoṣaya svāhā ||
oṁ raṁ saṅkocaśarīraṁ daha daha svāhā ||
oṁ paramaśiva suṣumnāpathena mūlaśṛṅgāṭam ullasollasa jvala jvala prajvala prajvala so'haṁ haṁsaḥ svāhā ||

5. Lebendige Gegenwart
oṁ āṁ hrīṁ kroṁ yaṁ raṁ laṁ vaṁ śaṁ ṣaṁ saṁ hauṁ haṁsaḥ śrīrāmakṛṣṇadevatāyāḥ prāṇā iha prāṇāḥ |
oṁ āṁ hrīṁ kroṁ yaṁ raṁ laṁ vaṁ śaṁ ṣaṁ saṁ hauṁ haṁsaḥ śrīrāmakṛṣṇadevatāyā jīva iha sthitaḥ |
oṁ āṁ hrīṁ kroṁ yaṁ raṁ laṁ vaṁ śaṁ ṣaṁ saṁ hauṁ haṁsaḥ śrīrāmakṛṣṇadevatāyāḥ sarvendriyāṇi |
oṁ āṁ hrīṁ kroṁ yaṁ raṁ laṁ vaṁ śaṁ ṣaṁ saṁ hauṁ haṁsaḥ śrīrāmakṛṣṇadevatāyā vāṅmanaścakṣutvakśrotraghrāṇaprāṇā ihāgatya sukhaṁ ciraṁ tiṣṭhantu svāhā ||

6. Die Hände weihen
aiṁ aṅguṣṭhābhyāṁ namaḥ |
rāṁ tarjanībhyāṁ svāhā |
maṁ madhyamābhyāṁ vaṣaṭ |
kṛṁ anāmikābhyāṁ hūṁ |
ṣṇaṁ kaniṣṭhābhyāṁ vauṣaṭ |
aiṁ rāmakṛṣṇaḥ karatalapṛṣṭhābhyām astrāya phaṭ ||

7. Den Körper weihen
aiṁ hṛdayāya namaḥ |
rāṁ śirase svāhā |
maṁ śikhāyai vaṣaṭ |
kṛṁ kavacāya hūṁ |
ṣṇaṁ netrābhyāṁ vauṣaṭ |
aiṁ rāmakṛṣṇaḥ karatalapṛṣṭhābhyām astrāya phaṭ ||

8. Ramakrishna betrachten
oṁ hṛdayakamalamadhye rājitaṁ nirvikalpaṁ
sadasadakhilabhedātītam ekasvarūpam |
prakṛtivikṛtiśūnyaṁ nityam ānandamūrtiṁ
vimalaparamahaṁsaṁ rāmakṛṣṇaṁ bhajāmaḥ ||
nirupamam atisūkṣmaṁ niṣprapañcaṁ nirīhaṁ
gaganasadṛśam īśaṁ sarvabhūtādhivāsam |
triguṇarahitasaccidbrahmarūpaṁ vareṇyaṁ
vimalaparamahaṁsaṁ rāmakṛṣṇaṁ bhajāmaḥ ||
vitaritum avatīrṇaṁ jñānabhaktipraśāntīḥ
praṇayagalitacittaṁ jīvaduḥkhāsahiṣṇum |
dhṛtasahajasamādhiṁ cinmayaṁ komalāṅgaṁ
vimalaparamahaṁsaṁ rāmakṛṣṇaṁ bhajāmaḥ ||

9. Die Gaben im Herzen
hṛtpadmam āsanaṁ dadyāt sahasrāracyutāmṛtaiḥ |
pādyaṁ caraṇayor dadyāt manas tv arghyaṁ nivedayet ||
tenāmṛtenācamanīyaṁ snānīyaṁ tena ca smṛtam |
ākāśatattvaṁ vastraṁ syāt gandhaḥ syāt gandhatattvakam ||
cittaṁ prakalpayet puṣpaṁ dhūpaṁ prāṇān prakalpayet |
tejastattvaṁ ca dīpārthaṁ naivedyaṁ syāt sudhāmbudhiḥ ||
anāhatadhvanir ghaṇṭā vāyutattvaṁ ca cāmaram |
sahasrāraṁ bhavec chatraṁ śabdatattvaṁ ca gītakam ||
nṛtyam indriyakarmāṇi cāñcalyaṁ manasas tathā |
sumekhalāṁ padmamālāṁ puṣpaṁ nānāvidhaṁ tathā ||
amāyādyair bhāvapuṣpair arcayet bhāvagocaram |
amāyam anahaṅkāram arāgam amadaṁ tathā ||
amohakam adambhaṁ ca adveṣākṣobhakau tathā |
amātsaryam alobhaṁ ca daśapuṣpaṁ vidur budhāḥ ||
ahiṁsā paramaṁ puṣpaṁ puṣpam indriyanigrahaḥ |
dayāpuṣpaṁ kṣamāpuṣpaṁ jñānapuṣpaṁ ca pañcamam ||
iti pañcadaśair bhāvapuṣpaiḥ sampūjayet śivam ||

10. Fußwasser
oṁ aiṁ etat pādyaṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya namaḥ |

11. Ehrenwasser
oṁ aiṁ eṣo’rghyaḥ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya svāhā |

12. Mundwasser
oṁ aiṁ idam ācamanīyodakaṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya svadhā |

13. Badewasser
oṁ aiṁ idaṁ snānīyodakaṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya nivedayāmi |

14. Duft
oṁ aiṁ eṣa gandhaḥ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya namaḥ |

15. Blume
oṁ aiṁ idaṁ sacandanapuṣpaṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya vauṣaṭ |

16. Bilva und Tulasi
oṁ aiṁ idaṁ sacandanavilvapatraṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya vauṣaṭ |
namaste bahurūpāya viṣṇave paramātmane svāhā |
oṁ aiṁ idaṁ sacandanatulasīpatraṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya namaḥ |

17. Räucherwerk
oṁ aiṁ eṣa dhūpaḥ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya namaḥ |

18. Licht
oṁ rāmakṛṣṇāya vidmahe gadādharāya dhīmahi tanno devaḥ pracodayāt oṁ |
oṁ aiṁ eṣa dīpaḥ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya namaḥ |

19. Speise und Wasser
oṁ aiṁ idaṁ sopakaraṇanaivedyaṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya nivedayāmi |
oṁ aiṁ idaṁ pānārthodakaṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya namaḥ |
oṁ aiṁ idaṁ punarācamanīyodakaṁ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya svadhā |

20. Blumenhandvoll
oṁ aiṁ eṣa sacandanapuṣpapatrāñjaliḥ sarvadevadevīsvarūpāya śrīrāmakṛṣṇāya vauṣaṭ |

21. Sarada Devi und die geistige Gemeinschaft
oṁ aiṁ ete gandhapuṣpe śrīrāmakṛṣṇaṣaḍaṅgadevatābhyo namaḥ |
oṁ aiṁ hrīṁ ete gandhapuṣpe sarvadevadevīsvarūpiṇyai śrīsāradādevyai namaḥ |
oṁ ete gandhapuṣpe vivekānandādiśrīrāmakṛṣṇapārṣadebhyo namaḥ |
oṁ ete gandhapuṣpe śrīrāmakṛṣṇāvaraṇadevatābhyo namaḥ |

22. Die Wiederholung widmen und sich verneigen
oṁ guhyātiguhyagoptā tvaṁ gṛhāṇāsmatkṛtaṁ japam |
siddhir bhavatu me deva tvatprasādān maheśvara ||
oṁ sthāpakāya ca dharmasya sarvadharmasvarūpiṇe |
avatāravariṣṭhāya rāmakṛṣṇāya te namaḥ ||

Devanagari

1. Sammlung und Eröffnungsgebet
ओं सर्वमङ्गलमाङ्गल्यं वरेण्यं वरदं शुभम् ।
नारायणं नमस्कृत्य सर्वकर्माणि कारयेत् ॥

2. Mund und Inneres reinigen
ओं विष्णुः ।
ओं तद् विष्णोः परमं पदं सदा पश्यन्ति सूरयः ।
दिवीव चक्षुर् आततम् ॥
ओं अपवित्रः पवित्रो वा सर्वावस्थां गतोऽपि वा ।
यः स्मरेत् पुण्डरीकाक्षं स बाह्याभ्यन्तरः शुचिः ॥

3. Wasser und Sitz heiligen
ओं गङ्गे च यमुने चैव गोदावरि सरस्वति ।
नर्मदे सिन्धु कावेरि जलेऽस्मिन् सन्निधिं कुरु ॥
ओं पृथ्वि त्वया धृता लोका देवि त्वं विष्णुना धृता ।
त्वं च धारय मां नित्यं पवित्रं कुरु चासनम् ॥

4. Innere Reinigung
ओं भूतशृङ्गाटाच् छिरः सुषुम्नापथेन जीवशिवं परमशिवपदे योजयामि स्वाहा ॥
ओं यं लिङ्गशरीरं शोषय शोषय स्वाहा ॥
ओं रं सङ्कोचशरीरं दह दह स्वाहा ॥
ओं परमशिव सुषुम्नापथेन मूलशृङ्गाटम् उल्लसोल्लस ज्वल ज्वल प्रज्वल प्रज्वल सोऽहं हंसः स्वाहा ॥

5. Lebendige Gegenwart
ओं आं ह्रीं क्रों यं रं लं वं शं षं सं हौं हंसः श्रीरामकृष्णदेवतायाः प्राणा इह प्राणाः ।
ओं आं ह्रीं क्रों यं रं लं वं शं षं सं हौं हंसः श्रीरामकृष्णदेवताया जीव इह स्थितः ।
ओं आं ह्रीं क्रों यं रं लं वं शं षं सं हौं हंसः श्रीरामकृष्णदेवतायाः सर्वेन्द्रियाणि ।
ओं आं ह्रीं क्रों यं रं लं वं शं षं सं हौं हंसः श्रीरामकृष्णदेवताया वाङ्मनश्चक्षुत्वक्श्रोत्रघ्राणप्राणा इहागत्य सुखं चिरं तिष्ठन्तु स्वाहा ॥

6. Die Hände weihen
ऐं अङ्गुष्ठाभ्यां नमः ।
रां तर्जनीभ्यां स्वाहा ।
मं मध्यमाभ्यां वषट् ।
कृं अनामिकाभ्यां हूं ।
ष्णं कनिष्ठाभ्यां वौषट् ।
ऐं रामकृष्णः करतलपृष्ठाभ्याम् अस्त्राय फट् ॥

7. Den Körper weihen
ऐं हृदयाय नमः ।
रां शिरसे स्वाहा ।
मं शिखायै वषट् ।
कृं कवचाय हूं ।
ष्णं नेत्राभ्यां वौषट् ।
ऐं रामकृष्णः करतलपृष्ठाभ्याम् अस्त्राय फट् ॥

8. Ramakrishna betrachten
ओं हृदयकमलमध्ये राजितं निर्विकल्पं
सदसदखिलभेदातीतम् एकस्वरूपम् ।
प्रकृतिविकृतिशून्यं नित्यम् आनन्दमूर्तिं
विमलपरमहंसं रामकृष्णं भजामः ॥
निरुपमम् अतिसूक्ष्मं निष्प्रपञ्चं निरीहं
गगनसदृशम् ईशं सर्वभूताधिवासम् ।
त्रिगुणरहितसच्चिद्ब्रह्मरूपं वरेण्यं
विमलपरमहंसं रामकृष्णं भजामः ॥
वितरितुम् अवतीर्णं ज्ञानभक्तिप्रशान्तीः
प्रणयगलितचित्तं जीवदुःखासहिष्णुम् ।
धृतसहजसमाधिं चिन्मयं कोमलाङ्गं
विमलपरमहंसं रामकृष्णं भजामः ॥

9. Die Gaben im Herzen
हृत्पद्मम् आसनं दद्यात् सहस्रारच्युतामृतैः ।
पाद्यं चरणयोर् दद्यात् मनस् त्व् अर्घ्यं निवेदयेत् ॥
तेनामृतेनाचमनीयं स्नानीयं तेन च स्मृतम् ।
आकाशतत्त्वं वस्त्रं स्यात् गन्धः स्यात् गन्धतत्त्वकम् ॥
चित्तं प्रकल्पयेत् पुष्पं धूपं प्राणान् प्रकल्पयेत् ।
तेजस्तत्त्वं च दीपार्थं नैवेद्यं स्यात् सुधाम्बुधिः ॥
अनाहतध्वनिर् घण्टा वायुतत्त्वं च चामरम् ।
सहस्रारं भवेच् छत्रं शब्दतत्त्वं च गीतकम् ॥
नृत्यम् इन्द्रियकर्माणि चाञ्चल्यं मनसस् तथा ।
सुमेखलां पद्ममालां पुष्पं नानाविधं तथा ॥
अमायाद्यैर् भावपुष्पैर् अर्चयेत् भावगोचरम् ।
अमायम् अनहङ्कारम् अरागम् अमदं तथा ॥
अमोहकम् अदम्भं च अद्वेषाक्षोभकौ तथा ।
अमात्सर्यम् अलोभं च दशपुष्पं विदुर् बुधाः ॥
अहिंसा परमं पुष्पं पुष्पम् इन्द्रियनिग्रहः ।
दयापुष्पं क्षमापुष्पं ज्ञानपुष्पं च पञ्चमम् ॥
इति पञ्चदशैर् भावपुष्पैः सम्पूजयेत् शिवम् ॥

10. Fußwasser
ओं ऐं एतत् पाद्यं सर्वदेवदेवीस्वरूपाय श्रीरामकृष्णाय नमः ।

11. Ehrenwasser
ओं ऐं एषो’र्घ्यः सर्वदेवदेवीस्वरूपाय श्रीरामकृष्णाय स्वाहा ।

12. Mundwasser
ओं ऐं इदम् आचमनीयोदकं सर्वदेवदेवीस्वरूपाय श्रीरामकृष्णाय स्वधा ।

13. Badewasser
ओं ऐं इदं स्नानीयोदकं सर्वदेवदेवीस्वरूपाय श्रीरामकृष्णाय निवेदयामि ।

14. Duft
ओं ऐं एष गन्धः सर्वदेवदेवीस्वरूपाय श्रीरामकृष्णाय नमः ।

15. Blume
ओं ऐं इदं सचन्दनपुष्पं सर्वदेवदेवीस्वरूपाय श्रीरामकृष्णाय वौषट् ।

16. Bilva und Tulasi
ओं ऐं इदं सचन्दनविल्वपत्रं सर्वदेवदेवीस्वरूपाय श्रीरामकृष्णाय वौषट् ।
नमस्ते बहुरूपाय विष्णवे परमात्मने स्वाहा ।
ओं ऐं इदं सचन्दनतुलसीपत्रं सर्वदेवदेवीस्वरूपाय श्रीरामकृष्णाय नमः ।

17. Räucherwerk
ओं ऐं एष धूपः सर्वदेवदेवीस्वरूपाय श्रीरामकृष्णाय नमः ।

18. Licht
ओं रामकृष्णाय विद्महे गदाधराय धीमहि तन्नो देवः प्रचोदयात् ओं ।
ओं ऐं एष दीपः सर्वदेवदेवीस्वरूपाय श्रीरामकृष्णाय नमः ।

19. Speise und Wasser
ओं ऐं इदं सोपकरणनैवेद्यं सर्वदेवदेवीस्वरूपाय श्रीरामकृष्णाय निवेदयामि ।
ओं ऐं इदं पानार्थोदकं सर्वदेवदेवीस्वरूपाय श्रीरामकृष्णाय नमः ।
ओं ऐं इदं पुनराचमनीयोदकं सर्वदेवदेवीस्वरूपाय श्रीरामकृष्णाय स्वधा ।

20. Blumenhandvoll
ओं ऐं एष सचन्दनपुष्पपत्राञ्जलिः सर्वदेवदेवीस्वरूपाय श्रीरामकृष्णाय वौषट् ।

21. Sarada Devi und die geistige Gemeinschaft
ओं ऐं एते गन्धपुष्पे श्रीरामकृष्णषडङ्गदेवताभ्यो नमः ।
ओं ऐं ह्रीं एते गन्धपुष्पे सर्वदेवदेवीस्वरूपिण्यै श्रीसारदादेव्यै नमः ।
ओं एते गन्धपुष्पे विवेकानन्दादिश्रीरामकृष्णपार्षदेभ्यो नमः ।
ओं एते गन्धपुष्पे श्रीरामकृष्णावरणदेवताभ्यो नमः ।

22. Die Wiederholung widmen und sich verneigen
ओं गुह्यातिगुह्यगोप्ता त्वं गृहाणास्मत्कृतं जपम् ।
सिद्धिर् भवतु मे देव त्वत्प्रसादान् महेश्वर ॥
ओं स्थापकाय च धर्मस्य सर्वधर्मस्वरूपिणे ।
अवतारवरिष्ठाय रामकृष्णाय ते नमः ॥

Deutsch

1. Sammlung und Eröffnungsgebet
Nachdem man sich vor Narayana, dem Heil aller heilsamen Dinge, dem Verehrungswürdigen, Wohltaten spendenden Gütigen verneigt hat, soll man alle Handlungen beginnen.

2. Mund und Inneres reinigen
Om, Vishnu! Die Seher schauen stets Vishnus höchsten Ort, wie ein am Himmel ausgebreitetes Auge. Ob unrein oder rein, in welchem Zustand jemand auch sein mag: Wer sich an den Lotusäugigen erinnert, ist außen und innen rein.

3. Wasser und Sitz heiligen
Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri: Seid in diesem Wasser gegenwärtig. Erde, von dir werden die Welten getragen; Göttin, du selbst wirst von Vishnu getragen. Trage auch mich stets und mache diesen Sitz rein.

4. Innere Reinigung
Vom Ort der Elemente aus verbinde ich durch den Sushumna-Weg bis zum Haupt den individuellen Shiva mit dem höchsten Shiva. Yam: Trockne den feinstofflichen Körper. Ram: Verbrenne den Körper der Begrenzung. Höchster Shiva, erstrahle durch den Sushumna-Weg am Wurzelort, leuchte, flamme auf! Ich bin Er, Hamsa. Svaha.

5. Lebendige Gegenwart
Nach der Folge heiliger Keimsilben: Die Lebenskräfte der Gottheit Shri Ramakrishna seien hier gegenwärtig; ihr Leben sei hier gegründet; alle ihre Sinne seien hier. Sprache, Geist, Auge, Haut, Gehör, Geruch und Lebenskräfte mögen hierherkommen und lange freudig verweilen. Svaha.

6. Die Hände weihen
Aim: Verehrung den Daumen. Ram: den Zeigefingern, Svaha. Mam: den Mittelfingern, Vashat. Krim: den Ringfingern, Hum. Shnam: den kleinen Fingern, Vaushat. Aim, Ramakrishna: den Handflächen und Handrücken, der schützenden Kraft, Phat. Die Keimsilben werden als Lautformen der Weihe gesprochen.

7. Den Körper weihen
Aim: Verehrung dem Herzen. Ram: dem Haupt, Svaha. Mam: dem Scheitel, Vashat. Krim: der schützenden Hülle, Hum. Shnam: beiden Augen, Vaushat. Aim, Ramakrishna: den Handflächen und Handrücken, der schützenden Kraft, Phat.

8. Ramakrishna betrachten
Wir verehren Ramakrishna, den reinen Paramahamsa: Er strahlt im Herzenslotus, frei von gedanklicher Unterscheidung, jenseits aller Unterschiede von Sein und Nichtsein, von einer einzigen Natur, frei von Urnatur und ihren Wandlungen, ewige Gestalt der Freude. Wir verehren ihn, unvergleichlich und höchst fein, ohne Weltverstrickung und ohne Verlangen, dem Himmel gleich, den Herrn, der in allen Wesen wohnt, frei von den drei Eigenschaften, Gestalt des Seins und Bewusstseins, das verehrungswürdige Brahman. Wir verehren ihn, der herabgekommen ist, Erkenntnis, Hingabe und tiefen Frieden zu schenken, dessen Herz in Liebe schmilzt und das Leiden der Wesen nicht erträgt, der in natürlicher Sammlung ruht, reines Bewusstsein und von zarter Gestalt.

9. Die Gaben im Herzen
Gib den Herzenslotus als Sitz; wasche die Füße mit dem aus dem Sahasrara fallenden Nektar und bringe den Geist als Ehrengabe dar. Derselbe Nektar sei Mund- und Badewasser. Das Raumprinzip sei das Gewand, das Duftprinzip die duftende Paste. Das Herz sei die Blume, die Lebenskräfte das Räucherwerk, das Lichtprinzip die Lampe und das Nektarmeer die Speise. Der ungeschlagene Klang sei die Glocke, das Luftprinzip der Wedel, Sahasrara der Schirm und das Klangprinzip der Gesang. Die Tätigkeiten der Sinne und die Bewegung des Geistes seien Tanz; dazu schöner Gürtel, Lotusgirlande und verschiedenartige Blumen. Verehre den innerlich Erfahrbaren mit den Haltungsblumen: Aufrichtigkeit, Freiheit von Ichdünkel, Anhaftung, Überheblichkeit, Verblendung und Heuchelei; Hasslosigkeit, Unerschütterlichkeit, Neidlosigkeit und Gierlosigkeit. Diese zehn Blumen kennen die Weisen. Gewaltlosigkeit ist die höchste Blume, Sinnesbeherrschung eine weitere; Mitgefühl, Vergebung und Erkenntnis ergänzen sie. Mit diesen fünfzehn Blumen verehre man Shiva, den Gütigen.

10. Fußwasser
Om Aim, Verehrung Shri Ramakrishna, der alle Götter und Göttinnen verkörpert. Dieses Wasser ist für deine Füße.

11. Ehrenwasser
Om Aim, diese Ehrengabe für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Svaha.

12. Mundwasser
Om Aim, dieses Mundwasser für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Svadha.

13. Badewasser
Om Aim, dieses Badewasser bringe ich Shri Ramakrishna dar, der alle Götter und Göttinnen verkörpert.

14. Duft
Om Aim, dieser Duft für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Verehrung!

15. Blume
Om Aim, diese Blume mit Sandelpaste für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Vaushat.

16. Bilva und Tulasi
Om Aim, dieses Bilva-Blatt mit Sandelpaste für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Vaushat. Verehrung dir, dem Vielgestaltigen, Vishnu, dem höchsten Selbst, Svaha. Om Aim, dieses Tulasi-Blatt mit Sandelpaste für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Verehrung!

17. Räucherwerk
Om Aim, dieses Räucherwerk für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Verehrung!

18. Licht
Om. Wir wollen Ramakrishna erkennen und meditieren über Gadadhara. Möge dieser Gott uns anregen. Om. Om Aim, dieses Licht für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Verehrung!

19. Speise und Wasser
Om Aim, diese Speise mit Beigaben bringe ich Shri Ramakrishna dar, der alle Götter und Göttinnen verkörpert. Om Aim, dieses Trinkwasser für ihn, Verehrung. Om Aim, dieses erneute Mundwasser für ihn, Svadha.

20. Blumenhandvoll
Om Aim, diese Handvoll Blüten und Blätter mit Sandelpaste für Shri Ramakrishna, die Gestalt aller Götter und Göttinnen. Vaushat.

21. Sarada Devi und die geistige Gemeinschaft
Om Aim, diese Duft- und Blumengaben den Gottheiten der sechs Glieder Shri Ramakrishnas. Om Aim Hrim, diese Gaben Shri Sarada Devi, die alle Götter und Göttinnen verkörpert. Om, diese Gaben Vivekananda und den anderen Gefährten Shri Ramakrishnas. Om, diese Gaben den Gottheiten, die Shri Ramakrishna umgeben. Verehrung!

22. Die Wiederholung widmen und sich verneigen
Du hütest das Geheimste des Geheimen; nimm unsere Wiederholung an. Durch deine Gnade möge mir Vollendung zuteilwerden, o Gott, großer Herr. Verehrung dir, Ramakrishna, der den Dharma neu begründet, alle religiösen Wege verkörpert und der Höchste unter den göttlichen Herabkünften ist.

Quellen und weiterführende Hinweise

Videos und Seminare

Sukadev erläutert Aufbau, Bedeutung und Bestandteile einer Puja. Der allgemeine Vortrag ergänzt die hier beschriebene konkrete Quellenfassung.

Seminare: Bhakti Yoga

15.11.2026 - 20.11.2026 HerzKraft - Mantrasingen, Harmoniumspiel und Trommeln lernen

Wir begehen den uralten Pfad des Bhakti-Yoga, den Yoga der Hingabe, und singen gemeinschaftlich herzstärkende Mantren aus eigener Komposition sowie and…
Shankara Stefan Maune, Sven Helbig
01.12.2026 - 01.12.2026 Mantra-Konzert

Aleah Gandarvika & Friends
18:45-19:45 Uhr
Aleah Gandarvika

Seminare: Hinduistische Rituale

20.12.2026 - 20.12.2026 Gita Jayanti

Die Bhagavad Gita hat Geburtstag. Immer Ende November bis Mitte Dezember, abhängig von der Mondphase, wird Gita Jayanti gefeiert. Wir wollen den Geburt…
Vani Devi Beldzik
26.12.2026 - 02.01.2027 Indische Rituale Ausbildung

Du interessierst dich für indische Rituale? Du hast die einzigartige Gelegenheit, in dieser Rituale Ausbildung bei Yoga Vidya die kleine Puja, große P…
Sukadev Bretz, Shankari Winkelbauer