Lava

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Rama kämpft gegen Lava und Kusha.

Lava (Sanskrit: लव lava m. u. n.) das Schneiden, Abschneiden, Abpflücken; Schur, Wolle, Haar; Abschnitt, Stück, Partikel, Bruchstück, Bruchteil, Tropfen; Gewürznelke (Lavanga); Muskatnuss (Jatiphala); der Name eines der Zwillingssöhne Ramas und Sitas.

Das Epos Ramayana erzählt, wie Lava mit seinem Zwillingsbruder Kusha in der Verbannung geboren wurde und anschließend vom Weisen Valmiki aufgezogen und unterrichtet wurde. Lava ist der Gründer der Stadt Lavapuri, dem heutigen Lahore in Pakistan. Laos und die thailändische Stadt Lopburi sind nach ihm benannt. Die Lohanas, Kurmis, Leva Patidars und Leva Gurjars sind heute lebende indoarische Ethnien, die als Abkömmlinge Lavas gelten.

Geburt und Kindheit

Nachdem Sita aufgrund übler Nachrede aus Ayodhya verbannt wurde, suchte sie Schutz im Ashram von Valmiki, der sich an den Ufern des Flusses Tamsa im Wald befand. Lava und Kusha wurden in diesem Ashram geboren und unter der Vormundschaft Valmikis in der Streitkunst unterrichtet. Als Rama ein Pferdeopfer ausführte, streifte das Pferd in ihren Wald, das brachte sie in Konflikt mit ihrem Vater. Unwissend über ihre Verwandtschaft mit Rama, fingen sie das Pferd und weigerten sich, es zurückzugeben. Es kam zu einer Auseinandersetzung während der sie Ramas Brüder, Bharata, Shatrughna und Lakshmana mit Leichtigkeit besiegten. Möglicherweise griff auch Rama in den Kampf ein, als er jedoch sah, wie stark und mutig beide waren, lud er sie ein, in Ayodhya das Pferdeopfer auszuführen. Zu diesem Zeitpunkt erfuhr er, dass die beiden seine Söhne waren. Der Platz, an dem Sita Ihre Söhne gebar, ist als Ramtirth bekannt, er liegt in der Nähe von Amritsar und ist ein berühmter Pilgerort.

Valmiki unterrichtet Lava und Kusha

Lava und Kusha wurden in Valmikis Ashram geboren und Sita bat Valmiki, die Vormundschaft zu übernehmen. Als sie rund fünf Jahre alt waren, begann er mit ihrer Ausbildung. Er unterrichtete sie in Kriegsführung und Bogenschießen und brachte sie zur Meisterschaft, so dass niemand sie im Krieg besiegen konnte. Er stellte eine Verbindung zwischen seinem und dem Geist der beiden her, so dass er all sein Wissen direkt auf sie übertragen konnte. Er unterrichtete sie in Musik und Gesang und lehrte sie das Ramayana, das er selbst schrieb.

Siehe auch

Literatur

  • Ramayana
  • Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005

Weblinks

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