Durga Manasa Puja – die göttliche Mutter mit inneren Gaben willkommen heißen

Aus Yogawiki

Durga Manasa Puja – die göttliche Mutter mit inneren Gaben willkommen heißen macht das eigene Herz zu einem Ort, an dem Durga als geliebte Mutter empfangen wird. Wer seine Hingabe sammeln und ihr eine innere Gestalt geben möchte, begleitet die Göttin vom Empfang mit kostbaren Sandalen über Bad, Schmuck und Mahlzeit bis zu Musik und Tanz. In dieser Manasa Puja tragen himmlische Frauen, Weise und Musikanten die Gaben mit: Der Verehrende steht in seiner Liebe zur Mutter nicht allein.

Die 19 Verse werden als Durga Manasa Puja aus dem Durga Tantra überliefert. Die Göttin wird darin auch Chandika, Shambhavi und Tripurasundari genannt. Ein bestimmter Festtermin, eine Tageszeit oder priesterliche Leitung ist für diese geistige Versfolge nicht festgelegt. Sie kann als persönliche Puja zuhause oder an einem anderen stillen Ort gelesen und innerlich vollzogen werden.

Vorbereitung

Nimm einen ruhigen Sitz ein. Ein Durgabild kann helfen; die eigentlichen Gaben entstehen in der Vorstellung. Duftende Öle, Gewänder, Blumen, Speisen und Lichter werden für diese innere Fassung nicht äußerlich benötigt. Lies die Bedeutungen zunächst in Ruhe. Die sinnlichen Einzelheiten laden zu achtsamer Zuwendung ein: Wie empfängst du jemanden, dessen Gegenwart dir kostbar ist? Die Textfassung beginnt mit der kurzen Ganesha-Anrufung. Falte dafür die Hände und sprich:

श्री गणेशाय नमः ।
śrī gaṇeśāya namaḥ |
Verehrung dem erhabenen Ganesha.

Durchführung

Stelle bei jedem Vers die beschriebene Gabe und die Annahme durch die Göttin vor. Die Rezitation trägt die Handlungen; eine zusätzliche Folge von Grundmantras wird hier nicht verlangt. Die deutsche Bedeutung kann nach dem Sanskrit gelesen oder vorab verstanden werden.

1. Die Mutter empfangen und baden
Beginne mit den Sandalen, dem Sitz und der duftenden Pflege. Bei Snana stellst du das Bad in der himmlischen Mandakini vor.

Vers 1
udyaccandanakuṅkumāruṇapayodhārābhirāplāvitāṃ
nānānarghyamaṇipravālaghaṭitāṃ dattāṃ gṛhāṇāmbike |
āmṛṣṭāṃ surasundarībhirabhito hastāmbujairbhaktito
mātaḥ sundari bhaktakalpalatike śrīpādukāmādarāt || 1||

Mutter Ambika, schöne Wunschranke deiner Verehrenden, nimm liebevoll diese heiligen Sandalen an: mit Strömen von sandelholz- und safrangefärbtem Wasser gebadet, aus kostbaren Edelsteinen und Korallen gefertigt und von den Lotushänden himmlischer Frauen hingebungsvoll gereinigt.

Vers 2
devendrādibhirarcitaṃ suragaṇairādāya siṃhāsanaṃ
cañcatkāñcanasañcayābhiracitaṃ cāruprabhābhāsvaram |
etaccampakaketakīparimalaṃ tailaṃ mahānirmalaṃ
gandhodvartanamādareṇa taruṇīdattaṃ gṛhāṇāmbike || 2||

Nimm auf dem strahlenden Thron aus glänzendem Gold Platz, den Indra und die anderen Götter verehren und herbeitragen. Ambika, nimm das reine, nach Champaka und Ketaki duftende Öl und die von jungen Dienerinnen liebevoll gereichte duftende Körperpflege an.

Vers 3
paścāddevi gṛhāṇa śambhugṛhiṇi śrīsundari prāyaśo
gandhadravyasamūhanirbharataraṃ dhātrīphalaṃ nirmalam |
tatkeśān pariśodhya kaṅkatikayā mandākinīsrotasi
snātvā projjvalagandhakaṃ bhavatu he śrīsundari tvanmude || 3||

Geliebte Shivas, schöne Göttin, nimm die reine Amla-Frucht, reich an duftenden Stoffen. Reinige damit dein Haar, ordne es mit dem Kamm und bade im Strom der Mandakini; möge der strahlende Duft dir Freude bereiten.

2. Salben, kleiden und schmücken
Biete innerlich Duft, Vastra und Abharana an. Bei Vers 8 hältst du der Göttin einen Spiegel hin.

Vers 4
surādhipatikāminīkarasarojanālīdhṛtāṃ
sacandanasakuṅkumāgurubhareṇa vibhrājitām |
mahāparimalojjvalāṃ sarasaśuddhakastūrikāṃ
gṛhāṇa varadāyini tripurasundari śrīprade || 4||

Segenspendende Tripurasundari, die du Glück schenkst, nimm den frischen, reinen, wunderbar duftenden Moschus an, der mit Sandelholz, Safran und Adlerholz bereitet und in der Lotushand der Gemahlin des Götterkönigs getragen wird.

Vers 5
gandharvāmarakinnarapriyatamāsantānahastāmbuja-
prastārairdhriyamāṇamuttamataraṃ kāśmīrajāpiñjaram |
mātarbhāsvarabhānumaṇḍalalasatkāntipradānojjvalaṃ
caitannirmalamātanotu vasanaṃ śrīsundari tvanmudam || 5||

Mutter, möge dieses reine, safranfarbene Gewand aus Kashmir dir Freude machen. Geliebte von Gandharvas, Göttern und Kinnaras tragen es mit ausgebreiteten Lotushänden; es strahlt wie die leuchtende Sonnenscheibe.

Vers 6
svarṇākalpitakuṇḍale śrutiyuge hastāmbuje mudrikā
madhye sārasanā nitambaphalake mañjīramaṃghridvaye |
hāro vakṣasi kaṅkaṇau kvaṇaraṇatkārau karadvandvake
vinyastaṃ mukuṭaṃ śirasyanudinaṃ dattonmadaṃ stūyatām || 6||

Goldene Ohrringe schmücken beide Ohren, Ringe die Lotushände, ein Gürtel die Mitte und Fußreifen die beiden Füße. Eine Kette liegt auf der Brust, klingende Armreifen an beiden Händen, eine Krone auf dem Haupt. Diese freudige Schönheit sei immer gepriesen.

Vers 7
grīvāyāṃ dhṛtakāntikāntapaṭalaṃ graiveyakaṃ sundaraṃ
sindūraṃ vilasallalāṭaphalake saundaryamudrādharam |
rājatkajjalamujjvalotpaladalaśrīmocane locane
taddivyauṣadhinirmitaṃ racayatu śrīśāmbhavi śrīprade || 7||

Eine schöne Halskette breitet ihren Glanz am Hals aus, Sindur leuchtet auf der Stirn als Zeichen der Schönheit. Shambhavi, Glückspenderin, mögen die aus göttlichen Kräutern bereiteten Augenfarben deine Augen schmücken, deren Schönheit den leuchtenden Lotus übertrifft.

Vers 8
amandataramandaronmathitadugdhasindhūdbhavaṃ
niśākarakaropamaṃ tripurasundari śrīprade |
gṛhāṇa mukhamīkṣatuṃ mukurabimbamāvidrumai-
rvinirmitamadhacchide ratikarāmbujasthāyinam || 8||

Tripurasundari, Glückspenderin, nimm diesen mondlichtgleichen Spiegel an, hervorgegangen aus dem vom Mandaraberg aufgewühlten Milchozean, aus Korallen und kostbarem Material gestaltet, von Ratis Lotushand gehalten, damit du dein Angesicht schaust, du Tilgerin des Unheils.

3. Wasser und Blüten darbringen
Stelle die himmlischen Trägerinnen der Wasserkrüge und die duftende Blütengabe vor.

Vers 9
kastūrīdravacandanāgurusudhādhārābhirāplāvitaṃ
cañcaccampakapāṭalādisurabhirdravyaiḥ sugandhīkṛtam |
devastrīgaṇamastakasthitamahāratnādikumbhavrajai-
rambhaḥśāmbhavi sambhrameṇa vimalaṃ dattaṃ gṛhāṇāmbike || 9||

Shambhavi, Ambika, nimm das reine Wasser an, das ehrfürchtig aus großen Edelsteinkrügen auf den Häuptern himmlischer Frauen gereicht wird: durchströmt vom Nektar von Moschus, Sandelholz und Adlerholz, duftend nach Champaka, Patala und weiteren aromatischen Stoffen.

Vers 10
kahlārotpalanāgakesarasarojākhyāvalīmālatī-
mallīkairavaketakādikusumai raktāśvamārādibhiḥ |
puṣpairmālyabhareṇa vai surabhiṇā nānārasasrotasā
tāmrāmbhojanivāsinīṃ bhagavatīṃ śrīcaṇḍikāṃ pūjaye || 10||

Ich verehre die erhabene Chandika, die auf dem roten Lotus wohnt, mit duftenden Blumen und reichen Girlanden: Kahlara, Utpala, Nagakesara, Lotus, Malati, Mallika, Wasserlilien, Ketaki, rotem Oleander und weiteren Blüten voller Duft und Saft.

4. Rauch, Licht, Speise und Betel geben
Vollziehe Dhupa, Dipa, Naivedya und Tambula als innere Gastfreundschaft. Die genannten Zutaten bleiben Vorstellungen.

Vers 11
māṃsīguggulacandanāgururajaḥ karpūraśaileyajai-
rmādhvīkaiḥ sahakuṅkumaiḥ suracitaiḥ sarpibhirāmiśritaiḥ |
saurabhyasthitimandire maṇimaye pātre bhavet prītaye
dhūpo'yaṃ surakāminīviracitaḥ śrīcaṇḍike tvanmude || 11||

Chandika, möge dieser Räucherduft dir Freude bereiten. Himmlische Frauen haben ihn aus Narde, Guggul, Sandelholz, Adlerholz, Kampfer, Flechten, süßen Stoffen und Safran mit Ghee bereitet und in einem kostbaren Gefäß dargebracht, einer Wohnstatt des Duftes.

Vers 12
ghṛtadravaparisphuradruciraratnayaṣṭyānvito
mahātimiranāśanaḥ suranitambinīnirmitaḥ |
suvarṇacaṣakasthitaḥ saghanasāravartyānvita-
stava tripurasundari sphurati devi dīpo mude || 12||

Tripurasundari, Göttin, zu deiner Freude strahlt diese von himmlischen Frauen bereitete Lampe: ein leuchtender, mit Ghee gespeister Docht mit Kampfer, in einer goldenen Schale auf kostbarem Träger, der große Dunkelheit vertreibt.

Vers 13
jātīsaurabhanirbharaṃ rucikaraṃ śālyodanaṃ nirmalaṃ
yuktaṃ hiṅgumarīcajīrasurabhirdravyānvitairvyañjanaiḥ |
pakvānnena sapāyasena madhunā dadhyājyasammiśritaṃ
naivedyaṃ surakāminīviracitaṃ śrīcaṇḍike tvanmude || 13||

Chandika, zu deiner Freude ist diese von himmlischen Frauen bereitete Speise bestimmt: reiner, nach Jasmin duftender Reis, schmackhafte Gemüse mit Asafoetida, Pfeffer und Kreuzkümmel, gekochte Speisen, süßer Milchreis, Honig, Joghurt und Ghee.

Vers 14
lavaṅgakalikojjvalaṃ bahulanāgavallīdalaṃ
sajātiphalakomalaṃ saghanasārapūgīphalam |
sudhāmadhuramākulaṃ ruciraratnapātrasthitaṃ
gṛhāṇa mukhapaṅkaje sphuritamamba tāmbūlakam || 14||

Mutter, nimm mit deinem Lotusmund diese Betelgabe im schönen Edelsteingefäß an: viele Betelblätter mit leuchtenden Nelkenknospen, zarter Muskatnuss, Kampfer und Arekanuss, von nektargleicher Süße erfüllt.

5. Die königlichen Ehrendienste vollenden
Schirm, Wedel, Vedaklang, Musik und Tanz bilden die Rajopachara. Höre innerlich den Klang, ohne zusätzliche, im Text nicht bezeichnete Hymnen einzufügen.

Vers 15
śaratprabhavacandramaḥ sphuritacandrikāsundaraṃ
galatsurataraṅgiṇīlalitamauktikāḍambaram |
gṛhāṇa navakāñcanaprabhavadaṇḍakhaṇḍojjvalaṃ
mahātripurasundari prakaṭamātapatraṃ mahat || 15||

Maha Tripurasundari, nimm den großen Schirm an: schön wie das Mondlicht des Herbstes, mit Perlen, die wie Tropfen der himmlischen Ganga wirken, und mit einem glänzenden Stab aus frischem Gold.

Vers 16
mātastvanmudamātanotu subhagastrībhiḥ sadāndolitaṃ
śubhraṃ cāmaramindukundasadṛśaṃ prasvedaduḥkhāpaham |
sadyo'gastyavasiṣṭhanāradaśukavyāsādivālmīkibhiḥ
sve citte kriyamāṇa eva kurutāṃ śarmāṇi vedadhvaniḥ || 16||

Mutter, möge der schöne weiße Wedel, mond- und jasminfarben, von anmutigen Frauen geschwenkt, dir Freude und kühlende Erleichterung schenken. Möge der im eigenen Herzen erklingende Vedagesang von Agastya, Vasishtha, Narada, Shuka, Vyasa und Valmiki Wohlergehen bringen.

Vers 17
svargāṅgaṇe veṇumṛdaṅgaśaṅkhabherīninādairūpagīyamānā |
kolāhalairākalitātavāstu vidyādharīnṛtyakalāsukhāya || 17||

Mögest du im himmlischen Hof an der Tanzkunst der Vidyadharis Freude haben, begleitet vom Klang der Flöte, der Mridanga, des Muschelhorns und großer Trommeln und von vielstimmigem Gesang.

6. Die Sehnsucht selbst darbringen
Lass die prächtigen Bilder in die einfache Bitte münden, dass die Göttin deine Hingabe annimmt. Der letzte Vers ist die traditionelle Aussage über die Frucht der Verehrung.

Vers 18
devi bhaktirasabhāvitavṛtte prīyatāṃ yadi kuto'pi labhyate |
tatra laulyamapi satphalamekañjanmakoṭibhirapīha na labhyam || 18||

Göttin, nimm freudig die durch den Geschmack der Hingabe erfüllte Herzenshaltung an, wenn sie sich irgendwo finden lässt. Schon die innige Sehnsucht danach ist eine kostbare Frucht, die selbst durch Millionen Geburten schwer zu erlangen ist.

Vers 19
etaiḥ ṣoḍaśabhiḥ padyairūpacāropakalpitaiḥ |
yaḥ parāṃ devatāṃ stauti sa teṣāṃ phalamāpnuyāt || 19||

Wer die höchste Gottheit mit diesen Versen preist, in denen die sechzehn Ehrendienste geistig gestaltet werden, möge die Früchte dieser Verehrung erlangen.

Abschluss und Vertiefung

Verweile einen Augenblick ohne weitere Bilder. Die letzte Gabe ist dein aufrichtiges Verlangen nach Nähe zur Mutter. Als persönliche Vertiefung kannst du eine alltägliche Pflegehandlung – etwa Wasser reichen, Essen zubereiten oder jemanden freundlich empfangen – mit der Sorgfalt der inneren Bewirtung ausführen. Die geistige Puja hinterlässt keine äußeren Gaben, die abgeräumt werden müssten.

Devanagari-Rezitation

Die Versfolge entspricht der Durchführung; die Ziffern des Quelltextes bleiben erhalten.

उद्यच्चन्दनकुङ्कुमारुणपयोधाराभिराप्लावितां
नानानर्घ्यमणिप्रवालघटितां दत्तां गृहाणाम्बिके ।
आमृष्टां सुरसुन्दरीभिरभितो हस्ताम्बुजैर्भक्तितो
मातः सुन्दरि भक्तकल्पलतिके श्रीपादुकामादरात् ॥ १॥

देवेन्द्रादिभिरर्चितं सुरगणैरादाय सिंहासनं
चञ्चत्काञ्चनसञ्चयाभिरचितं चारुप्रभाभास्वरम् ।
एतच्चम्पककेतकीपरिमलं तैलं महानिर्मलं
गन्धोद्वर्तनमादरेण तरुणीदत्तं गृहाणाम्बिके ॥ २॥

पश्चाद्देवि गृहाण शम्भुगृहिणि श्रीसुन्दरि प्रायशो
गन्धद्रव्यसमूहनिर्भरतरं धात्रीफलं निर्मलम् ।
तत्केशान् परिशोध्य कङ्कतिकया मन्दाकिनीस्रोतसि
स्नात्वा प्रोज्ज्वलगन्धकं भवतु हे श्रीसुन्दरि त्वन्मुदे ॥ ३॥

सुराधिपतिकामिनीकरसरोजनालीधृतां
सचन्दनसकुङ्कुमागुरुभरेण विभ्राजिताम् ।
महापरिमलोज्ज्वलां सरसशुद्धकस्तूरिकां
गृहाण वरदायिनि त्रिपुरसुन्दरि श्रीप्रदे ॥ ४॥

गन्धर्वामरकिन्नरप्रियतमासन्तानहस्ताम्बुज-
प्रस्तारैर्ध्रियमाणमुत्तमतरं काश्मीरजापिञ्जरम् ।
मातर्भास्वरभानुमण्डललसत्कान्तिप्रदानोज्ज्वलं
चैतन्निर्मलमातनोतु वसनं श्रीसुन्दरि त्वन्मुदम् ॥ ५॥

स्वर्णाकल्पितकुण्डले श्रुतियुगे हस्ताम्बुजे मुद्रिका
मध्ये सारसना नितम्बफलके मञ्जीरमंघ्रिद्वये ।
हारो वक्षसि कङ्कणौ क्वणरणत्कारौ करद्वन्द्वके
विन्यस्तं मुकुटं शिरस्यनुदिनं दत्तोन्मदं स्तूयताम् ॥ ६॥

ग्रीवायां धृतकान्तिकान्तपटलं ग्रैवेयकं सुन्दरं
सिन्दूरं विलसल्ललाटफलके सौन्दर्यमुद्राधरम् ।
राजत्कज्जलमुज्ज्वलोत्पलदलश्रीमोचने लोचने
तद्दिव्यौषधिनिर्मितं रचयतु श्रीशाम्भवि श्रीप्रदे ॥ ७॥

अमन्दतरमन्दरोन्मथितदुग्धसिन्धूद्भवं
निशाकरकरोपमं त्रिपुरसुन्दरि श्रीप्रदे ।
गृहाण मुखमीक्षतुं मुकुरबिम्बमाविद्रुमै-
र्विनिर्मितमधच्छिदे रतिकराम्बुजस्थायिनम् ॥ ८॥

कस्तूरीद्रवचन्दनागुरुसुधाधाराभिराप्लावितं
चञ्चच्चम्पकपाटलादिसुरभिर्द्रव्यैः सुगन्धीकृतम् ।
देवस्त्रीगणमस्तकस्थितमहारत्नादिकुम्भव्रजै-
रम्भःशाम्भवि सम्भ्रमेण विमलं दत्तं गृहाणाम्बिके ॥ ९॥

कह्लारोत्पलनागकेसरसरोजाख्यावलीमालती-
मल्लीकैरवकेतकादिकुसुमै रक्ताश्वमारादिभिः ।
पुष्पैर्माल्यभरेण वै सुरभिणा नानारसस्रोतसा
ताम्राम्भोजनिवासिनीं भगवतीं श्रीचण्डिकां पूजये ॥ १०॥

मांसीगुग्गुलचन्दनागुरुरजः कर्पूरशैलेयजै-
र्माध्वीकैः सहकुङ्कुमैः सुरचितैः सर्पिभिरामिश्रितैः ।
सौरभ्यस्थितिमन्दिरे मणिमये पात्रे भवेत् प्रीतये
धूपोऽयं सुरकामिनीविरचितः श्रीचण्डिके त्वन्मुदे ॥ ११॥

घृतद्रवपरिस्फुरद्रुचिररत्नयष्ट्यान्वितो
महातिमिरनाशनः सुरनितम्बिनीनिर्मितः ।
सुवर्णचषकस्थितः सघनसारवर्त्यान्वित-
स्तव त्रिपुरसुन्दरि स्फुरति देवि दीपो मुदे ॥ १२॥

जातीसौरभनिर्भरं रुचिकरं शाल्योदनं निर्मलं
युक्तं हिङ्गुमरीचजीरसुरभिर्द्रव्यान्वितैर्व्यञ्जनैः ।
पक्वान्नेन सपायसेन मधुना दध्याज्यसम्मिश्रितं
नैवेद्यं सुरकामिनीविरचितं श्रीचण्डिके त्वन्मुदे ॥ १३॥

लवङ्गकलिकोज्ज्वलं बहुलनागवल्लीदलं
सजातिफलकोमलं सघनसारपूगीफलम् ।
सुधामधुरमाकुलं रुचिररत्नपात्रस्थितं
गृहाण मुखपङ्कजे स्फुरितमम्ब ताम्बूलकम् ॥ १४॥

शरत्प्रभवचन्द्रमः स्फुरितचन्द्रिकासुन्दरं
गलत्सुरतरङ्गिणीललितमौक्तिकाडम्बरम् ।
गृहाण नवकाञ्चनप्रभवदण्डखण्डोज्ज्वलं
महात्रिपुरसुन्दरि प्रकटमातपत्रं महत् ॥ १५॥

मातस्त्वन्मुदमातनोतु सुभगस्त्रीभिः सदाऽऽन्दोलितं
शुभ्रं चामरमिन्दुकुन्दसदृशं प्रस्वेददुःखापहम् ।
सद्योऽगस्त्यवसिष्ठनारदशुकव्यासादिवाल्मीकिभिः
स्वे चित्ते क्रियमाण एव कुरुतां शर्माणि वेदध्वनिः ॥ १६॥

स्वर्गाङ्गणे वेणुमृदङ्गशङ्खभेरीनिनादैरूपगीयमाना ।
कोलाहलैराकलितातवास्तु विद्याधरीनृत्यकलासुखाय ॥ १७॥

देवि भक्तिरसभावितवृत्ते प्रीयतां यदि कुतोऽपि लभ्यते ।
तत्र लौल्यमपि सत्फलमेकञ्जन्मकोटिभिरपीह न लभ्यम् ॥ १८॥

एतैः षोडशभिः पद्यैरूपचारोपकल्पितैः ।
यः परां देवतां स्तौति स तेषां फलमाप्नुयात् ॥ १९॥

Quellen und weiterführende Artikel

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