Datta Manasa Puja – dem göttlichen Lehrer im eigenen Herzen dienen

Aus Yogawiki

Datta Manasa Puja – dem göttlichen Lehrer im eigenen Herzen dienen lädt Menschen, die sich nach geistiger Führung sehnen, zu einer vollständigen inneren Begegnung mit Dattatreya ein: Sie wecken den göttlichen Guru, empfangen ihn mit Wasser und Blüten, bewirten ihn und bereiten ihm zuletzt ein Ruhebett aus Hingabe. Vasudevananda Saraswati verbindet in dieser Manasa Puja die Erkenntnis des grenzenlosen Göttlichen mit der persönlichen Liebe zu Datta. Gerade weil der Lehrer keiner Gabe bedarf, wird jede vorgestellte Gabe zum Ausdruck freier Bhakti.

Die 28 Verse gehören zur Datta-Tradition. Sie sind für die persönliche Verehrung geeignet; ein Priester ist in dieser inneren Folge nicht vorgesehen. Du kannst sie zuhause an einem ruhigen Platz oder vor einem Hausaltar sprechen. Eine bestimmte Tageszeit oder ein Festtag wird im Text nicht festgelegt. Das anfängliche Wecken und der abschließende Ruhedienst bilden zusammen einen inneren Dienstgang.

Vorbereitung

Setze dich aufrecht und bequem. Ein Bild Dattatreyas kann die Sammlung unterstützen; für die beschriebene geistige Puja sind weder Bild noch äußere Gaben erforderlich. Goldene Gefäße, Wasser, Gewänder, Speisen und Lichter werden im Herzen vorgestellt. Auch Panchamrita, Tierhaut und Duftstoffe gehören zur Bildsprache und werden hier nicht beschafft. Lies die Bedeutungen vorab, damit du während der Rezitation bei den inneren Handlungen bleiben kannst.

Durchführung

Lies jeden Vers und vollziehe die genannte Gabe innerlich. Die Verse 1–8 bereiten die Haltung vor; ab Vers 9 beginnt die persönliche Bewirtung. Bei einer gemeinsamen Lesung kann eine Person sprechen, während die anderen die Vorstellungen nachvollziehen.

1. Das Grenzenlose und den persönlichen Lehrer betrachten
Sammle dich im Herzen. Die folgenden Fragen öffnen den Blick dafür, dass Gott durch keine Gabe vergrößert werden muss.

Vers 1
parānandamayo viṣṇurhṛtstho'vedyo'pyatīndriyaḥ |
sadā sampūjyate bhaktairbhagavān bhaktibhāvanaḥ || 1||

Der von höchster Glückseligkeit erfüllte Vishnu wohnt im Herzen. Obwohl er jenseits der Sinne und dem gewöhnlichen Erkennen unzugänglich ist, wird der Herr, der Hingabe erweckt, immer von seinen Verehrenden angebetet.

Vers 2
acintyasya kuto dhyānaṃ kūṭasthāvāhanaṃ kutaḥ |
kvāsanaṃ viśvasaṃsthasya pādyaṃ pūtātmanaḥ kutaḥ || 2||

Wie könnte man über den Unvorstellbaren meditieren, den Unbeweglichen herbeirufen? Welcher Sitz wäre für den in der ganzen Welt Gegenwärtigen bestimmt, welches Fußwasser für den aus sich selbst Reinen?

Vers 3
kvānarghorukramasyāghryaṃ viṣṇorācamanaṃ kutaḥ |
nirmalasya kutaḥ snānaṃ kva nirāvaraṇe'mbaram || 3||

Wo wäre eine Ehrengabe, die dem unbezahlbaren Herrn der weiten Schritte entspricht? Welches Mundwasser benötigte Vishnu? Welches Bad brauchte der Makellose, welches Gewand der von keiner Hülle Begrenzte?

Vers 4
svasūtrasya kutaḥ sūtraṃ nirmalasya ca lepanam |
nistṛṣaḥ sumanobhiḥ kiṃ kimakledyasya dhūpataḥ || 4||

Welche heilige Schnur brauchte der, dessen Zusammenhang aus ihm selbst besteht; welche Salbung der Reine? Wozu Blumen für den von Verlangen Freien, wozu Rauch für den von Feuchtigkeit Unberührten?

Vers 5
svaprakāśasya dīpaiḥ kiṃ kiṃ bhakṣyādyairjagadbhṛtaḥ |
kiṃ deyaṃ paritṛptasya virājaḥ kva pradakṣiṇāḥ || 5||

Wozu Lichter für den aus sich selbst Leuchtenden, wozu Speisen für den Erhalter der Welt? Was sollte man dem vollkommen Zufriedenen geben, wie den Allgegenwärtigen umrunden?

Vers 6
kimanantasya natibhiḥ stauti ko vāgagocaram |
antarbahiḥprapūrṇasya kathamudvāsanaṃ bhavet || 6||

Was bedeuten Verneigungen vor dem Unendlichen? Wer könnte den mit Worten nicht Erreichbaren preisen? Wie ließe sich der verabschieden, der innen und außen alles erfüllt?

2. Aus Liebe eine Gestalt annehmen
Lass die Beziehung von Verehrendem und verehrtem Lehrer bewusst entstehen. Du gibst der grenzenlosen Gegenwart Dattatreyas eine im Herzen erfahrbare Gestalt.

Vers 7
sarvato'pītyasambhāvyo bhāvyate bhaktibhāvanaḥ |
sevyasevakabhāvena bhaktairlīlānṛvigrahaḥ || 7||

Obwohl er auf solche Weise alle Vorstellungen übersteigt, wird der Hingabe erweckende Herr innerlich geschaut. Seine Verehrenden dienen ihm in der Beziehung von Dienendem und Herrn, wenn er spielerisch menschliche Gestalt annimmt.

Vers 8
taveśātīndriyasyāpi pāramparyāśrutāṃ tanum |
prakalpyāśmādāvarcanti prārcaye'rcāṃ manomayīm || 8||

Herr, obwohl du über den Sinnen stehst, stellen Menschen sich die aus der Überlieferung bekannte Gestalt vor und verehren sie in Stein und anderen Bildern. Ich verehre dein im Geist geschaffenes Bild.

3. Datta wecken, schauen und einladen
Mit Prabodhana beginnt die innere Begegnung. Schaue den Guru in Siddhasana; die genannte Khechari Mudra beschreibt seine Gestalt und ist hier keine Anweisung, sie selbst auszuführen. Es folgen Dhyana, Avahana und der angebotene Sitz.

Vers 9
kalasuślokagītena bhagavandatta jāgṛhi |
bhaktavatsala sāmīpyaṃ kuru me mānasārcane || 9||

Herr Datta, erwache beim schönen Klang heiliger Verse und Gesänge! Du liebst deine Verehrenden; sei mir in dieser geistigen Verehrung nahe.

Vers 10
śrīdattaṃ khecarīmudrā-mudritaṃ yogisadgurum |
siddhāsanasthaṃ dhyāye'bhī-varapradakaraṃ harim || 10||

Ich meditiere über Shri Datta, den wahren Lehrer der Yogis, in Khechari Mudra, im vollkommenen Sitz, über Hari, dessen Hände Furchtlosigkeit und Segen schenken.

Vers 11
dattātreyāhvayāmyatra parivāraiḥ sahārcane |
śraddhābhaktyeśvarāgaccha dhyātadhāmnāñjasā vibho || 11||

Dattatreya, ich rufe dich mit deinem Gefolge zu dieser Verehrung. Herr, komm durch Glauben und Hingabe aus der geschauten Stätte unmittelbar hierher.

Vers 12
sauvarṇaṃ ratnajaḍitaṃ kalpitaṃ devatāmayam |
ramyaṃ siṃhāsanaṃ datta tatropaviśa yantrite || 12||

Datta, nimm auf dem schönen, geistig geschaffenen goldenen Thron Platz, der mit Edelsteinen besetzt und von göttlichen Kräften erfüllt ist, auf seinem geordneten heiligen Sitz.

4. Wasser anbieten und den Lehrer baden
Vollziehe nacheinander Padya, Arghya, Achamana, Madhuparka und Snana im Geist. Stell dir die jeweilige Bewegung mit dem Gefäß vor.

Vers 13
pādyaṃ candanakarpūra-surabhi svādu vāri te |
gṛhāṇa kalpitaṃ tena dattāṅghrī kṣālayāmi te || 13||

Nimm das vorgestellte köstliche Wasser an, das nach Sandelholz und Kampfer duftet. Damit wasche ich, Datta, deine Füße.

Vers 14
gandhābjatulasībilva-śamīpatrākṣatānvitam |
sāmbvaghryaṃ svarṇapātreṇa kalpitaṃ datta gṛhyatām || 14||

Datta, nimm in einem goldenen Gefäß die vorgestellte Ehrengabe mit Wasser, Duft, Lotus, Tulasi, Bilva, Shami-Blättern und unversehrten Reiskörnern an.

Vers 15
susvādvācamanīyāmbu haimapātreṇa kalpitam |
tubhyamācamyatāṃ datta madhuparkaṃ gṛhāṇa ca || 15||

Datta, ich habe wohlschmeckendes Mundwasser in einem goldenen Gefäß für dich bereitet. Spüle den Mund und nimm auch die süße Ehrenspeise an.

Vers 16
puṣpavāsitasattailamaṅgeṣvālipya datta bhoḥ |
pañcāmṛtaiśca gāṅgādbhiḥ snānaṃ te kalpayāmyaham || 16||

Datta, ich salbe deine Glieder mit gutem, von Blumen durchduftetem Öl und stelle mir dein Bad mit den fünf süßen Gaben und mit Gangawasser vor.

5. Gewand, heilige Schnur, Duft und Blüten schenken
Bekleide die vorgestellte Gestalt, biete Yajnopavita an und schmücke sie. Die Blütengabe ist Pushpa.

Vers 17
bhaktyā digambarācāntajaledaṃ datta kalpitam |
kāṣāyaparidhānaṃ tad gṛhāṇaiṇeyacarma ca || 17||

Datta, du in die Himmelsrichtungen Gekleideter: Nach dem Mundwasser nimm die mit Hingabe vorgestellten ockerfarbenen Gewänder und das Antilopenfell an.

Vers 18
nānāsūtradharaite te brahmasūtre prakalpite |
gṛhāṇa daivatamaye śrīdatta navatantuke || 18||

Shri Datta, Träger vielfältiger heiliger Zusammenhänge, nimm diese beiden vorgestellten, mit göttlicher Kraft erfüllten heiligen Schnüre aus neun Fäden an.

Vers 19
bhūtimṛtsnāsukastūrī-keśarānvitacandanam |
ratnākṣatāḥ kalpitāstvāmalaṅkurve'tha datta taiḥ || 19||

Datta, mit Asche, heiliger Erde, feinem Moschus und mit Safran verbundenem Sandelholz sowie vorgestellten Edelsteinen und unversehrten Reiskörnern schmücke ich dich.

Vers 20
sacchamībilvatulasī-patraiḥ saugandhikaiḥ sumaiḥ |
manasā kalpitairnānāvidhairdattārcayāmyaham || 20||

Datta, ich verehre dich mit guten Shami-, Bilva- und Tulasiblättern und mit vielerlei duftenden Blumen, die ich im Geist bereitet habe.

6. Rauch, Licht und das Mahl darbringen
Stell dir Dhupa, Dipa und Naivedya vor. Gib mit dem Essen Trinkwasser; danach folgen Wasser für Mund und Hände, Tambula, Dakshina und Früchte.

Vers 21
lākṣāsitābhraśrīvāsa-śrīkhaṇḍāgaruguggulaiḥ |
yukto'gniyojito dhūpo hṛdā svīkuru datta tam || 21||

Datta, nimm im Herzen diesen entzündeten Räucherduft an, bereitet aus Lackharz, hellem Abhra, Harz, Sandelholz, Adlerholz und Guggul.

Vers 22
svarṇapātre goghṛtākta-vartiprajvālitaṃ hṛdā |
dīpaṃ datta sakarpūraṃ gṛhāṇa svaprakāśaka || 22||

Datta, du Leuchtender aus eigener Kraft: Nimm die im Herzen entzündete Lampe in einem goldenen Gefäß an, deren Docht in Kuhghee getränkt ist, zusammen mit Kampfer.

Vers 23
saṣaḍrasaṃ ṣaḍvidhānnaṃ naivedyaṃ gavyasaṃyutam |
kalpitaṃ haimapātre te bhuṅkṣva dattāmbvadaḥ piba || 23||

Datta, genieße die vorgestellte Speise in einem goldenen Gefäß: sechs Arten von Nahrung mit den sechs Geschmäckern und mit Erzeugnissen der Kuh. Trinke dieses Wasser.

Vers 24
prakṣālyāsyaṃ karau cādbhirdattācamya pragṛhyatām |
tāmbūlaṃ dakṣiṇāṃ haimīṃ kalpitāni phalāni ca || 24||

Datta, wasche mit Wasser Mund und Hände, spüle den Mund und nimm die vorgestellte Betelgabe, die goldene Ehrengabe und die Früchte an.

7. Ehren, danken und Ruhe bereiten
Vollziehe innerlich Nirajana, Verneigung und Pradakshina. Mit Pushpanjali und künstlerischen Ehrendiensten wird das eigene Vermögen zur Gabe. Der letzte Vers bereitet Datta die Ruhe im Herzen.

Vers 25
nīrājya ratnadīpaistvāṃ praṇamya manasā ca te |
paritastvatkathodghātaiḥ kurve datta pradakṣiṇāḥ || 25||

Datta, ich ehre dich mit Edelsteinlichtern, verneige mich vor dir im Geist und umrunde dich, während deine Geschichten erklingen.

Vers 26
mantravannihito mūrdhna datta te kusumāñjaliḥ |
kalpyante manasā gīta-vādyanṛtyopacārakāḥ || 26||

Datta, eine mit heiligen Worten dargebrachte Handvoll Blumen liegt auf deinem Haupt. Im Geist bereite ich Gesang, Instrumentalmusik und Tanz als Ehrendienste.

Vers 27
preryamāṇaprerakeṇa tvayā datteritena te |
kṛteyaṃ manasā pūjā śrīmaṃstuṣṭo bhavānayā || 27||

Von dir, dem inneren Beweger, geführt und angeregt, habe ich diese geistige Verehrung für dich vollzogen. Herrlicher Datta, mögest du daran Freude haben.

Vers 28
datta mānasatalpe me sukhanidrāṃ rahaḥ kuru |
ramye vyāyatabhaktyāmatūlikāḍhye suvījite || 28||

Datta, ruhe in stiller, glücklicher Geborgenheit auf dem Bett meines Herzens, schön, weit und reich gepolstert mit der Baumwolle meiner Hingabe, sanft mit Luft befächelt.

Abschluss und Vertiefung

Bleibe bei der letzten Vorstellung: Der Guru ruht im Herzen, und du musst seine Nähe nicht festhalten. Lass die Worte ausklingen. Als persönliche Vertiefung kannst du dich fragen, welchem Menschen du heute mit derselben Aufmerksamkeit begegnen möchtest, mit der du Datta Wasser, Nahrung und Ruhe angeboten hast. Da die Gaben geistig waren, gibt es keine äußeren Opferreste zu versorgen.

Devanagari-Rezitation

Die Versfolge entspricht der Durchführung; die Ziffern des Quelltextes bleiben erhalten.

परानन्दमयो विष्णुर्हृत्स्थोऽवेद्योऽप्यतीन्द्रियः ।
सदा सम्पूज्यते भक्तैर्भगवान् भक्तिभावनः ॥ १॥

अचिन्त्यस्य कुतो ध्यानं कूटस्थावाहनं कुतः ।
क्वासनं विश्वसंस्थस्य पाद्यं पूतात्मनः कुतः ॥ २॥

क्वानर्घोरुक्रमस्याघ्र्यं विष्णोराचमनं कुतः ।
निर्मलस्य कुतः स्नानं क्व निरावरणेऽम्बरम् ॥ ३॥

स्वसूत्रस्य कुतः सूत्रं निर्मलस्य च लेपनम् ।
निस्तृषः सुमनोभिः किं किमक्लेद्यस्य धूपतः ॥ ४॥

स्वप्रकाशस्य दीपैः किं किं भक्ष्याद्यैर्जगद्भृतः ।
किं देयं परितृप्तस्य विराजः क्व प्रदक्षिणाः ॥ ५॥

किमनन्तस्य नतिभिः स्तौति को वागगोचरम् ।
अन्तर्बहिःप्रपूर्णस्य कथमुद्वासनं भवेत् ॥ ६॥

सर्वतोऽपीत्यसम्भाव्यो भाव्यते भक्तिभावनः ।
सेव्यसेवकभावेन भक्तैर्लीलानृविग्रहः ॥ ७॥

तवेशातीन्द्रियस्यापि पारम्पर्याश्रुतां तनुम् ।
प्रकल्प्याश्मादावर्चन्ति प्रार्चयेऽर्चां मनोमयीम् ॥ ८॥

कलसुश्लोकगीतेन भगवन्दत्त जागृहि ।
भक्तवत्सल सामीप्यं कुरु मे मानसार्चने ॥ ९॥

श्रीदत्तं खेचरीमुद्रा-मुद्रितं योगिसद्गुरुम् ।
सिद्धासनस्थं ध्यायेऽभी-वरप्रदकरं हरिम् ॥ १०॥

दत्तात्रेयाह्वयाम्यत्र परिवारैः सहार्चने ।
श्रद्धाभक्त्येश्वरागच्छ ध्यातधाम्नाञ्जसा विभो ॥ ११॥

सौवर्णं रत्नजडितं कल्पितं देवतामयम् ।
रम्यं सिंहासनं दत्त तत्रोपविश यन्त्रिते ॥ १२॥

पाद्यं चन्दनकर्पूर-सुरभि स्वादु वारि ते ।
गृहाण कल्पितं तेन दत्ताङ्घ्री क्षालयामि ते ॥ १३॥

गन्धाब्जतुलसीबिल्व-शमीपत्राक्षतान्वितम् ।
साम्ब्वघ्र्यं स्वर्णपात्रेण कल्पितं दत्त गृह्यताम् ॥ १४॥

सुस्वाद्वाचमनीयाम्बु हैमपात्रेण कल्पितम् ।
तुभ्यमाचम्यतां दत्त मधुपर्कं गृहाण च ॥ १५॥

पुष्पवासितसत्तैलमङ्गेष्वालिप्य दत्त भोः ।
पञ्चामृतैश्च गाङ्गाद्भिः स्नानं ते कल्पयाम्यहम् ॥ १६॥

भक्त्या दिगम्बराचान्तजलेदं दत्त कल्पितम् ।
काषायपरिधानं तद् गृहाणैणेयचर्म च ॥ १७॥

नानासूत्रधरैते ते ब्रह्मसूत्रे प्रकल्पिते ।
गृहाण दैवतमये श्रीदत्त नवतन्तुके ॥ १८॥

भूतिमृत्स्नासुकस्तूरी-केशरान्वितचन्दनम् ।
रत्नाक्षताः कल्पितास्त्वामलङ्कुर्वेऽथ दत्त तैः ॥ १९॥

सच्छमीबिल्वतुलसी-पत्रैः सौगन्धिकैः सुमैः ।
मनसा कल्पितैर्नानाविधैर्दत्तार्चयाम्यहम् ॥ २०॥

लाक्षासिताभ्रश्रीवास-श्रीखण्डागरुगुग्गुलैः ।
युक्तोऽग्नियोजितो धूपो हृदा स्वीकुरु दत्त तम् ॥ २१॥

स्वर्णपात्रे गोघृताक्त-वर्तिप्रज्वालितं हृदा ।
दीपं दत्त सकर्पूरं गृहाण स्वप्रकाशक ॥ २२॥

सषड्रसं षड्विधान्नं नैवेद्यं गव्यसंयुतम् ।
कल्पितं हैमपात्रे ते भुङ्क्ष्व दत्ताम्ब्वदः पिब ॥ २३॥

प्रक्षाल्यास्यं करौ चाद्भिर्दत्ताचम्य प्रगृह्यताम् ।
ताम्बूलं दक्षिणां हैमीं कल्पितानि फलानि च ॥ २४॥

नीराज्य रत्नदीपैस्त्वां प्रणम्य मनसा च ते ।
परितस्त्वत्कथोद्घातैः कुर्वे दत्त प्रदक्षिणाः ॥ २५॥

मन्त्रवन्निहितो मूर्ध्न दत्त ते कुसुमाञ्जलिः ।
कल्प्यन्ते मनसा गीत-वाद्यनृत्योपचारकाः ॥ २६॥

प्रेर्यमाणप्रेरकेण त्वया दत्तेरितेन ते ।
कृतेयं मनसा पूजा श्रीमंस्तुष्टो भवानया ॥ २७॥

दत्त मानसतल्पे मे सुखनिद्रां रहः कुरु ।
रम्ये व्यायतभक्त्यामतूलिकाढ्ये सुवीजिते ॥ २८॥

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