Fragilität

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Fragilität - Überlegungen und Gedanken zu einem schwierigen Thema. Fragilität bedeutet Zerbrechlichkeit und kann sich beziehen auf die Psyche, auf ein Werkstück, ein Ding, auch auf die Knochen (Osteoporose). Fragilität kommt vom Adjektiv fragil, welches zerbrechlich, zart bedeutet. Fragil kommt von lateinisch fragilis, zerbrechlich. Ein Glas kann sehr fragil sein, also sehr dünn, leicht zerbrechlich.

Gelassenheit ist ein Gegenpol zu Fragilität

Eine Katze kann man als sehr fragil bezeichnen, wenn sie sehr zart und schlank ist. Kinder können sehr fragil wirken. Fragilität kann sich auch auf die Psyche und die Konstitution beziehen: Wer leicht anfällig ist, dem sagt man Fragilität nach. Wer in der Genesung sich befindet, ist noch sehr fragil. Manche Menschen haben Fragilität, d.h. bei Belastung geraten sie schnell in Stress, können leicht explodieren oder implodieren. Wer sich nach einer Trauer, nach einer Enttäuschung, einer psychischen Krise, aus einer Überlastung oder einer psychischen Krankheit erholt, wird noch eine Weile recht fragil sein. Da gilt es, dass man als Mitmensch Rücksicht auf diese Fragilität nimmt.

Umgang mit Fragilität bei anderen

Fragilität bedeutet Zerbrechlichkeit und es gibt manche Menschen die haben eine sehr fragile Psyche, das bedeutet wenn man sie etwas zu sehr überfordert dann brechen sie zusammen oder beginnen zu weinen. Wenn man sie kritisiert dann zerfallen sie irgendwo im Sinne von sie fangen an zu weinen, sie kommen einen Tag nicht mehr zu Arbeit, sie sind deprimiert. Wie gehst du damit um?

Das wichtigste wäre respektiere die Fragilität der anderen, wirf ihm noch nicht zusätzlich Fragilität vor. Behandele sie etwas freundlicher, etwas ruhiger. Was auch hilfreich ist, gehe auch nicht auf jede Stimmung ein, manchmal sagst du etwas und dem anderen liegt es nicht und er fängt vielleicht an irgendwo an Kinnlade runterfallen zu lassen. Oder geht an seinen Arbeitsplatz und ist zunächst einmal ein bisschen eingesunken. Oft ist es gut den anderen zu lassen, wenn du mitfühlend und freundlich gewesen bist und er trotzdem so reagiert, dann ist das in Ordnung, soll er so reagieren, er wird sich auch wieder beruhigen.

Wenn du natürlich zu vehement gewesen bist, dann bitte um Entschuldigung und erkläre dem anderen: So habe ich es nicht gemeint. Im Allgemeinen wenn du einfühlsam und sensibel mit dem anderen umgehst, wird er Schritt für Schritt Vertrauen bekommen und wird etwas stabiler werden. Wenn er oder sie merkt, dass Fehler nicht so schlimm sind, dass er sich auch ruhig mal blamieren kann und dies nichts ausmacht, wird ihm dies auch helfen.

Wenn er oder sie durch dich Respekt und Wertschätzung erfährt, egal was er macht oder nicht macht, dann hilft dies auch der Stabilität. Fragilität ist zum Teil etwas Angeborenes, eine angeborene Temperamentfrage. Zum Teil ist sie erworben weil Menschen keine beständige Liebe in der Kindheit erfahren haben, zum Teil ist sie durch eine traumatische Erfahrung entstanden. Du musst jetzt nicht den Grund kennen, du musst ihn auch nicht ergründen. Nimm es einfach zur Kenntnis, das die Fragilität des Menschen auch ihre Gründe hat und das du sie respektieren kannst, aber dich nicht davon beherrschen lassen musst.

Fragilität in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Fragilität gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Fragilität - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Fragilität sind zum Beispiel Zerbrechlichkeit, Schwäche, Empfindlichkeit, Anmut, Zartheit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Fragilität - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Fragilität sind zum Beispiel Festigkeit, Robustheit, Stabilität, Starrheit, Trauma, Lähmung . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Fragilität, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Fragilität, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Fragilität stehen:

Eigenschaftsgruppe

Fragilität kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

  • Schattenseiten-Kategorie Unruhe

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Fragilität ist zum Beispiel das Adjektiv fragil .

Wer Fragilität hat, der ist fragil .

Siehe auch

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