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[[Datei:Ganesha.JPG|thumb|Ganesha gilt auch als Schutzpatron des Sanskrit. [[Vyasa]] hatte ihm die Mahabharata diktiert]]
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'''Vraj''' ([[Sanskrit]] व्रज् vraj) ist eine [[Sanskrit Verbalwurzel]] ([[Dhatu]]) und bedeutet: schreiten, [[gehen]], wandern, laufen, sich bewegen, zurücklegen, hingehen, beiwohnen, Geschlechtsverkehr haben, auf einen Feind losgehen, fortgehen, davongehen, gelangen, teilhaftig werden, geraten, sich hingeben. Das [[PPP]] dieser Wurzel lautet [[Vrajita]].   
'''Vraj''' ([[Sanskrit]] व्रज् vraj) ist eine [[Sanskrit Verbalwurzel]] ([[Dhatu]]) und bedeutet: schreiten, [[gehen]], wandern, laufen, sich bewegen, zurücklegen, hingehen, beiwohnen, Geschlechtsverkehr haben, auf einen Feind losgehen, fortgehen, davongehen, gelangen, teilhaftig werden, geraten, sich hingeben. Das [[PPP]] dieser Wurzel lautet [[Vrajita]].   


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Sanskrit schreibt man klassischerweise in der [[Devanagari]] Schrift - und in [[Indien]] werden bis heute Sanskrit, [[Hindi]], [[Bengali]], [[ Gujarati]] und [[Marathi]] in Devanagari geschrieben. Damit Europäer Sanskrit leichter lesen und schreiben können, gibt es verschiedene Arten der Umschrift, Transkription und Transliteration genannt. Die vereinfachte Umschrift für das Wort, das hier behandelt wird, ist vraj. Im Devanagari Original schreibt man व्रज्. In der [[IAST]] [[Transliteration]], die auch als [[wissenschaftliche Transkription]] bezeichnet wird, und welche die diakritischen Zeichen umfasst, schreibt man vraj. In der [[Velthuis]] Umschrift sieht das so aus:  vraj. [[Harvard-Kyoto]] Transliteration ist vraj. In Itrans wird geschrieben vraj.
Sanskrit schreibt man klassischerweise in der [[Devanagari]] Schrift - und in [[Indien]] werden bis heute Sanskrit, [[Hindi]], [[Bengali]], [[ Gujarati]] und [[Marathi]] in Devanagari geschrieben. Damit Europäer Sanskrit leichter lesen und schreiben können, gibt es verschiedene Arten der Umschrift, Transkription und Transliteration genannt. Die vereinfachte Umschrift für das Wort, das hier behandelt wird, ist vraj. Im Devanagari Original schreibt man व्रज्. In der [[IAST]] [[Transliteration]], die auch als [[wissenschaftliche Transkription]] bezeichnet wird, und welche die diakritischen Zeichen umfasst, schreibt man vraj. In der [[Velthuis]] Umschrift sieht das so aus:  vraj. [[Harvard-Kyoto]] Transliteration ist vraj. In Itrans wird geschrieben vraj.


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==Weblinks==
[[Datei:Pranayama.jpg|thumb|Pranayama]]
*[https://schriften.yoga-vidya.de/hatha-yoga-pradipika/2-kapitel-vers-77/ Hatha Yoga Pradipika 2.77]
*[https://schriften.yoga-vidya.de/hatha-yoga-pradipika/3-kapitel-vers-43/ Hatha Yoga Pradipika 3.43]
*[https://schriften.yoga-vidya.de/hatha-yoga-pradipika/3-kapitel-vers-118/ Hatha Yoga Pradipika 3.118]
*[http://schriften.yoga-vidya.de/hatha-yoga-pradipika/4-kapitel-vers-14/ Hatha Yoga Pradipika 4.14]


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==Siehe auch==
==Siehe auch==
* [[Vraja]]
* [[Vraja]]
* [[Anuvrajana]]
* [[Anuvrajana]]
* [[Satya]]
* [[Satya]]
*[[Amrita Siddhi Sanskrittext und Übersetzung#Viveka 19 Vers 1: Die vier Stufen des Yoga|Amrita Siddhi Vers 19.1]]
*[[Amrita Siddhi Sanskrittext und Übersetzung#Viveka 32 Vers 1: Die Große Befreiung|Amrita Siddhi Vers 32.1]]
*[[HYP Jahresgruppe|Hatha Yoga Pradipika Sanskrittext und Übersetzung]]
*[[Sanskrit Kurs Lektion 91]]
*[[Sanskrit Kurs Lektion 91]]
*[[Sanskrit Kurs Lektion 109]]
*[[Sanskrit Kurs Lektion 109]]
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==Verbalwurzeln mit gleichen Anfangsbuchstaben==
==Verbalwurzeln mit gleichen Anfangsbuchstaben==
* [[vraj]]
* [[vran]]
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* [[vrashch]]
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* [[vus]]
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* [[vyach]]
* [[vyach]]


==Literatur/Quellen==
==Literatur/Quellen==
*  P.V. Upadhya, Dhaturupa [[Chandrika]] with the [[Dhatupatha]] of [[Panini]] containing all irregular and noteworthy forms, [[Bombay]], 1927.
*  P.V. Upadhya, Dhaturupa [[Chandrika]] with the [[Dhatupatha]] of [[Panini]] containing all irregular and noteworthy forms, [[Bombay]], 1927.
==Seminare==
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===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/leiter/dr-phil-oliver-hahn/ TSA LUNG - tibetische Yogaübungen zur Aktivierung des feinstofflichen Körpers]===
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:In diesem Workshop erlernen und praktizieren wir eine Serie von fünf energetisierenden Übungen, die mit Körper, Aufmerksamkeit und Atmung arbeiten. Diese TSA LUNG genannte und ursprünglich aus Tibet stammende Praxis dient zur Aktivierung und Reinigung der Chakras und zur Harmonisierung ...
:Dr phil Oliver Hahn
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/leiter/dr-phil-oliver-hahn/ Jahresgruppe Sanskrit - Lektüre der AMRITA SIDDHI 2 - Online]===
'''<strong>[https://www.yoga-vidya.de/seminare/seminar/jahresgruppe-sanskrit-lektuere-der-amrita-siddhi-2-online-l270106-1// 06.01.2027 - 15.12.2027 - Jahresgruppe Sanskrit - Lektüre der AMRITA SIDDHI - Online]</strong>'''
:Die AMRITA SIDDHI ("Erlangung der Unsterblichkeit") ist ein bisher noch wenig bekannter Ur-Text zum Hatha Yoga, der aus einem tantrisch orientierten buddhistischen Umfeld stammt. Niedergeschrieben wurde er vermutlich im 11. Jahrhundert in Indien von Madhava Chandra. Der Verfasser lehrt in 36 kurzen Kapiteln die praktischen und theoretischen Grundlagen ...
:Dr phil Oliver Hahn


[[Kategorie:Sanskrit]]
[[Kategorie:Sanskrit]]

Aktuelle Version vom 28. Mai 2026, 07:09 Uhr

Ganesha gilt auch als Schutzpatron des Sanskrit. Vyasa hatte ihm das Mahabharata diktiert

Vraj (Sanskrit व्रज् vraj) ist eine Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu) und bedeutet: schreiten, gehen, wandern, laufen, sich bewegen, zurücklegen, hingehen, beiwohnen, Geschlechtsverkehr haben, auf einen Feind losgehen, fortgehen, davongehen, gelangen, teilhaftig werden, geraten, sich hingeben. Das PPP dieser Wurzel lautet Vrajita.

Vraj als Dhatu, als Verbalwurzel im Sanskrit

Vraj ist eine Verbalwurzel, Sanskrit Dhatu, also ein Verb, das in den allermeisten Fällen aus einer Silbe besteht. Man spricht von Wurzel, weil daraus durch Voranstellen von Präfixen, also Präpositionen, das Anfügen von Suffixen, durch Deklination und Konjugation, durch Wortkombinationen und Sandhis, Verbindungen von Wörtern, neue Wörter gebildet werden. Die altindischen Sanskrit Grammatiker wie Panini sprechen von Dhatus, Elementen, Grundbausteinen. Mehrsilbige Sanskritwörter werden zuallermeist auf einem Dhatu, einer Verbalwurzel, aufgebaut. Der Sinn der Sanskritwörter erschließt sich am leichtesten, wenn man die Verbalwurzel des Wortes kennt.

Andere Schreibweisen für das Sanskritwort vraj

Sanskrit schreibt man klassischerweise in der Devanagari Schrift - und in Indien werden bis heute Sanskrit, Hindi, Bengali, Gujarati und Marathi in Devanagari geschrieben. Damit Europäer Sanskrit leichter lesen und schreiben können, gibt es verschiedene Arten der Umschrift, Transkription und Transliteration genannt. Die vereinfachte Umschrift für das Wort, das hier behandelt wird, ist vraj. Im Devanagari Original schreibt man व्रज्. In der IAST Transliteration, die auch als wissenschaftliche Transkription bezeichnet wird, und welche die diakritischen Zeichen umfasst, schreibt man vraj. In der Velthuis Umschrift sieht das so aus: vraj. Harvard-Kyoto Transliteration ist vraj. In Itrans wird geschrieben vraj.

Weblinks

Pranayama

Siehe auch

Verbalwurzeln mit gleichen Anfangsbuchstaben

Literatur/Quellen

Seminare

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„Die meisten von uns schlafen, doch wissen wir dies erst, wenn wir aufwachen“ – Chitra Sukhu
Im Vijnana Bhairava, einer tantrischen Schrift, erkl…
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26.06.2026 - 28.06.2026 - TSA LUNG - tibetische Yogaübungen zur Aktivierung des feinstofflichen Körpers

In diesem Workshop erlernen und praktizieren wir eine Serie von fünf energetisierenden Übungen, die mit Körper, Aufmerksamkeit und Atmung arbeiten. Diese TSA LUNG genannte und ursprünglich aus Tibet stammende Praxis dient zur Aktivierung und Reinigung der Chakras und zur Harmonisierung ...
Dr phil Oliver Hahn

Jahresgruppe Sanskrit - Lektüre der AMRITA SIDDHI 2 - Online

06.01.2027 - 15.12.2027 - Jahresgruppe Sanskrit - Lektüre der AMRITA SIDDHI - Online

Die AMRITA SIDDHI ("Erlangung der Unsterblichkeit") ist ein bisher noch wenig bekannter Ur-Text zum Hatha Yoga, der aus einem tantrisch orientierten buddhistischen Umfeld stammt. Niedergeschrieben wurde er vermutlich im 11. Jahrhundert in Indien von Madhava Chandra. Der Verfasser lehrt in 36 kurzen Kapiteln die praktischen und theoretischen Grundlagen ...
Dr phil Oliver Hahn