Uttamayana

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Uttamayana (Sanskrit: उत्तमयान uttamāyana n) ist der höchste Weg, der Weg zum Höchsten. "Yana" heißt "Weg, Reise". "Uttama" heißt "Höchstes". Uttamayana kann auch übersetzt werden als "der spirituelle Weg". Ziel des Lebens ist die Gottverwirklichung, die Erfahrung des Höchsten, Uttama. Diesen Weg gilt es bewusst und mit großer Hingabe zu gehen.

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Sukadev über Uttamayana

Niederschrift eines Vortragsvideos (2015) von Sukadev über Uttamayana

Uttamayana heißt "der höchste Weg", Uttamayana ist ein Weg, der zum Höchsten führt. Uttamayana ist also ein Weg, der zu Gott führt. Uttamayana ist ein Weg, der direkt ausgerichtet ist auf Gott. Da kann man sich ja fragen: "Was soll das sein?" Letztlich führt jeder Weg zu Gott. So ähnlich, wie es heißt: "Jeder Weg führt nach Rom. Alle Wege führen nach Rom." Auf diese Weise heißt es in der Yoga-Literatur und auch in der buddhistischen Literatur und in vielen anderen fernöstlichen Richtungen: Wir werden uns so lange inkarnieren, bis wir das Höchste erreichen, bis wir Gott verwirklichen.

Das kann schneller gehen, das kann eine Weile dauern. Und der Uttamayana ist der Weg, der direkt zu Gott führt. Uttamayana heißt, dein ganzes Leben auf das Göttliche auszurichten, zu überlegen: "Wie kann ich dorthin kommen? Unter den Möglichkeiten, Alternativen, die ich habe, welche würde mich eher zu Gott führen?" Im Grunde genommen ist es eine Frage der Motivation, eine Frage des Strebens und dann, konsequent sein. Wirklich die tiefe Frage haben: "Wie kann ich Gott erfahren?" Tiefe Sehnsucht verspüren: "Ich möchte das Göttliche erfahren. Ich möchte Brahman erfahren. Ich möchte mein höchstes Selbst verwirklichen. Und ich möchte es tun, weil ich weiß, damit kann ich auch anderen Gutes tun." Und dann stellst du dir die Frage: "Wie komme ich dort am schnellsten hin?" Und dann setze das um, was nötig ist. Das ist dann Uttamayana, der Weg, der zum Höchsten führt.

Siehe auch

Literatur

  • Swami Sivananda: Stories from Yoga Vasishtha, The Divine Life Society Publication, 9. Auflage, Uttarakhand, 2009.
  • Joachim Ernst Berendt: „Nada Brahma“ in: Die Welt ist Klang, Frankfurt, 1983.
  • Barbra Irmer, Carmen Mager: Nada Yoga - Hinwendung zum inneren Klang

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