Was ist der Sinn des Lebens

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Was ist der Sinn des Lebens? Wie findest du den Sinn des Lebens? Wie findest du den Sinn deines Lebens? Gibt es einen Sinn für das Leben an sich? Das sind Fragen, mit denen sich Philosophen seit Urzeiten beschäftigen. Und die Frage nach dem Sinn des Lebens beschäftigt jeden Menschen immer wieder.

Was ist der Sinn des Lebens an sich?

Die Grundfrage an sich ist: Was ist der Sinn des Lebens an sich? Gibt es einen Sinn für das Universum? Ist alles aus dem Nichts entstanden? Ist das Universum, das Leben an sich unsinnig? Die Astronomen sagen ja, dass das Universum vor über 10 Milliarden Jahren in einem Urknall entstanden sei. Wenn man ihren Beschreibungen zuhört fragt man sich: Warum dieser ganze Aufwand? Beziehungsweise kommt die Frage auf: Wer hat sich diesen Aufwand gemacht? Manche Evolutionsbiologen sagen: Das Leben ist irgendwie zufällig entstanden. Vielleicht in einem Vulkanausbruch haben sich Sauerstoff-, Wasserstoff- und Kohlenstoffmoleküle so verbunden, dass etwas mit einer Art Erbsubstanz entstanden ist, die sich irgendwie weitergegeben hat. Und in einer Art Überlebensmechanismus hat sich dann diese Erbsubstanz weiter entwickelt, bis auf diesem Planeten ein so reichhaltiges Leben entstanden ist. Was ist also der Sinn des biologischen Lebens? Ist wirklich alles nur Zufall?

Was ist der Sinn des Lebens der Menschen?

Sind Menschen nur eine Form des Lebens unter vielen? Oder hat das Leben eines Menschen einen besonderen Sinn? Eines ist sicher: Der Mensch kann die Frage stellen: Was ist der Sinn des Lebens? Warum stellt sich der Mensch diese Frage überhaupt? Er könnte doch einfach leben, ohne sich die Frage nach einem Sinn zu stellen. Allerdings ist die Besonderheit des Menschen, einen Intellekt, eine Vernunft zu haben. Der Intellekt, die Vernunft, vergleicht, zieht Schlüsse, denkt in Vergangenheit und Zukunft. Der Mensch weiß: Ich wurde irgendwann geboren. Der Mensch weiß: Ich werde irgendwann physisch sterben. Der Mensch denkt also in Zeit und Raum. Die dritte Denkkategorie, in welcher der Mensch denkt, ist die Kausalität: Alles muss einen Grund haben. Wenn man den Grund kennt, kann man einen Sachverhalt begreifen und geschickter umgehen. So ist die Frage: Was ist der Sinn des Lebens der Menschen? eine Frage, die zum Menschsein dazugehört.

Was ist der Sinn meines Lebens?

Am dringendsten ist natürlich die Frage: Was ist der Sinn des Lebens - für mich? Der Psychotherapeut Viktor Frankl, Begründer der Logotherapie, hat mal gesagt: Wenn ein Mensch weiß "wofür" ist er bereit, nahezu alles zu machen. Der Mensch strebt eigentlich weniger danach, Freude zu erfahren. Der Mensch strebt vielmehr danach, etwas Sinnvolles zu bewirken - das allerdings erfüllt ihn mit großer Freude. So kann sich jeder Mensch mit der Frage beschäftigen: Was ist der Sinn meines Lebens? Und wer feststellt, dass sein Leben einen Sinn hat, und das Gefühl hat, dass er sein Leben sinnvoll lebt, wird ein erfülltes Leben haben und sich glücklich schätzen.

Wie findet man den Sinn des Lebens?

Was ist der Sinn des Lebens? Wie kann man sich ihm nähern? Zunächst einmal gilt: Eine endgültige, für alle nachvollziehbare Antwort darauf gibt es nicht. Jedes Philosophiesystem hat seine eigene Antwort. Jede Religion hat seine eigene Antwort. Es hilft, große Philosophen zu studieren, die Weltreligionen zu studieren. So bekommt man verschiedene Antworten auf diese Frage: Was ist der Sinn des Lebens.

Erleuchtung ist der tiefere Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens ist es glücklich zu sein. Das begreift man, wenn man das Leid kennt. Das größte Glück erfährt man durch ein Leben im Licht (in Gott, im erleuchteten Sein) und in der umfassenden Liebe. Wenn man im großen Sinn lebt, löst sich die Frage nach dem Sinn auf.

Die Basis des spirituellen Weges ist die Erleuchtung, die Heiligkeit, das Leben im Licht (im Reich Gottes). Gott ist in uns zu finden. Es geht also um eine Bewusstseinsveränderung. Es geht darum Frieden, Liebe, Glück und Freude in sich zu entwickeln. Die beiden Haupttechniken auf dem Weg der Erleuchtung sind die Meditation und die Gedankenarbeit.

Durch die Meditation kommt man innerlich zur Ruhe. Man kann die Ruhigstellung der Gedanken durch ein Mantra (Gebet), durch die Konzentration auf einen äußeren oder inneren Punkt, oder durch das bewusste Beobachten und Stoppen der Gedanken erreichen. Dann entsteht nach einer Weile innerer Frieden. Spannend ist, dass nach längerer Meditationspraxis nicht nur innerer Frieden, sondern auch innere Freude, Glück und Glückseligkeit entsteht.

Innerer Frieden und Glück entstehen, wenn man konsequent an seinen Gedanken arbeitet. Wenn man Gedanken von Wut, Sucht oder Angst durch den Gedankenstopp oder positive Gegengedanken (z.B. Dein Wille geschehe) überwindet, dann entsteht Frieden im Geist. Dann bekommt der Geist die Möglichkeit sich mit positiven Dingen zu beschäftigen. Wenn man den Geist auf Liebe, Glück und Lebensfreude konzentriert und diese Dinge auch praktisch lebt, dann entstehen Glück und Lebensfreude.

Irgendwann gibt es einen Umschwung im Geist. Der Mensch gelangt auf ein höheres Glücksniveau. Er empfindet das Leben überwiegend als glücklich. Je weiter ein Mensch sich innerlich reinigt, desto größer kann sein Glücksniveau werden. Bis er eines Tages die Erleuchtung erreicht. Die Erleuchtung ist eine besondere Ebene des Geistes. Der Geist ist so weit von seiner Negativität, seinen Süchten, Ängsten und seiner Wut gereinigt, dass das Licht Gottes in ihn hinein fließen kann. Erleuchtung kann man beschreiben als anhaftungsloses Sein (das Ich Bin von Moses, man ruht in sich und haftet nicht mehr an den weltlichen Dingen), als Gottesbewusstsein (Einheitsbewusstsein, man lebt im Licht, im Reich Gottes) und als Glückseligkeit (inneres Glück, Freude, Liebe). Diese drei Eigenschaften gehören zusammen und bedingen sich gegenseitig.

Wir können im Schwerpunkt über den Weg der Ruhe zu einem Gottesbewusstsein gelangen (Gott ist in der Stille zu finden). Wir können uns aber auch darauf konzentrieren, ein Einheitsbewusstsein zu entwickeln. Wir identifizieren uns mit allen unseren Mitmenschen und Mitwesen. Wir wünschen ihnen Glück und helfen ihnen so weit es uns möglich ist. Wenn man allen Menschen gegenüber in einem Bewusstsein der Güte lebt, gelangt man in die umfassende Liebe. Es entwickelt sich umfassendes inneres Glück, ein Einheitsbewusstsein der Liebe und irgendwann die Erleuchtung.