Shiva-Parvati Homa – Feuergebet für Wohlergehen und innere Freiheit

Aus Yogawiki

Shiva-Parvati Homa – Feuergebet für Wohlergehen und innere Freiheit verehrt Shiva und Parvati gemeinsam und richtet sich an Menschen, die für ihr tägliches Leben sorgen und zugleich innerlich frei bleiben möchten. Das Hauptmantra grüßt zuerst die Göttin als Shiva, die Gütige, dann den Gott als Shiva, den Gütigen. Die beiden werden in derselben Flamme empfangen; jede Gabe gilt ihrer gemeinsamen Gegenwart. Das Ritual verbindet die Bitte um Wohlergehen mit der Bereitschaft, Erfolg, Sorge und das eigene Dasein dem Göttlichen anzuvertrauen.

Die kleine Feuergabe ist eine konkrete Handlung der Hingabe. Homa im Yoga-Vidya-Ashram Westerwald.

Diese Anleitung zum Shiva-Parvati Homa folgt der modernen, ausdrücklich vereinfachten Hausfassung Simplest Shiva-Parvati Homa aus der EasyHoma-Reihe von P. V. R. Narasimha Rao. Sie ist für die persönliche häusliche Praxis gedacht; eine Priesterrolle wird darin nicht verlangt. Das Handbuch nennt als mögliche Zeiten täglich, montags oder am Wochenende. Eine feste Uhrzeit ist nicht vorgeschrieben; der Vorbereitungshinweis empfiehlt frühes Aufstehen. Ein sicher eingerichteter Feuerplatz im Freien eignet sich besonders. Sieben Anfangsgaben, Hauptverehrung, sechs Schlussgaben, vollständige Hingabe und Meditation bilden einen geschlossenen Ablauf.


Vorbereitung und Materialien

Bade oder wasche dich und ziehe saubere, bequeme Kleidung an. Das Handbuch empfiehlt Ruhe, ausreichenden Schlaf und bereits am Vortag vegetarische, alkoholfreie Lebensführung. Die Feiernde oder der Feiernde spricht und opfert selbst; eine helfende Person kann Material reichen. Die eigenständige Kurzfassung verwendet keine zusätzlich vorausgesetzte ausführliche Tempelliturgie.

Bereite eine saubere, trockene, hitzebeständige Feuerschale auf feuerfester Unterlage vor. Dazu kommen trockene Kokosstücke oder unbehandeltes trockenes Brennholz, Streichhölzer und gegebenenfalls etwas Kampfer; geschmolzenes Ghee (bzw. Pflanzenöl) in einem Metallgefäß mit eigenem Opferlöffel; Wasser mit einem zweiten Löffel sowie eine Auffangschale. Optional liegen Sesam und ungesalzene Nüsse für die Hauptgaben bereit. Stelle eine letzte etwas größere, zur kleinen Feuerstelle passende Gabe getrennt bereit. Pflanzenöl ist die auch im Handbuch zugelassene heutige Alternative. Es wird keine Lampe benötigt.

Halte brennbare Gegenstände und weite Kleidung vom Feuer fern. Innenräume kommen nur mit geeigneter Feuerstelle und ausreichender Lüftung infrage. Zange, sichere Löffelablage und Löschmittel gehören zur praktischen Einrichtung. Die Quellfassung ist eine kleine häusliche Feuerverehrung; dimensioniere Brennstoff und Gaben entsprechend. Bija-Silben wie Om oder die Silben in den Hauptmantras werden als heilige Klangformen rezitiert, nicht als gewöhnliche Wörter übersetzt.

Vollständiger Ablauf

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
Setze dich mit Blick nach Osten vor das Homa Kunda. Nimm mit dem Wasserlöffel wenig Wasser in die rechte Hand. Sprich den Sankalpa; lass anschließend das Wasser über die Fingerspitzen vor dir auf sauberen Boden oder in die bereitgestellte Auffangschale fließen. Die Quelle erlaubt, den Vorsatz stattdessen in einer vertrauten Sprache zu sprechen.

bhūloke dharmasthāpanārthaṃ sarveṣāṃ janānāṃ sukhaśāntisiddhyarthaṃ śiva pārvatī homakarma yathāśakti kariṣye

Bedeutung: Zur Festigung des Dharma auf Erden und zur Verwirklichung von Glück und Frieden für alle Menschen werde ich nach meinen Möglichkeiten das Shiva-Parvati-Homa ausführen.

2. Das Feuer entzünden
Lege einige kleine trockene Kokosstücke oder Zweige in die Feuerschale. Entzünde sie mit dem Zündmittel; ein wenig Kampfer kann als Zündhilfe dienen. Bitte innerlich das heilige Feuer, die Verehrung zu tragen, und sprich beim Entzünden:

oṃ bhūr bhuvaḥ suvar oṃ

Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.

3. Anfangsgabe an Prajapati
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Bewusstsein dem Göttlichen an.

oṃ prajāpataye svāhā

Bedeutung: Prajapati sei diese Gabe dargebracht.

4. Anfangsgabe an Indra
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei inspirierte Wahrnehmung dem Göttlichen an.

oṃ indrāya svāhā

Bedeutung: Indra sei diese Gabe dargebracht.

5. Anfangsgabe an Agni
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei geordnetes Denken dem Göttlichen an.

oṃ agnaye svāhā

Bedeutung: Agni sei diese Gabe dargebracht.

6. Anfangsgabe an Soma
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Fühlen und Intuition dem Göttlichen an.

oṃ somāya svāhā

Bedeutung: Soma sei diese Gabe dargebracht.

7. Anfangsgabe an die drei Welten
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei das Bewusstsein der körperlichen, geistigen und spirituellen Welt dem Göttlichen an.

oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

8. Anfangsgabe an Ganesha
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei vorausschauendes Handeln und das Vermeiden von Hindernissen dem Göttlichen an.

oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Gam: Verehrung Ganapati; diese Gabe sei dargebracht.

9. Anfangsgabe an Varuna
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Ausdauer beim Überwinden von Schwierigkeiten dem Göttlichen an.

oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Vam: Verehrung Varuna; diese Gabe sei dargebracht.

10. Hauptgebet: Die Göttin und den Gott gemeinsam grüßen
Vergegenwärtige dir Shiva und Parvati im Feuer und stelle dir vor, wie die Gabe angenommen wird. Sprich das folgende Gebet und gib beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein kleines ungesalzenes Nussstück in die Flamme. Für die durchgehende Hauptfassung verwende dieses erste Gebet. Wiederhole es ruhig so oft, wie deine Zeit und Kraft es erlauben; eine Mindestzahl schreibt das Handbuch nicht vor. Die nachfolgenden Hauptgebete sind vollständig angegebene Alternativen. Wähle sie gegebenenfalls vor Beginn anstelle der ersten Formel. Wenn du mehrere verwendest, sprich sie nacheinander und bringe für jede vollständige Rezitation eine Gabe dar.

oṃ namaśśivāyai ca namaśśivāya svāhā

Bedeutung: Om, Verehrung Shiva, der Gütigen, und Verehrung Shiva, dem Gütigen. Diese Gabe sei dargebracht.

11. Alternative: Gemeinsame Verehrung mit Hrim
Vergegenwärtige dir Shiva und Parvati im Feuer und stelle dir vor, wie die Gabe angenommen wird. Sprich das folgende Gebet und gib beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein kleines ungesalzenes Nussstück in die Flamme.

oṃ hrīṃ namaśśivāyai ca namaśśivāya svāhā

Bedeutung: Om, Hrim: Verehrung Shiva, der Gütigen, und Verehrung Shiva, dem Gütigen. Diese Gabe sei dargebracht.

12. Schlussgabe an Agni
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei körperliches Erleben.

oṃ bhūḥ agnaye svāhā

Bedeutung: Om, Erde: Agni sei diese Gabe dargebracht.

13. Schlussgabe an Vayu
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei geistiges Erleben.

oṃ bhuvaḥ vāyave svāhā

Bedeutung: Om, Zwischenraum: Vayu sei diese Gabe dargebracht.

14. Schlussgabe an Surya
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei spirituelles Erleben.

oṃ suvaḥ sūryāya svāhā

Bedeutung: Om, Himmel: Surya sei diese Gabe dargebracht.

15. Schlussgabe an die drei Welten
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Entstehende an Prajapati.

oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

16. Schlussgabe an Vishnu
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Erhaltene an Vishnu.

oṃ viṣṇave svāhā

Bedeutung: Vishnu sei diese Gabe dargebracht.

17. Schlussgabe an Rudra
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Vergehende an Rudra.

oṃ rudrāya svāhā

Bedeutung: Rudra sei diese Gabe dargebracht.

18. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
Nimm das bereitgelegte etwas größere, zur kleinen Flamme passende Kokosstück, eine Nuss oder einen Zweig. Bringe diese letzte größere Gabe bei svāhā dar. Vertraue bei dieser Purnahuti dein ganzes Dasein Shiva und Parvati an.

oṃ namaśśivāyai ca namaśśivāya svāhā

Bedeutung: Om, Verehrung Shiva, der Gütigen, und Verehrung Shiva, dem Gütigen. Diese Gabe sei dargebracht.

19. Dem siebenzüngigen Feuer danken
Bringe noch einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) für Agni dar.

oṃ agnaye saptavate svāhā

Bedeutung: Om, Agni, dem siebenzüngigen Feuer, sei diese Gabe dargebracht.

20. In der Gegenwart Shivas und Parvatis verweilen
Lege den Löffel sicher ab. Verweile in Meditation und wiederhole innerlich das folgende Mantra, solange es für dich stimmig ist. Dabei werden keine weiteren Gaben dargebracht.

oṃ namaśśivāyai ca namaśśivāya

Bedeutung: Om, Verehrung Shiva, der Gütigen, und Verehrung Shiva, dem Gütigen.

21. Frieden wünschen
Sprich den Friedensruf und beziehe dich selbst und alle anderen in diesen Wunsch ein.

oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ

Bedeutung: Om, Frieden, Frieden, Frieden.

Nachklang und Aufräumen
Nimm als persönliche Anregung eine alltägliche Aufgabe bewusst an und verbinde ihren Abschluss mit einem Moment des Loslassens. Für die Aufgabe sorgen und ihr Ergebnis anvertrauen können einander ergänzen.

Lass das Feuer beaufsichtigt ausbrennen und die Asche vollständig erkalten. Reinige danach die Geräte. Nicht geopferte saubere Lebensmittel bleiben zur Verwendung übrig; ins Feuer gegebene Stoffe werden nicht als Speise entnommen. Eine gesonderte Speiseweihung mit verteilbarem Prasad sieht diese Kurzfassung nicht vor. Sauberes Restwasser kann an eine Pflanze gegeben werden; das aufgefangene Vorsatzwasser gibst du an einen sauberen Ort. Diese Handhabung nach dem Ritual ist eine praktische Ergänzung.

Vollständige Rezitationsanhänge

Die Nummern entsprechen dem Ablauf. Die Hauptgebete sind Alternativen; Wiederholungen betreffen den gewählten Hauptteil. Anfangs- und Schlussgaben werden jeweils einmal gesprochen. Die Rezitationen für Purnahuti und Meditation sind vollständig wiederholt.

IAST

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
bhūloke dharmasthāpanārthaṃ sarveṣāṃ janānāṃ sukhaśāntisiddhyarthaṃ śiva pārvatī homakarma yathāśakti kariṣye

2. Das Feuer entzünden
oṃ bhūr bhuvaḥ suvar oṃ

3. Anfangsgabe an Prajapati
oṃ prajāpataye svāhā

4. Anfangsgabe an Indra
oṃ indrāya svāhā

5. Anfangsgabe an Agni
oṃ agnaye svāhā

6. Anfangsgabe an Soma
oṃ somāya svāhā

7. Anfangsgabe an die drei Welten
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

8. Anfangsgabe an Ganesha
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ svāhā

9. Anfangsgabe an Varuna
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ svāhā

10. Hauptgebet: Die Göttin und den Gott gemeinsam grüßen
oṃ namaśśivāyai ca namaśśivāya svāhā

11. Alternative: Gemeinsame Verehrung mit Hrim
oṃ hrīṃ namaśśivāyai ca namaśśivāya svāhā

12. Schlussgabe an Agni
oṃ bhūḥ agnaye svāhā

13. Schlussgabe an Vayu
oṃ bhuvaḥ vāyave svāhā

14. Schlussgabe an Surya
oṃ suvaḥ sūryāya svāhā

15. Schlussgabe an die drei Welten
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

16. Schlussgabe an Vishnu
oṃ viṣṇave svāhā

17. Schlussgabe an Rudra
oṃ rudrāya svāhā

18. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
oṃ namaśśivāyai ca namaśśivāya svāhā

19. Dem siebenzüngigen Feuer danken
oṃ agnaye saptavate svāhā

20. In der Gegenwart Shivas und Parvatis verweilen
oṃ namaśśivāyai ca namaśśivāya

21. Frieden wünschen
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ

Devanagari

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
भूलोके धर्मस्थापनार्थं सर्वेषां जनानां सुखशान्तिसिद्ध्यर्थं शिव पार्वती होमकर्म यथाशक्ति करिष्ये

2. Das Feuer entzünden
ॐ भूर् भुवः सुवर् ॐ

3. Anfangsgabe an Prajapati
ॐ प्रजापतये स्वाहा

4. Anfangsgabe an Indra
ॐ इन्द्राय स्वाहा

5. Anfangsgabe an Agni
ॐ अग्नये स्वाहा

6. Anfangsgabe an Soma
ॐ सोमाय स्वाहा

7. Anfangsgabe an die drei Welten
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा

8. Anfangsgabe an Ganesha
ॐ गं गणपतये नमः स्वाहा

9. Anfangsgabe an Varuna
ॐ वं वरुणाय नमः स्वाहा

10. Hauptgebet: Die Göttin und den Gott gemeinsam grüßen
ॐ नमश्शिवायै च नमश्शिवाय स्वाहा

11. Alternative: Gemeinsame Verehrung mit Hrim
ॐ ह्रीं नमश्शिवायै च नमश्शिवाय स्वाहा

12. Schlussgabe an Agni
ॐ भूः अग्नये स्वाहा

13. Schlussgabe an Vayu
ॐ भुवः वायवे स्वाहा

14. Schlussgabe an Surya
ॐ सुवः सूर्याय स्वाहा

15. Schlussgabe an die drei Welten
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा

16. Schlussgabe an Vishnu
ॐ विष्णवे स्वाहा

17. Schlussgabe an Rudra
ॐ रुद्राय स्वाहा

18. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
ॐ नमश्शिवायै च नमश्शिवाय स्वाहा

19. Dem siebenzüngigen Feuer danken
ॐ अग्नये सप्तवते स्वाहा

20. In der Gegenwart Shivas und Parvatis verweilen
ॐ नमश्शिवायै च नमश्शिवाय

21. Frieden wünschen
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः

Deutsch

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
Zur Festigung des Dharma auf Erden und zur Verwirklichung von Glück und Frieden für alle Menschen werde ich nach meinen Möglichkeiten das Shiva-Parvati-Homa ausführen.

2. Das Feuer entzünden
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.

3. Anfangsgabe an Prajapati
Prajapati sei diese Gabe dargebracht.

4. Anfangsgabe an Indra
Indra sei diese Gabe dargebracht.

5. Anfangsgabe an Agni
Agni sei diese Gabe dargebracht.

6. Anfangsgabe an Soma
Soma sei diese Gabe dargebracht.

7. Anfangsgabe an die drei Welten
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

8. Anfangsgabe an Ganesha
Om, Gam: Verehrung Ganapati; diese Gabe sei dargebracht.

9. Anfangsgabe an Varuna
Om, Vam: Verehrung Varuna; diese Gabe sei dargebracht.

10. Hauptgebet: Die Göttin und den Gott gemeinsam grüßen
Om, Verehrung Shiva, der Gütigen, und Verehrung Shiva, dem Gütigen. Diese Gabe sei dargebracht.

11. Alternative: Gemeinsame Verehrung mit Hrim
Om, Hrim: Verehrung Shiva, der Gütigen, und Verehrung Shiva, dem Gütigen. Diese Gabe sei dargebracht.

12. Schlussgabe an Agni
Om, Erde: Agni sei diese Gabe dargebracht.

13. Schlussgabe an Vayu
Om, Zwischenraum: Vayu sei diese Gabe dargebracht.

14. Schlussgabe an Surya
Om, Himmel: Surya sei diese Gabe dargebracht.

15. Schlussgabe an die drei Welten
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

16. Schlussgabe an Vishnu
Vishnu sei diese Gabe dargebracht.

17. Schlussgabe an Rudra
Rudra sei diese Gabe dargebracht.

18. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
Om, Verehrung Shiva, der Gütigen, und Verehrung Shiva, dem Gütigen. Diese Gabe sei dargebracht.

19. Dem siebenzüngigen Feuer danken
Om, Agni, dem siebenzüngigen Feuer, sei diese Gabe dargebracht.

20. In der Gegenwart Shivas und Parvatis verweilen
Om, Verehrung Shiva, der Gütigen, und Verehrung Shiva, dem Gütigen.

21. Frieden wünschen
Om, Frieden, Frieden, Frieden.

Quellen und verwandte Themen

In der gemeinsamen Formel bezeichnet śivāyai die weibliche Gestalt, śivāya die männliche. Die zusammengezogene Schreibung namaśśivāyai beziehungsweise namaśśivāya folgt der Vorlage. Das Feuergebet verehrt beide gemeinsam; es ist kein Hochzeitssakrament.

Die Vor- und Nachhandlungen folgen derselben Kurzfassung wie die Hauptgebete. Die Sanskritrezitationen sind in IAST und Devanagari gesetzt; die zusammenhängend gedruckten Weltenrufe sind zur leichteren Lesbarkeit in Wörter getrennt. Bija-Silben bleiben Klangformen. Die persönlichen Anregungen nach der Feier ergänzen den Quellenablauf.

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