Sadismus

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Sadismus - Überlegungen und Tipps als praktische Lebenshilfe. Sadismus ist die Bezeichnung einer Lust an Quälerei und Grausamkeiten. Im engeren Sinn ist Sadismus eine Form der sexuellen Orientierung, bei der ein Mensch sexuelle Lust verspürt, wenn er jemand anderen Schmerzen oder Erniedrigung zufügt. Sadismus hat als Gegenpol den Masochismus. Heutzutage wird Sadomasochismus ausgelebt in geregelten Bahnen: Die Quälerei ist nur scheinbar bzw. nur in geringem Maß. Der Name Sadismus geht auf den französischen Schriftsteller Marquis de Sade zurück, der in seinen Werken sexuelle Grausamkeiten darstellt. Sadismus ist heutzutage die Bezeichnung für jede Form der Lust an Quälerei. Es gibt Menschen, den macht es Freude, andere zu quälen und zu erniedrigen. Manche empfinden auch eine Lust an der Tierquälerei. Der Mensch ist ein eigenartiges Wesen: Auf der einen Seiten sind Menschen zu großen Opfern bereit, um anderen zu helfen. Kooperation, Barmherzigkeit und Mitgefühl gehören zu den herausragenden Eigenschaften des Menschen. Gleichzeitig können Menschen aber auch sadistische Freude an der Qual anderer empfinden. Letztlich ist alles im Menschen angelegt.

Mitgefühl ist eine Hilfe beim Umgang mit Sadismus

Sadismus in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Sadismus gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Sadismus - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Sadismus sind zum Beispiel Grausamkeit, Erniedrigung, Perversität, Quälerei, .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Antonyme Sadismus - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Sadismus sind zum Beispiel Gnade, Erbarmen, Barmherzigkeit, Unfreundlichkeit, Unhöflichkeit, Unaufmerksamkeit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Sadismus, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Sadismus, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Sadismus stehen:

Eigenschaftsgruppe

Sadismus kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Sadismus sind zum Beispiel das Adjektiv sadistisch , sowie das Substantiv Sadist.

Wer Sadismus hat, der ist sadistisch beziehungsweise ein Sadist.

Siehe auch

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