Hu
1. Hu (Sanskrit हु hu) ist eine Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu) aus der 3. bzw. Hu Klasse und bedeutet gießen, werfen, opfern. Das PPP dieser Wurzel lautet Huta.
2. Hu (auch Hva und Hve, Sanskrit हू hū und ह्वा hvā und ह्वे hve) ist eine Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu) und bedeutet: rufen, anrufen, herbeirufen, hinrufen. Das PPP dieser Wurzel lautet Huta.
hu ist eine Verbalwurzel
hu ist eine Sanskrit Verbalwurzel. Eine Verbalwurzel ist im Sanskrit ein Verb, das meistens aus einer Silbe besteht. Man spricht von Wurzel, weil daraus durch Voranstellen von Präfixen und Hintenanstellen von Suffixen neue Wörter gebildet werden. Die altindischen Sanskrit Grammatiker wie Panini sprechen von Dhatus, Elementen, Grundbausteinen. Aus diesen Grundelementen, Dhatus, werden die meisten Sanskritwörter gebildet.
Unterschiedliche Schreibweisen für hu
Sanskrit wird klassischerweise in der Devanagari Schrift geschrieben. Devanagari hat andere Buchstaben als die römische Schrift, also die Schrift, in der auch das Deutsche geschrieben wird. Es gibt verschiedene Weisen, wie Sanskrit Wörter mit römischen Schriftzeichen geschrieben werden können. Die vereinfachte Umschrift für das Wort, das hier behandelt wird, ist hu. Im Devanagari Original schreibt man हु. In der IAST Transliteration, die auch als wissenschaftliche Transkription bezeichnet wird, und welche die diakritischen Zeichen umfasst, schreibt man hu. In der Velthuis Umschrift sieht das so aus: hu. Harvard-Kyoto Transliteration ist hu. In der im Internet viel gebrauchten Itrans Transkription wird geschrieben hu.
Weblink
Siehe auch
- Hu Klasse
- Optativ
- Partizip Präsens
- Sanskrit Kurs Lektion 33
- Sanskrit Kurs Lektion 90
- Sanskrit Kurs Lektion 92
- Sanskrit Kurs Lektion 93
- Sanskrit Wörterbuch
- Schweigeseminare und spirituelle Retreats
- Ayurveda Massage Ausbildung
- Sanskrit Verbalwurzeln Liste aller Dhatus mit deutscher Übersetzung
- Massage Ausbildung
- Lebensgemeinschaft - Leben in einer spirituellen Ashram Gemeinschaft
- Liebe
- Gemütsruhe
Einige weitere Sanskrit Verben bzw. Wortstämme
Quelle
- P.V. Upadhya, Dhaturupa Chandrika with the Dathupatha of Panini containing all irregular and noteworthy forms, Bombay, 1927.
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