Die fünf Sinne

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Die fünf Sinne Im Yoga kennen wir zweimal die fünf Sinne. Es gibt die fünf Wahrnehmungssinne und die fünf Handlungssinne.

Die fünf Sinne - erläutert vom Yoga Standpunkt aus

Die fünf Sinne der Wahrnehmung

Die fünf Sinne der Wahrnehmung sind:

  • Sehen
  • Hören
  • Riechen
  • Schmecken
  • Fühlen

Mit diesen fünf Sinnen kannst du dich auf das Göttliche besinnen.

Das Sehen

Wenn du siehst, dann sehe hinter Allem die göttliche Gegenwart. Manchmal schaue in die Weite des Himmels. Manchmal schaue in die Augen deines Partners. Manchmal schaue die Schönheit von etwas an. Indem du das Schöne anschaust, wirst du mit deinem Sinn des Sehens mit Gott verbunden.

Das Hören

Hören ist der zweite Sinn. Höre in den verschiedenen Klängen den Klang Om. Du kannst das Om im Motorengeräusch hören, im Rauschen des Windes im Sturm, im Blubbern des Wasser auch in der Spülmaschine oder in der Waschmaschine. Höre das Om. Höre aber auch bewusst spirituelle Lieder, Mantramusik und so weiter. Nutze das Hören, um dich an Gott zu erinnern.

Das Riechen

Das Riechen ist der dritte der fünf Sinne. Du kannst dafür sorgen, dass du Räucherstäbchen oder Duftlampen hast, die einen Geruch verströmen, der dich an das Göttliche erinnert. Dieser Geruch kann dich irgendwo erheben. Achte auf deine Auswahl an Körperpflegemitteln. Der Geruch dieser Mittel zur Körperpflege sollte ein subtiler Geruch sein. Du solltest keine zu sehr künstlichen Produkte verwenden. Weiterhin sollten die Produkte deinen Geist nicht benebeln. Gehe öfters in die Natur. Rieche den Geruch des Waldes. Nehme diese Gerüche, was die Natur zu bieten hat, bewusst wahr. Rieche den Duft der Wiese. Rieche, wie das Meer riecht. Nutze den Sinn des Riechens, um dich an Gott zu erinnern.

Das Schmecken

Im Schmecken entwickle Dankbarkeit, dass du essen kannst. Beim Essen genieße deine Nahrung. Schmecke bewusst. Sei dir bewusst, dass du über das Essen mit so Vielem in Kontakt bist. Was du isst, hat etwas mit der Erde zu tun, mit dem Wind, mit der Sonne und mit dem Regen. Alle Elemente sind beim Essen mit dabei. Jemand hat das Essen angebaut, geerntet, weiter transportiert und zubereitet. Bewusst Essen bedeutet letztlich spirituell bewusst zu sein. Im Geschmack kommt all dies zusammen. Schmecke bewusst das Göttliche.

Das Fühlen und Tasten

Der Fünfte der fünf Sinne ist das Fühlen, das Tasten. Wenn du Jemanden umarmst, umarme diesen Menschen mit Liebe. Wenn du den Wind auf deiner Haut spürst, stelle dir vor, du wirst von Gott berührt. Wenn du die Sonne spürst, spüre das Göttliche in der Sonne. Selbst wenn du nichts Besonderes auf der Haut spürst, kannst du dich im Herzen berühren lassen. Du kannst dich in der Seele berühren lassen.

Nutze die fünf Sinne, um dich an das Göttliche zu erinnern.

Die fünf Handlungssinne

Im Yoga gibt es die fünf Handlungssinne, die Karma Indriyas. Dies fünf Handlungssinne sind folgende:

  • Sich fortbewegen
  • Etwas bewirken
  • Kommunizieren
  • Fortpflanzung
  • Ausscheidung

Weitere Informationen über die fünf Handlungssinne im Yoga findest du auf der Yoga Vidya Seite.

Video Die fünf Sinne

Hier ein Vortragsvideo über Die fünf Sinne :

Autor/Sprecher/Kamera: Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, Seminarleiter zu Yoga und Meditation.

Die fünf Sinne Audio Vortrag

Hier die Audiospur des oberen Videos zu Die fünf Sinne :

Siehe auch

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