Chandi Homa – Feuergebet für Mut im Umgang mit inneren Hindernissen

Aus Yogawiki

Chandi Homa – Feuergebet für Mut im Umgang mit inneren Hindernissen ist eine häusliche Feuerverehrung für Menschen, die sich mit der Hilfe der göttlichen Mutter Angst, Zorn und anderen inneren Hindernissen stellen möchten. Chandi, die entschlossene und machtvolle Gestalt der Göttin, wird mit dem Navarna Mantra angerufen. Jede kleine Gabe kann zum Ausdruck der Bereitschaft werden, schädliche Gewohnheiten loszulassen und mit Mut zu handeln.

Diese Anleitung zum Chandi Homa folgt der modernen Hauspraxis von EasyHoma und P. V. R. Narasimha Rao. Die praktizierende Person spricht und opfert selbst; eine Priesterleitung setzt diese Kurzfassung nicht voraus. Als mögliche Termine nennt das Handbuch tägliche Praxis, Dienstag sowie Ashtami, Navami oder Chaturdashi. Eine feste Uhrzeit ist nicht vorgegeben. Gefeiert wird an einem sicher eingerichteten häuslichen Feuerplatz, möglichst im Freien.


Vorbereitung und Materialien

Bade oder wasche dich und ziehe saubere, bequeme Kleidung an. Das Handbuch empfiehlt Ruhe, ausreichenden Schlaf und bereits am Vortag vegetarische, alkoholfreie Lebensführung. Die Feiernde oder der Feiernde spricht und opfert selbst; eine helfende Person kann Material reichen. Die eigenständige Kurzfassung verwendet keine zusätzlich vorausgesetzte ausführliche Tempelliturgie.

Bereite eine saubere, trockene, hitzebeständige Feuerschale auf feuerfester Unterlage vor. Dazu kommen trockene Kokosstücke oder unbehandeltes trockenes Brennholz, Streichhölzer und gegebenenfalls etwas Kampfer; geschmolzenes Ghee (bzw. Pflanzenöl) in einem Metallgefäß mit eigenem Opferlöffel; Wasser mit einem zweiten Löffel sowie eine Auffangschale. Optional liegen Sesam und ungesalzene Nüsse für die Hauptgaben bereit. Stelle eine letzte etwas größere, zur kleinen Feuerstelle passende Gabe getrennt bereit. Pflanzenöl ist die auch im Handbuch zugelassene heutige Alternative. Es wird keine Lampe benötigt.

Halte brennbare Gegenstände und weite Kleidung vom Feuer fern. Innenräume kommen nur mit geeigneter Feuerstelle und ausreichender Lüftung infrage. Zange, sichere Löffelablage und Löschmittel gehören zur praktischen Einrichtung. Die Quellfassung ist eine kleine häusliche Feuerverehrung; dimensioniere Brennstoff und Gaben entsprechend. Bija-Silben wie Om oder die Silben in den Hauptmantras werden als heilige Klangformen rezitiert, nicht als gewöhnliche Wörter übersetzt.


Vollständiger Ablauf

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen

Setze dich mit Blick nach Osten vor das Homa Kunda. Nimm mit dem Wasserlöffel wenig Wasser in die rechte Hand. Sprich den Sankalpa; lass anschließend das Wasser über die Fingerspitzen vor dir auf sauberen Boden oder in die bereitgestellte Auffangschale fließen. Die Quelle erlaubt, den Vorsatz stattdessen in einer vertrauten Sprache zu sprechen. Hier steht der Vorsatz in der Devanagari-Fassung des Handbuchs.

bhūloke dharmasthāpanārthaṃ sarveṣāṃ janānāṃ sukhaśāntisiddhyarthaṃ caṇḍī homakarma yathāśakti kariṣye

Bedeutung: Zur Festigung des Dharma auf Erden und zur Verwirklichung von Glück und Frieden für alle Menschen werde ich nach meinen Möglichkeiten das Chandi-Homa ausführen.

2. Das Feuer entzünden

Lege einige kleine trockene Kokosstücke oder Zweige in die Feuerschale. Entzünde sie mit dem Zündmittel; ein wenig Kampfer kann als Zündhilfe dienen. Bitte innerlich das heilige Feuer, die Verehrung zu tragen. Sprich die Formel während des Entzündens.

oṃ bhūr bhuvaḥ suvar oṃ

Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.

3. Anfangsgabe an Prajapati

Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Bewusstsein dem Göttlichen an.

oṃ prajāpataye svāhā

Bedeutung: Prajapati sei diese Gabe dargebracht.

4. Anfangsgabe an Indra

Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei inspirierte Wahrnehmung dem Göttlichen an.

oṃ indrāya svāhā

Bedeutung: Indra sei diese Gabe dargebracht.

5. Anfangsgabe an Agni

Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei geordnetes Denken dem Göttlichen an.

oṃ agnaye svāhā

Bedeutung: Agni sei diese Gabe dargebracht.

6. Anfangsgabe an Soma

Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Fühlen und Intuition dem Göttlichen an.

oṃ somāya svāhā

Bedeutung: Soma sei diese Gabe dargebracht.

7. Anfangsgabe an die drei Welten

Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei das Bewusstsein der körperlichen, geistigen und spirituellen Welt dem Göttlichen an.

oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

8. Anfangsgabe an Ganesha

Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei vorausschauendes Handeln und das Vermeiden von Hindernissen dem Göttlichen an.

oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Gam: Verehrung Ganapati; diese Gabe sei dargebracht.

9. Anfangsgabe an Varuna

Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Ausdauer beim Überwinden von Schwierigkeiten dem Göttlichen an.

oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Vam: Verehrung Varuna; diese Gabe sei dargebracht.

10. Die Hauptgaben darbringen

Vergegenwärtige dir Chandi im Feuer. Sprich das folgende Mantra und bringe jeweils beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein kleines ungesalzenes Nussstück dar. Wiederhole Gebet und Gabe in Ruhe so oft, wie es deine Zeit und Kraft erlauben; diese Kurzfassung schreibt keine Mindestzahl vor. Die gewählte Hauptformel bleibt für diese Durchführung gleich.

oṃ aiṃ hrīṃ klīṃ cāmuṇḍāyai vicce svāhā

Bedeutung: Om, Aim, Hrim, Klim: Verehrung Chamunda durch die heilige Navarna-Formel; diese Gabe sei dargebracht. Die Keimsilben und vicce bleiben heilige Klangformen.

11. Schlussgabe an Agni

Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei körperliches Erleben.

oṃ bhūḥ agnaye svāhā

Bedeutung: Om, Erde: Agni sei diese Gabe dargebracht.

12. Schlussgabe an Vayu

Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei geistiges Erleben.

oṃ bhuvaḥ vāyave svāhā

Bedeutung: Om, Zwischenraum: Vayu sei diese Gabe dargebracht.

13. Schlussgabe an Surya

Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei spirituelles Erleben.

oṃ suvaḥ sūryāya svāhā

Bedeutung: Om, Himmel: Surya sei diese Gabe dargebracht.

14. Schlussgabe an die drei Welten

Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Entstehende an Prajapati.

oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

15. Schlussgabe an Vishnu

Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Erhaltene an Vishnu.

oṃ viṣṇave svāhā

Bedeutung: Vishnu sei diese Gabe dargebracht.

16. Schlussgabe an Rudra

Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Vergehende an Rudra.

oṃ rudrāya svāhā

Bedeutung: Rudra sei diese Gabe dargebracht.

17. Die vollständige Hingabe – Purnahuti

Nimm das bereitgelegte etwas größere, zur kleinen Flamme passende Kokosstück, eine Nuss oder einen Zweig. Bringe diese letzte größere Gabe bei svāhā dar. Vertraue bei dieser Purnahuti dein ganzes Dasein Chandi an.

oṃ aiṃ hrīṃ klīṃ cāmuṇḍāyai vicce svāhā

Bedeutung: Om, Aim, Hrim, Klim: Verehrung Chamunda durch die heilige Navarna-Formel; diese Gabe sei dargebracht. Die Keimsilben und vicce bleiben heilige Klangformen.

18. Dem siebenzüngigen Feuer danken

Bringe noch einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) für Agni dar.

oṃ agnaye saptavate svāhā

Bedeutung: Om, Agni, dem siebenzüngigen Feuer, sei diese Gabe dargebracht.

19. In der Gegenwart der Gottheit verweilen

Lege den Löffel sicher ab. Verweile in Meditation und wiederhole innerlich das folgende Mantra, solange es für dich stimmig ist. Dabei werden keine weiteren Gaben dargebracht.

oṃ aiṃ hrīṃ klīṃ cāmuṇḍāyai vicce

Bedeutung: Om, Aim, Hrim, Klim: Verehrung Chamunda durch die heilige Navarna-Formel. Die Keimsilben und vicce bleiben heilige Klangformen.

20. Frieden wünschen

Sprich den Friedensruf und beziehe dich selbst und alle anderen in diesen Wunsch ein.

oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ

Bedeutung: Om, Frieden, Frieden, Frieden.

Nachklang und Aufräumen

Benenne für dich eine Gewohnheit, die anderen oder dir selbst Kraft nimmt. Wähle einen kleinen, heute ausführbaren Schritt, durch den du ihr weniger Raum gibst. Diese persönliche Anregung verbindet Chandis Entschlossenheit mit Mitgefühl.

Lass das Feuer beaufsichtigt ausbrennen und die Asche vollständig erkalten. Reinige danach die Geräte. Nicht geopferte saubere Lebensmittel bleiben zur Verwendung übrig; ins Feuer gegebene Stoffe werden nicht als Speise entnommen. Eine gesonderte Speiseweihung mit verteilbarem Prasad sieht diese Kurzfassung nicht vor. Sauberes Restwasser kann an eine Pflanze gegeben werden; das aufgefangene Vorsatzwasser gibst du an einen sauberen Ort. Diese Handhabung nach dem Ritual ist eine praktische Ergänzung.


Vollständige Rezitationsanhänge

Die Nummern entsprechen dem Ablauf. Wiederholt wird nur der Hauptteil nach eigener Möglichkeit; jede Anfangs- und Schlussgabe wird einmal dargebracht.

IAST

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
bhūloke dharmasthāpanārthaṃ sarveṣāṃ janānāṃ sukhaśāntisiddhyarthaṃ caṇḍī homakarma yathāśakti kariṣye

2. Das Feuer entzünden
oṃ bhūr bhuvaḥ suvar oṃ

3. Anfangsgabe an Prajapati
oṃ prajāpataye svāhā

4. Anfangsgabe an Indra
oṃ indrāya svāhā

5. Anfangsgabe an Agni
oṃ agnaye svāhā

6. Anfangsgabe an Soma
oṃ somāya svāhā

7. Anfangsgabe an die drei Welten
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

8. Anfangsgabe an Ganesha
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ svāhā

9. Anfangsgabe an Varuna
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ svāhā

10. Die Hauptgaben darbringen
oṃ aiṃ hrīṃ klīṃ cāmuṇḍāyai vicce svāhā

11. Schlussgabe an Agni
oṃ bhūḥ agnaye svāhā

12. Schlussgabe an Vayu
oṃ bhuvaḥ vāyave svāhā

13. Schlussgabe an Surya
oṃ suvaḥ sūryāya svāhā

14. Schlussgabe an die drei Welten
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

15. Schlussgabe an Vishnu
oṃ viṣṇave svāhā

16. Schlussgabe an Rudra
oṃ rudrāya svāhā

17. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
oṃ aiṃ hrīṃ klīṃ cāmuṇḍāyai vicce svāhā

18. Dem siebenzüngigen Feuer danken
oṃ agnaye saptavate svāhā

19. In der Gegenwart der Gottheit verweilen
oṃ aiṃ hrīṃ klīṃ cāmuṇḍāyai vicce

20. Frieden wünschen
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ

Devanagari

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
भूलोके धर्मस्थापनार्थं सर्वेषां जनानां सुखशान्तिसिद्ध्यर्थं चण्डी होमकर्म यथाशक्ति करिष्ये

2. Das Feuer entzünden
ॐ भूर् भुवः सुवर् ॐ

3. Anfangsgabe an Prajapati
ॐ प्रजापतये स्वाहा

4. Anfangsgabe an Indra
ॐ इन्द्राय स्वाहा

5. Anfangsgabe an Agni
ॐ अग्नये स्वाहा

6. Anfangsgabe an Soma
ॐ सोमाय स्वाहा

7. Anfangsgabe an die drei Welten
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा

8. Anfangsgabe an Ganesha
ॐ गं गणपतये नमः स्वाहा

9. Anfangsgabe an Varuna
ॐ वं वरुणाय नमः स्वाहा

10. Die Hauptgaben darbringen
ॐ ऐं ह्रीं क्लीं चामुण्डायै विच्चे स्वाहा

11. Schlussgabe an Agni
ॐ भूः अग्नये स्वाहा

12. Schlussgabe an Vayu
ॐ भुवः वायवे स्वाहा

13. Schlussgabe an Surya
ॐ सुवः सूर्याय स्वाहा

14. Schlussgabe an die drei Welten
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा

15. Schlussgabe an Vishnu
ॐ विष्णवे स्वाहा

16. Schlussgabe an Rudra
ॐ रुद्राय स्वाहा

17. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
ॐ ऐं ह्रीं क्लीं चामुण्डायै विच्चे स्वाहा

18. Dem siebenzüngigen Feuer danken
ॐ अग्नये सप्तवते स्वाहा

19. In der Gegenwart der Gottheit verweilen
ॐ ऐं ह्रीं क्लीं चामुण्डायै विच्चे

20. Frieden wünschen
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः

Deutsch

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
Zur Festigung des Dharma auf Erden und zur Verwirklichung von Glück und Frieden für alle Menschen werde ich nach meinen Möglichkeiten das Chandi-Homa ausführen.

2. Das Feuer entzünden
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.

3. Anfangsgabe an Prajapati
Prajapati sei diese Gabe dargebracht.

4. Anfangsgabe an Indra
Indra sei diese Gabe dargebracht.

5. Anfangsgabe an Agni
Agni sei diese Gabe dargebracht.

6. Anfangsgabe an Soma
Soma sei diese Gabe dargebracht.

7. Anfangsgabe an die drei Welten
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

8. Anfangsgabe an Ganesha
Om, Gam: Verehrung Ganapati; diese Gabe sei dargebracht.

9. Anfangsgabe an Varuna
Om, Vam: Verehrung Varuna; diese Gabe sei dargebracht.

10. Die Hauptgaben darbringen
Om, Aim, Hrim, Klim: Verehrung Chamunda durch die heilige Navarna-Formel; diese Gabe sei dargebracht. Die Keimsilben und vicce bleiben heilige Klangformen.

11. Schlussgabe an Agni
Om, Erde: Agni sei diese Gabe dargebracht.

12. Schlussgabe an Vayu
Om, Zwischenraum: Vayu sei diese Gabe dargebracht.

13. Schlussgabe an Surya
Om, Himmel: Surya sei diese Gabe dargebracht.

14. Schlussgabe an die drei Welten
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

15. Schlussgabe an Vishnu
Vishnu sei diese Gabe dargebracht.

16. Schlussgabe an Rudra
Rudra sei diese Gabe dargebracht.

17. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
Om, Aim, Hrim, Klim: Verehrung Chamunda durch die heilige Navarna-Formel; diese Gabe sei dargebracht. Die Keimsilben und vicce bleiben heilige Klangformen.

18. Dem siebenzüngigen Feuer danken
Om, Agni, dem siebenzüngigen Feuer, sei diese Gabe dargebracht.

19. In der Gegenwart der Gottheit verweilen
Om, Aim, Hrim, Klim: Verehrung Chamunda durch die heilige Navarna-Formel. Die Keimsilben und vicce bleiben heilige Klangformen.

20. Frieden wünschen
Om, Frieden, Frieden, Frieden.

Quellen und verwandte Themen

Die Anleitung führt die ausdrücklich zugelassene Navarna-Kurzfassung aus. Eine vollständige Durga-Saptashati-Lesung gehört nicht zu dieser Fassung. Beim Sankalpa folgt sie der Devanagari-Ausgabe, die yathāśakti kariṣye einmal bietet; die englische Ausgabe druckt die Wortgruppe versehentlich doppelt.

Die Sanskritformeln sind vollständig für die hier gewählte Hauptfassung wiedergegeben. Die Worttrennung der Weltenrufe erleichtert das Lesen; Bija-Silben bleiben heilige Klangformen. Die Anregung nach dem Ritual und das Aufräumen sind praktische redaktionelle Ergänzungen.

Video und Seminare

Sukadev erläutert Homa, die Verehrung mit dem heiligen Feuer.

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