Bäume an Kraftorten

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Bäume an Kraftorten An Kraftorten kannst du besonders gut Nachdenken und Meditationserfahrungen vertiefen. Hier sind Energieströmungen zu spüren, die dir Energie geben können. Wie erkennst du einen Kraftort? Die besondere Wuchsform der Bäume kann es dir zeigen.

Bäume an Kraftorten

Kennst du das Gefühl an manchen Naturplätzen, dass auf unerklärliche Art und Weise dieser Ort bei dir besonders starke Empfindungen auslöst? Das können schöne und wohlige Gefühle wie Freude und Harmonie sein oder einfach eine tiefe Entspannung. Vielleicht ist es auch ein starkes Gefühl der Verbundenheit mit der Natur oder ganz profane Dinge, die dir eben noch sehr wichtig vorkamen, geraten plötzlich in den Hintergrund. An diesen Kraftorten kannst du die Schönheit der Natur spüren und empfindest Ehrfurcht, Respekt und Staunen. Du spürst die Kraft mit deinen Gefühlen, mit dem Herzen und mit deiner Seele. Hier gibt es feine energetische Strömungskräfte, die sich an diesem Ort konzentrieren und auf- oder abwärts strömen.

In vielen überlieferten Mythen werden Bäume als weise bezeichnet, in der nordischen Mythologie wird die Schöpfung die Weltenesche Yggdrasil verkörpert. Es gab viele Rituale, die in Verbindung mit Bäumen durchgeführt wurden. Es gibt zahlreiche Geschichten über Natur- und Baumwesen. So wurde in früheren Zeiten ein Baum zur bevorstehenden Geburt eines Kindes gepflanzt, unter einer Tanzlinde getanzt und mächtige einzelne Bäume stellten den Mittelpunkt vieler Dörfer dar. Menschen kamen zu einem Baum, um über ihre Fragen, Sorgen und Wünsche nachzudenken und darüber etwas Klarheit zu erhalten. So gehören auch heute noch Bäume zu vielen Festbräuchen und Feiertagen: der Weihnachtsbaum, der Maibaum, der Baum des Richtfestes.


Kraftorte mit stärkender Wirkung

Baumrüssel

An solchen kraftvollen Orten kannst du besonders gut Nachdenken und deine Meditationserfahrung vertiefen. Hier sind Energieströmungen zu spüren, die Energie schenken können. Wie erkennst du einen Kraftort? Die Wuchsform der Bäume kann es dir zeigen.

Neben der kraftvollen Erscheinung und Ausstrahlung eines Baumes siehst du es an starken Triebe, Baumrüsseln, „Baumküssen“ den Zusammenwachsungen von Stämmen und Ästen, blattgrünen Wasserreisern und am Drehwuchs. Da Bäume an ihren festen Standort gebunden sind, reagieren sie sensibel auf das energetische Umfeld. Auch Bäume haben ein Energiefeld, in das du hineintreten kannst.

  • Wächterbäume oder Königsbäume sind immer an markanten Orten wie Wegkreuzungen, Ufern oder Waldrändern zu finden. Unter diesen Bäumen kannst du gut ausruhen und meditieren. Sie haben sehr lange und ausladende Äste, die sehr waagerecht wachsen und überproportional lang sind.
  • Baumrüssel Hier sind Äste die vom Stamm zuerst waagerecht weg wachsen und dann streben sie plötzlich nach oben. An diesen Bäumen kannst du besonders gut regenerieren. Oft zeigt dir die Richtung des Rüssels einen anderen besonderen Ort bis in etwa 500 m Entfernung an.
Baumkuss und Elfenauge
  • Bäume mit Blitzeinschlag eignen sich, um dich mit Energie aufzuladen. Es gibt Bäume, die ziehen Blitze an, weil sich darunter eine Wasserader befindet. Die Bäume sollten jedoch keine Brandspuren aufweisen, denn dann wirkt sich der Aufenthalt eher ungünstig aus.
  • Bodenberührende Äste sehen aus, als ob sie sich auf der Erde abstützen, um wieder gleich wieder nach oben zu wachsen.
  • Baumküsse bedeuten die Lebensenergie pur. Die Stämme oder Äste sind wieder miteinander verwachsen und es entstehen Öffnungen, die auch „Elfenaugen“ genannt werden. Früher haben Frauen ihre neugeborenen Kinder durch diese Augen hindurch gereicht, um sie mit viel Lebenskraft zu versorgen.


Kraftorte mit schwächender Wirkung

Baum Chakra

Es gibt auch Orte, die eher eine schwächende Wirkung ausüben. Das kannst du daran erkennen, dass die Bäume Krankheiten aufweisen: sie haben Pilzbefall und bilden Maserknollen, weisen abgestorbene Wasserreiser auf und sehen verkümmert aus. Hier solltest du eher nicht länger verweilen und bspw. dein Zelt aufschlagen, dein Haus bauen oder meditieren. Die Ursachen können z.B. Wasseradern, geologische Verwerfungen oder Energiekreuzungen sein.

  • Zweifach gespaltene Bäume weisen auf eine Wasserader hin, die sehr stark einwirkt. An diesen Bäumen ist kein längerer Aufenthalt empfohlen. Ein einzelner Baum mit einem Gabelwuchs ist jedoch noch kein sicherer Hinweis darauf.
  • Baum Chakren sind runde glatte Auswüchse und können bis zu 1 m Durchmesser erreichen. Sie zeigen gebündelte Energien auf, die entweder in das Chakra hinein oder auch hinausströmen. Man sollte am besten direkt nicht vor dem Chakra verweilen. Das Chakra in entweder ein Zeichen für einen Kraftort oder es weist auf einen weiteren Kraftort hin, der bis zu 500 m entfernt ist.
  • Baumkrebs ist eine Wucherung an der Baumrinde deren Ursache z.B. Bakterien und Pilze sind. Baumkrebs ist ein Zeichen für einen geschwächten Baum und dass Erdstrahlung in die Erde hineinströmt.
  • Bei nach links oder rechts gedrehten Bäumen solltest du lieber nicht zu lange bleiben oder ein Haus bauen, denn hier wirkt sehr wahrscheinlich Erdstrahlung.
gedrehter Baum


Wie kannst du Bäume an einem Kraftort für dich nutzen?

Bäume können Energien speichern und abgeben jedoch auch überschüssige Energien aufnehmen und ableiten.

Verbinde dich mit einem Baum, um dich mit Energie aufzuladen Umarme einen Baum, halte deine Arme nach oben und versuche, dich in den Baum hinein zu fühlen. Berühre mit deiner Stirn bzw. deinem dritten Auge den Stamm. Vielleicht kannst du erspüren, wie er in der Erde steht, sehr tief verwurzelt ist und wie die Zweige und Äste bis hinauf zur Krone fühlen. Bitte den baum um Abgabe von seiner überschüssigen Energien an dich.


Gebe deine überschüssige Energie ab Bitte den Baum zur Annahme deiner eigenen überschüssigen Energie. Halte deine Arme an der Borke nach unten mit den Händen. Gebe deine Stirn möglichst nah an den Stamm und atme mindestens siebenmal tief durch. Auf diese Weise kannst du dich von Spannungszuständen lösen.


Meditation unter einem Baum an einem Kraftplatz Orte der Kraft spenden sehr viel Energie. Du kannst sie empfangen, jedoch nicht verlangen oder gar erwarten. Du kannst in den Austausch gehen. Dazu gehört das Geben, das Einfühlen, das Hinhören, das Fragen und das Bitten. Vielleicht kommen dir Eingebungen, Ideen oder Gedankenblitze, vielleicht erwacht auch deine Intuition und dein Herz öffnet sich weit. Besuche diesen Baum mehrmals, um deine Wahrnehmung weiter zu schulen. Du kannst dort kleine Rituale durchführen und Geschenke platzieren.

Für dieMeditation setzen dich mit gerader Wirbelsäule hin, atme mehrmals tief ein und aus. Lasse dann deine Atmung frei fließen und beobachte. Vielleicht hilft dir ein Mantra, um die [Gedanken]] zur Ruhe zu bringen. Stelle dir vor, wie sich deine Wirbelsäule nach unten in die Erde verlängert, wie sie tiefer und tiefer nach unten strömt. Spüre nun durch den Boden und alle Gesteinsschichten hindurch bis zum Mittelpunkt der Erde. Verankere dich im Mittelpunkt und verweile bis du dich verbunden und stabilisiert fühlst.

Stelle dir jetzt vor, du sitzt in einer weißen Lichtsäule, die aus dem Kosmos kommt. DasLicht durchströmt alle Zellen deines Körpers, es reinigt und harmonisiert dich bis du ganz gesättigt bist. Dann leite das weiße Licht in die Erde und lasse es wie Wurzeln des Baumes an die Erde verteilen und ausströmen. Gebe all deine Liebe und Freude in dieses Licht mit hinein und schließe nun Frieden mit der Erde und all ihren Lebewesen.

Wenn du gehst, bleiben diese Wurzeln als ein Teil von dir. Wo auch immer du dann bist, kannst du diese heilende erdende Energie wieder reaktivieren. Auf diese Weise kannst du dich von Ängsten befreien, du kannst deinen Geist beleben und die Aufnahme positiver Energie stärken.


"Wenn eine glückselige Stimmung über mich kommt und ich barfuß über duftendes Gras gehe, vergessen wilde Vögel manchmal ihre Vorsicht und begleiten mich. Wenn die Landschaft mein Herz erfreut und ich meinen Kragen öffne und still unter fallenden Blüten sitze, versammeln sich langsam die weißen Wolken über mir, ohne ein Wort zu sagen." - Huancho Daoren

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