Andreas Corsini

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Andreas Corsini

Andreas Corsini, Heiliger des 14 Jh.

Andreas Corsini, auch Andrea Corsini genannt, war ein italienischer Heiliger der katholischen Kirche und Bischof von Fiesole. Geboren wurde er Ende November 1301 oder 1302 in Florenz als Sohn einer angesehenen Adelsfamilie. Als junger Mann soll er ein eher ausschweifendes Leben geführt haben, bevor ihn die Ermahnungen seiner Mutter und eine innere Wende dazu brachten, in den Karmeliterorden einzutreten. Dort wurde er Mönch, später Priester, und durchlief eine Ausbildung, die ihn auch nach Paris und Avignon führte. Nach seiner Rückkehr nach Florenz fiel er während einer Pestepidemie durch seinen mutigen Einsatz für die Kranken auf, weshalb er bald als frommer und tatkräftiger Seelsorger galt. Später übernahm er Führungsaufgaben im Orden und wurde 1349 zum Bischof von Fiesole ernannt.

Als Bischof galt Corsini als streng gegen sich selbst, aber mitfühlend gegenüber den Armen und Kranken. Er besuchte seine Gemeinden, förderte kirchliche Disziplin, setzte sich für Frieden in Streitfällen ein und wurde mehrfach als Vermittler in politischen Konflikten eingesetzt. Nach seinem Tod am 6. Januar 1374 in Fiesole wurde er wegen der ihm zugeschriebenen Wunder bald verehrt; später folgten Selig- und Heiligsprechung 1629. In der katholischen Tradition gilt er bis heute als Beispiel für Wandlung, Buße, Seelsorge und Friedensstiftung.

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