Num

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Num/Nam

Num (Sanskrit namah) = Gruß. Es ist eine alternative Schreibweise für Nam

Nam (oder Nama) ist ein Sanskrit-Wort, das „Verbeugung“, „Verehrung“ oder „Gruß“ bedeutet. Du kennst es vielleicht aus dem berühmten Mantra Om Namah Shivaya („Verehrung dem Shiva“) oder Om Namo Narayanaya („Verehrung dem Narayana“). Ein Bijamantra („Samen-Mantra“) ist ein einsilbiger, kraftvoller Klang, der die Essenz einer bestimmten Energie oder Gottheit in sich trägt. Bekannte Bijamantras sind Om, Hrim, Shrim, Klim, Hum usw.

Nam ist jedoch kein klassisches Bijamantra im engeren Sinne. Es ist eher ein Bestandteil vieler Mantras oder ein eigenständiger Ausdruck der Hingabe. In der tantrischen Tradition gibt es jedoch ein sehr bekanntes und wirkungsvolles Mantra, das auf Nam aufbaut: Namah (die verlängerte Form) oder in der Verbindung mit anderen Silben. Möglicherweise meinst du auch Nama als Bijamantra der Erde oder der Hingabe.

Im Yoga und Hinduismus ist Nam (oder Nama) der Klang der Selbsthingabe. Es ist kein Mantra, das du laut rezitierst, um etwas zu erreichen, sondern eines, das dich in die Haltung der Demut und des Loslassens führt. Wenn du Nam sagst, öffnest du dich für das Göttliche – egal, ob du es als Shiva, Vishnu, Shakti oder als dein höheres Selbst bezeichnest. Es ist die Anerkennung, dass du nicht der Täter bist, sondern ein Kanal des Göttlichen.

In manchen Traditionen wird Nam tatsächlich als eigenständiges Bijamantra verwendet, besonders im Zusammenhang mit dem Anahata-Chakra (Herzchakra). Der Klang Nam schwingt auf der Ebene des Herzens und öffnet dich für Mitgefühl, Hingabe und Verbundenheit. Du kannst es dir wie einen Samen vorstellen, den du in die Erde deines Herzens pflanzt – mit der Zeit wächst daraus die Blume der bedingungslosen Liebe.

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