Sadhuguna: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[Daya]] (Mitgefühl).
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Ein Beispiel aus der Bhagavad Gita (16.1–3) listet göttliche Eigenschaften (daivi sampad) auf, die den sādhugunas entsprechen: „Furchtlosigkeit, Reinheit des Herzens, [[Hingabe]], Großzügigkeit und Selbstbeherrschung…“
Ein Beispiel aus der Bhagavad Gita (16.1–3) listet göttliche Eigenschaften ([[daivi sampad]]) auf, die den sādhugunas entsprechen: „[[Furchtlosigkeit]], [[Reinheit]] des Herzens, [[Hingabe]], [[Großzügigkeit]] und [[Selbstbeherrschung]].“


=Mythologischer Bezug=
=Mythologischer Bezug=

Version vom 22. Februar 2026, 01:06 Uhr

Sadhuguna Beispiel Rama

sadhuguna (Sanskrit: sādhuguna m.) = eine tugendhafte Eigenschaft.

Der Sanskrit-Ausdruck sādhuguna (साधुगुण) setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: sādhu („gut, tugendhaft, heilig“) und guṇa („Eigenschaft, Qualität“). Er bedeutet wörtlich „die Tugenden eines Heiligen“ oder „edle Eigenschaften“ und bezieht sich auf die positiven, spirituell geprägten Charaktermerkmale, die in der indischen Philosophie und im Yoga als erstrebenswert gelten.

Kontext & Bedeutung

In klassischen Texten wie der Bhagavad Gita oder den Upanishaden werden sādhugunas oft als Schlüssel zur Selbstverwirklichung beschrieben. Dazu zählen etwa:

Ein Beispiel aus der Bhagavad Gita (16.1–3) listet göttliche Eigenschaften (daivi sampad) auf, die den sādhugunas entsprechen: „Furchtlosigkeit, Reinheit des Herzens, Hingabe, Großzügigkeit und Selbstbeherrschung.“

Mythologischer Bezug

Figuren wie Rama oder der Weise Narada verkörpern diese Tugenden. Rama etwa zeigt sādhuguna durch bedingungslose Pflichttreue (dharma), selbst im Exil. Kurz: Sādhuguna ist die innere „Ausstattung“ eines Weisen – kein theoretisches Konzept, sondern gelebte Praxis.

Siehe auch