Viswa: Unterschied zwischen den Versionen

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„Viswa“ bedeutet im Sanskrit sinngemäß „das Ganze“, „das Universum“ oder „die gesamte Welt“. In der indischen Geisteswelt ist das ein großer Begriff: Er meint nicht nur die äußere Welt mit Bergen, Menschen und Sternen, sondern auch die umfassende [[Wirklichkeit]], in der alles miteinander verbunden ist. Darum taucht „Viswa“ oft in [[spirituell]]en und [[hinduistisch]]en Zusammenhängen auf, etwa wenn von der Weite des [[Kosmos]], vom universellen [[Bewusstsein]] oder von der allumfassenden göttlichen Ordnung die Rede ist.
„Viswa“ bedeutet im Sanskrit sinngemäß „das Ganze“, „das Universum“ oder „die gesamte Welt“. In der indischen Geisteswelt ist das ein großer Begriff: Er meint nicht nur die äußere Welt mit Bergen, Menschen und Sternen, sondern auch die umfassende [[Wirklichkeit]], in der alles miteinander verbunden ist. Darum taucht „Viswa“ oft in [[spirituell]]en und [[hinduistisch]]en Zusammenhängen auf, etwa wenn von der Weite des [[Kosmos]], vom universellen [[Bewusstsein]] oder von der allumfassenden göttlichen Ordnung die Rede ist.


Für [[Yoga]] ist das sehr bedeutsam. Yoga will dich aus der Enge des kleinen [[Ich]]s herausführen und dir ein Gefühl für das Ganze geben. Wenn du nicht mehr nur aus Gewohnheit, Angst oder Ego handelst, sondern dich als Teil eines größeren Zusammenhangs erlebst, dann wird aus Übung echte Spiritualität. In diesem Sinn erinnert „Viswa“ an eine Haltung von [[Weite]], [[Verbundenheit]] und innerer Offenheit — etwas, das in vielen hinduistischen Traditionen zentral ist.
Für [[Yoga]] ist das sehr bedeutsam. Yoga will dich aus der Enge des kleinen [[Ich]]s herausführen und dir ein Gefühl für das Ganze geben. Wenn du nicht mehr nur aus Gewohnheit, Angst oder Ego handelst, sondern dich als Teil eines größeren Zusammenhangs erlebst, dann wird aus Übung echte [https://www.yoga-vidya.de/ Spiritualität]. In diesem Sinn erinnert „Viswa“ an eine Haltung von [[Weite]], [[Verbundenheit]] und innerer Offenheit — etwas, das in vielen hinduistischen Traditionen zentral ist.


Ein praktisches [[Beispiel]]: Wenn du meditierst, kannst du dir nach einigen Atemzügen vorstellen, dass dein Bewusstsein sich von einem engen Punkt im Körper weitet — zuerst in den Raum um dich herum, dann in den ganzen [[Raum]], dann in die Natur, dann in die gesamte Welt. Oder du richtest deinen [[Alltag]] so aus, dass dein Handeln nicht nur dir selbst nützt, sondern auch anderen. Genau darin wird „Viswa“ lebendig: nicht als Theorie, sondern als gelebte Weite.
Ein praktisches [[Beispiel]]: Wenn du meditierst, kannst du dir nach einigen Atemzügen vorstellen, dass dein Bewusstsein sich von einem engen Punkt im Körper weitet — zuerst in den Raum um dich herum, dann in den ganzen [[Raum]], dann in die Natur, dann in die gesamte Welt. Oder du richtest deinen [[Alltag]] so aus, dass dein Handeln nicht nur dir selbst nützt, sondern auch anderen. Genau darin wird „Viswa“ lebendig: nicht als Theorie, sondern als gelebte Weite.

Aktuelle Version vom 25. Juli 2026, 02:15 Uhr

Viswa

Viswa (Sanskrit: Viśwa/Viśwam m.) = das All, das Universum. Der erste Name von Vishnus 1000 Namen

„Viswa“ bedeutet im Sanskrit sinngemäß „das Ganze“, „das Universum“ oder „die gesamte Welt“. In der indischen Geisteswelt ist das ein großer Begriff: Er meint nicht nur die äußere Welt mit Bergen, Menschen und Sternen, sondern auch die umfassende Wirklichkeit, in der alles miteinander verbunden ist. Darum taucht „Viswa“ oft in spirituellen und hinduistischen Zusammenhängen auf, etwa wenn von der Weite des Kosmos, vom universellen Bewusstsein oder von der allumfassenden göttlichen Ordnung die Rede ist.

Für Yoga ist das sehr bedeutsam. Yoga will dich aus der Enge des kleinen Ichs herausführen und dir ein Gefühl für das Ganze geben. Wenn du nicht mehr nur aus Gewohnheit, Angst oder Ego handelst, sondern dich als Teil eines größeren Zusammenhangs erlebst, dann wird aus Übung echte Spiritualität. In diesem Sinn erinnert „Viswa“ an eine Haltung von Weite, Verbundenheit und innerer Offenheit — etwas, das in vielen hinduistischen Traditionen zentral ist.

Ein praktisches Beispiel: Wenn du meditierst, kannst du dir nach einigen Atemzügen vorstellen, dass dein Bewusstsein sich von einem engen Punkt im Körper weitet — zuerst in den Raum um dich herum, dann in den ganzen Raum, dann in die Natur, dann in die gesamte Welt. Oder du richtest deinen Alltag so aus, dass dein Handeln nicht nur dir selbst nützt, sondern auch anderen. Genau darin wird „Viswa“ lebendig: nicht als Theorie, sondern als gelebte Weite.

Dazu passt ein Satz von Swami Sivananda: „Be good, do good, be kind, be compassionate.“

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