Anubhuti: Unterschied zwischen den Versionen

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Oliver Hahn (Diskussion | Beiträge)
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'''Anubhuti''' ([[Sanskrit]]: अनुभूति anubhūti ''f.'') [[Wahrnehmung]], [[Erfahrung]]; Gewinnung eines Begriffes oder einer [[Vorstellung]]. Anubhuti ist jede Erfahrung, die nicht auf [[Gedächtnis]] beruht. In der indischen [[Philosophie]] wird Anubhuti über vier [[Pramana]]s, also vier Mittel der Wahrnehmung gemacht, Sinneswahrnehmung, logische Schlussfolgerung, Aussagen anderer (bzw. Heilige [[Schriften]]), direkte Wahrnehmung. Bekannt ist das Werk "[[Aparokshanubhuti|Aparoksha Anubhuti]]" von [[Shankaracharya]]. Anubhuti kann auch Schlussfolgerung heißen.  
'''Anubhuti''' ([[Sanskrit]]: अनुभूति anu-bhūti ''f.'') [[Wahrnehmung]], [[Erfahrung]]; Gewinnung eines Begriffes oder einer [[Vorstellung]]. Anubhuti ist jede Erfahrung, die nicht auf [[Gedächtnis]] beruht. In der indischen [[Philosophie]] wird Anubhuti über vier [[Pramana]]s, also vier Mittel der Wahrnehmung gemacht, Sinneswahrnehmung, logische Schlussfolgerung, Aussagen anderer (bzw. Heilige [[Schriften]]), direkte Wahrnehmung. Bekannt ist das Werk "[[Aparokshanubhuti|Aparoksha Anubhuti]]" von [[Shankaracharya]]. Anubhuti kann auch Schlussfolgerung heißen.  


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*[[Sarvanubhuti]]
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*[[Vibhuti]]
*[[Sambhuti]]
*[[Bhuti]]
*[[Aparokshanubhuti]]
*[[Aparokshanubhuti]]
*[[Katha Upanishad]]
*[[Katha Upanishad]]
*[[Purundara Das]]
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:Die AMRITA SIDDHI ("Erlangung der Unsterblichkeit") ist ein bisher noch wenig bekannter Ur-Text zum Hatha Yoga, der aus einem asketisch orientierten buddhistischen Umfeld stammt. Niedergeschrieben wurde er vermutlich im 11. Jahrhundert in Indien von Madhava Chandra. Der Verfasser lehrt in 35 kurzen Kapiteln die praktischen und theoretischen Grundlagen …
 
:Dr phil Oliver Hahn


[[Kategorie:Glossar]]
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[[Kategorie:Sanskrit]]
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Aktuelle Version vom 2. Februar 2026, 14:00 Uhr

Anubhuti (Sanskrit: अनुभूति anu-bhūti f.) Wahrnehmung, Erfahrung; Gewinnung eines Begriffes oder einer Vorstellung. Anubhuti ist jede Erfahrung, die nicht auf Gedächtnis beruht. In der indischen Philosophie wird Anubhuti über vier Pramanas, also vier Mittel der Wahrnehmung gemacht, Sinneswahrnehmung, logische Schlussfolgerung, Aussagen anderer (bzw. Heilige Schriften), direkte Wahrnehmung. Bekannt ist das Werk "Aparoksha Anubhuti" von Shankaracharya. Anubhuti kann auch Schlussfolgerung heißen.

Shankara, der Lehrer des Vedanta

Sukadev über Anubhuti

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Anubhuti

Anubhuti ist ein Sankrit-Wort. Anubhuti heißt Wissen, Erfahrung, Wahrnehmung. Anubhuti ist auch das, was man durch die Brahmanas weiß. Brahmanas sind die Quellen korrekten Wissens. Es gibt laut Patanjali drei Hauptquellen korrekten Wissens, nämlich Sinneswahrnehmung, logische Schlussfolgerung und die Aussage anderer. Und dann gibt es noch als viertes die direkte intuitive Wahrnehmung, Prajna. Anubhuti ist also das, was durch die Brahmanas kommt.

Und wir können zu richtigen Schlussfolgerungen kommen, wir können korrektes Wissen haben, wir können aber auch falsches Wissen haben. Anubhuti hat aber auch eine weitere Bedeutung. Anubhuti heißt eben auch "Anu", eins, und "Bhuti" heißt in dem Kontext auch Wahrnehmung. In einem höheren Sinn ist Anubhuti die Wahrnehmung des Höchsten, die Erkenntnis der Wahrheit. Es gibt auch mehrere berühmte Texte, es gibt "Kanda Anubhuti" von einem Weisen in Tamil Nadu. Shri Kartikeyan hat einen Kommentar geschrieben über Kanda Anubhuti, und Yoga Vidya hat diesen ins Deutsche übersetzen lassen.

Und es gibt auch Aparoksha Anubhuti, ein anderer Text von Shankaracharya, wo es auch um die Wahrnehmung des Höchsten geht. Durch tiefe Erkenntnis, letztlich durch Nachsinnen der Texte – die Texte sind oft die Aussagen anderer – darüber denkt man nach und vergleicht das mit dem, was die Sinne einem sagen. Dann kommt man in tiefes Anubhuti, und irgendwann erfährt man so die höchste Wahrheit.

Anubhuti अनुभूति anubhūti Aussprache

Hier kannst du hören, wie das Sanskritwort Anubhuti, अनुभूति, anubhūti ausgesprochen wird:

Siehe auch

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