Verbreitung des Buddhismus

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Verbreitung des Buddhismus
Buddhismus - erläutert vom Yoga Standpunkt aus

Der Buddhismus ist eine der großen Weltreligionen

Buddhismus hat sich heute auf die ganze Welt verbreitet. Man kann mehrere Wellen der Verbreitung des Buddhismus sehen, der Buddha hat ja im 6. Jahrhundert vor Christus gelebt in einem bestimmten Teil von Nordindien. Der Buddha stammte aus einer Adelsrepublik, er war eben der Sohn eines Adligen. Es wird manchmal gesagt: Er war Sohn eines Königs, stimmt nicht so ganz.Eines Adligen, der schon etwas zu sagen hatte. Buddha hat letztlich das Erbe seines Vaters aufgegeben, er wollte die Erleuchtung erlangen. Es heißt, dass er sie erlangt hatte und zunächst in der Gegend des Königreiches, oder dieser Adelsrepublik hat er seine ersten Jünger gehabt, und zur Zeit von Buddha soll er schon viele tausend Mönche eingeweiht haben.

Die Zeit nach Buddha

Nach dem Tod von Buddha war die Verbreitung des Buddhismus zunächst mehr auch eben südlich von Nepal die heutigen Staaten. Nepal, wo Buddha ja geboren worden war, bis zu den heutigen Bihar und dann so ein bisschen schrittweise weiter. Zur Zeit von Ashoka, im dritten Jahrhundert vor Christus, war der Buddhismus über ganz Nordindien verbreitet und Ashoka, einer der großen indischen Herrscher, der ja ganz Indien geeinigt hatte und zum Buddhismus konvertiert hatte, der Ashoka hat den Buddhismus stark gefördert im ganzen Land, so dass man spätestens Mitte des dritten Jahrhundert vor Christus davon sprechen kann, dass der Buddhismus sich verbreitet hatte von Nepal bis zur Südspitze Indiens, vom heutigen Pakistan bis zum heutigen Bangladesh, also alles, was Indien war. Vermutlich schon zur Zeit von Ashoka begann die Verbreitung des Buddhismus auch über die Grenzen von Indien hinaus, eben über Tibet, auch nach China über Sri Lanka und auch hinter Indien im heutigen Indochina nach Birma, Vietnam, Kambodscha und so weiter. Man nimmt an, dass in den ersten Jahrhunderten vor Christus der Buddhismus sich dann auch noch etwas weiter verbreitete. Buddhistisches Gedankengut hat sich dann auch im Mittelmeerraum ausgebreitet, manche der griechischen Philosophien, wie der Kynismus und die Stoa wurden stark auch beeinflusst von indischen Philosophen und eventuell auch Buddhisten. Manche sagen, dass manches, was Jesus gelehrt hatte auch so ein bisschen vielleicht beeinflusst war von Buddhisten, andere sagen: Es lag einfach irgendwo in der Luft. In den ersten Jahrhunderten nach Christus ging die Verbreitung des Buddhismus nach China und nach Indochina weiter, so dass eigentlich ab der Tang Dynastie man sagen kann, dass es in China drei Religionen parallel gab: Taoismus, Konfuzionismus und Buddhismus und in der Folgezeit verbreitete sich Buddhismus auch weiter bis nach Korea und bis nach Japan und natürlich auch bis in die Mongolei. So können wir sagen: So blieb die Verbreitung des Buddhismus eine ganze Weile ähnlich.

Unter dem Einfluss der Moslems wurde irgendwo der Verbreitung des Buddhismus ein Riegel vorgeschoben, Buddhismus konnte sich nicht mehr nach Persien ausbreiten, auch nicht mehr nach Indonesien. Aber dann gab es nochmal eine nächste Welle im 19. Jahrhundert, insbesondere die Engländer, die Indien kolonisiert hatten und auch viele Europäer,die nach China kamen und auch nach Sri Lanka und letztlich dann als Vietnam und Kambodscha und Birma Kolonien wurden von den Engländern und den Franzosen, da gab es auch eine gewisse Faszination von buddhistischen Gedankengut. Für das es im 19. Jahrhundert die ersten Menschen im Westen gab, die sich als Buddhisten bezeichnet haben. Ab den 1960er Jahre, im Zuge der Hippie Bewegungen gab es auch immer mehr Intellektuelle, die insbesondere Zen Buddhismus studierten, es gab auch die ersten Westler, die sich zum Mönch oder Nonnen haben weihen lassen. Erst Mönche, später auch Nonnen.

Dalai Lama

Und dann, als der Dalai Lama entdeckte, dass die Westler interessiert sind am tibetischen Buddhismus, entstanden dann auch tibetische, buddhistische Gemeinden, nicht nur unter den Exil Tibetern, sondern eben auch unter den Europäern und Nordamerikanern.

Heute kann man sagen: Die Länder, wo die Mehrheit der Bevölkerung buddhistisch weiter ist und buddhistisch praktiziert sind: Sri Lanka, Myanmar, das alte Birma und Thailand. Länder, wo Buddhismus weiter populär ist, die aber stark unter den Verwerfungen der kommunistischen Diktatur gelitten haben und deshalb das buddhistische Gedankengut weniger geworden ist, ist eben Vietnam, Kambodscha, China und Nord Korea. Süd Korea ist eine Besonderheit, da gibt es einen Buddhismus, aber es gibt jetzt auch starken Einfluss von Christentum, starke Verbreitung des Christentums und Japan hat Shintoismus, Buddhismus und es gibt jetzt auch eine gewisse Verbreitung des Christentums in Japan. Und in Europa und Amerika gibt es unter westlichen Aspiranten einige Buddhisten und auch einige Exil Buddhisten.

Video Verbreitung des Buddhismus

Hier findest du einen Videovortrag zum Thema Verbreitung des Buddhismus :

Autor/Sprecher: Sukadev Bretz, Seminarleiter zu den Themen Yoga und Meditation.

Verbreitung des Buddhismus Audio Vortrag

Hier die Audiospur des oberen Videos zu Verbreitung des Buddhismus :

Siehe auch

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