Telefon

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Telefon - so nennt man einen Gebrauchsgegenstand, der ursprünglich hauptsächlich zur Übermittlung von Sprache eingesetzt wird, also als Kommunikationsmittel diente. Hierzu gab und gibt es auch heute noch das Zeitalter der Festnetztelefonie in den verschiedensten Ausprägungen sowie seit den 1990-er Jahren auch die Mobiltelefonie.

Die neuen Telefone - Mobilfunk & Co.

Die Mobiltelefonie (auch Handy, Funktelefon, GSM-Telefon nach Mobilfunkstandard GSM (Global System for Mobile Communications) hat die Telefonie als solches gravierend verändert bzw. revolutioniert mit Mobilfunkanbietern wie z.B. Deutsche Telekom (D1-Netz), Vodafone (früher Mannesmann) (D2-Netz). In der ersten Generation gab es in Deutschland noch das A-Netz, B-Netz und das C-Netz. Heute (2017) haben sich seit langem D- und E-Netze bzw. weitere Netze etabliert. In anderen Ländern gibt es weitere Netze und entsprechende Roaming-Vereinbarungen mit den Mobilfunkanbietern.

Durch diese Revolutionierung dient das Telefon heute nicht einfach nur zur Sprachübermittlung, sondern wird gleichzeitig z.B. als Terminkalender genutzt. Darüber hinaus gibt es inzwischen die vielfältigsten Funktionen, gerade auch durch die Online-Anbindung zum World Wide Web (WWW / allgemein als Internet bezeichnet) ist das Mobiltelefon inzwischen zum alltäglichen Begleiter geworden.

Das Telefon dient zum Abrufen von e-mails durch Anbieter (GMX, 1&1, Web.de, etc.), zur Nachrichtenübermittlung mittels SMS (Short Message Service) oder z.B. auch mittels Whats App oder Social Media-Diensten (Twitter, Facebook, etc.) und sogar als Informationsquelle durch Online-Dienste (Google, Wikipedia, Bing, Yahoo, etc.). Durch diese Online-Dienste wird jede gerade benötigte Information (z.B. Übersetzungen, Zugverbindungen, Öffnungszeiten von Ladengeschäften und Ämtern, Rechtschreibhilfen, die neuesten Mitteilungen und Fotos von Freunden und Familie, etc.) in Sekundenschnelle abrufbar. Selbst das Einkaufen bzw. heute meistens als Shopping bezeichnet, kann man heute online mit dem Mobiltelefon vornehmen.

Darüber hinaus ermöglicht ein modernes Mobiltelefon auch navigieren, um von einem Ort zum nächsten zu gelangen, ohne dass man ein zusätzliches Navigationsgerät benötigen würde. Hierfür und auch für unzählige andere Anwendungen gibt es entsprechende Apps, also Softwareanwendungen, die man sich auf sein Mobilfunkgerät downloaden, also aus dem Internet auf sein Gerät herunterladen und abspeichern kann.

Gerade durch diese vielfältigen Anwendungen ist das Mobiltelefon ein wichtiger Bestandteil im Alltag in allen Bereichen geworden und hat das Straßenbild deutlich verändert: Es gehört inzwischen zum normalen Stadtbild, dass nahezu jeder 2. mit einem Handy in der Hand zu sehen ist. Somit spricht man auch davon, dass es Fluch und Segen zugleich ist - zumal es aufgrund der Strahlung durch wissenschaftliche Studien zum Teil als "möglicherweise krebserregend" eingestuft wird. Dieses z.B. nach einer Einschätzung der Internationelen Agentur für Krebsforschung (IARC), eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (englisch: World Health Organization, WHO), die sich für das internationale öffentliche Gesundheitswesen einsetzen.

Die Entwicklung schreitet in diesen Bereichen immer weiter und so werden vermutlich auch die Mobiltelefone irgendwann durch andere Geräte abgelöst. Doch klar ist: Solange es Menschen gibt, werden sie miteinander kommunizieren und verbunden sein. Und wie du dich nicht nur mit den Menschen verbinden, sondern wie du ein modernes Gerät wie das Handy dazu nutzen kannst, dich im Alltag auch immer wieder spirituell, zum Beispiel mit Gott zu verbinden, darüber erfährst du in dem nachfolgenden Beitrag.

Telefon klingelt – Spirituelle Achtsamkeit

Lass dich nicht vom Telefon vereinnahmen

- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2020 -

Wenn das Telefon klingelt, kannst du das nutzen für einen Moment der Achtsamkeit. Ich möchte dir eine Geschichte von mir erzählen, als ich 1981 in ein Yogazentrum eingezogen bin. Ich hatte im Büro etwas sehr wichtiges zu tun. Ich weiß zwar nicht mehr genau was, aber es schien mir sehr wichtig zu sein. Das Telefon klingelte und ich fühlte mich gestört, weil ich aus meinem Fluss herausgerissen wurde.

Dann gab es einen Moment, an dem von hinten ein freundlicher Zuruf kam: „Gott ruft“. Ohne dass ich es wusste, war die Zentrumsleiterin ins Zimmer gegangen und hatte mein Stöhnen gehört. Beim nächsten Klingeln hob ich damals den Telefonhörer ab. Dieser eine Satz „Gott ruft“, ist tief in mir bis heute verankert geblieben. Wenn ich heute das Klingeln eines Telefons höre, hören ich auch diesen kurzen Satz: „Gott ruft“.

Mein Tipp dazu für dich ist: Atme beim ersten Klingeln ein bis zwei Mal tief durch. Beim zweiten Klingeln kannst du auch sagen, Gott ruft oder Gott ich bin gleich da. Und beim dritten Klingeln kannst du abnehmen und dann bist du für den Menschen da. Das kannst du machen wenn das Telefon klingelt oder auch wenn es an der Tür klingelt.

Nicht gleich hinrennen, auch nicht stöhnen, einmal ein- und ausatmen, den Gast innerlich willkommen heißen, innerlich Gott begrüßen und dann die Tür öffnen.

Das alles sollte natürlich alles nicht zu lange dauern. Beim Telefonanruf wäre es gut, wenn du beim dritten Klingeln abhebst. Wenn es an der Tür klingelt bist du natürlich auch zügig an der Tür oder du sagst: „Noch einen Moment bitte, ich bin gleich da“.

In Indien gilt: Klingeln ist eine Erinnerung an Gott. Deshalb gibt es auch bei Pujas und anderen Ritualen eine Klingel, sie erinnert dich an Gott.

Wenn bei dir das Telefon klingelt oder es an der Tür klingelt, nimm das als Erinnerung an Gott.

Video - Telefonanrufe spiritualisieren

Das Telefon klingelt - spirituelle Achtsamkeit - Praxisbeispiel aus dem Bhakti Yoga

In diesem Videovortrag gibt Sukadev dir einen weiteren Tipp, wie du deinen Alltag weiter spiritualisieren kannst. Lass dich jedes Mal an Gott erinnern, wenn das Telefon klingelt.

Du kannst genervt reagieren, wenn du durch das Telefonklingeln bzw. durch einen Anruf aus deinem Fluss gerissen wirst. Du hast aber auch die Wahl, zum Beispiel beim 1. Klingeln einfach einen Moment inne zu halten und tief einzuatmen und beim 2. klingeln dir zum Beispiel sagen "Gott ruft an!". Höre hierzu den nachfolgenden Videovortrag.


Dieser Vortrag gehört zu der Themenreihe "Mantra, Bhakti Yoga und Sanskrit" und ist der 13. Bhakti-Yoga-Teil innerhalb der Vortragsreihe „Yoga Vidya Schulung – Der ganzheitliche Yogaweg“ und ein Begleitvortrag der 2-jährigen Yogalehrerausbildung.

Dies ist der 141. Vortrag der Vortragsreihe „Yoga Vidya Schulung“. Ab Folge YVS131 findest du weitere Tipps und Anwendungsbeispiele, wie du deinen Alltag weiter spiritualisieren kannst:

Und in Folge 129 und 130 erfährst du, wozu die Spiritualiesierung des Alltags überhaupt gut sein soll:

Weitere Informationen findest du auch unter den Stichwörtern Bhakti, Bhakti Yoga und Yoga.

Siehe auch

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