Holle

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Holle ist unter den germanischen Göttinnen die Mutter Erde, die Erdgöttin. Sie wird auch genannt Erda, Nerthus, Bertha, Jörd. Sie ist auch bekannt in den Schreibweisen Hlödin, Hlodyn, Holla, Holler, Hulda. Holle ist im Süddeutschen auch als Perchta bekannt.

Bekannt ist Frau Holle als mittelalterliche Sagengestalt und Figur im Märchen der Gebrüder Grimm "Frau Holle".

Frau Holle spielt in vielen Sagen eine große Rolle. Es gibt z.B. den Frau-Holle-Teich in Nordhessen. Frau Holle gilt als verantwortlich für den Schnee: Wenn sie ihre Betten ausschüttelt, dann fallen Scheeflocken auf die Erde.

Frau Holle gilt aber auch als Kraft des Frühlings: In den Frühjahrsmonaten schreitet Frau Holle durch die Wälder, Felder und Wiesen. Durch ihre Energie sprießen die Pflanzen, werden die Tiere fruchtbar.

Holle ist die Göttin der Erde. Sie schützt die Schätze der Erde. Sie ist erfahrbar im Wald, in Höhlen, in der Erde. Ihre heilige Pflanze ist der Holunder. Ihre Heilkraft wirkt durch den Holunder.

Die Göttin Holle ist die Große Göttin, die Urmutter, die Shakti, die Devi.

Etymologisch hängen die Wörter heilig, Heil, huldvoll, Huld mit Holle zusammen.


Siehe auch