Gott Zitate

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Zitate Gott: hier findest du einige Zitate zu Gott. Da Gott unendlich ist beschränkt sich diese Seite auf eine kleine Auswahl.

  • Die Gottesvorstellung der Menschen ist ihr ideal verwirklichtes Streben nach Vollkommenheit.

Alfred Adler, Arzt 1870-1937

  • ... doch was Gott ist, bleibt unverständlich

Dem Geist des Menschen, der ja doch nur endlich. Luis de Camoes, Dichter 1524-1580 5

  • Der Gott, der Gott sterben lässt, um Gott zu besänftigen.

Denis Diderot, Philosoph 1713-1784 27

  • Der Gott, der Auschwitz zugelassen hat, kann nur unmoralisch sein oder gar nicht existieren.

ein Jude in einem FS-Interwiev 10

  • Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion, ist der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er auch keine Götter. Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott. - Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde.

Ludwig Feuerbach, Philosoph 1804-1872 5

  • Gott ist ein unaussprechlicher Seufzer, im Grunde der Seelen gelegen.

Sebastian Frank, Theologe *1499 5

  • Gott ist immer der Verbündete der Herrschenden.

Erich Fromm, Psychoanalytiker 1900-1980 14

  • Ich bin nun einmal einer der ephesischen Goldschmiede, der sein ganzes Leben im

Wie einer ist, so ist sein Gott; Darum ward Gott so oft zum Spott. 5 Johann Wolfgang von Goethe, Dichter 1749-1832

  • Gott ist nicht ein Wesen außerhalb mir, sondern ein notwendig Ding meines Gemüts, letzten Endes ein Gedanke in mir. 16
  • Das sittliche Handeln und die sittliche Wertschätzung ist von dem Glauben an die Existenz eines Gottes unabhängig.
  • Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! 20

Immanuel Kant, Philosoph 1724-1804


  • Gott ist eine leere Tafel, auf der

Nichts weiter steht, als was du selbst Darauf geschrieben. Martin Luther, Theologe 1483-1546 5


  • Man sollte es sich zur heiligsten Pflicht machen, dem Kinde nicht zu früh einen Begriff von Gott beibringen zu wollen. Die Forderung muss von innen heraus geschehen, und jede Frage, die man beantwortet, ehe sie aufgeworfen ist, ist verwerflich. Das Kind hat vielleicht seine ganze Lebenszeit daran zu wenden, um jene irrigen Vorstellungen wieder zu verlieren.

Friedrich von Schiller, Dichter 1759-1805 26

  • Der Mensch soll sich nicht genügen lassen an einem gedachten Gott; denn, wenn der Gedanke vergeht, vergeht auch der Gott. Man soll vielmehr einen wesenhaften Gott haben, der weit erhaben ist über die Gedanken der Menschen und aller Kreaturen.

Meister Eckhart

  • Gott aber, hat man ihn überhaupt, so hat man ihn allerorten; auf der Straße und unter den Leuten so gut wie in der Kirche oder in der Einöde oder in der Zelle…

Meister Eckhart

  • Der Mensch soll sich daran gewöhnen, nicht das Seine in den Dingen zu suchen oder zu nehmen, sondern in allen Dingen Gott zu suchen und zu nehmen.

Meister Eckhart

  • Gott ist allezeit bereit –

aber wir sind sehr unbereit. Gott ist uns nahe, aber wir sind ihm ferne. Gott ist drinnen, wir sind draußen. Gott ist in uns heimisch, wir sind Fremde. Meister Eckhart

  • Gott ist mir näher, als ich mir selber bin. Mein Dasein hängt daran, dass Gott mir nahe und gegenwärtig ist.

Meister Eckhart

  • Gott ist immer in uns, nur wir sind so selten zu Hause.

Meister Eckhart

  • In allen übrigen Wesen ist Gott als Wesen, als Tätigkeit, als Empfinden, aber nur in der Seele gebiert er sich. Alle Kreaturen sind eine Fußstapfe Gottes, aber die Seele ist in ihrer Natur Gottes Ebenbild.

Meister Eckhart

  • In dieser Liebe, in der Gott sich selber liebt,

in der liebt er die ganze Welt. In dieser Lust, in der Gott sich selber genießt, in der genießt er die ganz Welt. Meister Eckhart

  • Über Gott will ich schweigen.

Meister Eckhart

  • Soweit du ausgehst aus allen Dingen, so weit, nicht weniger und nicht mehr, geht Gott ein mit all dem Seinen...

Meister Eckhart

  • Mitten in den Dingen muss der Mensch Gott ergreifen und sein Herz gewöhnen, ihn allzeit als einen Gegenwärtigen zu besitzen im Gemüt, in der Gesinnung und im Willen.

Meister Eckhart

  • Halte dich abgeschieden von allen Menschen, bleibe ungetrübt von allen aufgenommenen Eindrücken, mache dich frei von allem, was deinem Wesen eine fremde Zutat geben könnte, und richte dein Gemüt allzeit auf ein heilsames Schauen: bei welchem du Gott in deinem Herzen trägst, als den Gegenstand, von dem deine Augen nimmer wanken.

Meister Eckhart

  • Die Freunde Gottes sind nie ohne Labe; denn was Gott will, das ist, ob erquicklich oder unerquicklich, für sie die höchste Labsal.

Meister Eckhart

  • Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist.

Meister Eckhart

  • Gott ist dreifach von Person und doch einfach von Natur. Gott ist auch an allen Orten, und an jedem Ort ist Gott ganz. Das will so viel sagen, dass alle Orte ein Ort Gottes sind.

Meister Eckhart

  • Jeder Unterschied ist Gott fremd, sowohl in Bezug auf seine Natur wie in Bezug auf die Personen. Beweis: Seine Natur ist eine; und jede Person ist eine und eben dieses selbe Eine, was die Natur ist.

Meister Eckhart Quelle: Vom Papst verurteilte Sätze aus Meister Eckharts Predigten Man soll Gott nicht außerhalb von einem erfassen und ansehen, sondern als mein Eigen und als das, was in Einem ist. Meister Eckhart

  • Sobald Gott dich bereit findet, muss er in dein Wesen einströmen, geradeso wie der Sonnenschein sich auf die Erde ergießen muss, wenn die Luft klar und rein ist. Sehnendes Verlangen schafft Liebe, und Liebe überwindet alle Hindernisse. Sie ist die größte Kraft, der selbst Gott nicht widerstehen kann.

Meister Eckhart

  • Verstehet recht: Gott ist, was er ist, und was er ist, das ist mein, und was mein ist, das liebe ich, und was ich liebe, das liebt mich und zieht mich in sich hinein; und was mich also an mich genommen hat, dem gehöre ich mehr an als mir selber.

Meister Eckhart

  • Das Beste und Herrlichste, wozu man in diesem Leben gelangen kann, ist, dass du schweigst und Gott wirken und sprechen lässt.

Meister Eckhart

  • So gewaltig liebt Gott meine Seele, dass sein Wesen und sein Leben daran liegt, dass er mich lieben muss, es sei ihm lieb oder leid. Wer Gott das nähme, dass er mich liebt, der nähme ihm seine Gottheit.

Meister Eckhart

  • Ich überlegte mir heute Nacht, dass nur Gleiches aufeinander wirken kann. Ich kann kein Ding sehen, das mir nicht gleich ist, und ich kann kein Ding erkennen, das mir nicht gleich ist. Gott trägt alle Dinge verborgen in sich selbst, aber nicht in dies oder das unterschieden, sondern eins in Einheit.

Meister Eckhart

  • Die Liebe beginnt da, wo das Denken aufhört. Wir brauchen aber die Liebe von Gott nicht zu erbitten, sondern wir müssen uns für sie nur bereithalten.

Meister Eckhart

  • Soll Gott gesehen werden, so muss es in einem Lichte geschehen, das Gott selbst ist. Das Auge, in dem ich Gott sehe, ist dasselbe Auge, darin mich Gott sieht – mein Auge und Gottes Auge ist ein Auge und ein Erkennen und ein Lieben.

Meister Eckhart

  • Du brauchst Gott weder hier noch dort zu suchen; er ist nicht weiter als vor der Tür des Herzens. Dort steht er und harrt und wartet.

Meister Eckhart

  • Ich will Gott immer bitten, dass Er Sich mir gebe: ich will Ihn bitten, dass er mich lauter mache. Denn wäre ich lauter, Gott müsste sich mir geben aus Seiner eigenen Natur und Sich in mich fügen.

Meister Eckhart

  • Denn wer Gott unter bestimmten Formen sucht, der ergreift wohl die Form, aber Gott, der in ihr verborgen ist, entgeht ihm.

Meister Eckhart

  • Wer sich an Gott hängt, dem hängt Gott sich an und alles Tüchtige. Und was du zuvor suchtest, das sucht nun dich, welchem du zuvor nachjagtest, das jagt nun dir nach und was du zuvor fliehen musstest, das flieht nun dich.

Meister Eckhart

  • Schweig' und schwätze nicht über Gott; denn damit, dass du von ihm schwätzest, lügst du und tust Sünde. Willst du also ohne Sünde und vollkommen sein, so schwätze nicht von Gott. Du sollst auch von Gott nichts verstehen, denn Gott ist über alles Verständnis.

Meister Eckhart

  • Hätte ich einen Gott, den ich verstehen könnte, ich wollte ihn nimmer für Gott halten.

Meister Eckhart

  • Alles, was man von Gott aussagen kann, das ist Gott nicht.

Meister Eckhart

  • Wo der Mensch aus Hingabe das Seine preisgibt, da muss notgedrungen Gott für ihn eintreten.

Meister Eckhart

  • Gott hat auf Erden so viel Raum, als der Mensch ihm macht.

Meister Eckhart

  • Der Weg zu Gott kann niemals am Menschen vorbeiführen.

Franz von Assisi

  • Gott ist die Freude. Deshalb hat er die Sonne vor sein Haus gestellt.

Franz von Assisi

  • Der Mensch denkt sich Gott so, wie er ihn sich wünscht; aber Gott bleibt immer so, wie er ist.

Franz von Assisi

  • Was kann der Mensch im Leben mehr gewinnen,

Als dass sich Gott-Natur ihm offenbare, Wie sie das Feste lässt zu Geist zerrinnen, Wie sie das Geisterzeugte fest bewahre! Johann Wolfgang von Goethe Quelle: Goethe, Gedichte. Aus: Bei Betrachtung von Schillers Schädel, 1826 Ich glaube einen Gott! – Dies ist ein schönes, löbliches Wort; aber Gott anerkennen, wo und wie er sich offenbare, das ist eigentlich die Seligkeit auf Erden. Johann Wolfgang von Goethe

  • Wir kennen nur Ganglien, Gehirnknoten; vom Wesen des Gehirns selbst wissen wir so viel als gar nichts. Was wollen wir denn also von Gott wissen?

Johann Wolfgang von Goethe Quelle: Goethe, Gespräche. Mit Johann D. Falk (seit 1798 Lehrer verwahrloster Kinder in Weimar), 25. Januar 1813 Ich darf sagen, ich kam nie leer zurück, wenn ich unter Druck und Not Gott gesucht hatte. Johann Wolfgang von Goethe Quelle: Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 6. Buch, Bekenntnisse einer schönen Seele Sie [die Götter] reden nur durch unser Herz zu uns. Johann Wolfgang von Goethe Worauf du nur dein Herz hängst und verlässest, das ist eigentlich dein Gott. Martin Luther

  • Eine feste Burg ist unser Gott.

Martin Luther

  • Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir! Amen.

Martin Luther

  • Das ist Gottes Werk und Kunst, dass er böse Sachen gut machen kann, wenn wir es verderbt und verwahrlost haben. Gott pflegt aus nichts alles zu machen.

Martin Luther

  • Unser Herrgott gönnet uns gern, dass wir essen, trinken und fröhlich sind und alle Kreaturen brauchen, denn darum hat er sie alle geschaffen.

Martin Luther

  • Die Barmherzigkeit Gottes ist wie der Himmel, der stets über uns fest bleibt. Unter diesem Dach sind wir sicher, wo auch immer wir sind.

Martin Luther

  • Es ist Gottes Lust und Ehre, dass er viel geben will.

Martin Luther

  • Man kann Gott nicht allein mit Arbeit dienen,

sondern auch mit Feiern und Ruhen. Die menschliche Vernunft lehrt nur die Hände und die Füße, Gott aber das Herz. Martin Luther

  • Die Wege Gottes sind wie ein hebräisches Buch, das man nur von hinten lesen kann.

Martin Luther

  • Wo ist Gott nun jetzt, nach Erschaffung der Welt?

Martin Luther

  • Der erscheint Gott am allerwenigsten leer,

der am meisten leer erscheint. Martin Luther

  • Ist's denn nötig, dass wir die Art und Weise,

wie Gott wirkt, völlig begreifen? Martin Luther Quelle: Luther, Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche, 1520

  • Gott kam durch die Hintertür in diese Welt.

Martin Luther

  • Wenn Gott mit seinem Gaben sparsamer umginge, wären wir dankbarer.

Martin Luther

  • Niemand will die richtige gemeine Straße göttlicher Gebote wandeln; jedermann macht sich selbst neue Wege und Gelübde, als hätte er Gottes Gebote alle vollbracht.

Martin Luther Quelle: Luther, An den christlichen Adel deutscher Nation, 1520

  • Gott ist in Kreaturen unbegreiflich, doch kann man ihn in seinem Worte fühlen und betasten; wiewohl er‘s nicht macht, wie wir gern wollten, denn er hält nicht unsere Geometrie, Mess- und Rechenkunst.

Martin Luther Quelle: Luther, Tischreden oder Colloquia, 1566

  • In allen, auch den kleinsten Kreaturen, ja auch in ihren Gliedern scheinet und siehet man öffentlich Gottes Allmacht und Wundertaten. Denn welcher Mensch, wie gewaltig, weise und herrlich er auch ist, kann aus einer Feige einen Feigenbaum oder eine andere Feige machen?

Martin Luther Quelle: Luther, Tischreden oder Colloquia, 1566

  • Gott lieben heißt eintreten, gehen, stehen, ausruhen und überall in der Liebe Gottes sein.

Rainer Maria Rilke

  • Aber der Weg zu dir [Gott] ist furchtbar weit

und, weil ihn lange keiner ging, verweht. Rainer Maria Rilke Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiterzuwandeln. Christian Morgenstern Quelle: Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1917

  • Es ist eines der tiefsten Worte: Bei Gott ist kein Ding unmöglich. Gott ist die Möglichkeit aller Möglichkeiten.

Christian Morgenstern

  • Gott und was Gott ist, hat nicht ein Ziel, sondern ist das Ziel.

Thomas von Aquin

  • Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal – worin der Begriff der Ewigkeit beruht.

Thomas von Aquin

  • Wohl können wir Gott unser Herz öffnen, aber nicht ohne göttliche Hilfe.

Thomas von Aquin Quelle: Aquin, Über die Wahrheit (De veritate)

  • Das Erste, was die Gnade tut, ist dies: Sie verleiht göttliches Sein.

Thomas von Aquin

  • Ein Gott, dessen der Mensch, den er geschaffen, noch bedürfte, müsste doch ein recht trauriger Gott sein.

Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863), deutscher Dramatiker und Lyriker Quelle: Hebbel, Tagebücher

  • Gott versteckt sich hinter dem, was wir lieben.

Christian Friedrich Hebbel Quelle: Hebbel, Tagebücher

  • Gott war sich vor der Schöpfung selbst ein Geheimnis, er musste schaffen, um sich selbst kennen zu lernen.

Christian Friedrich Hebbel Quelle: Hebbel, Tagebücher

  • Das Unsichtbare, das mich leitet und schult, fragt nicht,

ob und wann ich mag. Christian Friedrich Hebbel

  • Die Gemeinschaft Gottes mit den Menschen ist eine Wirklichkeit, die sich nicht beweisen, aber erfahren lässt.

Christian Friedrich Hebbel

  • Gott ist alles, weil er nichts ist, nichts Bestimmtes.

Christian Friedrich Hebbel

  • Nicht durch Stimmenmehrheit sind Himmel und Erde entstanden.

Christian Friedrich Hebbel

  • Gott hört auch, was man in Gedanken singt.

Christian Friedrich Hebbel

  • Wenn Gott sein Ebenbild wie sich selbst liebt, warum soll nicht auch ich das Bild Gottes wie Gott selbst lieben?

Ludwig Feuerbach (1804 - 1872), deutscher Philosoph

  • Was dem Menschen Gott ist, das ist sein Geist, seine Seele, und was des Menschen Geist, seine Seele, sein Herz, das ist sein Gott.

Ludwig Feuerbach

  • Gott ist eine Träne der Liebe, in tiefster Verborgenheit vergossen über das menschliche Elend.

Ludwig Feuerbach

  • Je mehr das Sinnliche verneint wird, desto sinnlicher ist der Gott, dem man das Sinnliche opfert.

Ludwig Feuerbach Quelle: Feuerbach, Das Wesen des Christentums, 1841

  • Gott ist der Spiegel des Menschen.

Ludwig Feuerbach

  • Ein offenes Auge sieht; tust du eins zu, o Kind,

so bist du, Gott zu schauen, mutwillig maulwurfsblind. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Der Vogel in der Luft,

der Stein ruht auf dem Land. Im Wasser lebt der Fisch, mein Geist in Gottes Hand. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Ich bin nicht außer Gott und Gott nicht außer mir;

ich bin sein Glanz und Licht, und er ist meine Zier. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Willst du den Perlentau der edlen Gottheit fangen,

musst du unverrückt an seiner Menschheit hangen. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Wer Gott in seinem Tun von Herzen loben kann,

Der hebt schon in der Zeit das ew'ge Leben an. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Mensch, denkst du Gott zu schaun dort oder hier auf Erden:

So muss dein Herz zuvor ein reiner Spiegel werden. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter Quelle: Silesius, Der cherubinische Wandersmann, 1675

  • Es ist zwar wahr, dass Gott dich selig machen will:

Glaubst du, er will's ohn' dich, so glaubest du zu viel. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter Quelle: Silesius, Der cherubinische Wandersmann, 1675

  • Berührt dich Gottes Geist in seiner Wesenheit,

So wird in dir geborn das Kind der Ewigkeit. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Die Gottheit ist ein Brunnen, aus ihr kommt alles her

und läuft auch wieder hin. Drum ist sie auch das Meer. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Mensch, gib du Gott dein Herz, er gibt dir seines wieder,

Ach, welch ein werter Tausch, du steigest auf, er nieder. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Gleich wie die Einheit ist in jeder Zahl,

so ist auch Gott, der "Ein" in Dingen überall. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Ich bin wie Gott, und Gott wie ich

Ich bin so groß als Gott, er ist als ich so klein; Er kann nicht über mich, ich unter ihm nicht sein. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Die heiligste Majestät, willst du ihr Ehr erzeigen,

wird allermeist geehrt mit heilgem Stilleschweigen. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Gott ist noch mehr in mir,

als wenn das ganze Meer in einem kleinen Schwamm ganz und beisammen war. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Gott ist ein lauter Nichts,

ihn rührt kein Nun noch Hier; je mehr du nach ihm greifst, je mehr entwird er dir. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Dass Gott gekreuzigt wird, dass man ihn kann verwunden!

Dass er die Schmach verträgt, die man ihm angetan! Dass er solche Angst aussteht! und dass er sterben kann! Verwundere dich nicht, die Liebe hat’s erfunden! Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Es kann in Ewigkeit kein Ton so lieblich sein,

als wenn des Menschen Herz mit Gott stimmt überein. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter Quelle: Silesius, Der cherubinische Wandersmann, 1675

  • Halt an, wo läufst du hin? Der Himmel ist in dir.

Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Der nächste Weg zu Gott ist durch der Liebe Tür:

Der Weg der Wissenschaft bringt dich gar langsam für. Angelus Silesius (1624 - 1677), (Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

  • Ich versuchte, ihn zu finden am Kreuz der Christen, aber er war nicht dort. Ich ging zu den Tempeln der Hindus und zu den alten Pagoden, aber ich konnte nirgendwo eine Spur von ihm finden. Ich suchte ihn in den Bergen und Tälern, aber weder in der Höhe noch in der Tiefe sah ich mich imstande, ihn zu finden. Ich ging zur Kaaba in Mekka, aber dort war er auch nicht. Ich befragte die Gelehrten und Philosophen, aber er war jenseits ihres Verstehens. Ich prüfte mein Herz, und dort verweilte er, als ich ihn sah. Er ist nirgends sonst zu finden.

Rumi

  • Ein Teil von mir denkt, dass ich ein Versager bin und der andere Teil von mir denkt, dass ich Gott bin.

John Lennon

  • Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott allein sich darum kümmert.

Martin Luther King

  • Beten macht das Herz weit, bis es so groß ist, dass es Gottes Geschenk, nämlich ihn selbst, in sich aufnehmen kann.

Mutter Teresa

  • Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem Tag.

Dietrich Bonhoeffer

  • Jemanden lieben heißt, ihn so sehen, wie Gott ihn gemeint hat.

Fjodor Dostojewski

  • Versuche niemals jemanden so zu machen, wie du selbst bist! Du weißt es, und Gott weiß es auch, daß einer von deiner Sorte genug ist.

Ralph Waldo Emerson

  • Ich möchte niemand anderem einen Weg vorzeichnen, denn ich weiß, daß mir der Weg von einer Hand vorgeschrieben wurde, die weit über mich hinausreicht.

Carl Gustav Jung

  • Liebe die Tiere, liebe jegliches Gewächs und jegliche Dinge! Wenn du alles liebst, so wird sich dir das Geheimnis Gottes in allen Dingen offenbaren, und du wirst schliesslich alle Welt mit Liebe umfassen!

Fjodor Dostojewski

  • Gib mir innere Schönheit, denn äußere Schönheit werde ich wohl nie haben. Laß mich erkennen, daß am reichsten ist, wer weise ist, und den Göttern am ähnlichsten, wer genügsam ist.

Sokrates

  • Je weniger einer braucht, desto mehr nähert er sich den Göttern, die gar nichts brauchen.

Sokrates

  • Das Gebet verändert Gott nicht, aber es verändert denjenigen, der betet.

Søren Kierkegaard

  • Für Gott ist alles schön und gut und recht; nur die Menschen sind der Meinung, das eine sei recht, das andere unrecht.

Heraklit

  • Sie können Gott berühren, indem Sie eine Blume oder die Luft berühren oder einen anderen Menschen anfassen. Außerhalb davon gibt es keinen Gott.

Thich Nhat Hanh

  • Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat ertappt.

Martin Luther

  • Die christliche Lehre von der Nutzlosigkeit der Strafe und der Gottlosigkeit der Rache hat trotz ihrer einfachen Vernünftigkeit nicht einen einzigen Menschen unter allen Nationen bekehrt.

George Bernard Shaw

  • Wer nicht an sich selbst glaubt, kann auch niemals an Gott glauben.

Swami Vivekananda

  • Religionen sind verschieden, aber es gibt nur einen einzigen Gott. Gott ist wie das Wasser, das die verschiedenen Gefäße füllt, und in jedem Gefäß nimmt die Vision Gottes die Gestalt des Gefäßes an.

Swami Vivekânanda

  • Das Wort Gottes ist eine Speise, wer sie isst, den hungert immer mehr danach.

Martin Luther

  • Eine der schönsten und herrlichsten Gaben Gottes ist die Musik, damit man viel Anfechtung und böse Gedanken vertreibt.

Martin Luther

  • Der allmächtige Gott, der aufmerksam in jedem Individuum sitzt, leitet die Tätigkeiten des Menschen entsprechend seines allmächtigen Willens.

Kabir

  • Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass Gott es nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.

Dietrich Bonhoeffer

  • Einem wirklich Gottlosen bin ich in meinem ganzen Leben noch nicht begegnet. Statt seiner bin ich nur dem Ruhelosen begegnet.

Fjodor Dostojewski

  • Gott existiert im Herzen eines Jeden, wie die Pupille im Auge. Aber Unwissenheit veranlasst den Menschen, ihn in der Ferne zu suchen.

Kabir

  • Wenn der Geist vollständig in irgendeiner Sache aufgeht, wird er einen Teil seiner Angst verlieren. Nur wenn er in der Liebe und der Erkenntnis des göttlichen Urgrundes aufgeht, wird er jede Angst verlieren.

Aldous Huxley

  • Gott wird, wenn er uns strafen will, unsere Gebete erhören.

Oscar Wilde

  • Es ist ein großer Unterschied, ob ich «Nahrung, Nahrung» sage oder sie esse; ob ich «Wasser, Wasser» sage oder es trinke. Wir können nicht erhoffen, Verwirklichung zu erlangen, indem wir einfach das Wort «Gott, Gott» wiederholen; wir müssen nach Verwirklichung streben und sie üben.

Swami Vivekânanda

  • Wenn ihr eure Andacht verrichtet, so denkt euch die Gottheit als gegenwärtig.

Konfuzius

  • Es gibt unzählige Definitionen von Gott. Doch ich bete Gott nur als Wahrheit an.

Mahatma Gandhi

  • Nicht wer nach ihm sucht und ausschaut, sondern wer die Augen schließt, wird des Unsichtbaren gewahr.

Laotse, Tao-Teh-King 14

  • Der beste Prediger ist das Herz, der beste Lehrer die Zeit, das beste Buch die Welt, der beste Freund Gott.

Talmud

  • Warum uns Gott so wohlgefällt?

Weil er sich uns nie in den Weg stellt.

Johann Wolfgang von Goethe

  • Gott denkt in den Genies, träumt in den Dichtern und schläft in den übrigen Menschen.

Peter Altenberg, österreichischer Schriftsteller

  • Ihr sucht nach Gott? Dann sucht ihn im Menschen. Seine Göttlichkeit offenbart sich im Menschen, wie in jedem anderen Dinge.

Ramakrishna