Hintergedanken

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Hintergedanken - was ist das? Wie geht man damit um? Hintergedanken zu haben bedeutet, dass man etwas vorgibt zu wollen und zu tun, aber etwas anderes zu meinen. Hintergedanke bezeichnet insbesondere ein verdecktes Motiv. Zum Beispiel kann jemand einem anderen helfen mit dem Hintergedanken, dass dieser einem anschließend einen Gefallen tun sollte. Jemand kann freundlich sein zu einer reichen alten Tante mit dem Hintergedanken, dass diese einen im Testament berücksichtigt. Man kann sich in einem gemeinnützigen Verein engagieren mit dem Hintergedanken, dass einem manche Rücksichtslosigkeit im Geschäftsgebaren verziehen wird. Man kann jemanden loben nicht weil man das, was er/sie getan hat für gut hält, sondern mit dem Hintergedanken, dass die Person künftig noch mehr tun wird. Offenheit und Ehrlichkeit sind wichtig. Wer vieles aus Berechnung, mit Hintergedanken tut, dem wird man langfristig nicht vertrauen. Swami Sivananda sagte gerne: Scrutinize your motives, werde dir über deine eigenen Motive klar. Aber man sollte sich auch nicht zu sehr das Hirn zermartern. Der Mensch ist ein komplexes Wesen und hat oft vielfältige Motivation.

Der Fuchs ist ein Symbol der Schlauheit, auch von Hintergedanken

Hintergedanken in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Hintergedanken gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Hintergedanken - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Hintergedanken sind zum Beispiel Bosheit, Arglist, Unaufrichtigkeit, .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Antonyme Hintergedanken - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Hintergedanken sind zum Beispiel Offenheit, Direktheit, Unvoreingenommenheit, . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Hintergedanken, die eine positive Konnotation haben:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Hintergedanken stehen:

Eigenschaftsgruppe

Hintergedanken kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Hintergedanken sind zum Beispiel das Adjektiv gedanklich, das Verb denken, sowie das Substantiv Denker.

Wer Hintergedanken hat, der ist gedanklich beziehungsweise ein Denker.

Siehe auch

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