Pranavasvarupa: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Pranavasvarupa''' ([[Sanskrit]]: pranavasvarūpa ''adj.'' und ''m.'') = | '''Pranavasvarupa''' ([[Sanskrit]]: pranavasvarūpa ''adj.'' und ''m.'') = das Wesen von Om. | ||
„Pranavasvarupa“ ist ein zusammengesetztes Sanskrit-Wort: „[[pranava]]“ steht für den heiligen Klang oder das Urton-Element (oft mit dem Mantra „[[Om]]“ assoziiert), und „[[svarupa]]“ bedeutet „die eigene Gestalt“ oder „Wesen“. Zusammengenommen lässt sich Pranavasvarupa als „die Wesenheit des Pranava“ oder „die eigene Form/des Wesens des Urtons“ verstehen — also die innere Natur des kosmischen Klanges, die im Menschen erfahren werden kann. | „Pranavasvarupa“ ist ein zusammengesetztes Sanskrit-Wort: „[[pranava]]“ steht für den heiligen Klang oder das Urton-Element (oft mit dem Mantra „[[Om]]“ assoziiert), und „[[svarupa]]“ bedeutet „die eigene Gestalt“ oder „Wesen“. Zusammengenommen lässt sich Pranavasvarupa als „die Wesenheit des Pranava“ oder „die eigene Form/des Wesens des Urtons“ verstehen — also die innere Natur des kosmischen Klanges, die im Menschen erfahren werden kann. | ||
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Wenn du im Sitzen das Om chantest, bewusst den Ton ausklingen lässt und in die [[Resonanz]] in Brust und Kopf hineinspürst, suchst du nach Pranavasvarupa — der Erfahrung, dass dieser Klang deine innere [[Gestalt]] berührt und dein Bewusstsein durchdringt. | Wenn du im Sitzen das Om chantest, bewusst den Ton ausklingen lässt und in die [[Resonanz]] in Brust und Kopf hineinspürst, suchst du nach Pranavasvarupa — der Erfahrung, dass dieser Klang deine innere [[Gestalt]] berührt und dein Bewusstsein durchdringt. | ||
Ein Praxisbeispiel: Setz dich aufrecht, nimm einige tiefe Bauchatemzüge, singe dreimal langsam „Om“ in gleichmäßigem Tonraum und beobachte nach jedem Ton das Nachklingen im Körper und die [[Stille]], die folgt. Halte die Aufmerksamkeit auf die feine Schwingung, ohne sie zu bewerten — so kannst du unmittelbar wahrnehmen, wie der Pranava zur Form deines [[Erleben]]s wird. Ein traditionelles Zitat, das das nahelegt: „Om ist die [[Vergangenheit]], [[Gegenwart]] und [[Zukunft]] und alles, was jenseits der Zeit liegt“ — damit wird angedeutet, dass Pranava nicht nur Klang, sondern die gestaltende Wirklichkeit ist, deren Wesen du in der Praxis erfahren kannst. | Ein Praxisbeispiel: Setz dich aufrecht, nimm einige tiefe Bauchatemzüge, singe dreimal langsam „Om“ in gleichmäßigem Tonraum und beobachte nach jedem Ton das Nachklingen im Körper und die [[Stille]], die folgt. Halte die Aufmerksamkeit auf die feine Schwingung, ohne sie zu bewerten — so kannst du unmittelbar wahrnehmen, wie der Pranava zur Form deines [[Erleben]]s wird. | ||
Ein traditionelles Zitat, das das nahelegt: „Om ist die [[Vergangenheit]], [[Gegenwart]] und [[Zukunft]] und alles, was jenseits der Zeit liegt“ — damit wird angedeutet, dass Pranava nicht nur Klang, sondern die gestaltende Wirklichkeit ist, deren Wesen du in der Praxis erfahren kannst. | |||
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Aktuelle Version vom 18. Juni 2026, 07:53 Uhr

Pranavasvarupa (Sanskrit: pranavasvarūpa adj. und m.) = das Wesen von Om.
„Pranavasvarupa“ ist ein zusammengesetztes Sanskrit-Wort: „pranava“ steht für den heiligen Klang oder das Urton-Element (oft mit dem Mantra „Om“ assoziiert), und „svarupa“ bedeutet „die eigene Gestalt“ oder „Wesen“. Zusammengenommen lässt sich Pranavasvarupa als „die Wesenheit des Pranava“ oder „die eigene Form/des Wesens des Urtons“ verstehen — also die innere Natur des kosmischen Klanges, die im Menschen erfahren werden kann.
In der yogischen und vedischen Tradition gilt der Pranava (Om) als Urklang, aus dem das Universum hervorgeht und in dem es sich auflöst. Pranavasvarupa bezeichnet nicht nur den Klang selbst, sondern das lebendige, erfahrene Sein dieses Klangs in dir: das direkte Erleben der Schwingung, die Körper, Atem und Bewusstsein durchdringt. Es ist die Erfahrung, dass das innere Erleben und das kosmische Prinzip nicht getrennt sind, sondern dieselbe subtile Form annehmen — ein Zustand, in dem Hören, Sein und Atmen eins werden.
Wenn du im Sitzen das Om chantest, bewusst den Ton ausklingen lässt und in die Resonanz in Brust und Kopf hineinspürst, suchst du nach Pranavasvarupa — der Erfahrung, dass dieser Klang deine innere Gestalt berührt und dein Bewusstsein durchdringt.
Ein Praxisbeispiel: Setz dich aufrecht, nimm einige tiefe Bauchatemzüge, singe dreimal langsam „Om“ in gleichmäßigem Tonraum und beobachte nach jedem Ton das Nachklingen im Körper und die Stille, die folgt. Halte die Aufmerksamkeit auf die feine Schwingung, ohne sie zu bewerten — so kannst du unmittelbar wahrnehmen, wie der Pranava zur Form deines Erlebens wird.
Ein traditionelles Zitat, das das nahelegt: „Om ist die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und alles, was jenseits der Zeit liegt“ — damit wird angedeutet, dass Pranava nicht nur Klang, sondern die gestaltende Wirklichkeit ist, deren Wesen du in der Praxis erfahren kannst.