Kshema: Unterschied zwischen den Versionen

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:Die AMRITA SIDDHI ("Erlangung der Unsterblichkeit") ist ein bisher noch wenig bekannter Ur-Text zum Hatha Yoga, der aus einem asketisch orientierten buddhistischen Umfeld stammt. Niedergeschrieben wurde er vermutlich im 11. Jahrhundert in Indien von Madhava Chandra. Der Verfasser lehrt in 35 kurzen Kapiteln die praktischen und theoretischen Grundlagen …
:Dr phil Oliver Hahn


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Aktuelle Version vom 12. März 2026, 14:56 Uhr

Kshema (Sanskrit: क्षेम kṣema adj. u. n.) 1. wohnlich, behaglich, gemütlich, Ruhe und Sicherheit bietend, Glück bringend, segensreich, hilfreich; 2. Grundlage, Unterlage; Aufenthalt, Rast, ruhiges Verweilen; 3.Ruhe, Friede, Sicherheit, ein sicherer und behaglicher Zustand, Wohlergehen, Wohlbefinden, Lebensglück, Schutz; 4. ein bestimmter wohlriechender Stoff. 5. Khemā (Khema, Kshema) ist die schöne Königin von König Bimbisāra.

Königin Khema bzw. Kshema war Schülerin Buddhas

Kshema (Königin)

Die Hindu-Mythologie bestätigt, dass Khemā die schöne Königin von König Bimbisāra ist. Bimbisāra hatte sie oft dazu gedrängt, sich mit Buddha zu treffen, sie hatte aber immer abgelehnt.

Wissend, dass sie von schönen Dingen angezogen wurde, bewerkstelligte der König, dass Dichter Gedichte über die Schönheit des Bambushains, in dem sich Buddha aufhielt, verfassten und er fragte die Künstler am Hof, die Gedichte zu singen.

Von den Gedichten fasziniert, entschied sie sich zu dem Bambushain zu gehen und dessen Schönheit selbst zu sehen. Während sie die Landschaft bewunderte, erblickte sie eine ausgesprochen schöne Maid, die neben Buddha stand und ihm fächelte. Khemā bemerkte, dass die Maid viel schöner als sie war und davon angezogen, genauer hinzuschauen, kam sie näher und näher zu dem Buddha.

Die schöne Maid war nur eine Vision, die Buddha mit seinen übernatürlichen Kräften erschaffen hatte. Während Khemā sie anstarrte, wurde die Maid in eine alte Frau mit kaputten Zähnen, grauem Haar und faltiger Haut verwandelt. Sie wurde anscheinend schwächer und schwächer und brach schließlich zusammen und starb.

Khemā war erschrocken. Khemā realisierte diesen Umstand des Lebens. Lord Buddha sagte, dass diejenigen, die sich vom Feuer der Lust betören lassen, in den Strom fallen, wie Spinnen, die sich in ihren eigenen Netzen verfangen. Diejenigen aber, die frei sind und die Anhaftung an das Verlangen vernichtet haben, erfreuen sich nicht an den Freuden der Sinne. Diese Worte hörend wurde Khemā eine Arhat und mit dem Einverständnis des Königs trat sie dem Orden der Nonnen bei. Später wurde sie weibliche Hauptschülerin von Buddha. Sehr bekannt für ihre Weisheit, half sie Buddha oft im Unterrichten der Nonnen.

Verschiedene Schreibweisen für Kshema

Sanskrit Wörter werden in Indien auf Devanagari geschrieben, ebenso wie auch modernere indische Sprachen wie Hindi, Bengali, Gujarati, Panjabi, Urdu. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die römische Schrift. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische Schrift transkribiert werden kann Kshema auf Devanagari wird geschrieben "क्षेम", in IAST wissenschaftliche Transkription mit diakritischen Zeichen "kṣema", in der Harvard-Kyoto Umschrift "kSema", in der Velthuis Transliteration "k.sema", in der modernen Internet Itrans Transkription "kShema".

Prinzessin Khema

Devanāgarī: खेमा (f.)

IAST: khemā

Harvard-Kyoto: khemA

Velthuis: khemaa

ITrans: khemaa

Siehe auch

Weblinks

Literatur

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Die AMRITA SIDDHI ("Erlangung der Unsterblichkeit") ist ein bisher noch wenig bekannter Ur-Text zum Hatha Yoga, der aus einem asketisch orientierten buddhistischen Umfeld stammt. Niedergeschrieben wurde er vermutlich im 11. Jahrhundert in Indien von Madhava Chandra. Der Verfasser lehrt in 35 kurzen Kapiteln die praktischen und theoretischen Grundlagen …
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