Edelsteinkunde

Edelsteinkunde ist das Wissen um die Edelsteine, Heilsteine und Mineralien.
Edelsteinkunde ist die Lehre von Edelsteinen, Schmucksteinen und ihren Eigenschaften. Sie beschäftigt sich mit ihrer Entstehung, chemischen Zusammensetzung, Kristallstruktur, Farbe, Härte, Transparenz und ihren optischen Effekten wie Glanz, Lichtbrechung oder Pleochroismus. Dazu gehört auch die Unterscheidung von natürlichen, behandelten und synthetischen Steinen.
Ein wichtiger Teil der Edelsteinkunde ist die Bestimmung und Bewertung. Hierbei prüft man, ob ein Stein echt ist, welche Qualität er hat und wie er sich von ähnlichen Mineralen oder Nachahmungen unterscheidet. Dafür nutzt man unter anderem Lupe, Mikroskop, Refraktometer, Spektroskop und Polariskop. Ebenso wichtig ist die Frage nach Herkunft und Seltenheit, denn diese beeinflussen den Wert stark.
Zu den bekannten Edelsteinen zählen Diamant, Rubin, Saphir und Smaragd, aber auch viele Schmucksteine wie Amethyst, Topas, Granat oder Turmalin. Edelsteinkunde verbindet also Geologie, Mineralogie, Optik und Handel und ist sowohl für Wissenschaft als auch für Schmuckbewertung bedeutsam.
Bestimmte Edelsteine können auch bei einer Massage eingesetzt werden und unterstützen dann möglicherweise die Heilung.