Umgang mit Ärger und Angst

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Umgang mit Ärger und Angst Ärger und Angst sind zwei machtvolle Emotionen, die zu den Grundemotionen des Menschen gehören. Ein geschickter Umgang mit Ärger und Angst kann dir gut helfen.

Umgang mit Ärger und Angst - erläutert vom Yoga Standpunkt aus

Umgang mit Ärger und Angst

„Ärger und Angst“ ist der Titel eines beliebten Seminars bei Yoga Vidya. Dort erfährst du viele Weisen, mit Ärger und Angst umzugehen, hier ein paar Tipps.

Ärger und Angst als Informationen des Unterbewusstseins

Wenn du ärgerlich bist, dann frage dein Unterbewusstsein: „Was willst du mir sagen? Welche Information steckt dahinter?“ Vielleicht war etwas ungerecht oder ist schief gegangen – das ist die Information. Die Handlungsempfehlung ist: „Tu was! Und mach es mit Energie!“ Du könntest dir dessen einfach bewusst werden und dann dankst du deinem Unterbewusstsein, deinem Gerechtigkeitsempfinden: „Danke, lieber Gerechtigkeitssinn, danke!“ Manchmal reicht es aus, auf einen kleinen Ärger einfach nur „Danke“ zu sagen.

Ähnlich kannst du auch mit Angst umgehen. Wenn du Angst bemerkst, kannst du fragen, welche Information da ist. „Da ist ein gefährlicher Mensch, pass auf!“ - Dann kannst du sagen „Danke“. Ob du dann tatsächlich etwas machst spielt keine Rolle, aber du kannst erst einmal danken.

Nutze Atemtechniken um Ärger und Angst umzuwandeln

Es gibt zum Beispiel den „Lampenfiebertransformationsatem“ oder auch den „Anti-Panikattacken-Atem“, die beide die Energie der Angst umwandeln können – auf der Yoga Vidya Seite findest du die Übungsanleitungen. Oder es gibt die „Ärger Transformations-Atmung“. Du atmest langsam ein und mindestens doppelt so lange aus – Alltagsärger wird schnell verschwinden.

Nutze das Wissen des Ayurveda

Ärger hängt ja mit Pitta zusammen, und Angst mit Vata. Im Ayurveda sprechen wir von den drei Bioenergien Vata, Pitta und Kapha, und wenn eine Bioenergie zu stark wird, dann manifestiert sich das auch über Emotionen.

  • Wenn du also immer wieder über das angemessene Maß hinaus ärgerlich und frustriert bist, hast du wahrscheinlich einen Pitta-Überschuss. Also solltest du Pitta reduzieren, zum Beispiel indem du Entspannungstechniken mehr übst, mal einen halben freien Nachmittag einlegst, etwas mehr meditierst und vielleicht auch Mantras singst. All das reduziert Pitta, wie auch wenn du ein paar Gläser kaltes Wasser trinkst, mehr Rohkost isst, weniger scharfe Gewürze und so weiter.
  • Wenn du merkst, dass du eine innere Unruhe hast, die mit Angst über das angemessene Maß hinaus verbunden ist, dann hast du vielleicht eine Vata-Störung, eine Vata-Überschuss. Also reduziere Vata, zum Beispiel durch eine angenehme Massage, wärmende Nahrung, durch Tiefenentspannung, ruhigem Atem und so weiter.

Das sind jetzt nur ein paar Beispiele, wie du mit Ärger und Angst umgehen kannst. Auf der Yoga Vidya Seite findest du das Seminar zu diesem Thema, und du findest auch die ganze Vortragsreihe über Ärger, Angst und Depressionen. Im Buch Weg zur Gelassenheit“ bekommst du noch sehr viel mehr Tipps dazu.

Video Umgang mit Ärger und Angst

Hier findest du ein Vortragsvideo über Umgang mit Ärger und Angst :

Autor/Sprecher: Sukadev Bretz, Seminarleiter zu Kundalini Yoga und Chakras.

Umgang mit Ärger und Angst Audio Vortrag

Hier die Audiospur des oberen Videos zu Umgang mit Ärger und Angst :

Siehe auch

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