Shunya

Aus Yogawiki
Brahma, Vishnu und Shiva, die Hindu Trinität

Shunya (Sanskrit: शून्य śūnya adj. und n.) leer, öde, unbewohnt; allein, einsam; Leere, Einöde; Nichts, die Abwesenheit von allem, die absolute Leere; Vakuum; Null; der Luftraum; eine Bezeichnung für den leeren Raum im Herzen (Hrid Akasha) bzw. das Anahata Chakra (vgl. Hatha Yoga Pradipika Kap. 4 Vers 71 sowie Brahmanandas Kommentar dazu).

Sukadev über Shunya

Niederschrift eines Vortragsvideos (2015) von Sukadev über Shunya

Shunya ist zum einen ein Adjektiv wie auch ein Substantiv. Shunya heißt "leer“, Shunya heißt "nicht existierend“, Shunya heißt "einsam“, Shunya ist auch das Vakuum und die Leere. Vielleicht kennst du Shunyata als buddhistischen Ausdruck für das Unendliche und das Ewige. Du kannst sagen, das Ewige ist Purna, die Fülle, ist Brahman, das Absolute oder das, was alles erfüllt.

Du kannst aber auch sagen, das Göttliche ist Shunya, es ist leer von all unseren Vorstellungen, es transzendiert alles, woran wir denken können, deshalb ist es nichts von dem, was wir denken können, daher Shunya, es ist leer, leer von Formen, leer von Farben, leer von Klängen, es gibt nur Unendlichkeit und Ewigkeit, Shunya.

Shunyata, also diese Leere, die letztlich eins ist mit Brahman, dem Absoluten, und eins ist mit dem Göttlichen oder der Gottheit an sich. Shunya, also "leer“, Shunya heißt auch "nicht existierend“, Shunya heißt "Vakuum“. Mehr über Shunya und Shunyata und Buddhismus, wie auch über Vedanta, findest du auf Yoga Vidya. Dort findest du ein Suchfeld und da kannst du eingeben, "Shunyata“ oder auch "Buddhismus“ oder auch "Vedanta“ und so erfährst du noch mehr über, was überhaupt das Unendliche, das Ewige, das Göttliche tatsächlich ist.

Verschiedene Schreibweisen für Shunya

Sanskrit Wörter werden in Indien auf Devanagari geschrieben. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die Römische Schrift. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische Schrift transkribiert werden kann Shunya auf Devanagari wird geschrieben "शून्य", in IAST wissenschaftliche Transkription mit diakritischen Zeichen "śūnya", in der Harvard-Kyoto Umschrift "zUnya", in der Velthuis Transkription "suunya", in der modernen Internet Itrans Transkription "shUnya".

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Seminare

Jnana Yoga, Philosophie Jnana Yoga, Philosophie

04.09.2022 - 09.09.2022 Vedanta im aufreibenden Lebensalltag
Wie kannst du dem Stress entgehen, während der Input immer mehr wird? Vedanta verlagert deine Aufmerksamkeit von deinem eigenen Gedankenkarussel und dem geschäftigen Außen auf dein Selbst. Verändere…
Swami Nityabodhananda
09.09.2022 - 11.09.2022 Jnana Yoga, Vedanta, Meditation und Schweigen
Lerne abstrakte Meditationstechniken aus dem Jnana Yoga über die höchste Weisheit des Vedanta. Intensivseminar mit täglich bis zu 6 Meditationssitzungen zu je 20-40 Minuten, 2 Yoga Stunden und Mantra…
Mangala Stefanie Klein

Indische Schriften

09.09.2022 - 11.09.2022 Raja Yoga 3
Der Yoga der Geisteskontrolle. 3. und 4. Kapitel der Yoga Sutras von Patanjali, Entwicklung der Gedankenkraft, Meditationserfahrungen, übernatürliche Kräfte, Hilfe aus dem Inneren - Kontakt mit dem e…
Gopika Stalder
16.09.2022 - 18.09.2022 Indische Schriften und Philosophiesysteme
Die wichtigsten Yogaschriften: Die 6 Darshanas. Unterrichtstechniken: Korrekturen und Hilfestellungen speziell für Anfänger, Yoga für den Rücken.
Nirmala Erös, Prof Dr Catharina Kiehnle