Devadasi

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Devadasi (Sanskrit: देवदासी devadāsī f.) wörtl.: "Gottesdienerin" (Deva-Dasi), Tempeltänzerin; wilder Zitronenbaum (Vanabijapuraka).

Tempeltänzerinnen

Mädchen wurden von ihre Familien schon in einem sehr jungen Alter in einen Tempel gegeben. Die Eltern waren entweder zu arm, um auch noch das Mädchen durchzubringen oder aber sie wollten, dass ihr Kind einer Gottheit dient. 1947 wurde dieser Brauch verboten. Die Mädchen mussten im Tempel rituelle Arbeiten ausführen, singen und tanzen. Manchmal mussten sie auch als Prostituierte zur Vefügung stehen, was selbst heute in einigen ländlichen Gegenden Südindiens unter der Bezeichnung Mathamma praktiziert wird. Nichtsdestotrotz erlangten auch Devadasis häufig einen sehr geachteten gesellschaftlichen Status.

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Weblink

  • Kampagne gegen Tempelprostitution [1]


Siehe auch

Literatur

Seminare

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