Asahajakarman

Aus Yogawiki
Asahajakarman

Asahajakarman: (Sanskrit: असहजकर्मन् asahajakarman n.) = unnatürliche Handlung

Der Sanskrit-Ausdruck "Asahajakarman" setzt sich aus zwei Teilen zusammen: "Asahaja" und "Karman". "Asahaja" bedeutet so viel wie "nicht natürlich" oder "unnatürlich", während "Karman" (auch bekannt als Karma) sich auf Handlungen, Taten oder deren Folgen bezieht. Zusammengenommen könnte man "Asahajakarman" als "unnatürliche Handlung" oder "Handlung, die nicht der natürlichen Ordnung entspricht" verstehen.

In der indischen Spiritualität und im Hinduismus spielt Karma eine zentrale Rolle. Es beschreibt das Prinzip von Ursache und Wirkung, bei dem jede Handlung Konsequenzen hat, die sich auf das gegenwärtige oder zukünftige Leben auswirken. Wenn du also von "Asahajakarman" sprichst, geht es um Handlungen, die gegen die natürliche Ordnung oder das Dharma (die universelle Gesetzmäßigkeit) verstoßen. Solche Handlungen können negative Auswirkungen haben, da sie nicht im Einklang mit dem größeren Ganzen stehen.

Im Yoga wird oft betont, dass wir Handlungen ausführen sollten, die im Einklang mit unserer wahren Natur und dem Universum sind. Ein Beispiel wäre, wenn du aus Egoismus oder Gier handelst, anstatt aus Mitgefühl oder Liebe. Solche Handlungen könnten als "Asahajakarman" betrachtet werden, da sie nicht der natürlichen Harmonie entsprechen.

Ein kurzes Zitat aus der Bhagavad Gita, einer der wichtigsten Schriften des Hinduismus, lautet: "Deine Pflicht ist es zu handeln, aber nicht die Früchte der Handlung zu erwarten." Dies unterstreicht die Idee, dass Handlungen selbstlos und im Einklang mit dem Dharma ausgeführt werden sollten, um natürliche und positive Konsequenzen zu erzeugen.

Wenn du also "Asahajakarman" vermeiden möchtest, achte darauf, dass deine Handlungen von Integrität, Mitgefühl und Respekt für die natürliche Ordnung und andere Menschen geleitet sind. Das hilft dir nicht nur, ein ausgeglichenes Leben zu führen, sondern auch, positive Energie in die Welt zu bringen.

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