Astam: Unterschied zwischen den Versionen
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Astam ist ein Sanskrit-Begriff, der wörtlich „acht“ bedeutet, aber in der [[spirituell]]en Praxis [[Indien]]s eine tiefere Bedeutung entfaltet. Er steht für das Achte, die Vollendung oder den Höhepunkt eines Zyklus – zum Beispiel den achten Glied des [[Ashtanga Yoga]] ([[Patanjali]]s achtgliedriger Pfad) oder den achten Mondtag, der im [[Hinduismus]] oft mit besonderen Energien verbunden ist. Spirituell verweist Astam auf die Idee, dass nach sieben Schritten der Vorbereitung die achte Stufe die Erfüllung bringt: [[Samadhi]], die Einheit mit dem Göttlichen. | Astam ist ein Sanskrit-Begriff, der wörtlich „acht“ bedeutet, aber in der [[spirituell]]en Praxis [[Indien]]s eine tiefere Bedeutung entfaltet. Er steht für das Achte, die Vollendung oder den Höhepunkt eines Zyklus – zum Beispiel den achten Glied des [[Ashtanga Yoga]] ([[Patanjali]]s achtgliedriger Pfad) oder den achten Mondtag, der im [[Hinduismus]] oft mit besonderen Energien verbunden ist. Spirituell verweist Astam auf die Idee, dass nach sieben Schritten der Vorbereitung die achte Stufe die Erfüllung bringt: [[Samadhi]], die Einheit mit dem Göttlichen. | ||
In einer [[Yogastunde]] kannst du Astam als Fokus für eine abschließende [[Meditation]] nutzen. Stell dir vor, du hast sieben Atemzüge lang bewusst geatmet – beim achten Atemzug lässt du los. Setze dich bequem hin, schließe die Augen und zähle leise mit: Bei jedem [[Einatmen]] denkst du „eins“, „zwei“ … bis „sieben“. Beim achten [[Ausatmen]] sagst du innerlich „Astam“ und gibst alle Anspannung vollkommen auf. Spüre, wie dieser eine Atemzug dich in eine tiefe [[Stille]] trägt – als ob du die achte Stufe betrittst, auf der es kein Wollen mehr gibt, nur noch Sein. In der indischen Tradition symbolisiert die Acht auch Unendlichkeit, wenn du sie auf die Seite legst – ein Hinweis darauf, dass im Loslassen die grenzenlose Freiheit liegt. | In einer [[Yogastunde]] kannst du Astam als Fokus für eine abschließende [[Meditation]] nutzen. Stell dir vor, du hast sieben Atemzüge lang bewusst geatmet – beim achten Atemzug lässt du los. Setze dich bequem hin, schließe die Augen und zähle leise mit: Bei jedem [[Einatmen]] denkst du „eins“, „zwei“ … bis „sieben“. Beim achten [[Ausatmen]] sagst du innerlich „Astam“ und gibst alle Anspannung vollkommen auf. Spüre, wie dieser eine Atemzug dich in eine tiefe [[Stille]] trägt – als ob du die achte Stufe betrittst, auf der es kein Wollen mehr gibt, nur noch Sein. In der indischen Tradition symbolisiert die Acht auch Unendlichkeit, wenn du sie auf die Seite legst – ein Hinweis darauf, dass im [https://www.yoga-vidya.de/ Loslassen] die grenzenlose Freiheit liegt. | ||
Ein passendes Zitat von [[Swami Vivekananda]] dazu: „Die höchste [[Wahrheit]] ist einfach: Du bist bereits das Ziel – der achte Schritt ist nur das Erkennen dessen.“ | Ein passendes Zitat von [[Swami Vivekananda]] dazu: „Die höchste [[Wahrheit]] ist einfach: Du bist bereits das Ziel – der achte Schritt ist nur das Erkennen dessen.“ | ||
Aktuelle Version vom 1. Juli 2026, 08:47 Uhr

Astam ( Sanskrit आस्ताम् āstām ) = acht, achtmal
Astam ist ein Sanskrit-Begriff, der wörtlich „acht“ bedeutet, aber in der spirituellen Praxis Indiens eine tiefere Bedeutung entfaltet. Er steht für das Achte, die Vollendung oder den Höhepunkt eines Zyklus – zum Beispiel den achten Glied des Ashtanga Yoga (Patanjalis achtgliedriger Pfad) oder den achten Mondtag, der im Hinduismus oft mit besonderen Energien verbunden ist. Spirituell verweist Astam auf die Idee, dass nach sieben Schritten der Vorbereitung die achte Stufe die Erfüllung bringt: Samadhi, die Einheit mit dem Göttlichen.
In einer Yogastunde kannst du Astam als Fokus für eine abschließende Meditation nutzen. Stell dir vor, du hast sieben Atemzüge lang bewusst geatmet – beim achten Atemzug lässt du los. Setze dich bequem hin, schließe die Augen und zähle leise mit: Bei jedem Einatmen denkst du „eins“, „zwei“ … bis „sieben“. Beim achten Ausatmen sagst du innerlich „Astam“ und gibst alle Anspannung vollkommen auf. Spüre, wie dieser eine Atemzug dich in eine tiefe Stille trägt – als ob du die achte Stufe betrittst, auf der es kein Wollen mehr gibt, nur noch Sein. In der indischen Tradition symbolisiert die Acht auch Unendlichkeit, wenn du sie auf die Seite legst – ein Hinweis darauf, dass im Loslassen die grenzenlose Freiheit liegt.
Ein passendes Zitat von Swami Vivekananda dazu: „Die höchste Wahrheit ist einfach: Du bist bereits das Ziel – der achte Schritt ist nur das Erkennen dessen.“