Laghupranayama: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Laghupranayama''' ([[Sanskrit]]: laghuprānāyāma ''m.'') = leichtes [[pranayama]]; vereinfachtes System. | |||
Der Sanskrit-Ausdruck "Laghupranayama" bezieht sich auf eine spezielle Atemtechnik, die im [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga] und in der indischen Atemlehre (Pranayama) praktiziert wird. Das Wort setzt sich aus zwei Teilen zusammen: "Laghu" und "Pranayama". | |||
"[[Laghu]]" bedeutet "leicht" oder "sanft", während "[[Pranayama]]" die Kontrolle und Lenkung des Lebensenergie ([[Prana]]) durch den Atem bezeichnet. Zusammen ergibt sich die Bedeutung von "Laghupranayama" als "leichte oder sanfte Atemübung". | |||
Laghupranayama ist eine Atemtechnik, die darauf abzielt, den Atemfluss zu beruhigen und zu harmonisieren, ohne dabei zu viel Anstrengung zu erfordern. Es ist besonders nützlich für [[Anfänger]] oder für Menschen, die eine sanftere und weniger anstrengende Atemübung suchen. Die Technik hilft, den Geist zu beruhigen, [[Stress]] abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern. | |||
=Praxis= | |||
Die Praxis von Laghupranayama umfasst in der Regel folgende Schritte: | |||
1. Sitzposition: Setze dich in eine bequeme und aufrechte Sitzposition, entweder auf einem Stuhl oder im Lotussitz ([[Padmasana]]) oder im Schneidersitz ([[Sukhasana]]). | |||
2. Atemrhythmus: Beginne mit einem normalen Atemrhythmus. Atme durch die Nase ein und aus. | |||
3. Verlängerung des Ausatmens: Langsam verlängere die Ausatmung, indem du den Atem länger ausstößt als du einatmest. Zum Beispiel kannst du einatmen und dann doppelt so lange ausatmen. | |||
4. Wiederholung: Wiederhole diesen Atemrhythmus für mehrere Minuten, wobei du darauf achtest, dass der Atemfluss sanft und gleichmäßig bleibt. | |||
5. Beobachtung: Achte darauf, wie sich dein [[Körper]] und dein [[Geist]] während der Übung entspannen. Fühle die beruhigende Wirkung des sanften Atemflusses. | |||
Laghupranayama ist eine einfache, aber effektive Technik, die in den Alltag integriert werden kann. Sie kann morgens oder abends praktiziert werden, um den Tag zu beginnen oder ihn ausklingen zu lassen. Diese Atemübung ist besonders nützlich für Menschen, die unter Stress, [[Angst]] oder Schlafstörungen leiden, da sie den Geist beruhigt und den Körper entspannt. | |||
Durch die regelmäßige Praxis von Laghupranayama kannst du deine Atemkontrolle verbessern, deine Konzentration steigern und ein tieferes Gefühl der inneren Ruhe und Harmonie entwickeln. Es ist eine wunderbare Methode, um den Geist zu klären und den Körper zu entspannen, ohne dabei zu viel Anstrengung zu erfordern. | |||
=Siehe auch= | |||
* [[Kapalabhati]] | |||
* [[Wechselatmung]] | |||
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Version vom 18. Januar 2026, 00:42 Uhr
Laghupranayama (Sanskrit: laghuprānāyāma m.) = leichtes pranayama; vereinfachtes System.
Der Sanskrit-Ausdruck "Laghupranayama" bezieht sich auf eine spezielle Atemtechnik, die im Yoga und in der indischen Atemlehre (Pranayama) praktiziert wird. Das Wort setzt sich aus zwei Teilen zusammen: "Laghu" und "Pranayama".
"Laghu" bedeutet "leicht" oder "sanft", während "Pranayama" die Kontrolle und Lenkung des Lebensenergie (Prana) durch den Atem bezeichnet. Zusammen ergibt sich die Bedeutung von "Laghupranayama" als "leichte oder sanfte Atemübung".
Laghupranayama ist eine Atemtechnik, die darauf abzielt, den Atemfluss zu beruhigen und zu harmonisieren, ohne dabei zu viel Anstrengung zu erfordern. Es ist besonders nützlich für Anfänger oder für Menschen, die eine sanftere und weniger anstrengende Atemübung suchen. Die Technik hilft, den Geist zu beruhigen, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.
Praxis
Die Praxis von Laghupranayama umfasst in der Regel folgende Schritte:
1. Sitzposition: Setze dich in eine bequeme und aufrechte Sitzposition, entweder auf einem Stuhl oder im Lotussitz (Padmasana) oder im Schneidersitz (Sukhasana).
2. Atemrhythmus: Beginne mit einem normalen Atemrhythmus. Atme durch die Nase ein und aus.
3. Verlängerung des Ausatmens: Langsam verlängere die Ausatmung, indem du den Atem länger ausstößt als du einatmest. Zum Beispiel kannst du einatmen und dann doppelt so lange ausatmen.
4. Wiederholung: Wiederhole diesen Atemrhythmus für mehrere Minuten, wobei du darauf achtest, dass der Atemfluss sanft und gleichmäßig bleibt.
5. Beobachtung: Achte darauf, wie sich dein Körper und dein Geist während der Übung entspannen. Fühle die beruhigende Wirkung des sanften Atemflusses.
Laghupranayama ist eine einfache, aber effektive Technik, die in den Alltag integriert werden kann. Sie kann morgens oder abends praktiziert werden, um den Tag zu beginnen oder ihn ausklingen zu lassen. Diese Atemübung ist besonders nützlich für Menschen, die unter Stress, Angst oder Schlafstörungen leiden, da sie den Geist beruhigt und den Körper entspannt.
Durch die regelmäßige Praxis von Laghupranayama kannst du deine Atemkontrolle verbessern, deine Konzentration steigern und ein tieferes Gefühl der inneren Ruhe und Harmonie entwickeln. Es ist eine wunderbare Methode, um den Geist zu klären und den Körper zu entspannen, ohne dabei zu viel Anstrengung zu erfordern.