Dhruvamandala: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Dhruvamandala''' ([[Sanskrit]]: dhruvamandala ''n.'') = Bezeichnung für ein [[Mandala]],  unveränderlicher Kreis des Polarsterns
'''Dhruvamandala''' ([[Sanskrit]]: dhruvamandala ''n.'') = unveränderlicher Kreis/Sphäre des Polarsterns


Der Sanskrit-Ausdruck “Dhruvamandala” setzt sich aus “[[Dhruva]]” (der Unerschütterliche, der Polarstern) und “[[Mandala]]” (Kreis, Sphäre) zusammen. Wörtlich bedeutet es also “Kreis des Polarsterns” oder “Sphäre des Unerschütterlichen”. In der indischen [[Astronomie]] und [[Kosmologie]] bezeichnet Dhruvamandala den Himmelsbereich um den Polarstern, der als fixer, stabiler Punkt im [[Universum]] gilt – ein Symbol für Beständigkeit und Zentriertheit.
Der Sanskrit-Ausdruck “Dhruvamandala” setzt sich aus “[[Dhruva]]” (der Unerschütterliche, der Polarstern) und “[[Mandala]]” (Kreis, Sphäre) zusammen. Wörtlich bedeutet es also “Kreis des Polarsterns” oder “Sphäre des Unerschütterlichen”. In der indischen [[Astronomie]] und [[Kosmologie]] bezeichnet Dhruvamandala den Himmelsbereich um den Polarstern, der als fixer, stabiler Punkt im [[Universum]] gilt – ein Symbol für Beständigkeit und Zentriertheit.
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Ein konkretes Beispiel für die [https://www.yoga-vidya.de/ Yogastunde]: Du sitzt in einer bequemen Meditationshaltung, schließt die Augen und richtest deine Aufmerksamkeit auf den Punkt zwischen deinen [[Augenbrauen]] ([[Ajna Chakra]]). Stell dir vor, dieser Punkt sei der Polarstern in deinem inneren Himmel. Jedes Mal, wenn ein [[Gedanke]] oder ein Geräusch dich ablenkt, kehrst du sanft zu diesem leuchtenden, unbeweglichen Zentrum zurück. Du atmest ruhig und spürst, wie dein ganzer Körper und Geist sich um diesen festen Kern ordnen – wie die Sterne um den Polarstern kreisen, ohne ihn zu verschieben. Diese Übung heißt “Dhruva-Dhyana” (Meditation auf den Unerschütterlichen) und hilft dir, in stressigen Alltagssituationen gelassen zu bleiben.
Ein konkretes Beispiel für die [https://www.yoga-vidya.de/ Yogastunde]: Du sitzt in einer bequemen Meditationshaltung, schließt die Augen und richtest deine Aufmerksamkeit auf den Punkt zwischen deinen [[Augenbrauen]] ([[Ajna Chakra]]). Stell dir vor, dieser Punkt sei der Polarstern in deinem inneren Himmel. Jedes Mal, wenn ein [[Gedanke]] oder ein Geräusch dich ablenkt, kehrst du sanft zu diesem leuchtenden, unbeweglichen Zentrum zurück. Du atmest ruhig und spürst, wie dein ganzer Körper und Geist sich um diesen festen Kern ordnen – wie die Sterne um den Polarstern kreisen, ohne ihn zu verschieben. Diese Übung heißt “Dhruva-Dhyana” (Meditation auf den Unerschütterlichen) und hilft dir, in stressigen Alltagssituationen gelassen zu bleiben.


Von [[Swami Sivananda]]: “Sei wie der Polarstern – unerschütterlich inmitten der sich ständig verändernden Welt. In der Stille deines Herzens findest du den ewigen Frieden.”
Von [[Swami Sivananda]]: “Sei wie der Polarstern – unerschütterlich inmitten der sich ständig verändernden Welt. In der Stille deines Herzens findest du den ewigen [[Frieden]].”


=Siehe auch=
=Siehe auch=

Aktuelle Version vom 2. Juli 2026, 08:23 Uhr

Dhruvamandala

Dhruvamandala (Sanskrit: dhruvamandala n.) = unveränderlicher Kreis/Sphäre des Polarsterns

Der Sanskrit-Ausdruck “Dhruvamandala” setzt sich aus “Dhruva” (der Unerschütterliche, der Polarstern) und “Mandala” (Kreis, Sphäre) zusammen. Wörtlich bedeutet es also “Kreis des Polarsterns” oder “Sphäre des Unerschütterlichen”. In der indischen Astronomie und Kosmologie bezeichnet Dhruvamandala den Himmelsbereich um den Polarstern, der als fixer, stabiler Punkt im Universum gilt – ein Symbol für Beständigkeit und Zentriertheit.

Im Yoga und in der Meditation wird Dhruvamandala als Metapher für den inneren, unveränderlichen Kern deines Bewusstseins verwendet. Es steht für den Punkt in dir, der von den Wellen der Gedanken, Gefühle und äußeren Umstände nicht erschüttert wird. In der spirituellen Praxis des Hinduismus gilt dieser Punkt als Sitz des Atman (des wahren Selbst) oder als Verbindung zum Göttlichen. Indem du dich auf Dhruvamandala konzentrierst, trainierst du deinen Geist, Stabilität und innere Ruhe zu finden, ähnlich wie der Polarstern am Himmel als Orientierungspunkt dient.

Ein konkretes Beispiel für die Yogastunde: Du sitzt in einer bequemen Meditationshaltung, schließt die Augen und richtest deine Aufmerksamkeit auf den Punkt zwischen deinen Augenbrauen (Ajna Chakra). Stell dir vor, dieser Punkt sei der Polarstern in deinem inneren Himmel. Jedes Mal, wenn ein Gedanke oder ein Geräusch dich ablenkt, kehrst du sanft zu diesem leuchtenden, unbeweglichen Zentrum zurück. Du atmest ruhig und spürst, wie dein ganzer Körper und Geist sich um diesen festen Kern ordnen – wie die Sterne um den Polarstern kreisen, ohne ihn zu verschieben. Diese Übung heißt “Dhruva-Dhyana” (Meditation auf den Unerschütterlichen) und hilft dir, in stressigen Alltagssituationen gelassen zu bleiben.

Von Swami Sivananda: “Sei wie der Polarstern – unerschütterlich inmitten der sich ständig verändernden Welt. In der Stille deines Herzens findest du den ewigen Frieden.”

Siehe auch