Hrish: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 4. Februar 2025, 11:04 Uhr

Vyasa Maharishi, der legendäre Autor der ältesten Sanskrit Werke, die Veden und die Mahabharata

hrish (Sanskrit हृष् hṛṣ) ist eine Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu) und bedeutet freudig oder ungeduldig bereit sein zu, sich freuen; starr werden, zu Berge stehen (von den Haaren des Körpers) vor Freude oder Schreck; starre Haare am Körper bekommen, schaudern, eine "Gänsehaut" bekommen; steif werden, starr werden; stumpf werden (von den Zähnen); geil werden; sich freuen. Das PPP dieser Wurzel lautet Hrishta und Hrishita.

hrish ist ein Wortstamm, eine Verbalwurzel

hṛṣ ist eine Sanskrit Verbalwurzel. Eine Verbalwurzel ist im Sanskrit ein Verb, das meistens aus einer Silbe besteht. Man spricht von Wurzel, weil daraus durch Voranstellen von Präfixen und Hintenanstellen von Suffixen neue Wörter gebildet werden. Die altindischen Sanskrit Grammatiker wie Panini sprechen von Dhatus, Elementen, Grundbausteinen. Aus diesen Grundelementen, Dhatus, werden die meisten Sanskritwörter gebildet.

Unterschiedliche Schreibweisen für hrish

Sanskrit wird klassischerweise in der Devanagari Schrift geschrieben. Devanagari hat andere Buchstaben als die römische Schrift, also die Schrift, in der auch das Deutsche geschrieben wird. Es gibt verschiedene Weisen, wie Sanskrit Wörter mit römischen Schriftzeichen geschrieben werden können. Die vereinfachte Umschrift für das Wort, das hier behandelt wird, ist hrish. Im Devanagari Original schreibt man हृष्. In der IAST Transliteration, die auch als wissenschaftliche Transkription bezeichnet wird, und welche die diakritischen Zeichen umfasst, schreibt man hṛṣ. In der Velthuis Umschrift sieht das so aus: h.r.s. Harvard-Kyoto Transliteration ist hRS. In der im Internet viel gebrauchten Itrans Transkription wird geschrieben hR^iSh.


Siehe auch

Einige weitere Sanskrit Verben bzw. Wortstämme

Quelle

  • P.V. Upadhya, Dhaturupa Chandrika with the Dathupatha of Panini containing all irregular and noteworthy forms, Bombay, 1927.

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